Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Föhrenbergkreis’

Gemeinwohlbank ist gescheitert, zwei Drittel des Kapitals weg

Posted by hkarner - 16. Juni 2018

H.F. Karner:

Also, das haben wir schon seit Beginn dieser Schnapsidee und dem Ego-Trip vom Ursprungsgründer gesagt!

https://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/2018/01/27/gemeinwohlbanker-menschen-wollen-alternatives-banking/

https://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/2018/01/21/gemeinwohl-gegen-goliath-schwerer-rueckschlag-fuer-ethikbank/

https://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/2017/01/02/ethikbanker-zimmerl-beitrag-zum-gemeinwohl-schaffen/

https://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/2016/03/25/start-der-bank-fuer-gemeinwohl-zieht-sich/

https://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/2016/04/10/felber-im-wortlaut-die-empoerung-ist-auffallend-heftig/

 

Renate Graber, 15. Juni 2018, 18:36

Die Gründung der Bank für Gemeinwohl ist gescheitert. Vom Genossenschaftskapital ist nur noch ein Drittel da, der Vorstand hofft dennoch auf einen Neustart

Wien – Die Bank für Gemeinwohl (BfG) wird es nicht geben. Vorige Woche hat die Finanzmarktaufsicht FMA den Antrag der BfG Eigentümer- und Verwaltungsgenossenschaft auf Erteilung einer Konzession als Zahlungsinstitut abgelehnt, die Genossenschaft wird kein Rechtsmittel dagegen einlegen. Eine rechtliche Analyse hat laut Brief des Vorstands an die Genossenschafter ergeben, dass das „keinen Sinn macht“, man würde sich nur weiter in zeit- und kostenintensiven Prozessen aufreiben. In seinem Brief zieht der Vorstand Bilanz: Man habe es 2015 nicht geschafft, das nötige Startkapital (15 Millionen Euro) für die Gründung einer Bank aufzutreiben, selbst die notwendigen sechs Millionen Euro, um bei der FMA den Lizenzprozess zu starten, habe man nicht erreicht. 4,2 Millionen Euro wurden von 6.000 Genossenschaftern eingesammelt.

„Hürden unterschätzt“

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„Donut-Ökonomie“: Vom Mut, eine neue Ökonomie zu denken

Posted by hkarner - 23. April 2018

Nicht schlecht: Hätte sie allerdings die Föhrenbergkreis-Arbeit „Auf der Spurensuche nach einer Neuen  Wirtschaftsordnung“ aus dem Jahr 2001 gelesen, dann wäre sie schon 17 Jahre früher so klug gewesen (hfk)

Christian Felber, 21. April 2018, 12:00 derstandard.at

Die britische Ökonomin Kate Raworth stellt mit einem überraschenden Donut-Diagramm die Wirtschaftswissenschaft auf den Kopf

Gäbe es den Ökonomienobelpreis – Kate Raworth würde ihn verdienen. Sie wäre nach 75 Männern die zweite Frau, die den sogenannten „Preis der Schwedischen Reichsbank in Wirtschaftswissenschaft zur Erinnerung an Alfred Nobel“ erhielte. In ihrem Buch Donut-Ökonomie dekonstruiert sie das vorherrschende neoklassische Paradigma der Wirtschaftswissenschaft – vom „Marktmechanismus“ über den „Homo oeconomicus“ bis zum Glauben an das BIP – und setzt sieben neue Denkansätze für die ÖkonomIn des 21. Jahrhunderts an dessen Stelle, beginnend mit einem neuen Ziel für die Disziplin.

Damit liefert sie der weltweit wachsenden Studentenprotestbewegung – von der angelsächsischen Rethinking Economics bis zur deutschen Gesellschaft für plurale Ökonomik – eine allgemein verständliche und von mathematischem Ballast befreite Theoriegrundlage. Raworth, die sich als „frustriert“ von ihrem Studium der Ökonomie deklariert, „weil diese eigenartige Annahmen darüber traf, wie die Welt funktionierte, während sie die meisten Dinge beschönigte, über die ich mir Sorgen machte“, beginnt ihr Buch mit dem Auszug von Studierenden aus der Vorlesung von Gregory Mankiw in Harvard, als dieser ein zu einseitiges Bild der Ökonomie zeichnete. Mankiw folgt als weltweit führender Lehrbuchautor Paul Samuelson, dessen Standardwerke sich in 60 Jahren weltweit vier Millionen Mal verkauft haben. Berühmt wurde Samuelson für seinen Ausspruch: „Es ist mir egal, wer die Gesetze eines Landes schreibt, solange ich die Lehrbücher für Wirtschaftswissenschaft schreiben kann.“

Leben im Donut als neues Ziel

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Wir trauern um einen lieben Freund – einen von uns!

Posted by hkarner - 8. Januar 2018

IndustriellenvereinigungLorenz Fritz war mit einer von 4 Gründungsmitgliedern des Föhrenbergkreises. 1992.

Analytisch scharf, kompromisslos anständig. Aufrecht.

Mutig. Immer einen Schritt voraus, im Management wie in seinen öffentlichen Funktionen. Freute sich auf /über Neues.

Vordenker. Nachdenker. Immer anregend, aufregend. Neugierig bis zuletzt. Hat noch „Schweres“ gelesen. Reflexiv. Tiefsinnig. Hat viel unserer Denke einfließen lassen, in seine Firma, in die IV, in die Politik.

Hatte Freude am Leben, auch in der Pension, auch in der Beschwerlichkeit. Kultur des Geniessens.

Familienmensch. Ehemann seit fast 5 Jahrzehnten, Vater, Grossvater. Freund. Ein besonders lieber und enger.

RIP, lieber Lorenz!

Dein hfk. Und viele Freunde vom Föhrenbergkreis

Zur Erinnerung ein Text von ihm zum Thema „Spurensuche nach einer nachhaltigen Wirtschaftsordnung: wirtschaft-und-nachhaltigkeit-podcast-text-2008

Industrie trauert um Lorenz Fritz

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Reinventing Banking: From Russia to Iceland to Ecuador

Posted by hkarner - 13. Dezember 2015

A highly interesting report which assumes the same basic principles which we are currently developping! (hfk)

Posted on by Ellen Brown, Web of Debt BlogBrown Ellen

Global developments in finance and geopolitics are prompting a rethinking of the structure of banking and of the nature of money itself. Among other interesting news items:

  • In Russia, vulnerability to Western sanctions has led to proposals for a banking system that is not only independent of the West but is based on different design principles.
  • In Iceland, the booms and busts culminating in the banking crisis of 2008-09 have prompted lawmakers to consider a plan to remove the power to create money from private banks.
  • In Ireland, Iceland and the UK, a recession-induced shortage of local credit has prompted proposals for a system of public interest banks on the model of the Sparkassen of Germany.
  • In Ecuador, the central bank is responding to a shortage of US dollars (the official Ecuadorian currency) by issuing digital dollars through accounts to which everyone has access, effectively making it a bank of the people. Den Rest des Beitrags lesen »

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Politically Incorrect – MIT WIRKUNG!

Posted by hkarner - 11. Oktober 2015

Gara gewähltEigentlich ist der Föhrenbergkreis parteiunabhängig. Viele von uns gehören völlig unterschiedlichen Gesinnungsgemeinschaften an, und trotzdem … verstehen wir uns gut und bringen Gemeinsames zusammen.

Heute eine Ausnahme: unser wichtiges Mitglied, Stefan Gara, kandidiert kommenden Sonntag für die NEOS auf absolut wählbarer Position (wenn die NEOS es in den Wiener Gemeinderat schaffen, aber davon ist auch nach allen Umfragen auszugehen) für den Wiener Gemeinderat. Er hätte sich doch auch >Ihre Vorzugsstimme verdient! Oder? (hfk)

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Meeting Minutes des Arbeitskreises

Posted by hkarner - 26. August 2015

von heute, 26/8.

Föhrenberg-Kreis Financial Economy III 15-08-26

Neu sind die Seiten 176-183

 

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10.000 Beiträge auf diesem Blog veröffentlicht – 10.000 articles on this blog

Posted by hkarner - 21. August 2015

FBK StatFBK Stat2

Readers from 151 countries:

  1. Austria 50 %
  2. USA       21%
  3. D           16%

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Heutige Meeting Minutes des Arbeitskreises

Posted by hkarner - 8. Juli 2015

John Mauldin Debt

Föhrenberg-Kreis Financial Economy III 15-07-08 S. 174-176 neu

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Meeting Minutes des Arbeitskreises

Posted by hkarner - 11. Mai 2015

Stand: heute, 11/5.

Föhrenberg-Kreis Financial Economy III 15-05-11

Neu Seiten 172-173

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GröStaZ3

Posted by hkarner - 14. März 2015

von: H.F. Karner, 14/3HFKarner Foto by Eva Karner (43)

GröStaZ = „Größte Steuerreform aller Zeiten“

GröStaZ 1  … K.H. Grasser (2004)

GröStaZ2 … J. Pröll (2009)

GröStaZ3 … Faymann/Mitterlehner (2015)

Ein paar Fragen seien gestattet:

  • Frage 1: kann man wirklich so dumm sein, dies zu glauben bzw. zu behaupten? Nämlich das mit „größte“ und „-reform“
  • Frage 2: welche Ziele der Steuerreform wurden erreicht?
    • Reduktion der Staatsquote
    • Reduktion der Steuer- und Abgabenquote
    • nachhaltige Reduktion der Lohn-/Einkommensteuerbelastung
    • Ankurbelung der Wirtschaft zu Investitionen und Zukunftsfähigkeit, Bürokratieabbau
    • Wachstum durch steigende Konsumausgaben ???
    • nachhaltige Kosteneinsparungen im Budget
    • Freiräume schaffen für Zukunftsinvestitionen in Infrastruktur, Forschung, Bildung
    • Schuldenreduktion Bund/Länder/Gemeinden
    • soziale Verteilungsgerechtigkeit verbessern
    • Umverteilung (ja, von der Mitte zur Mitte!)
    • positive Stimmung im Lande schaffen (Schäuble: „Politik ist zu 50% Emotion“)
  • Frage 3: Was trägt die Steuerreform zur Bewältigung der Zukunftssicherung des Budgetpfades bei? Den Rest des Beitrags lesen »

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