Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Was eine Heuschrecke am AC Milan findet

Posted by hkarner - 13. Juli 2018

Jakob Pallinger, 12. Juli 2018, 09:00 derstandard.at

Weil es bei dem italienischen Fußballklub finanziell bergab geht, übernimmt ihn ein amerikanischer Hedgefonds

Während alle Welt auf die Nationalmannschaften der Fußball-WM blickt, kann dabei so manche Klub-Veränderung untergehen. So hat der AC Milan zwar im Moment eine Spielpause, im Hintergrund des Vereins rumort es aber gewaltig. Der US-Hedgefonds Elliott hat dort das Ruder übernommen und will dem Verein mit einer Finanzspritze von 50 Millionen Euro unter die Arme greifen. Die Übernahme fügt sich in eine Reihe von Geschäftsführer- und Investorenwechseln. Vor rund einem Jahr übernahm der chinesische Geschäftsmann Li Yonghong den Verein von dem ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi für 740 Millionen Euro. Allerdings war schon zu Beginn unklar, woher Li die Mittel für die Finanzierung nahm. Jedenfalls einen Teil des Geldes schoss die Anlagegesellschaft Elliott zu, welche die Darlehen hoch verzinste. Li soll allerdings bei der Rückzahlung der Kredite in Verzug geraten sein, seit Monaten hatte er bereits Investoren gesucht, welche die Zahlungsverpflichtungen des Vereins stemmen sollten.

Größter aktivistischer Hedgefonds

Nun wird Elliott Mehrheitseigentümer. Die von Paul Singer geleitete Anlagegesellschaft gilt als größter aktivistischer Hedgefonds der Welt. Die sogenannten „Heuschrecken“ sind Fonds, die offensiv in Unternehmen investieren, um Gewinne für Anleger herauszuschlagen, und oftmals das Management beeinflussen, um dies zu erreichen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Gründe für den geheimnisvollen Dax-Verlust

Posted by hkarner - 29. März 2018

Von Frank Stocker | 29-03  |welt.de

Auslöser für das Börsenbeben ist die Zinsangst – vor allem in den USA. Aber ist die Sorge berechtigt? Bernd Meyer, Chefstratege bei Berenberg, erklärt, welche Fehler Anleger jetzt vermeiden sollten.

Gerüchten zufolge spekulieren Hedgefonds massiv gegen den Dax. Tatsächlich schneidet dieser seit Wochen wesentlich schlechter ab als US-Indizes. Doch die wirklichen Ursachen dafür liegen woanders.

Es scheinen geheimnisvolle Mächte am Werk, klandestine Händler, die den Aktienmarkt zuungunsten der europäischen Börsen beeinflussen. Denn steigt der Dow Jones um zwei Prozent, dann legt der Dax am folgenden Tag nur um ein Prozent zu.

Und gibt der Dow Jones ab, sei es ein Prozent, folgt der Dax mit einem Abschlag von zwei Prozent. So geht das seit rund vier Monaten, seit Ende November hat sich dadurch ein Unterschied von rund zwölf Prozentpunkten bei der Entwicklung deutscher und amerikanischer Aktienindizes aufgebaut.

Doch wer steckt dahinter? Gerüchte wabern, dass einige große US-Hedgefonds Wetten gegen europäische und insbesondere gegen deutsche Unternehmen laufen haben. Solche Wetten können den Trend zwar verstärken, sie sind aber sicher nicht die Ursache dafür.

Die Wette auf fallende Kurse ging auf Den Rest des Beitrags lesen »

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„Flash-Crash“ an den Börsen: Wie Großinvestoren Kleinanleger über den Tisch ziehen

Posted by hkarner - 22. Februar 2018

Von Ernst Wolff.  kenfm 12/2

In der vergangenen Woche ist es an der New Yorker Aktienbörse mehrmals zu sogenannten „Flash-Crashs“ gekommen. Darunter versteht man extreme Kurseinbrüche, die nur wenige Minuten andauern und in deren Folge sich die Kurse zu einem beträchtlichen Teil wieder erholen.

In den Massenmedien werden diese „Flash-Crashs“ oft als nicht vorhersehbare, urplötzlich eintretende Ereignisse dargestellt, die besonders die großen Marktteilnehmer mit ihren riesigen Einsätzen hart treffen.

In Wahrheit ist genau das Gegenteil der Fall: Flash Crashs können von großen Marktteilnehmern wie Hedgefonds und internationalen Großbanken absichtlich herbeigeführt und zur eigenen Gewinnmaximierung genutzt werden. Verlierer des Spiels sind die Kleinanleger.

Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Werfen ein oder mehrere Hedgefonds oder Großbanken gleichzeitig große Aktienpakete auf den Markt, dann bricht der Kurs der betreffenden Aktien blitzschnell kräftig ein. Viele Kleinanleger haben zum Schutz vor größeren Verlusten „Stop-Loss-Orders“ platziert, die dazu führen, dass ihre Aktien bei einem bestimmten Kursverlust automatisch verkauft werden. Meistens werden diese Orders bei einem Verlust von fünf Prozent aktiviert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hedge funds embrace machine learning—up to a point

Posted by hkarner - 9. Dezember 2017

Date: 07-12-2017
Source: The Economist

In investing, more artificial intelligence need not mean less of the human kind

ARTIFICIAL intelligence (AI) has already changed some activities, including parts of finance like fraud prevention, but not yet fund management and stock-picking. That seems odd: machine learning, a subset of AI that excels at finding patterns and making predictions using reams of data, looks like an ideal tool for the business. Yet well-established “quant” hedge funds in London or New York are often sniffy about its potential. In San Francisco, however, where machine learning is so much part of the furniture the term features unexplained on roadside billboards, a cluster of upstart hedge funds has sprung up in order to exploit these techniques.

These new hedgies are modest enough to concede some of their competitors’ points. Babak Hojdat, co-founder of Sentient Technologies, an AI startup with a hedge-fund arm, says that, left to their own devices, machine-learning techniques are prone to “overfit”, ie, to finding peculiar patterns in the specific data they are trained on that do not hold up in the wider world. This is especially true of financial data, he says, because of their comparative paucity. Share-price time series going back decades still contain far less information than, say, the image data used to train Facebook’s facial-recognition algorithms. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Meistgehasster Mann der USA“ wegen Betrugs verurteilt

Posted by hkarner - 7. August 2017

Der Hedgefondsmanager Martin Shkreli wurde verurteilt. Der 34-Jährige konnte den Spruch gelassen nehmen.

New York. Der einst als „meistgehasster Mann der USA“ betitelte US-Pharma- und Hedgefondsmanager Martin Shkreli ist nun wegen Finanzbetrugs verurteilt worden. Der 34-Jährige kam allerdings glimpflich davon: Die Jury verwarf mehr als die Hälfte der Anklagepunkte, darunter einen besonders gravierenden Vorwurf der Verschwörung zum Betrug mit Hilfe von Telekommunikationsmitteln.

Das Strafmaß nach dem am Freitag verkündeten Urteil eines New Yorker Bundesgerichts wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet. Shkreli reagierte nach Verlassen des Gerichts in Brooklyn euphorisch auf die Entscheidung der zwölf Geschworenen: „Ich bin entzückt, dass die Jury ihre Arbeit getan hat“, sagte er und bezeichnete sich als Opfer „einer Hexenjagd epischen Ausmaßes“. Shkreli, der während des Prozesses jede Aussage verweigerte, hatte eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren zu befürchten. Nach Angaben seines Verteidigers, Staranwalt Ben Brafman, muss er nun möglicherweise gar nicht ins Gefängnis. Wenn doch, werde die Haftstrafe „weit, weit unter der Dauer liegen, die die Regierung je erwogen hatte“, sagte der Anwalt, zu dessen prominenten Mandanten auch Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn gehörte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hedge Funds Flock to Europe, Thinking Worst Is Over

Posted by hkarner - 6. Juli 2017

Date: 05-07-2017
Source: The Wall Street Journal

Bets on equities in Italy, France and Spain have given some global hedge funds 20% returns this year

After the presidential election last year, many hedge-fund managers called the U.S. a great moneymaking opportunity. It turns out Europe is the place to be.

Bets on stocks in Italy, France and Spain—long laggards compared with the U.S.—have given some global hedge funds returns of more than 20% so far this year. The average hedge fund has managed only 3% through May, according to the most recent data from Hedge Fund Research.

“We’ve been quite aggressively long Europe in the last year,” said Pieter Taselaar, founder of Greenwich, Conn.-based Lucerne, which manages $750 million in assets. Its main fund is up 20.5% this year through June 15, according to a person familiar with the matter. Den Rest des Beitrags lesen »

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Rohstoffpreise: Die Leitmedien entdecken die Hedgefonds, welch eine Leistung!

Posted by hkarner - 11. März 2016

10. März 2016 l l Flassbeck CC

Wenn man, wie ich das seit Jahren tue, die Entwicklung der Rohstoffpreise intensiv mit Blick auf mögliche Einflüsse der Finanzmärkte verfolgt, wundert einen nichts mehr. Bis vor wenigen Tagen fielen die Preise so, als ob es kein Morgen gäbe. Jetzt steigen sie wieder, als wäre der größte Konjunkturboom aller Zeiten ausgebrochen.

Das einzige, worüber man sich noch wundert, sind die deutschen (aber auch einige internationale) Medien, die bis vor ein paar Tagen geschrieben haben, dass die globalen Läger für Öl überquellen und die Produzenten produzieren, was das Zeug hält. Und nun? Stimmt das alles seit vergangenen Donnerstag um 13.59 Uhr nicht mehr? Ist sozusagen über Nacht die weltweite Nachfrage angesprungen und hat die Öllager ruckzuck geleert? Und genau das gleiche gilt für Stahl und für Kupfer und noch einige Rohstoffe mehr und alles exakt zur gleichen Zeit?

Offensichtlich ist das alles Unsinn. Wenn sie dann wenigstens aber einmal sagen würden, dass sie ihren Lesern jahrelang Unsinn erzählt haben. Nehmen wir die Süddeutsche Zeitung. Die schreibt jetzt klammheimlich (hier), dass Hedgefonds ihre Hände im Spiel haben könnten bei der schnellen Preiswende. Oder das Handelsblatt, das ist die Zeitung, die fast jeden Tag mit ungeheurer Phantasie beschreibt, was an den Märkten los ist, wenn man Finanztransaktionen ignoriert, die entdeckt auf einmal, dass es solche doch geben könnte (hier). Den Rest des Beitrags lesen »

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Hedgefonds-Manager: Chinas Banken sind Zeitbomben

Posted by hkarner - 7. Februar 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Westliche Hedgefonds wetten auf eine weitere Abwertung des Yuan und verschärfen somit den Abfluss von Kapital aus dem Land. Doch die größte Gefahr für Chinas Währung liegt nicht bei den Hedgefonds, sondern im maroden Bankensystem des Landes, so ein Spekulant.

Die chinesische Zentralbank versucht mit Interventionen, die Spekulation gegen den Yuan auszugleichen.

Amerikanische Hedgefonds wetten auf einen schwächeren Yuan und setzt diesen dadurch unter Abwertungsdruck. Chinas Regierung ließ sich daraufhin kürzlich zu einer öffentlichen Warnung an den Großspekulanten Georg Soros hinreißen. In einem Interview mit dem Nachrichtensender CNBC erklärte Kyle Bass, Gründer des Texanischen Hedgefonds Hayman Capital Management, am Mittwoch, warum er auf eine weitere Abwertung des Yuan setzt.

Seiner Meinung nach berge das chinesische Bankensystem die größten Risiken für das Land. Dieses sei eine „34 Billionen Dollar schwere Zeitbombe“, die früher oder später explodieren werde. Wenn dies geschehe, seien auch die im internationalen Vergleich riesigen Devisenreserven von 3,3 Billionen Dollar schnell aufgebraucht. Verschärfend komme hinzu, dass die Pekinger Regierung in einem solchen Notfall gar nicht über die gesamten Währungsreserven verfügen könne. „Der Internationale Währungsfonds sagt, dass sie (China) Fremdwährungsreserven von 2,7 Billionen Dollar benötigen, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Sie werden diese Grenze in den nächsten fünf Monaten erreichen.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Will AI-Powered Hedge Funds Outsmart the Market?

Posted by hkarner - 5. Februar 2016

Date: 04-02-2016
Source: Technology Review

Some hedge funds boast that AI algorithms make their trading decisions—but these systems might be more conventional than they seem.

Every day computers make many millions of electronic trades by performing delicate calculations aimed at eking out a tiny edge in terms of speed or efficiency. Increasingly, however, more significant trading decisions are being made by smarter, more autonomous algorithms.

Both established trading firms and a handful of startups are exploring whether such trading techniques borrowed from the field of artificial intelligence could help them outfox other traders. And anyone with money invested might well be curious to know if the trend could alter the dynamics of markets.

Quantitative hedge funds, including Bridgewater Associates, Renaissance Technologies, D.E. Shaw, and Two Sigma, have, of course, been using advanced algorithmic approaches for some years. Many of the methods employed by these businesses are found in areas of artificial intelligence research. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hedgefonds bauten im Vorjahr globalen Verlust

Posted by hkarner - 8. Januar 2016

8. Jänner 2016, 13:53 derstandard.at

 Branchenindex per Jahresende 3,64 Prozent im Minus, Energiefonds verloren fast 23 Prozent – Asien und Westeuropa waren die Gewinner

Wien – 2015 war kein gutes Jahr für die globale Hedgefonds-Industrie. Sie konnte für ihre betuchten Privat- und Firmenkunden in Summe erneut keine Gewinne ausschütten. Der die Gesamtperformance der Branche abbildende HFRX Global Hedge Fund Index verlor im abgelaufenen Jahr 3,64 Prozent. Bereits 2014 war er mit 0,58 Prozent im Minus gewesen. 2013 machten die Fondsmanager noch ein Plus von 6,72 Prozent.

Im Dezember hätten vor allem Energietitel, Hochzinsanleihen und europäische Aktien zu einer Verschlechterung der Performance geführt, berichtet der Branchendienst Hedge Fund Research (HFR). Auf Aktien spezialisierte Hedgefonds verloren im Vorjahr 2,33 Prozent an Wert. Fonds mit „Event Driven“-Strategien sackten sogar um 6,94 Prozent ab. Mit nur 1,96 Prozent kamen „Makro“-Strategien unter die Räder. Den Rest des Beitrags lesen »

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