Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Haber’

Wie viel die neue Spitze der Nationalbank verdient

Posted by hkarner - 2. Februar 2019

Also: an der Donau-Uni wird Haber, ehemals profilloser und unkritischer Professor für FINANZWissenschaften ganz furchtbar(!) fehlen! hfk

1. Februar 2019, 09:55 derstandard.at

Der neue Vizegouverneur Haber könnte zwar Fiskalratspräsident bleiben, aber nicht Uni-Professor

Wien – Die Direktoriumsposten in der Nationalbank sind gut dotiert. So verdient derzeit der Gouverneur gut 300.000 Euro im Jahr, der Vizegouverneur knapp 290.000 und die beiden weiteren Mitglieder gut 275.000. Ausgeschlossen sind dafür entgeltliche Nebentätigkeiten. Der designierte Vizegouverneur Gottfried Haber könnte aber Chef des Fiskalrats bleiben, da dies eine ehrenamtliche Tätigkeit ist. Ob Haber den Fiskalrat weiter führen will, ist noch offen. Fix ist nur, dass die Funktionsperiode des gesamten Fiskalratspräsidiums im Herbst nach sechs Jahren ausläuft. Den Job als Vizegouverneur tritt Haber bereits im Juli an. Es könnte also schon recht bald ein neuer Fiskalratspräsident gebraucht werden. Nicht bleiben kann Haber Vizedekan der Fakultät für Gesundheit und Medizin und Universitätsprofessor am Department für Gesundheitswissenschaften und Biomedizin der Donau-Universität für Weiterbildung in Krems. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

Gottfried Haber wird neuer Präsident des Fiskalrats

Posted by hkarner - 6. Oktober 2018

5. Oktober 2018, 13:42 derstandard.at

Der Wirtschaftsökonom folgt ab November Bernhard Felderer nach. Der Beschluss fällt kommenden Mittwoch im Ministerrat

Wien – Gottfried Haber wird neuer Präsident des Fiskalrates, der die Einhaltung der EU-Sparvorgaben in Österreich überwacht. Das hat Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) am Freitag angekündigt. Der 45-jährige Wirtschaftsökonom arbeitet an der Donau Universität Krems und gilt als ÖVP-nahe. Er tritt mit 1. November die Nachfolge von Bernhard Felderer an, der ein Jahr vor Ablauf des Mandats abgetreten ist. Bruno Rossmann, Budgetsprecher und Klubobmann der Liste Pilz, kann der Ernennung einiges abgewinnen: „Es ist zwar wenig überraschend, dass die ÖVP erneut einen Mainstream-Ökonomen an der Spitze des Fiskalrats installiert, aber dennoch eine verpasste Chance für einen dringend nötigen Paradigmenwechsel.“ Dennoch: „Fachlich habe ich Gottfried Haber in den Budget-Expertenhearings als dialogorientierten Experten kennengelernt, dessen ökonomische Sichtweise ich zwar oftmals nicht teile, der diese aber auch dann vertritt, wenn sie nicht der Regierungslinie entspricht.“ Nicht ganz so freundlich äußert sich SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer, der zwar einerseits Haber fachliche Kompetenz zugesteht, andererseits aber ÖVP-Postenschacher beklagt und fürchtet, dass künftig nicht mehr von „einer Unabhängigkeit des Fiskalrats die Rede sein könne.“ Der Ministerrat wird Habers Bestellung kommenden Mittwoch beschließen. Löger lobte Haber am Freitag als die beste Wahl für die verantwortungsvolle Tätigkeit an der Spitze des Fiskalrates. „Mit Haber wird ein starker Fürsprecher für einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld an der Spitze des Fiskalrates stehen, der nicht zuletzt aufgrund seiner ausgesprochen hohen Fachexpertise im Bereich des Finanz- und Budgetwesens mein vollstes Vertrauen genießt“, so Löger in einer Stellungnahme.

Vizepräsident seit 2013

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Wer füllt die Finanzierungslücke?

Posted by hkarner - 1. Dezember 2016

Und der war einmal (Pröll’s) Kandidat für den Finanzminister. „Gott soll einen hüten vor allem, was noch ein Glück ist“, so die Tante Jolesch. (hfk)

01.12.2016 | 18:40 |  (Die Presse)

Dass Private Firmen Geld verleihen, findet Ökonom sinnvoll.

Haber CCWien. „Es gibt keine Kreditklemme“, sagt Gottfried Haber, Ökonom und Professor an der Donau-Uni Krems. Mit diesem Satz habe er sich schon öfter den Unmut seines Publikums zugezogen, räumt er ein, „weil ich den zweiten Teil nicht schnell genug dazugesagt habe“. Nämlich, dass es sehr wohl eine Finanzierungslücke für mittelständische Unternehmen gibt. Diese sei jedoch nichts Neues: „Das war schon in den 1990er-Jahren so, bloß die Intensität ist stärker geworden.“

Haber sprach beim Gewerbeverein zum Thema „Wer finanziert die Zukunft des Standortes Österreich?“ Konkret ging es um die Praxistauglichkeit neuer Finanzierungsformen, wie sie das seit gut einem Jahr geltende Alternativfinanzierungsgesetz (AltFG) vorsieht. Die Bezeichnung „Alternativfinanzierung“ treffe nicht wirklich den Kern der Sache, meint der Ökonom. „Besser sollte es Komplementärfinanzierung heißen.“ Denn dass Mittelständler Geld bei privaten Anlegern aufnehmen können, sei oft keine Alternative, sondern eine Ergänzung zum Bankkredit. „Ich sage den Banken auch immer: Freut euch doch, dass es das gibt.“ Solche Finanzierungen können – sofern sie sich als Eigenmittel darstellen lassen – die Eigenkapitalbasis des Unternehmens aufstocken. Das verbessert die Bonität und kann dazu führen, dass auch ein Bankkredit möglich wird.

Kennzahlen als Problem Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Ökonom zu Kärnten: 1,2 Milliarden Euro „werden nicht reichen“

Posted by hkarner - 27. November 2015

Walter Müller, 27. November 2015, 14:33 derstandard.at

Wirtschaftswissenschafter Gottfried Haber ist skeptisch, was den Vorschlag der Kärntner Landesregierung betrifft

Klagenfurt/Wien – „Es wird nicht reichen“, glaubt der Wiener Ökonom Gottfried Haber. Auch wenn die Kärntner Finanzlandesrätin Gabriele Schaunig beteuert, jene 1,2 Mrd. Euro, die das Land Kärnten zur Abgeltung der Heta-Haftungen aufbringen wird, seien „das Maximum unserer Möglichkeiten, mehr gibt es nicht“, geht Haber eher davon aus, „dass das Angebot für die Gläubiger deutlich zu wenig sein wird“. Gottfried Haber lehrt an der Donau-Universität Krems, war kurzzeitig als ÖVP-Finanzminister im Gespräch und war bis vor kurzem Vorsitzender des Wirtschaftspolitischen Beirats des Landes Kärnten. Haber erinnert im Gespräch mit dem Standard daran, dass die Gläubiger deutlich gemacht hätten, dass die Haftungen des Landes Kärnten für die Hypo-Bad-Bank Heta zu 100 Prozent zu erfüllen seien. Mit den 1,2 Milliarden Euro, die Kärnten über den Bundeskredit beisteuern will, und jenen rund fünf bis sechs Milliarden Euro, die durch den Erlös der Heta hereinkommen, würde den Gläubiger aber maximal eine Quote von 50 bis 60 Prozent angeboten werden. „Ein paar Prozent weniger wären für die Gläubiger vielleicht eine Verhandlungsbasis, einen so großen Abschlag dürften die Gläubiger aber wohl nicht akzeptieren“, ist Haber überzeugt. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , , | Leave a Comment »

Die ÖVP bastelt sich einen neuen Superstar

Posted by hkarner - 21. September 2015

18.09.2015 | 19:52 | Hanna Kordik (Die Presse)

Haber CCKolumne. Der junge Uni-Professor Gottfried Haber wird von der ÖVP ordentlich gepusht. Jetzt soll er auch IHS-Chef werden.

In gut einer Woche hat Christoph Badelt seinen letzten Arbeitstag: Mit 30. September verlässt er die Wiener Wirtschaftsuniversität – in der er 13 Jahre lang Rektor war.
Es waren – da sind sich alle einig – 13 gute Jahre für die WU. Unter Badelt ist die Universität nicht nur auf den großzügigen, neuen Campus übersiedelt, sie hat auch international erheblich an Reputation gewonnen: Erst vergangene Woche honorierte das deutsche „Handelsblatt“ die Forschungsleistungen der WU, die renommierte „Financial Times“ bestätigte die WU als Spitzen-Uni: Bei der jährlichen Bewertung der besten Managementprogramme gab es Platz 13 unter 80 untersuchten europäischen Wirtschaftshochschulen.

Badelt kann also mit einem mehr als guten Gefühl gehen. Und mit der Gewissheit: Ein Mann seines Kalibers muss sich trotz seiner 64 Jahre nicht mit dem Thema Ruhestand auseinandersetzen. Er ist immer noch gefragt. „Ich habe beruflich einige Optionen“, sagt er denn auch der „Presse“.
Wie’s der Zufall so will, wird im Lauf des Oktober auch ein Job ausgeschrieben, der für Badelt maßgeschneidert wäre: Das Institut für Höhere Studien (IHS) sucht ab 2016 einen neuen Chef. Nach dem sehr plötzlichen Abschied von IHS-Chef Christian Keuschnigg zu Beginn des Jahres hat Sigurd Höllinger den Chefsessel im Wirtschaftsforschungsinstitut übernommen. Interimistisch.
Höllinger wird ein völlig umstrukturiertes Institut hinterlassen: Weil die finanzielle Situation des IHS schon länger sehr zu wünschen übrig lässt, wird drastisch gespart. Der international renommierte postgraduale Lehrgang wird abgeschafft, die Abteilung Ökonomie aufgelassen. Unter Ökonomen wird das alles heftig kritisiert. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »