Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘IV’

Subventionen für Börsengänge gefordert

Posted by hkarner - 14. Februar 2018

Wie kann man die Lust der Unternehmen auf Börsengänge steigern, und wie die Lust der Österreicher auf Aktien? Am Mittwoch wurden Ideen präsentiert.

Nur zwei Prozent der Österreicher ließen sich überzeugen, Aktien zu erwerben, würden sich Politiker klar zu Aktienkäufen bekennen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag von Aktienforum und Industriellenvereinigung (IV). Trotzdem sehen beide in der ÖVP-FPÖ-Regierung jetzt Rückendeckung für Aktien und Kapitalmarkt. Es gibt konkrete Forderungen – darunter: Geld, das die Lust auf Börsengänge steigern sollte.

Demnach sollten, so Aktienforums-Chef Robert Ottel, die Kosten der Vorbereitung eines Börsengangs (IPO) steuerlich abgefedert werden. Was das konkret hieße, wurde am Mittwoch nicht erläutert. Neben der bereits existierenden Absetzbarkeit sollten aber IPO-Kosten „steuerlich oder durch Förderungen unterfüttert werden“, so Ottel bei einer Pressekonferenz mit Industriellen-Chef Christoph Neumayer in Wien.

Zudem sollte die Spekulationsfrist (Behaltefrist für Aktien) wieder eingeführt und die „diskriminierende“ Erhöhung der Kapitalertragsteuer (KESt) von 2016 von zuvor 25 auf 27,5 Prozent auf Dividenden revidiert werden, so die Forderung von Industriellenvereinigung und Aktienforum. Den Rest des Beitrags lesen »

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Industrie sucht Wege gegen „veritables Populismusproblem“

Posted by hkarner - 24. Oktober 2017

 23. Oktober 2017, 12:22, derstandard.at

Die Industriellenvereinigung will mit den Bürgern in Dialog treten und deren Denkart ändern

Wien – Die Industriellenvereinigung will mit der Zivilgesellschaft in Kommunikation treten. Dafür startet sie die Kampagne „Meine Arbeit. Unsere Industrie“. Einerseits stellt sie damit Forderungen an die künftige Regierung, andererseits sollen sich Menschen mit Wirtschaftsanliegen direkt an die IV wenden können.

„Es geht um alles, was in einer Gesellschaft wichtig ist – Chancengerechtigkeit, Arbeitsplätze, Eigenverantwortung, Leistung, Miteinander, Armutsvermeidung“, sagte IV-Präsident Georg Kapsch am Montag.

Kampfansage an Populismus Den Rest des Beitrags lesen »

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Krankenkassen: Statt 18 reichen auch fünf aus

Posted by hkarner - 27. Februar 2017

Damit die Milliarden im Gesundheitssystem effizienter eingesetzt werden, spricht sich die Industriellenvereinigung für weniger Krankenkassen aus. Auch das System der Selbstverwaltung soll reformiert werden.

Derzeit leistet sich Österreich 18 verschiedene Krankenkassen. Neben den neun Gebietskrankenkassen (eine für jedes Bundesland) gibt es fünf Betriebskrankenkassen, die Sozialversicherungsanstalt der Bauern, die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (Beamte), die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau.

Nach Ansicht der Industriellenvereinigung soll es nur noch drei bis vier Krankenkassen für Unselbstständige und eine österreichweite Kasse für Selbstständige geben. Die drei bis vier Krankenkassen für Unselbstständige sollen sich nicht nach Bundesländern, sondern nach topografischen Regionen richten. Basis dafür ist der österreichische Strukturplan Gesundheit (ÖSG). Dieser sieht schon die Aufteilung in vier Versorgungszonen vor. In die Versorgungszone Ost fallen das Burgenland, Niederösterreich und Wien. Die Zone Nord umfasst Oberösterreich und Salzburg. Kärnten und die Steiermark fallen in die Zone Süd. Vorarlberg und Tirol sind in der Versorgungszone West. Den Rest des Beitrags lesen »

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IV klotzt bei Steuerreform: 15 Milliarden € Entlastung vorgeschlagen

Posted by hkarner - 25. September 2014

Endlich einmal was Mutiges, Interessantes und Großkariertes. Lässt das Konzept von ÖGB und AK alt aussehen! Auf den Schuldenabbau hat man halt versehentlich vergessen!(hfk)

Das IV-Steuerstrukturkonzept

Österreich galt lange als „das bessere Deutschland.“ Diese Zeiten sind endgültig vorbei. Es wurde in den vergangenen Jahren verabsäumt, die standortpolitischen Rahmenbedingungen zukunftsfähig zu gestalten. Das rächt sich jetzt, denn der Wirtschaftsstandort Österreich hat in den letzten Jahren kontinuierlich an Attraktivität verloren. Internationale Rankings bestätigen, dass sich der heimische Standort im Vergleich zu anderen Standorten stetig verschlechtert. So hat sich Österreich von der deutschen „Konjunkturlokomotive“ abgekoppelt – „Österreich wird das schlechtere Deutschland“.

Ein Hauptgrund dafür ist die sehr hohe Steuer- und Abgabenlast in Österreich von rund 45 Prozent, die weit über dem europäischen Durchschnitt liegt. Durch die hohe Besteuerung des Faktors Arbeit werden Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Unternehmen gleichermaßen belastet. Denn fast die Hälfte der Kosten, die im Unternehmen für die Beschäftigung einer durchschnittlichen Arbeitnehmerin oder eines durchschnittlichen Arbeitnehmers anfallen, gehen an Fiskus und Sozialversicherung. Daher braucht es dringend eine ausgabenseitige Strukturreform, um den Faktor Arbeit nachhaltig und für alle zu entlasten. Die Staatsausgaben müssen dafür auf ein vernünftiges Niveau gesenkt werden indem sich der Staat auf die Kernaufgaben zurückzieht und das föderale System grundlegend überarbeitet wird. Wir brauchen einen schlanken aber starken Staat. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Schuldencheck von EcoAustria für die Industriellenvereinigung – ernst zu nehmen?

Posted by hkarner - 14. Juli 2013

Von: Helmut F. Karner, 14/7

Mir kommt das Ganze (Nachhaltigkeitslücke von 251% des BIP) nicht realistisch vor (viel zu niedrig!). Ist es eine Darstellung des Fiscal Gap, also der Barwert (=abgezinst auf heute) der zukünftigen Netto-Verbindlichkeiten? Da muss man natürlich den Abzinsungsfaktor veröffentlichen, um es einschätzen zu können. Ich erinnere nur an Folgendes: Für die US hat der berühmte und seriöse Larry Kotlikoff das Fiscal Gap mit 1400 % (!) des BIP berechnet („our nation’s true debt—the fiscal gap, which includes all of Uncle Sam’s unofficial spending commitments, net of all the taxes he’ll likely to collect to cover these commitments—is a gargantuan 14 times GDP“). „

Laurence Kotlikoff wrote on Feb 11th 2011, 14:20 GMT

THE US has a fiscal gap—the present value of all its future spending (including servicing its official debt) less all its future taxes of $202 trillion—almost 14 times GDP. Greece, by comparison, has a fiscal gap of about 11 times GDP. To close the US fiscal gap would require raising all federal taxes, immediately and permanently by almost two thirds!

The Economist as well as all other financial media as well as virtually all economists (academic and business) and policymakers are focusing on the official debt. For the US, the official debt is $9 trillion. This is minor compared to the fiscal gap, which includes all liabilities, official and unofficial. The fiscal gap is huge compare to the official debt because Uncle Sam has spent six decades accumulating massive obligations to make social insurance payments, which it carefully kept off the books.

Und das Asset Management der französischen Societe General veröffentlichte folgende Berechnungen SocGen Popular Delusions 11 Feb 2010:

Fiscal Gap SG

In der Studie, der dieses Datenmaterial zugrunde liegt, kommt der Autor, Jagadeesh Gokhale vom Washingtoner Cato Institut auf 409 % für Österreich. Siehe  Measuring the unfunded obligations of Europen countires Gokhale. Deutschland liegt bei 418%. Die Diskrepanz bei den  USA (in dem Schaubild nebenan 500%, bei Larry Kotlikoff oben 1400% erklärt sich wohl durch Obamas Reform des Gesundheitssystems – und wohl auch durch die Liederlichkeit der Berechnungssysteme, das sind halt alles Ökonomen!)

Ecoaustria

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