Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Prof. Dr. Joseph Hubers Vollgeldtheorie – gebaut auf Sand und schlechtem Denken

Posted by hkarner - 14. Februar 2017

Gero Jenner, 10/2Jenner

Wissenschaftliche Arbeiten lassen eine Beurteilung nach verschiedenen Kriterien zu, von denen ich die folgenden für wesentlich halte:

  1. Sprachliche Kompetenz
  2. Sachliche Kompetenz im Hinblick auf vorhandenes Wissen
  3. Pädagogische Kompetenz bei der Vermittlung des eigenen Standpunktes
  4. Sachliche Kompetenz im Hinblick auf den Wahrheitsgehalt der Theorie

Ich möchte meine Besprechung des wissenschaftlichen Hauptwerks von Prof. Huber von vornherein so anlegen, dass ich sie mit dem wissenschaftlichen Hauptwerk von Helmut Creutz vergleiche, der über dasselbe Thema, die Geldtheorie, sein bekanntes Werk „Das Geldsyndrom“ verfasste. Dieser Vergleich scheint mir in mehrfacher Hinsicht erhellend.

Zunächst ist anzumerken, dass die vier oben genannten Kriterien in verschiedenen Wissensgebieten nicht die gleiche Bedeutung aufweisen. Für einen Mathematiker ist es möglich, auf sprachliche Kompetenz weitgehend oder auch ganz zu verzichten. Wenn es ihm gelingt, die richtige Lösung für ein komplexes Problem zu finden, dann braucht er dafür nicht mehr als eine abstrakte Formel. Es spielt nicht einmal eine Rolle, ob er sich in seinen Erklärungen der deutschen, der chinesischen oder der englischen Sprache bedient – so verhält es sich mit den Arbeiten der Physik und generell mit dem ganzen Bereich der Naturwissenschaften. Den Rest des Beitrags lesen »

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The World When the Fed Raises Rates

Posted by hkarner - 10. September 2015

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Martin Feldkircher

Martin Feldkircher is a senior economist in the Foreign Research division of the Oesterreichische Nationalbank.

Photo of Florian Huber

Florian Huber

Florian Huber is an economist in the Foreign Research division of the Oesterreichische Nationalbank.

Photo of Isabella Moder

Isabella Moder

Isabella Moder is an economist in the Foreign Research division of the Oesterreichische Nationalbank.

SEP 10, 2015, Project Syndicate

VIENNA – The United States Federal Reserve is the world’s most powerful bank, and its most powerful component is the Federal Open Market Committee (FOMC), the twelve men and women who meet eight times a year to determine – essentially by setting interest rates – the monetary policy of the world’s largest economy. The last time the Fed raised interest rates was in 2006, before the growth-sapping impact of the global financial crisis persuaded it and other central banks to lower rates effectively to zero and to employ so-called quantitative easing (QE) to pump money into advanced economies.

But this year, for the first time since 2007, every advanced economy in the world is growing – including America’s. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Geldmaschine den Stecker ziehen

Posted by hkarner - 21. August 2014

Simon Moser, derstandard.at, 20. August 2014, 05:30

Alternative Währungssysteme fristen trotz Fürsprechern für Reformen im Geldwesen ein wissenschaftliches Schattendasein

Wien – Eines ist nicht zu erwarten, wenn sich die Zentralbanker dieser Welt in den kommenden Tagen zu ihrer prominent besetzten Konferenz in Jackson Hole treffen: ein Rütteln an den Grundfesten der modernen Finanzarchitektur. Obwohl es an Fürsprechern für Reformen im Geldwesen und alternativen Währungssystemen nicht mangelt, fristen Gegenkonzepte zum bestehenden Finanzsystem seit Jahrzehnten ein Dasein in der Schublade.

HuberWas Ökonomen in den USA schon in den 1930er-Jahren infolge der Großen Depression propagierten, das sehen manche Kritiker des Geldsystems auch heute als Antwort auf systemische Instabilitäten: Das sogenannte 100-Prozent-Geld, oder das daraus erwachsene Konzept des Vollgeldes soll künftig Krisen verhindern. Bei einem vom Bildungsnetzwerk INEX veranstalteten Diskussionsabend in Wien mit dem Thema „The future of money“ beklagte Joseph Huber, bekannter Vertreter des Ansatzes im deutschsprachigen Raum, die fehlende Präsenz des Themas. „Politiker blenden die Frage des Geldsystems komplett aus. Dabei sind Krisen die Folge von Blasen. Niemand stellt die Frage, wo all dieses Geld herkommt“ , so der an der Universität Halle lehrende Wirtschafts- und Umweltökonom.

Blasenbildung begrenzen

Sein Konzept sieht vor, diese Blasenbildung an den Kapitalmärkten zu begrenzen, indem der Staat den Banken verbietet, neues Geld in Umlauf zu bringen. Ein Zustand, der wohl von den allermeisten Menschen als ohnehin gegeben angenommen wird. Doch das Recht zur Geldschöpfung liegt im modernen Finanzsystem in erster Linie nicht bei den Zentralbanken, sondern bei den privaten Banken. Geldinstitute können ein Vielfaches der von ihnen gehaltenen Bargeldreserven in Form von Krediten in Umlauf bringen – und damit neues Geld erschaffen. Daher rührt auch der Name Teilreservesystem. Das Vollgeld hingegen schreibt Banken vor, nur dann Kredite vergeben zu dürfen, wenn sie über Geldreserven im gleichen Ausmaß verfügen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schweizer Banken: Wer regiert das Geld?

Posted by egloetzl - 22. Dezember 2011

Zur info, wenngleich schon im Mai in der Zeit-online erschienen: Prof. Huber und Prof. Binswanger für eine Alternative zur Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken: MONETATIVE (Vollgeld) (EG)

Eine Volksinitiative will Revolutionäres: Nur noch die Nationalbank soll Kredite vergeben können.

  • Von: Michael Soukup, zeit.online
  • Datum: 19.05.2011 – 13:26 Uhr

Ausgesprochen hat es niemand, vergangenen Freitagnachmittag im Hörsaal TL 202. Zu sehr war man mit geldmarkttheoretischen Details beschäftigt. Wohl aber ist es dem einen oder anderen Teilnehmer durch den Kopf geschossen, Bertolt Brechts berühmtes Zitat aus der Dreigroschenoper: »Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?«

Der eine Woche zuvor gegründete Verein Monetäre Modernisierung (MoMo) lud zur Tagung Schweizer Vollgeldreform an die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur. Es referierten Prof. em. Dr. Hans Christoph Binswanger, St. Gallen, über Die Notwendigkeit einer Geld- und Bankenreform aus ökonomischer und ökologischer Sicht, Prof. Dr. Joseph Huber, Halle-Wittenberg, über Das Konzept einer Vollgeldreform aus soziologischer und geldtheoretischer Sicht und Prof. Dr. Philippe Mastronardi, St. Gallen, über Die Vollgeldreform als Verfassungsinitiative aus juristischer Sicht.

Kurz, die Herren Professoren wollen den Schweizer Banken ihre Lizenz zur Geldschöpfung wegnehmen. Mittels eines Volksbegehrens, der sogenannten Vollgeld-Initiative. Den Rest des Beitrags lesen »

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