Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Japan’

Endzeitstimmung an den Börsen – globaler Bankencrash nicht ausgeschlossen

Posted by hkarner - 9. Februar 2016

09. Februar 2016 l l FlassbeckWas derzeit an den Börsen passiert, könnte man eine normale Korrektur nennen. Nach einer durch nichts gerechtfertigten Blase seit 2012 – die Börsen hatten sich völlig losgelöst von der Realwirtschaft nach oben bewegt – entweicht jetzt wie so oft mit großem Zischen die heiße Luft.

Wie dramatisch die globale Lage in der Realwirtschaft ist, zeigt sich aber unter anderem daran, dass gestern in Tokio zehnjährige japanische Staatsanleihen zum ersten Mal eine negative Rendite aufwiesen. Wenn das kein Signal an die Finanzpolitiker dieser Welt ist, dann gibt es keines mehr. Wer jetzt noch spart oder auch nur über Sparen redet, ist ein Narr. Und es werden diese Narren sein, die man verantwortlich machen muss für die Katastrophe, auf die die globale Wirtschaft zu schlittert.

Was zudem sehr nachdenklich stimmen sollte, ist die Tatsache, dass es weltweit vor allem Bankaktien sind, die diese Spirale nach unten anführen. Wir hatten ja schon vor einigen Wochen davor gewarnt (hier), dass das Geschäftsmodell der Deutschen Bank nicht haltbar ist (deren Kurs weltweit zu den größten Verlierern bei Bankaktien zählt und sich seit vergangenen September mehr als halbiert hat), es zeigt sich jetzt aber, dass nach der großen Finanzkrise von 2008/2009 die Reregulierungen bei weitem nicht hart genug waren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Japan’s Wrong Way Out

Posted by hkarner - 6. Februar 2016

Photo of Adair Turner

Adair Turner

Adair Turner, a former chairman of the United Kingdom’s Financial Services Authority and former member of the UK’s Financial Policy Committee, is Chairman of the Institute for New Economic Thinking. His latest book is Between Debt and the Devil.

FEB 5, 2016, Project Syndicate

LONDON – Financial markets were surprised by the Bank of Japan’s recent introduction of negative interest rates on some commercial bank reserves. They shouldn’t have been. The BOJ clearly needed to take some new policy action to achieve its target of 2% inflation. But neither negative interest rates nor further expansion of the BOJ’s already huge program of quantitative easing (QE) will be sufficient to offset the strong deflationary forces that Japan now faces.

In 2013 the BOJ predicted that its QE operations would deliver 2% inflation within two years. But in 2015, core inflation (excluding volatile items such as food) was only 0.5%. With consumer spending and average earnings falling in December, the 2% target increasingly looks out of reach. Den Rest des Beitrags lesen »

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Productivity trends in Asia after the Global Crisis

Posted by hkarner - 19. Dezember 2015

Koji Nomura 18 December 2015, voxeu

Associate Professor, Keio University; Faculty Fellow, RIET

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Deflation Risks May Warrant Radical New Central-Bank Thinking, the IMF’s Chief Economist Says

Posted by hkarner - 10. November 2015

The Bank of Japan and other central banks around the world may need to try radical new easy-money policies to stave off the rising specter of deflation and revive sickly economic prospects, the International Monetary Fund’s new chief economist warns.

Obstfeld“I worry about deflation globally,” new IMF Economic Counselor Maurice Obstfeld said in an interview ahead of an annual IMF research conference that focuses this year on unconventional monetary policies and exchange rate regimes. “It may be time to start thinking outside the box.”

Weak—and in some cases falling—price growth has plagued Japan, Europe, the U.S. and other major economies since the financial crisis. Plummeting commodity prices are exacerbating the so-called “lowflation” and deflation problems that curb investment, spending and growth.

Surveying several dozen of the largest economies around the world, Mr. Obstfeld said the number of countries experiencing low inflation is rising. Combined with slowing emerging market output, ballooning government debt and monetary policy constrained by the lower limits of interest rates, the deflation risk is fueling fears the global economy could be fast stuck into a deep low-growth mire. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Fate of Abe’s Japan

Posted by hkarner - 3. November 2015

Photo of Joseph S. Nye

Joseph S. Nye

Joseph S. Nye, Jr., a former US assistant secretary of defense and chairman of the US National Intelligence Council, is University Professor at Harvard University and a member of the World Economic Forum Global Agenda Council on the Future of Government. He is the author, most recently, of  Is the American Century Over?

NOV 2, 2015, Project Syndicate

TOKYO – As Shinzo Abe sits down this week in Seoul with South Korean President Park Geun-hye and Chinese Premier Li Keqiang, he does so as the leader of a country that many people around the world now seriously underestimate. That dynamic certainly will be felt during the three Northeast Asian powers’ first summit since 2012.

Three decades ago, many erred in the opposite direction in their assessments of Japan. Many Americans feared being overtaken after Japanese per capita income surpassed that of the United States; Japanese manufacturing set the international standard; and some books even predicted an eventual war with a Japanese nuclear superpower. Such views extrapolated from Japan’s impressive postwar economic growth; today, after more than two decades of malaise, they simply remind us of the danger of linear projections. Den Rest des Beitrags lesen »

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Österreichs Banken – Strukturwandel überfällig

Posted by hkarner - 2. November 2015

Was ich nicht verstehe:

  1. dass sich “Spitzen”-Berater der BCG erfrechen, so einen trivialen Bericht zu verfassen
  2. alle Kennzahlen sind aus den jährlichen ATKearney Studien ersichtlich (nicht von BCG)
  3. der geneigte Leser dieses Weblogs hat dies schon 100 mal gelesen
  4. dass die Presse solche Trivialia abdruckt
  5. dass sich jemand, der so viele Butter am Kopf hat wie die BCG bei Banken in Österreich (riesiges Beratungsmandat von der ÖVAG unter Pinkl zur Strategie und Expansion), noch traut aufzufallen.
    (hfk) 

30.10.2015 | 18:40 | Christian Krammer und Holger Sachse (Die Presse)

Die österreichischen Banken müssen ihre Hausaufgaben machen, sonst verlieren sie den Anschluss an Westeuropa.

Wenn Österreicher im Ausland unterwegs sind, kann es sein, dass sie eine gewisse Leere verspüren – eine Leere an Bankfilialen. Denn so viele Filialen wie zu Hause werden sie in kaum einem anderen Land Europas finden. Österreich hat die zweithöchste Filialdichte des Kontinents; auf eine Million Einwohner kommen 511 Filialen. Doch was nach Luxus für die heimischen Bankkunden klingt, ist in Wahrheit eine der wesentlichen Belastungen für die Branche.

Österreichs Banken müssen handeln. Sonst verlieren sie weiter an Wettbewerbsfähigkeit in Europa. Ihre durchschnittliche Eigenkapitalrendite lag in den vergangenen fünf Jahren bei 0,1 Prozent – und damit am unteren Ende in der Eurozone. Lediglich Italien, Spanien und Portugal schneiden noch schlechter ab. Nullrenditen sind aber hochgefährlich, denn Banken können so ihre Kapitalkosten nicht mehr verdienen. Gleichzeitig werden die Rahmenbedingungen immer schwieriger.

Bei der absoluten Höhe der Bankenabgabe nimmt Österreich in Europa einen Spitzenplatz ein – so hoch wie in Deutschland, dessen Markt allerdings acht- bis neunmal so groß ist. Hinzu kommen die höheren Refinanzierungskosten durch die Restrukturierungen von Hypo Alpe Adria und Heta sowie die Niedrigzinspolitik der EZB, die den Margendruck verschärft. Nicht zuletzt belasten heute die Folgen des jahrelang boomenden Osteuropageschäfts. Den Rest des Beitrags lesen »

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Uns droht die Japanisierung der Wirtschaft

Posted by hkarner - 19. Oktober 2015

19.10.2015 | 18:10 | Josef Urschitz (Die Presse)urschitz

Mit Gelddrucken allein ist die Konjunktur nicht in Schwung zu bringen.

In den Wirren um die Flüchtlingskrise ist es in den vergangenen Tagen ein wenig untergegangen: Die Inflation ist weiter gesunken. Und zwar so gut wie überall in der industrialisierten Welt. In den USA ist sie unterdessen bei null angelangt, in der Schweiz herrscht sogar echte Deflation.

Das ist eine sehr betrübliche Nachricht, denn stark sinkende Inflationsraten, während die Notenbanken gleichzeitig über QE-Programme Fantastilliarden in die Märkte schütten, deuten ja darauf hin, dass die Weltwirtschaft in einem sehr schlechten Zustand ist. In einem viel schlechteren jedenfalls, als man uns weiszumachen versucht.

Dass die sogenannte Kerninflation (ohne Öl und Nahrungsmittel) ein bisschen höher liegt, ist übrigens keine Beruhigung: Der Ölpreis ist ja nicht zuletzt deshalb so niedrig, weil die schwache Weltwirtschaft eben für zu wenig Nachfrage sorgt. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Japan Syndrome Comes to China

Posted by hkarner - 16. Oktober 2015

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Jeffrey D. Sachs

Jeffrey D. Sachs, Professor of Sustainable Development, Professor of Health Policy and Management, and Director of the Earth Institute at Columbia University, is also Special Adviser to the United Nations Secretary-General on the Millennium Development Goals. His books include The End of Poverty, Common Wealth, and, most recently, The Age of Sustainable Development.

OCT 16, 2015, Project Syndicate

NEW YORK – China is now experiencing what Japan went through a generation ago: a marked slowdown in economic growth after demands by the United States that it restrict its exports. In the late 1980s and early 1990s, Japan was criticized by the US as an “unfair trader” by virtue of its soaring manufacturing exports. The US issued stern, and apparently credible, threats to restrict Japanese imports, and succeeded in pushing Japan to overvalue the yen, which helped to bring Japanese growth to a screeching halt.

That may be happening again, with China’s growth slowing markedly under the weight of an overvalued currency urged by the US. Figure 1 shows the yen’s real (inflation-adjusted) exchange rate from 1964 (when the yen became convertible on the current account) until today. A rise in the index signifies real appreciation, meaning that the yen became more expensive relative to other currencies after correcting for relative price-level changes. Den Rest des Beitrags lesen »

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Debt Déjà Vu

Posted by hkarner - 6. Oktober 2015

Photo of Adair Turner

Adair Turner

Adair Turner, a former chairman of the United Kingdom’s Financial Services Authority and former member of the UK’s Financial Policy Committee, is Chairman of the Institute for New Economic Thinking. His latest book is Between Debt and the Devil.

OCT 6, 2015, Project Syndicate

NEW YORK – For two years, financial markets have repeated the same error – predicting that US interest rates will rise within about six months, only to see the horizon recede. This serial misjudgment is the result not of unforeseeable events, but of a failure to grasp the strength and global nature of the deflationary forces now shaping the economy.

We are caught in a trap where debt burdens do not fall, but simply shift among sectors and countries, and where monetary policies alone are inadequate to stimulate global demand, rather than merely redistribute it. The origin of this malaise lies in the creation of excessive debt to fund real-estate investment and construction. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Short Asian Century?

Posted by hkarner - 25. September 2015

Photo of Yuriko Koike

Yuriko Koike

Yuriko Koike, Japan’s former defense minister and national security adviser, was Chairwoman of Japan’s Liberal Democratic Party’s General Council and currently is a member of the National Diet.

SEP 24, 2015, Project Syndicate

TOKYO – The British Marxist historian Eric Hobsbawm once called the epoch stretching from the French Revolution of 1789 to World War I’s outbreak in 1914 as the “long nineteenth century.” A little over a decade ago, people began to speculate about an emerging “Asian century,” driven by an unstoppable China and enabled by America’s supposed inevitable decline. But with China’s economy in turmoil, key East Asian “tiger” economies like Malaysia and Thailand floundering, and even Singapore facing questions about the vitality of its economic model, is this “Asian century” coming to a premature end?

Political and economic troubles plague the region from east to west. In India and Indonesia, hopes that the election of Prime Minister Narendra Modi and President Joko Widodo, respectively, would spark a new wave of economic reform now seem to be running into the sand. Similarly, in South Korea, two successive presidents have failed to follow through on their bold promises to rein in the chaebol, the country’s massive family-owned conglomerates, in order to unleash the animal spirits of entrepreneurship. And in Japan, although Prime Minister Shinzo Abe has implemented far-reaching reforms, they have yet to reignite economic dynamism, and efforts to address the demographic threat posed by a rapidly aging population have not even begun. Den Rest des Beitrags lesen »

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