Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Ireland’

Britain is slowly moving towards accepting harsh truths about Brexit

Posted by hkarner - 19. August 2017

Date: 17-08-2017
Source: The Economist

In this week’s papers on customs arrangements and Ireland, Theresa May’s government begins to accept some inconvenient truths

FOR months, as the clock has ticked towards a two-year deadline for Britain to leave the European Union in March 2019, Theresa May’s government has been criticised for being ill-prepared, divided and unrealistic in its approach to Brexit. And rightly so. However, this week it took a belated step towards reality in the first two of a series of Brexit papers, on future customs arrangements and on Northern Ireland. It accepted explicitly, for the first time, that a temporary transition, or interim period, will be necessary to avert a damaging cliff-edge exit in March 2019, and that in this interim period Britain should be in a customs union with the EU.

That is a big step forward. It is all the more surprising, because it came just days after Philip Hammond, the chancellor, and Liam Fox, the trade secretary, promised in a newspaper article that, even in an interim period, Britain would be out of the EU’s single market and customs union. The official Brexit paper acknowledges that this may happen eventually, and offers ideas for a new customs regime that, although burdensome and quite possibly impractical, at least tries to minimise the costs to traders (see article). Den Rest des Beitrags lesen »

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Wie die Beraterindustrie vom Crash profitierte

Posted by hkarner - 5. März 2017

András Szigetvari5. März 2017, 08:00 derstandard.at

Eine kleine Gruppe von Finanzdienstleistern hat hunderte Millionen Euro an den Bankenrettungen in Europa verdient

Wien – Als der irische Rechnungshof seinen Bericht über die Gesamtkosten der Bankenkrise vorlegte, war die Überraschung in der Öffentlichkeit groß. 64 Milliarden Euro kostete die irischen Steuerzahler die Rettung ihrer Kreditinstitute laut dem Bericht. Diese Zahl war bereits bekannt. Verwunderung löste aber die Tatsache aus, dass Wirtschaftsprüfer und Finanzdienstleister 152 Millionen Euro vom Staat dafür kassiert hatten, ihn bei der Rettung der Banken beraten zu haben. Etwas mehr als zwei Jahre ist diese Episode her.

Doch Irland spielt eine prominente Rolle in einem soeben erschienenen Report des Transnational Institute (TNI). Das TNI, ein finanzmarktkritischer Thinktank mit Sitz in Amsterdam, hat sich angesehen, wie Wirtschaftsprüfungsgesellschaften von Bankenrettungen in Europa profitiert haben. Von Irland über Spanien, Italien, Slowenien bis hin nach Zypern und Griechenland ergibt sich laut TNI das gleiche Bild. Regierungen haben hunderte Milliarden Euro an Steuergeldern in Banken gesteckt. Die als Basis dafür notwendigen Berechnungen und Bewertungen lieferte oft ein kleiner Kreis von Beratungsunternehmen. Vor allem die Big Four, also KPMG, Ernst & Young, Deloitte und PwC, sowie kleinere Berater wie Lazard aus New York profitierten von Aufträgen im Wert von mehreren Hundert Millionen Euro. Den Rest des Beitrags lesen »

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Apple und Irland klagen gegen EU wegen Milliarden-Steuern

Posted by hkarner - 19. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Irland soll nach dem Willen der EU-Kommission über 13 Milliarden Euro von Apple bekommen – will das Geld aber gar nicht. Das Land und der iPhone-Konzern ziehen nun gegen die Steuernachforderung vor Gericht. Die Brüsseler Wettbewerbshüter beharren auf ihrer Position.

AppleApple klagt gegen die EU.

Die dpa berichtet:

Apple und Irland wehren sich wie angekündigt vor Gericht gegen die aus Brüssel geforderte Steuernachzahlung von mehr als 13 Milliarden Euro. Die EU-Kommission habe die relevanten Fakten missverstanden und mische sich in die nationale Souveränität in Steuerfragen ein, erklärte das irische Finanzministerium am Montag. Das Land habe dem iPhone-Konzern keinerlei Vorzugsbehandlung gewährt. Die Brüsseler Behörde gibt sich dennoch zuversichtlich.

Die EU-Kommission hatte Ende August nach jahrelanger Prüfung entschieden, dass die Steuer-Vereinbarungen von Apple in Irland aus ihrer Sicht eine illegale staatliche Beihilfe darstellen. Deswegen sollen rund 13 Milliarden Euro plus Zinsen nachgezahlt werden.

Apple-Finanzchef Luca Maestri warf EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager vor, eine politische Agenda zu verfolgen. «Was die Kommission hier macht, ist eine Schande für europäische Bürger, sie sollte sich schämen», sagte er der Tageszeitung «Die Welt». Den Rest des Beitrags lesen »

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WHY EUROPE’S BITE OUT OF APPLE IS A WATERSHED MOMENT

Posted by hkarner - 1. September 2016

Date: 31-08-2016Dodds CC
Source: NewsWeek BY ANNELIESE DODDS

Not even the world’s biggest company is above the law, writes U.K. MEP Anneliese Dodds.

Ireland and Apple to Appeal Tax Ruling

Apple likes to do things on a huge scale. In 2014, it produced the best-selling smartphone in the world. At the end of the following year, it recorded the largest quarterly profit in history.  It is currently the biggest company in the world.

Now it has broken records again—but for all the wrong reasons. The EU’s competition commissioner, Margrethe Vestager, has announced that Apple has to repay a staggering €13 billion ($14.5 billion) in unpaid taxes to the government of Ireland, in the biggest state aid fine in history.

It makes the multimillion euro fines handed out previously to Italian carmaker Fiat, Belgian brewer AB InBev, German chemical giant BASF and fellow U.S. multinational Starbucks look like small fry in comparison. You could almost hear the gasps in the room as Commissioner Vestager made her announcement.

What has happened is indeed shocking. For 25 years, the Irish government offered a sweetheart deal to Apple that led, unbelievably, to the global technology giant paying just 0.005 percent on its European profits in 2014. Even compared to Ireland’s laughably low corporate tax rate of 12.5 percent, that is an outrageous figure. Den Rest des Beitrags lesen »

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EU verhängt Rekord-Strafe von 13 Milliarden gegen Apple

Posted by hkarner - 30. August 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Der US-Handy- und Computerkonzern Apple muss in Irland bis zu 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen. Die EU-Kommission bewertete von der irischen Regierung gewährte Steuervergünstigungen als illegale Staatsbeihilfe zu Lasten von Konkurrenzunternehmen. Die Höhe der Strafe dürfte zu einem ernsten Konflikt mit den USA führen.

AppleApple unter Druck.

Der US-Handy- und Computerkonzern Apple muss in Irland bis zu 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen. Die EU-Kommission bewertete von der irischen Regierung gewährte Steuervergünstigungen für den iPhone-Hersteller am Dienstag als illegale Staatsbeihilfe zu Lasten von Konkurrenzunternehmen, berichtet AFP. Demnach musste Apple in Irland auf seine Gewinne zuletzt nur noch 0,005 Prozent Körperschaftssteuer entrichten.

„Die Ermittlungen der Kommission haben ergeben, dass Irland Apple illegale Steuer-Vorteile gewährt hat, die dem Unternehmen ermöglichten, substantiell weniger Steuern als andere Unternehmen zu bezahlen“, heißt es in einem E-Mail-Statement von EU-Wettbewerbskommissarin Vestager. „Dies ist illegal hinsichtlich der EU-Beihilferegeln, weil es Apple erlaubte, viel weniger als andere Unternehmen zu zahlen. Irland muss nun die illegale Hilfe eintreiben.“

Die geforderte Rekord-Strafe der Nachzahlung könne reduziert werden, wenn andere Länder höhere Steuern von dem Unternehmen einfordern. Den Rest des Beitrags lesen »

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Warum Irlands Wirtschaft um 26,3 Prozent gewachsen ist

Posted by hkarner - 13. Juli 2016

13.07.2016 | 15:20 |  (DiePresse.com)

Da staunten Analysten nicht schlecht: Neuberechnungen der irischen Statistikbehörde haben ergeben, dass das BIP im Vorjahr um mehr als ein Viertel gewachsen ist. Wie geht das?

„Wir würden lachen, wenn solche Zahlen aus China kommen würden“, sagt der Ökonom Jim Power laut Nachrichtenagentur Bloomberg. Dennoch hält er die Zahlen für realistisch – aber auch für „bedeutungslos“: Um 26,3 Prozent soll die irische Wirtschaft im Vorjahr gewachsen sein. Da können selbst arme Volkswirtschaften wie Äthiopien (10,3 Prozent), die normalerweise schneller wachsen, nicht mithalten. Mit ihrer Berechnung für 2015 hat die irische Statistikbehörde CSO am Dienstag Analysten verblüfft. Wie kam das Wachstum zustande, mit dem Irlands Staatsschuldenquote auf einen Schlag von 108 Prozent des BIP auf 88 Prozent gesunken ist?

In der Aussendung der nationalen Statistikbehörde heißt es, der Grund sei eine „Restrukturierung von Unternehmen sowohl durch die Einfuhr von einzelnen Vermögenswerten als auch durch die Umgliederung ganzer Bilanzen.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Wenn Extremisten die Mitte bilden – Teil 2

Posted by hkarner - 23. Juni 2016

22.06.2016, MakroskopDenayer cc

Der Neoliberalismus schleift die Industrien samt Sozialstaat. Damit werden auch die Grundlagen einer nachhaltigen Ökonomie vernichtet. Doch die Rechte scheint das nicht weiter zu interessieren.

Großbritannien hat sich niemals von der Krise in 2008 erholt. Wie Ha-Joon Chang, ein Wirtschaftsprofessor in Cambridge, schreibt, liegt die Wurzel der ökonomischen Instabilität in der Überdehnung des britischen Finanzsektors und der Verödung der industriellen Produktion (die nur noch etwa 10% des BIP ausmacht). Chang beschreibt diese Entwicklung sehr gut. Seit der Krise ist der Wert des Pfunds um etwa 30% gefallen. Eine Abwertung in einer solchen Größenordnung müsste eigentlich zu einem Boom in der Produktion und zu einer wirtschaftlichen Expansion führen. Doch genau dies geschah nicht. Die Realwirtschaft ist so schwach, dass keine Hoffnung auf einen Aufschwung mehr besteht. Selbst mit der massiven Abwertung hat sich die britische Handelsbilanz in der Realwirtschaft (Industrieexporte minus Industrieimporte) in Proportion zum BIP kaum verändert.

Die Bedeutung der industriellen Produktion ist wiederzuentdecken Den Rest des Beitrags lesen »

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Italien im Frühling, Europa im Spätherbst

Posted by hkarner - 12. April 2016

11. April 2016 l l Flassbeck Video 2

Ich war am Wochenende zu einer Konferenz über die globale und europäische Wirtschaftslage in Norditalien eingeladen, die sehr hochrangig besetzt war (hier die Internetseite dazu und hier eines der Interviews, die ich gegeben habe, allerdings in italienisch).

Beeindruckend war es wieder einmal, zu sehen und zu hören, wie viele Missverständnisse sich noch immer um die europäische Krise ranken und wie schwer es ist – wissenschaftlich und noch mehr politisch – eine Linie zu finden, die in Richtung Lösung oder wenigstens Ausweg zeigt. Ich will noch einmal die aus meiner Sicht wichtigsten Missverständnisse aufzeigen und daraus für Italien, das Land, das bei uns in den vergangenen Wochen ja im Fokus stand, einige einfache, aber, wie ich in den Diskussionen gesehen habe, nur schwer abweisbare Schlussfolgerungen zu ziehen.

Einige Krisenländer sind doch erfolgreich! Den Rest des Beitrags lesen »

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Reinventing Banking: From Russia to Iceland to Ecuador

Posted by hkarner - 13. Dezember 2015

A highly interesting report which assumes the same basic principles which we are currently developping! (hfk)

Posted on by Ellen Brown, Web of Debt BlogBrown Ellen

Global developments in finance and geopolitics are prompting a rethinking of the structure of banking and of the nature of money itself. Among other interesting news items:

  • In Russia, vulnerability to Western sanctions has led to proposals for a banking system that is not only independent of the West but is based on different design principles.
  • In Iceland, the booms and busts culminating in the banking crisis of 2008-09 have prompted lawmakers to consider a plan to remove the power to create money from private banks.
  • In Ireland, Iceland and the UK, a recession-induced shortage of local credit has prompted proposals for a system of public interest banks on the model of the Sparkassen of Germany.
  • In Ecuador, the central bank is responding to a shortage of US dollars (the official Ecuadorian currency) by issuing digital dollars through accounts to which everyone has access, effectively making it a bank of the people. Den Rest des Beitrags lesen »

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The problem of a one-size-fits-all monetary policy in the euro area is back

Posted by hkarner - 21. November 2015

Date: 19-11-2015
Source: The Economist
Subject: Ireland’s economy: Getting boomier

Ireland unemploymentTHE swings in Ireland’s economic fortunes have been wilder than for most. Just look at the labels it has attracted. In 1988 it was dubbed the “poorest of the rich” by this newspaper. By the 1990s it had transformed itself into the Celtic Tiger, Europe’s answer to the fast-growing economies of emerging Asia. In the 2000s it was turbo-charged by the low interest rates that came with membership of the euro (some called it a “euro-bubble” economy). But by the end of 2010 it was a ward of the IMF, as its twin housing and credit booms turned to bust. Now its speedy recovery from the crash has earned Ireland a new title: the Celtic Phoenix.

A hyper-globalised economy is one explanation for this whiplashing. Exports are 114% of GDP, and since the late 1980s Ireland has encouraged foreign direct investment, often from American firms. But another factor is the euro area’s one-size-fits-all monetary policy. Ireland is too small to affect the fortunes of the overall euro-zone economy, and thus the decisions of the European Central Bank (ECB). Low interest rates caused it trouble before; and, on its current trajectory, Ireland will soon once again be an economy ill-suited to the ECB’s monetary tailoring. Other small and open economies, such as the Baltic states, Cyprus and Malta may eventually face a similar problem. To stabilise their economies, all these countries will have to lean more heavily on other tools to regulate excessive credit, as well as on fiscal policy. Unfortunately, the early signs are that Ireland has only learned half that lesson. Den Rest des Beitrags lesen »

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