Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘FPÖ’

Casinos Austria AG Razzia wegen Postenschacher-Vorwurfs: Strache spricht von „politischem Angriff“

Posted by hkarner - 14. August 2019

Ja, auch das ist korrupt! (hfk)

Die Bestellung von Peter Sidlo zum Casinos-Austria-Finanzchef und vermutete Versprechen der FPÖ an Novomatic sorgen für einen Eklat – Ex-Vizekanzler: „Vorwurf entbehrt jeder Grundlage“

Renate Graber, derstandard.at

Als Türkis-Blau vor eineinhalb Jahren Peter Sidlo in den Generalrat der Nationalbank schickte, war die Aufmerksamkeit für die Bestellung überschaubar. Der FPÖ-Bezirksrat aus Wien-Alsergrund fungiert nur als einfaches Mitglied des Gremiums, weshalb echte Turbulenzen ausblieben. Ein gutes Jahr später folgte der nächste Aufstieg Sidlos, als er zum Finanzchef der Casinos Austria AG ernannt wurde. Doch diesmal blieb es nicht lange ruhig um die Bestellung.

DER STANDARD enthüllte Ende Mai, dass die Rochaden – wohlwollend formuliert – nicht ganz reibungslos über die Bühne gingen. Denn der mit der Evaluierung der Kandidaten betraute Personalberater gelangte zu der Auffassung, dass Sidlo für den Job nicht qualifiziert sei. Starker Tobak, immerhin ist die Casinos Austria AG (Casag) nicht irgendeine Firma. Die Republik fungiert als Großaktionärin des Unternehmens, zudem ist die Vergabe von Spielbanklizenzen ebenso eine öffentliche Angelegenheit wie die Einhebung der einträglichen Glücksspielabgabe. Da wäre die Bestellung eines unumstrittenen Fachmanns zum Finanzvorstand des 4200 Mitarbeiter zählenden Konzerns eine Selbstverständlichkeit – sollte man meinen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wie die FPÖ ihre Leute in einflussreichen Positionen unterbringt

Posted by hkarner - 31. Januar 2019

Ungustiös. Aber dafür ist nicht nur die FPÖ verantwortlich zu machen! (hfk)

30. Jänner 2019, 17:45 derstandard.at

Ein FPÖ-Direktor „fürs Däumchendrehen“ in der Nationalbank, viele weitere Jobs in ÖBB und anderen Staatsbetrieben sorgen für Kritik

Postenschacher, Umfärbung, Politbesetzungen: Die am Mittwoch vom Ministerrat abgesegnete Bestellung des neuen Direktoriums der Nationalbank sorgt für heftige Kritik der Opposition.

Besonders ins Visier genommen wurde die Nominierung von Eduard Schock (FPÖ). Der nicht amtsführende Wiener Stadtrat sei ein „Direktor fürs Däumchendrehen“, wetterte beispielsweise Liste-Jetzt-Klubobmann Bruno Rossmann.

Genüsslich wurde erneut auf die fehlgeleitete SMS von Vizekanzler Heinz-Christian Strache eingegangen. Der FPÖ-Chef hatte in einer Mitteilung gegen eine offenbar diskutierte Reduktion des Nationalbank-Gremiums von vier auf drei Personen protestiert. Da schon Neo-Gouverneur Robert Holzmann auf einem FPÖ-Ticket unterwegs ist, wäre Schock bei einer Verkleinerung wohl nicht zum Zug gekommen. Weshalb SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer nun die Frage stellt, ob Schock denn ein „arbeitsloses Einkommen in der Oesterreichischen Nationalbank“ erhalte. Zudem wird die Managementerfahrung der neuen Direktoren hinterfragt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Has Austria Found the Answer to Right-Wing Populism?

Posted by hkarner - 11. September 2018

At last, a fair and intelligent article about Austria’s (successful) dilemma! And that in such a precious media! (hfk)

Date: 11-09-2018

Source: Foreign Policy By Franz-Stefan Gady

Why Center-Right Parties Are the Establishment’s Best Bet

The specter of populism continues to haunt Europe. The so-called European establishment has yet to find a meaningful response to counter those on the far left and far right who claim that they, and only they, represent the true will of the people. The latest manifestation of this trend occurred last weekend when a populist far-right anti-immigration party with roots in neo-Nazism had its best-ever showing in Sweden’s general elections. Social democratic parties in particular are in a state of deep crisis—center-left parties are currently part of only six EU governments out of the 28 member states—and have found it difficult to rally voters around their traditional agenda of social justice and redistributive economic policies. As these ideas are taken for granted by the majority of the European public, social democratic parties simply seem to be no longer benefiting from them at the polls.

Consequently, any check on populist parties for the time being needs to come from the center-right. Austrian Chancellor Sebastian Kurz’s Austrian People’s Party (ÖVP), currently the senior partner in a coalition government with the populist right-wing Freedom Party (FPÖ), has offered such a check, both at the polls and in government. Although it has come with a price—the ÖVP has moved to the right with its politics—a government headed by a center-right party is infinitely preferable to a government headed by the extreme populist right in the current political climate. Examining the case of the ÖVP may therefore offer some insights into strategies to tame populist forces in Europe.

A WINNING ELECTORAL STRATEGY

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Europe’s Next Test Case

Posted by hkarner - 12. Juli 2018

Na, also! Schon ein bisserl falsch!  Fake news! Nicht einmal das Wiener Schnitzel stimmt! Kitschig! wohl geschrieben vom SPÖ PR Sprecher! Eine Schande für den Spiegel! (hfk)

Date: 10-07-2018
Source: DER SPIEGEL.

A Journey Down Austria’s Path to the Right

With a right-wing extremist party in government again, a major experiment is currently taking place in Austria — one that may test the endurance of democracy in Western Europe. A visit to a country that appears unable to come to terms with its own history as it lurches to the right.

If you enter Austria from the west, near Bregenz on Lake Constance, with a little luck and the right meteorological conditions, images of stunning beauty will unfold between the water and the mountains. The peaks divide the weather, with rain fronts and clear skies competing for space, or dense fog spreading across the ground like mystical, glowing steam. When night falls further back in the High Alps in this geological spectacle called Austria, the peaks and summits soon start resembling the heads of animals, like monstrous bodies whose flanks are dotted with villages resembling Christmas ornaments. The geographic drama mellows to the east, flowing into more friendly hills until, finally, behind Graz, behind Vienna, in Burgenland, the Pannonian Basin is reached, and you come to the end of today’s Austria. It’s a beautiful country. That much must be said … before saying anything else.

Everything else concerns the strange paths along which the country, its society and its political classes have been traveling for quite some time — perhaps for a hundred years, perhaps even longer, but at the very least since this winter, since a new government has moved into its offices in Vienna’s magnificent palaces. The country is now governed by a coalition that likes to refer to itself „turquoise-blue,“ a reference to the two parties‘ political colors — turquoise represents the party of Chancellor Sebastian Kurz and blue the Freedom Party of Austria (FPÖ). But going by what we’ve learned about political color affiliations from history, it would be more accurate to describe it as a „black-brown“ coalition. The black, of course, is the traditional color associated with conservatives. And the brown is the color of right-wing extremists and the Nazis. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der FPÖ fällt das Regieren schwer

Posted by hkarner - 4. Juli 2018

BlogEric Frey1. Juli 2018, 16:31, derstandard.at

Die Performance der blauen Minister ist schwach bis blamabel – das nützt vor allem der ÖVP

Für das Arbeitszeitgesetz ist eigentlich das Arbeitsministerium zuständig, und das ist in den Händen der FPÖ-Mega-Ministerin Beate Hartinger-Klein. Auffallend ist, dass dieses Ministerium in den Gesetzesentwurf für den Zwölfstundentag gar nicht eingebunden war – der entstand per Initiativantrag in den Parlamentsklubs von ÖVP und FPÖ.

Eine ministerielle Handschrift hätte der recht stümperhaft verfassten Novelle vielleicht gutgetan, aber offenbar wollte die Regierungsspitze nicht Hartinger-Klein die Schlüsselrolle bei der Präsentation und Verteidigung der Pläne überlassen. Bei ihren Aussagen zur Auflösung oder Nichtauflösung der Unfallversicherung AUVA hatte sie zu viel Porzellan zerschlagen.

Und auch in ihrer einzigen Wortmeldung zum Zwölfstundentag trat sie sogleich ins Fettnäpfchen, indem sie mit bissigen Worten erläuterte, warum Arbeitnehmer in Zukunft Überstunden nicht „justament“ ablehnen dürfen – eine Option, die Parteichef Heinz-Christian Strache kurz darauf in das Gesetz hineinreklamierte.

Kickls peinlicher Auftritt Den Rest des Beitrags lesen »

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Rot-blau-grüne Horrornacht für die Wirtschaft

Posted by hkarner - 14. Oktober 2017

Mit dieser unüberlegten, populistischen Aktion für durchaus berechtigte Anliegen haben sich die drei Parteien eigentlich als für Wirtschaftsverständnis unwählbar qualifiziert! (hfk)

Parlament. In der letzten Sitzung vor der Wahl beschlossen SPÖ, FPÖ und Grüne mehrere Gesetze. Die Neuregelungen zur Bankomatgebühr und die Angleichung von Arbeitern und Angestellten sorgen für großen Ärger bei Wirtschaftsvertretern.

Wien. Die letzten Parlamentssitzungen vor Nationalratswahlen sorgen häufig für erhöhte Aufregung. Schließlich sind Koalitionsvereinbarungen aufgekündigt, und freie Mehrheiten können gefunden werden. So auch bei der Sitzung, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu Ende ging. Mit den Stimmen von SPÖ, FPÖ und Grünen wurden zwei Themen beschlossen, die am Freitag die Wirtschaftsvertreter auf die Barrikaden brachten.  Den Rest des Beitrags lesen »

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The Future of Austria’s Far Right

Posted by hkarner - 4. April 2017

I am „proud“ that Austria has finally made it into the cover story of Foreign Affairs! But: partially wrong, very little news.(hfk)  

Date: 04-04-2017
Source: Foreigm Affairs

Its Freedom Party Threatens the European Project
By Anton Shekhovstov and Andreas Umland

The defeats of right-wing populists in the Austrian presidential election in late 2016 and Dutch parliamentary elections in early 2017 have been reassuring for supporters of the European project. Over the past 15 years, Euroskepticism and anti-immigrant sentiment have attracted considerable support across Europe. Yet their electoral performance has so far been less than impressive. In turn, such parties no longer seem to constitute an existential threat to the European Union. (In Foreign Affairs, Pierpaolo Barbieri recently wrote about a “reverse domino effect” after the relative defeat of Geert Wilders’ Freedom Party in the Netherlands.)

Moreover, upcoming French presidential and German parliamentary elections bode well for the EU. To be sure, the stakes in France are enormous: a victory by National Front leader Marine Le Pen in the second round of elections could mean nothing less than the end of European integration and the EU as we know them. Yet it seems unlikely that Le Pen would win the face-off. Lately, it has become conceivable that she won’t win even a relative majority in the first round of the elections; the outspokenly pro-EU Emmanuel Macron has quickly become the race’s front-runner and likely victor in both rounds of the election. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wahl in Österreich Van der Bellens Sieg erlöst die EU – A Sigh of Relief! (hfk)

Posted by hkarner - 4. Dezember 2016

4. Dezember 2016, 18:50 , Süddeutsche Zeitung

Brüssel wertet das Ergebnis in Österreich als Signal für ganz Europa. Ein gewählter Rechtspopulist wäre nach Brexit und Trump-Wahl ein weiterer harter Rückschlag gewesen.

Von Daniel Brössler

Vor ein paar Tagen lief bei den Grünen im Europäischen Parlament ein kurzes Video. Die Fraktion sah sich den Appell der 89-jährigen Holocaust-Überlebenden Gertrude gegen den rechtspopulistischen Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer an. Dessen FPÖ versuche das „Niedrigste aus den Leuten herauszuholen, nicht das Anständige“, warnte die alte Dame in dem Video, das der grüne Kandidat Alexander Van der Bellen mit großem Widerhall veröffentlicht hatte. Nach diesem Video, so wollten die Grünen – und in Brüssel nicht nur die – unbedingt glauben, kann es nicht mehr schiefgehen in Österreich.

Die Erleichterung darüber, dass sich das bewahrheitet hat, ist riesig in der EU-Metropole. „Europa atmet auf“, twitterte der grüne Abgeordnete Sven Giegold. „Es zeigt, dass der Populismus durch Anstrengungen selbstbewusster Bürger besiegbar ist“, sagte der CDU-Europaparlamentarier Elmar Brok.

CSU-Vize: „Die Party der Rechtspopulisten in Europa fällt erst mal aus“
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Umfrage Österreich: FPÖ hängt alle anderen Parteien ab

Posted by hkarner - 17. Juli 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Einer neuen Umfrage zufolge kommt die FPÖ mit 35% in Sonntagsfrage auf einen neuen Rekordwert in Österreich. Damit lässt die Partei die Regierungsparteien weit hinter sich. Der Grund dürfte in der steigenden Arbeitslosigkeit liegen.

Stoppt Strache CC

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, legt die FPÖ in der Sonntagsfrage gegenüber dem Vormonat einen Prozentpunkt zu und baut mit 35% ihren Vorsprung auf die Regierungsparteien weiter aus; es ist dies der bisher beste Wert für die Freiheitlichen. Die SPÖ bringt es auf 24% (minus 1 Prozentpunkt), gefolgt von der ÖVP mit 20% (plus 1 Prozentpunkt). Die Grünen stagnieren bei 14%, die NEOS verlieren einen Prozentpunkt auf 6%.

Der Grund der hohen Zustimmung für die FPÖ dürfte in der schlechten Wirtschaftslage liegen: Per Ende Juni waren 54.562 Menschen länger als ein Jahr beim Arbeitsmarktservice (AMS) gemeldet – das ist ein Anstieg von 67 Prozent im Vergleich zum Juni 2015. „Diese Entwicklung ist ein Riesenproblem“, sagte AMS-Chef Johannes Kopf der Kronen-Zeitung. Den Rest des Beitrags lesen »

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Rechtspopulismus: Jenseits der Lügenpresse

Posted by hkarner - 21. März 2016

Im Internet wird die Angst der Gesellschaft von einer medialen Parallelwelt angeheizt. Hinter den professionellen Formaten steht vor allem die FPÖ.

Strache CCFPÖ-Vorsitzender Heinz-Christian Strache 

Donnerstag, 11 Uhr. Eine neue Ausgabe des FPÖ-TV-Magazins geht online, wie jede Woche, seit vier Jahren. Der junge Moderator steht in Wien-Brigittenau, in der Nähe jenes Jugendzentrums, wo sich afghanische und tschetschenische Jugendliche vor Kurzem eine Massenschlägerei geliefert haben. Der Vorfall ist eine Steilvorlage für rechte Propaganda: Hier zeige sich das Versagen der Integrations- und Flüchtlingspolitik, heißt es in dem Beitrag. Der Bezirk entwickle sich zu einem kriminellen Brennpunkt der Stadt, hier müssten Bürger in Angst leben. Das gefällt: Innerhalb weniger Tage wird das Video auf Facebook über 65.000-mal angeklickt.

Das FPÖ-TV-Magazin ist eine Angstsendung für Angstbürger auf der Suche nach Sündenböcken – präsentiert von der stärksten Oppositionspartei Österreichs. Und es ist nicht der einzige Kanal dieser Sorte. Während herkömmliche Medien einen Vertrauensverlust erleiden und mit dem Vorwurf kämpfen, die „Lügenpresse“ würde in der Flüchtlingskrise Informationen schönen oder gar unterdrücken, wuchert im Internet ein immer größeres Netz alternativer Medien, die in Österreich maßgeblich von der FPÖ und ihrem Umfeld betrieben werden. Die Partei nutzt dafür soziale Netzwerke wie Facebook und schafft so eine parallele Medienwelt, mit ihrer eigenen Version der Wirklichkeit.

Die blauen Kommunikatoren wissen Reichweiten und Algorithmen geschickt zu nutzen. Der YouTube-Kanal von FPÖ-TV, die Facebook-Seite von Heinz-Christian Strache oder das Onlineportal unzensuriert.at, das auf den früheren freiheitlichen Nationalratspräsidenten Martin Graf zurückgeht, erzeugen für ihre Leser eine sogenannte Filterblase: Facebook sortiert die Einträge so, dass sie zum Benutzer passen. Wer gerne auf HC-Strache-Postings klickt, dessen Onlinewelt wird zusehends blauer. Die Kommentare unter den Einträgen sind ein Sammelsurium aus aggressiven Botschaften und kruden Verschwörungstheorien. Enttäuschte und Verunsicherte finden hier Verständnis und Bestätigung. Den Rest des Beitrags lesen »

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