Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Finding Europe’s Way in the World

Posted by hkarner - 23. Januar 2020

Sigmar Gabriel

Sigmar Gabriel, former Vice Chancellor and Foreign Minister of Germany, is Chairman of Atlantik-Brücke.

Michael HütherMichael Hüther, Director and Member of the Presidium of the German Economic Institute, is a vice chairman of Atlantik-Brücke.

For historical reasons, Europe has long resided in the strategic shadow of the United States, which itself has underwritten decades of globalization and rapidly expanding prosperity. But the global balance of power is rapidly shifting, leaving Europe increasingly exposed.

BERLIN – The European Union, and particularly Germany, have yet to rise to the challenge posed by the United States’ retreat from global leadership. But, given the new competition from China, together with Russia’s renewed great-power aspirations, Western countries must find a way to cooperate more closely. 

To that end, five issues seem vital. The first is Germany’s relationship with the US, which is now under severe stress. The elephant in the room is Germany’s failure to increase its annual defense spending to 2% of GDP, as agreed at the 2014 NATO summit in Wales. For obvious historical reasons, Germany is hesitant to become Europe’s de facto military power. Were it to meet its spending commitment, it would be allocating €80 billion ($89 billion) per year to the Bundeswehr, which is €46 billion more than what France spends. Den Rest des Beitrags lesen »

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Südeuropäer verlieren den Glauben an Demokratie

Posted by hkarner - 27. Juli 2015

Die Welt, 26/7

Die Bürger in den Krisenländern misstrauen den staatlichen Institutionen, zeigt eine alarmierende Studie. In großen Teilen Europas schwindet Vertrauen in Demokratie und Wirtschaftsordnung dramatisch. Von , C.C. Malzahn

Nord-Süd GefälleEuropa schlittert nach der Schuldenmisere zusehends in eine politische und wirtschaftliche Sinnkrise. Vor allem in Südeuropa hat seit der Jahrtausendwende ein dramatischer Vertrauensverlust in die staatlichen Institutionen eingesetzt. Aber auch in Ländern wie Frankreich, Großbritannien und Spanien glauben die Bürger immer weniger an das demokratische System und die liberale Wirtschaftsordnung.

Zu diesem alarmierenden Befund kommt eine Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, die der „Welt am Sonntag“ vorliegt. „Es gibt einen Teufelskreis aus ökonomischer Krise und Misstrauen in die Politik“, sagt IW-Chef Michael Hüther.

Südeuropa glaubt nicht mehr an das politische System

Die IW-Forscher haben für 20 europäische Länder einen Vertrauensindex erstellt. Sie wollten ermitteln, wie stark das Vertrauen der Bürger in das jeweilige politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche System ihres Landes ist. Die Euro-Krisenländer Italien, Portugal und Griechenland stehen beim Vertrauensranking wenig überraschend auf den letzten drei Plätzen. Was aber noch mehr Anlass zur Sorge gibt: Der Glaube an das politische System hat in Südeuropa seit der Jahrtausendwende stetig abgenommen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Politik-Stillstand in Deutschland, USA, Italien: Warten auf den Vulkanausbruch

Posted by hkarner - 30. September 2013

Wenn er von Stillstand spricht, der Herr Neuerer, dann hat er noch nichts vom österreichischen Wahlergebnis gehört! (hfk)

von Dietmar Neuerer, Handelsblatt.com
30.09.2013, 15:38 Uhr

Schwierige Regierungsbildung in Deutschland, Polit-Chaos in Italien, USA vor der Pleite. Die schlechten Nachrichten alarmieren Ökonomen. Manch einer befürchtet schon das Schlimmste – die Rückkehr der großen Krise. 

Vulkan ccVulkan  Für manche Ökonomen vollführt der Westen einen Tanz auf dem Vulkan – bis die nächste Krise ausbricht.

Berlin. Führende Ökonomen sehen mit großer Sorge auf die derzeitige politische Selbstblockade mehrerer westlicher Staaten. Konkret geht es um den US-Haushaltsstreit, der die größte Volkswirtschaft der Welt gefährlich Richtung Zahlungsunfähigkeit treiben könnte. Es geht auch um die Verhandlungen um eine neue Regierungskoalition in Berlin, deren Ende noch nicht absehbar ist und um die politische Krise in Italien. „Das sind alles keine guten Nachrichten“, sagte der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, Handelsblatt Online. Der Haushaltsstreit in den USA könne im Extremfall dazu führen, dass der zaghafte Aufschwung dort zum Erliegen kommt. „Das wäre für die deutsche Exportindustrie, die gerade in den USA während der vergangenen zwei Jahre große Erfolge feierte, ein harter Schlag.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Frankreich ist „das zentrale Problem in Europa“

Posted by hkarner - 2. Dezember 2012

Date: 02-12-2012
Source: Die Welt

Nachdem Moody’s dem Euro-Rettungsschirm einen Dämpfer verpasst hat, melden sich führende Ökonomen zu Wort. Für IW-Chef Michael Hüther ist Frankreich das Problem. Andere gehen noch weiter.

Führende Ökonomen haben Verständnis dafür geäußert, dass die Ratingagentur Moody’s die Kreditwürdigkeit der Euro-Rettungsschirme ESM und EFSF herabgestuft hat. „Alle verlangen immer frühzeitige Warnungen von den Ratingagenturen. Deshalb sollte man sich jetzt nicht beschweren“, sagte Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), der „Welt am Sonntag“. Als „absolut nachvollziehbar“ bezeichnete der Hannoveraner Finanzwissenschaftler Stefan Homburg den Schritt.

Moody’s hatte den Rettungsschirmen am späten Freitagabend die Spitzenbewertung Aaa entzogen und ordnet der Bonität der Institutionen nunmehr die zweitbeste Note Aa1 zu. Begründet wurde dies mit der bereits erfolgten Herabstufung Frankreichs. Der Ausblick für beide bleibe negativ.

Frankreich braucht „ein neues Geschäftsmodell“

Frankreich ist nach Deutschland der größte Finanzier der Rettungsschirme. Das wirtschaftlich angeschlagene Land sei „das zentrale Problem in Europa“, sagte Hüther, es brauche „ein neues Geschäftsmodell“. Moodys hatte die Abwertung Frankreich mit dem anhaltenden Verlust der Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs und der Unbeweglichkeit des dortigen Arbeitsmarktes begründet. Den Rest des Beitrags lesen »

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