Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Keynes’

Where is technology taking the economy?

Posted by hkarner - 5. Oktober 2017

This is a „must read“ for everybody who wants to understand the impact of technology on the economy and society. Very thoughtful! (hfk)

Date: 05-10-2017
Source: www.mckinsey.com By W. Brian Arthur

W. Brian Arthur is an external professor at the Santa Fe Institute and a visiting researcher at the System Sciences Lab at PARC (a Xerox company).

We are creating an intelligence that is external to humans and housed in the virtual economy. This is bringing us into a new economic era—a distributive one—where different rules apply.

A year ago in Oslo Airport I checked in to an SAS flight. One airline kiosk issued a boarding pass, another punched out a luggage tag, then a computer screen showed me how to attach it and another where I should set the luggage on a conveyor. I encountered no single human being. The incident wasn’t important but it left me feeling oddly that I was out of human care, that something in our world had shifted. Den Rest des Beitrags lesen »

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A new paradigm for the introductory course in economics

Posted by hkarner - 9. September 2017

Research Professor and Director of the Behavioral Sciences Program, Santa Fe Institute

Professor of Economics, UCL; CEPR Research Fellow

Samuel Bowles, Wendy Carlin 07 September 2017, vox.eu

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America’s Confidence Economy

Posted by hkarner - 21. März 2017

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Der Architekt: Otmar Issing über das Ende des Euros

Posted by hkarner - 13. Dezember 2016

EU | 08.12.2016, Makroskop

In einem Interview mit Centralbanking.com Mitte Oktober erzählt Otmar Issing seine Sicht der Dinge. Der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) befürchtet ein Ende des Euros, da eine weiterführende politische Einigung nicht möglich sei.

issing-ccOtmar Issing gilt als einer der Vertreter des deutschen Monetarismus und war bei Bundesbank und der EZB viele Jahre in führenden Positionen (u. a. als Chefvolkswirt) tätig. Er ist im Ruhestand und beobachtet die Entwicklungen inzwischen von der Seitenlinie, da er nicht mehr für eine Zentralbank arbeitet.

Issing und der Monetarismus – der Prophet liegt daneben

In dem Interview geht es zunächst um den Monetarismus und Issing erzählt, dass er im Übergang von Bundesbank zu EZB dem Monetarismus eigentlich abgeschworen hatte. „I would be strongly against a monetary target“, so hätte er bei der EZB vor einem Geldmengenziel gewarnt. Aufgrund der unsicheren strukturellen Situation mit einer Zentralbank für elf Länder hätte man unmöglich vorhersagen können, wie hoch der Liquiditätsbedarf sei. Letztlich ging aber alles weiter seinen Lauf ohne jegliche Störungen, als der Euro eingeführt wurde. Issing kritisiert allerdings an der Politik der EZB, dass diese die quantitative Entwicklung von Geld und Kredit ignoriert hätte. Dies hätte zur Entwicklung von Finanzblasen beigetragen und damit als ein Grund von mehreren die Krise verursacht.

Diese Äußerungen erscheinen allerdings in einem etwas anderen Licht, wenn man Issings Texte aus früheren Jahren liest. Bei ZEIT online beispielsweise veröffentlichte er im März 2010, also zu einer Zeit, in der man von expansiver zu restriktiver Fiskalpolitik umschwenkte, unter dem Titel „Zu viel Geld ist gefährlich“ einen Beitrag mit der Unterüberschrift „Die keynesianische Politik produziert hohe Staatsschulden und neue Finanzblasen. Der Monetarismus wird eine Renaissance erleben“ (hier). Den Rest des Beitrags lesen »

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Worauf Keynesianer allzu gern vergessen

Posted by hkarner - 24. November 2016

24.11.2016 | 18:39 | Josef Urschitz (Die Presse)urschitz

Kolumne Aus der Krise auf Pump „herausinvestieren“ kann durchaus funktionieren. Nachhaltig aber nur, wenn man vorher seine strukturellen Ausgabenprobleme in den Griff bekommen hat, zeigt ein Vergleich europäischer Länder.

Die EU-Kommission hat neulich Deutschland – sehr zum Missfallen des dortigen Finanzministers – aufgefordert, doch endlich mehr auf Schulden zu investieren, damit die europäische Wirtschaft stärker in Schwung kommt. Und auch hierzulande mehren sich die Stimmen, die meinen, man solle angesichts der Niedrigzinsen endlich ins Volle greifen.

In der Vorwoche hat beispielsweise der WIIW-Ökonom Philipp Heimberger eine im Auftakt der Arbeiterkammer erstellte Studie präsentiert, deren Ergebnis sich kurz so zusammenfassen lässt: Die europäische Austeritätspolitik habe ab 2010 speziell in den Euroländern ausgeprägt negative Effekte auf Wachstum und Beschäftigung gehabt. Die Eurozone sei damit hinter die USA und Großbritannien, deren „pragmatischer Keynesianismus“ die Wirtschaft anschiebe, zurückgefallen.

Rein gefühlsmäßig scheint das nicht zu stimmen: In Europa geht es ausgerechnet dem mit Austeritätsvorwürfen konfrontierten Norden – etwa Deutschland – relativ gut, während der fröhlich auf Pump lebende Club Med von Krise zu Krise stolpert. Den Rest des Beitrags lesen »

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John Maynard Keynes: Courage Is the Key to Investing

Posted by hkarner - 18. Oktober 2016

Date: 17-10-2016
Source: The Wall Street Journal

keynes-ccEnglish economist John Maynard Keynes

The next time the stock market crashes, we will all step forward and buy stocks boldly — at least in our imaginations.

But buying stocks when the market collapses is far harder to do than to imagine. New research looks at how the great economist — and equally great investor — John Maynard Keynes waded into the wake of the Great Crash of 1929, when U.S. stocks fell by more than 80% from peak to trough. His experience should teach all investors the importance of preparation, courage and patience.

Between the early 1920s and his death in 1946, Keynes wrote several books, revolutionized economic policy and helped devise the modern global monetary system. In his spare time, he managed the endowment of King’s College at the University of Cambridge. From 1922 through 1946, Keynes’ stock portfolio outperformed the U.K. stock market by an average of nearly six percentage points annually — over a period covering the worst market crash, the worst economic depression and the worst war in modern history. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Perils of Debt Complacency

Posted by hkarner - 29. September 2016

Photo of Carmen Reinhart

Carmen Reinhart

Carmen Reinhart is Professor of the International Financial System at Harvard University’s Kennedy School of Government.

SEP 28, 2016, Project Syndicate

CAMBRIDGE – “What a government spends the public pays for. There is no such thing as an uncovered deficit.” So said John Maynard Keynes in A Tract on Monetary Reform.

But Robert Skidelsky, the author of a magisterial three-volume biography of Keynes, disagrees. In a recent commentary entitled “The Scarecrow of National Debt,” Skidelsky offered a rather patronizing narrative, in a tone usually reserved for young children and pets, about his aged, old-fashioned, and financially illiterate friend’s baseless anxiety about the burden placed on future generations by the rising level of government debt.

If Skidelsky’s point had been that some economies, including the United States, would benefit from higher infrastructure spending, even at the cost of more debt, I would agree wholeheartedly. Compelling reasons for boosting US public investment include deteriorating infrastructure, tepid growth, low interest rates, and limited scope for further monetary stimulus. For the US, such an impetus might be especially welcome as the Federal Reserve raises interest rates (albeit gradually) while other countries ease further or hold rates steady and the dollar likely strengthens. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wir wissen es einfach nicht

Posted by hkarner - 16. August 2016

Kommentar | 12.08.2016, Von Heiner Flassbeck, MakroskopFlassbeck

Der ökonomische Mainstream ist zutiefst verunsichert, weil alle seine Vorhersagen offensichtlich falsch sind. Unsicherheit prägt das globale Bild über die Wirtschaft. Da sucht man Zuflucht bei dem Ökonomen, der über Jahrzehnte als die Verkörperung des Bösen schlechthin galt. Was noch nicht verstanden wird: Wer A sagt, muss auch B sagen; wer Keynes’ objektive Unsicherheit in die ökonomische Welt einführt, muss konsequenterweise die Neoklassik und ihren politischen Bruder, den Neoliberalismus, vollständig über Bord werfen.

In diesen Zeiten der Krise und der Stagnation passieren manchmal schon erstaunliche Dinge. So erwähnt der für den Finanzmarkt verantwortlicher Redakteur der FAZ (Gerald Braunberger) in einem Kommentar (hier) gleich zwei Mal ein extrem wichtiges Zitat von John Maynard Keynes. Er benutzt es jedoch nicht, um Keynes zu widerlegen oder zu denunzieren, sondern als Beleg für den Zustand der Welt. Da ist etwas ins Rutschen geraten. Das war eigentlich schon lange zu erwarten, wurde aber von den Beharrungskräften der mächtigen herrschenden Lehre bisher erfolgreich blockiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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An Inheritance of Incompetence

Posted by hkarner - 16. August 2016

By John Mauldin, August 13, 2016mauldin 

– Dean Acheson

“Practical men who believe themselves to be quite exempt from any intellectual influence, are usually the slaves of some defunct economist.”

– John Maynard Keynes

I don’t often agree with Keynes, but he is the most quotable of all major economists. The above sentence was one of his best. He was right about defunct economists. Of course, he was talking about all those other defunct economists who no longer kept up with his new and improved way of thinking about all things economic. Now his quip comes back to haunt his legacy and his followers.

Theories and practices often outlive their usefulness in our fast-changing world. So do institutions, including those chartered at the 1944 Bretton Woods Conference. In today’s letter we are going to look closely at the International Monetary Fund and a scathing report from its own internal auditors. For those of us who have been following the IMF for decades, the report is not all that surprising.

My real purpose here is not to point the finger at the IMF but to point out where its problems are part and parcel of a greater problem in global institutions. During the next global recession we are going to see a continuation of the same approaches to crisis solving that we’ve seen in the past, based on the theories of defunct economists mixed with personal and institutional biases. Their prescription is a witches’ brew that we will be told is good for us but that will in fact ensure that those of us least able to cope will bear the brunt of its impact. Den Rest des Beitrags lesen »

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We are all Keynesians now, so let’s get fiscal

Posted by hkarner - 6. August 2016

The Bank of England has done everything possible under the constraints of monetary orthodoxy to cushion the Brexit shock. It is now up to the British government to save the economy, and the sooner the better.

Monetary policy is close to the limits. The Bank’s pre-emptive £170bn stimulus package is brave – and unquestionably the right thing to do in these dramatic circumstances – but it is not an economic bazooka and much of the boost will leak into asset price inflation.

Governor Mark Carney said the package should be enough to eke out a “little growth” and avert a recession in the second half of the year.

Catastrophist talk of an instant downward spiral following a No vote in the referendum – mostly emanating from George Osborne’s coterie – was always premised on the willfully-false assumption that the Bank of England would sit idly by and let it happen. Today’s actions have at least demolished that canard. As Mr Carney said, the imperative now is to make Brexit a “success”. Den Rest des Beitrags lesen »

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