Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Chef des deutschen Ifo-Instituts warnt vor Staatspleite Italiens

Posted by hkarner - 3. März 2018

Das Land habe die Zeit für Reformen, die ihm die EZB verschafft habe, nicht genutzt, kritisiert Clemens Fuest. Die Euro-Länder müssten jetzt Vorkehrungen treffen.

Das deutsche Ifo-Institut warnt vor einer Staatspleite Italiens. Das Land habe die Zeit für Reformen, die ihm die Europäische Zentralbank (EZB) durch den Kauf von Staatsanleihen verschafft habe, nicht genutzt, sagte der Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts, Clemens Fuest, dem „Handelsblatt“ laut Vorausbericht.

„Es droht ein weiterer schleichender Anstieg der Staatsverschuldung bei stagnierender Wirtschaft, der langfristig doch in eine Staatspleite führen könnte.“ Daher müssten die Euro-Länder jetzt Vorkehrungen treffen, damit eine solche Pleite auf Kosten der Gläubiger des italienischen Staates gehen würde und nicht auf Kosten der Steuerzahler im Rest der Eurozone.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutsche Wirtschaft hebt ab und Frankreich ist die große Überraschung

Posted by hkarner - 14. Dezember 2017

Die deutsche Wirtschaft geht mit Volldampf ins neue Jahr. Am Donnerstag wurde die Prognose auf ein allmählich schwindelerregendes Niveau angehoben. Die größte Überraschung aber liefert Frankreich.

Die Wirtschaft in Deutschland ist seit Jahren im Aufschwung. Nun aber hebt sie so richtig ab, wie gleich mehrere Forschungsinstitute durchblicken lassen. Das renommierte Münchner Ifo-Institut erwartet für 2018 statt wie bisher 2,0 Prozent ein Wachstum von 2,6 Prozent. Auch laut Institut für Weltwirtschaft (IfW) nähert sich das Land der Hochkonjunktur. Es hob seine Prognose in diesem Jahr von 2,0 auf 2,3 Prozent und für 2018 von 2,2 auf 2,5 Prozent an.

„Die deutsche Wirtschaft steht unter Volldampf“, erklärten die Kieler Forscher am Donnerstag. „Die deutsche Wirtschaft brummt“, sagt auch Ifo-Präsident Clemens Fuest. Viele Branchen florierten, vom Bau über die Industrie bis zum Handel. Die Zahl der Erwerbstätigen steige auf einen neuen Rekorde.

Am Mittwoch hatte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) seine Wachstumsprognose für das kommende Jahr auf 2,2 Prozent angehoben hat. Den Rest des Beitrags lesen »

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Experten: Negativer Einfluss der Trump-Regierung auf die Weltwirtschaft

Posted by hkarner - 7. November 2017

07.11.2017 ifo-homepage 

Genau ein Jahr nach der Wahl von Donald Trump sind internationale Wirtschaftsexperten der Auffassung, dass der US-Präsident die Weltwirtschaft negativ beeinflusst. Bei einer Umfrage des Münchner ifo Instituts gaben dies 73,9 Prozent an. Befragt wurden 929 Experten in 120 Ländern. 57,6 Prozent von ihnen sahen auch negative Auswirkungen auf die US-Wirtschaft. Die negativsten Auswirkungen wurden bei sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz festgestellt. 73,5 Prozent der WES-Experten in der Welt und 61,2 Prozent der Experten in den USA sind der Auffassung, dass die Armen am meisten verlieren bei den angekündigten und bereits umgesetzten politischen Maßnahmen.

Die Regierung Trump bekommt aber auch schlechte Noten beim internationalen Handel, bei der Zusammenarbeit in multilateralen Organisationen sowie bei Frieden und Sicherheit. Einen schlechten Einfluss auf ihr eigenes Land bescheinigen ihm besonders Experten in den Nachbarländern Kanada und Mexiko sowie in Irland. Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutsche Ökonomen gegen Änderungen an Agenda 2010

Posted by hkarner - 10. Juli 2017

Fast 90 Prozent der rund 130 befragten Wirtschaftsprofessoren schreiben dem Ifo zufolge der Agenda 2010 eine starke Wirkung auf die günstige Entwicklung der Arbeitslosigkeit zu.

Deutsche Volkswirte sind mit der Reform des Arbeitsmarktes durch die „Agenda 2010“ von Kanzler Gerhard Schröder zufrieden und sprechen sich mit großer Mehrheit gegen Veränderungen aus, wie sie die heutige SPD in ihrem Wahlprogramm vorschlägt. Das berichtet das Münchner ifo Institut in einer Aussendung. Aus dem Ökonomenpanel, einer Umfrage des ifo mit FAZ, gehe hervor, dass fast 90 Prozent der rund 130 befragten Wirtschaftsprofessoren der „Agenda 2010“ eine starke oder sehr starke Wirkung auf die günstige Entwicklung der Arbeitslosigkeit und die Zunahme der Beschäftigung zuschreiben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der ifo-Brexit-Schock

Posted by hkarner - 1. September 2016

Genial daneben | 28.08.2016, MakroskopFlassbeck Video 2

Vergangenen Freitag erlebte die deutsche Wirtschaft ihren ultimativen Schock. Richtiger ist es aber zu sagen, dass die deutschen Wirtschaftsbeobachter diesen Schock erlebten.

Wirtschaftsbeobachter, das sind in Deutschland nämlich die Leute, die immer optimistisch sind. Es ist gewissermaßen ihr Beruf, optimistisch zu sein. Man sollte sie vielleicht nicht mehr Diagnostiker oder Prognostiker nennen, sondern einfach Optimistiker. Für diese Optimistiker schlug am Freitag eine schwere Stunde, weil ihr am meisten geliebter  Indikator, der ifo-Index, plötzlich gar nicht mehr optimistisch aussah.

Alle Kurven zeigten auf einmal nach unten (siehe die unter diesem Absatz stehende Originalgraphik des ifo-Instituts). Hatten sich die Optimistiker doch gerade eingeredet, Deutschland ginge schon wieder in Richtung eines neuen Aufschwungs – übrigens der vierte Aufschwung in den letzten fünf Jahren – da schlug die Realität gnadenlos zu. Pessimismus, also das, was den Optimistiker zum Wahnsinn treibt, war auf einmal angesagt. Die deutsche Wirtschaft, das Glanzlicht in der globalen Trübnis, glänzte plötzlich nicht mehr so hell. Den Rest des Beitrags lesen »

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Why Europe’s Biggest Economy Is Stirred, Not Shaken by Brexit

Posted by hkarner - 26. Juli 2016

Date: 26-07-2016
Source: The Wall Street Journal

Reichstag CCThe shock result of Brexit so far is that there is little sign of shock in Germany, Europe’s powerhouse economy

Brexit hasn’t gone global. Indeed, European data are suggesting it is staying surprisingly local so far.

Monday’s reading for the widely watched German Ifo business climate index—which covers manufacturing, construction, wholesale and retail companies in Europe’s biggest economy—is a case in point.IFO Business Index Germany

The headline index dipped to 108.3 in July from 108.7 in June. But that was both better than expected and still the second-highest outcome this year. Business expectations slid, but only marginally.

The Ifo index echoes Friday’s Markit purchasing managers index. The U.K. measure recorded the biggest one-month drop on record. But the German composite reading advanced to a seven-month high of 55.3.

Focusing too much on Brexit might be a mistake for investors looking at Europe. Hopes are building for a recovery in emerging markets, and the U.S. economy is continuing to grow. Meanwhile, domestic demand has been the linchpin for eurozone economies such as Germany. Notably, service-sector expectations rose to a six-month high in July, a separate Ifo survey shows. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der neue ifo-Präsident: Alle Vorurteile dieser Welt

Posted by hkarner - 19. April 2016

Aber man kann auch „alle Vorurteile dieser Welt“gegen Flassbeck haben ?! (hfk)

18. April 2016 l l Flassbeck Video 2

Einige Leser haben uns auf ein Interview des neuen Präsidenten des ifo-Instituts, Clemens Fuest, hingewiesen (hier zu finden, aber im Abonnement). Das ist in der Tat schlimm. Der Gipfelpunkt (der geistigen Tiefebene, werden viele sagen) ist zweifellos die Aussage: „Mehr Mindestlohn, mehr Arbeitslosigkeit“. Und auf die Nachfrage der SZ, dass das umstritten sei, sagte er: „Nicht wirklich. Die Grundaussage kann man nicht ernsthaft bestreiten.“ Oder zu Unternehmensteuern: „Höhere Unternehmensteuern oder Netto-Vermögensteuern kosten Arbeitsplätze.“

Wieder muss man die Frage stellen, die uns so oft gestellt wird: Kann das bloß Ignoranz oder Unwissen sein? Viele werden sicher zu dem Urteil kommen, dass hier schlicht ein Lobbyist zum Präsidenten eines Instituts bestellt wurde, der das exekutiert, was ihm die deutsche Industrie einflüstert. Das mag sein, aber es hilft nicht weiter, wenn man dabei stehen bleibt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hans-Werner Sinn: Abgang eines Provokateurs, der oft richtig lag

Posted by hkarner - 31. März 2016

30.03.2016 | 18:06 | Von Jakob Zirm und Karl Gaulhofer (Die Presse)

SinnNach 17 Jahren geht Ifo-Chef Hans-Werner Sinn in Pension. Er ist einer der einflussreichsten, aber auch kontroversiellsten Ökonomen.

Wien. Die Krisen sollen nun ohne ihn stattfinden. „Es gibt noch ein anderes Leben“: So freute sich Hans-Werner Sinn im „Presse“-Interview 2015 auf die Pension. Heute tritt der politisch wirkungsmächtigste deutsche Ökonom von der Bühne ab, übergibt die Leitung des Münchner Ifo-Instituts, dem er seit 1999 zu neuem Glanz verholfen hat, seinem Nachfolger, Clemens Fuest. Auch wenn er als Buchautor präsent bleiben mag, müssen Journalisten auf einen verlässlichen Lieferanten knalliger Schlagzeilen verzichten.

Von der Wiedervereinigung bis zur Flüchtlingskrise: Der Mahner ging keinem Streit aus dem Weg. Politiker schätzten ihn als Berater und verdammten ihn als „Professor Unsinn“. Wer in dem 68-Jährigen aber nur den „Boulevardprofessor“ sieht, der mit apokalyptischen Szenarien Stimmung macht, übersieht zugleich, dass Sinn v. a. in frühen Jahren seiner Disziplin wichtige Impulse gegeben hat. Und dass er bei so manchen Prophezeiungen recht behielt. Wo Sinn ins Schwarze traf und wo er übers Ziel hinausschoss. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ifo-Index: Unternehmen fürchten Einbruch der Weltwirtschaft

Posted by hkarner - 23. Februar 2016

Date: 23-02-2016
Source: SPIEGEL

Es wirkt paradox: Die Wirtschaft wächst, der Staat erzielt Rekordüberschüsse – und dennoch fällt Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer zum dritten Mal in Folge. Was ist da los? Die Blitzanalyse.

Die Stimmung bei Deutschlands Unternehmern ist bedrückt: Der Ifo-Geschäftsklimaindex, eine monatliche Umfrage unter 7000 Firmen, ist im Februar von 107,3 auf 105,7 Punkte gefallen. Es ist bereits das dritte Mal in Folge, dass Deutschlands wichtigstes Wirtschaftsbarometer sinkt – was als Signal für eine Konjunkturabkühlung gilt.

Sinn cc1„Die Sorgen der deutschen Wirtschaft werden größer, insbesondere in der Industrie“, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Dienstagvormittag. Die Führungskräfte beurteilten vor allem die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate pessimistischer als zuletzt.

Die miese Stimmung wirkt auf den ersten Blick kaum nachvollziehbar. Gerade erst hatten Rekordmeldungen die Runde gemacht: Ein stabiles Wirtschaftswachstum und ein robuster Arbeitsmarkt hatten dem deutschen Staat 2015 den höchsten Überschuss seit der Wiedervereinigung beschert. Insgesamt lagen die Einnahmen von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialkassen satte 19,4 Milliarden Euro im Plus.

Raus aus der Schuldenfalle Den Rest des Beitrags lesen »

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ifo-Umfrage für die FAZ: Mehrheit der Ökonomen sieht Asylzustrom skeptisch

Posted by hkarner - 18. Februar 2016

So wenig ich von den (deutschen?) Wirtschaftsprofessoren halte, so sehr werden sie hier wohl recht haben. Aber ob es dabei um „Nachteile für das Land“ geht? Ein komisches Verständnis von Wirtschaft und Solidarität! (hfk)

 München, 18. Februar – Eine  Mehrheit der deutschen Wirtschaftsprofessoren sieht den gegenwärtigen Andrang von Asylbewerbern nach Deutschland skeptisch. Das zeigt eine neue Umfrage des ifo Instituts, das Ökonomenpanel, das in Zusammenarbeit mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erstellt wurde. An der Umfrage beteiligten sich rund 220 Wirtschaftsprofessoren.

Eine relative Mehrheit erwartet von den Asylbewerbern eher Nachteile für das Land. Das sagten 40 Prozent. Eher Vorteile sehen nur 23 Prozent. Der Rest war unentschieden. Die deutschen Wirtschaftsprofessoren teilen damit mehrheitlich nicht den Optimismus etwa des Chefvolkswirts der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau. Er hatte den Flüchtlingszustrom als größte wirtschaftliche Chance für Deutschland seit der Wiedervereinigung bezeichnet.

Die Mehrheit der VWL-Professoren (56 Prozent) hält es zur Integration der Asylbewerber mit niedriger Qualifikation für notwendig, den Mindestlohn für diese abzusenken. 37 Prozent lehnen dies allerdings ab. Einige geben zu bedenken, dass dies zu Spannungen zwischen Deutschen und den Neuankömmlingen führen könnte. „Ich bin kein Verfechter des Mindestlohns“, schreibt Prof. Dr. Erwin Amann von der Universität Duisburg-Essen in der Umfrage. „Eine Senkung des Mindestlohns würde aber die Debatte über eine Verdrängung deutscher Arbeitnehmer heraufbeschwören“, warnt er. Den Rest des Beitrags lesen »

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