Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘FMA’

Vorsorgekassen müssen Sicherheitsnetz knüpfen

Posted by hkarner - 27. März 2018

Bettina Pfluger, 27. März 2018, 17:59 derstandard.at

Die Finanzmarktaufsicht sorgt mit der neuen Bilanzverordnung dafür, dass auch Vorsorgekassen für mögliche Bedrohungen abgesichert sind

Wien – Nach den Banken und Versicherungen zieht die Finanzmarktaufsicht FMA nun bei den Vorsorgekassen quasi ein Auffangnetz ein, das die Branche durch holprige Zeiten bringt. Mit der Bilanzverordnung müssen die Vorsorgekassen künftig eine Kapitalgarantierückstellung bilden. Diese soll als Vorsorge für geplante künftige Aufwände dienen. Was für Laien nach wenig Aufwand klingt, stellt die Branche aber durchaus vor Herausforderungen. Denn unklar ist, in welcher Höhe die Rückstellung zu bilden sein wird. Den Rest des Beitrags lesen »

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Subventionen für Börsengänge gefordert

Posted by hkarner - 14. Februar 2018

Wie kann man die Lust der Unternehmen auf Börsengänge steigern, und wie die Lust der Österreicher auf Aktien? Am Mittwoch wurden Ideen präsentiert.

Nur zwei Prozent der Österreicher ließen sich überzeugen, Aktien zu erwerben, würden sich Politiker klar zu Aktienkäufen bekennen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag von Aktienforum und Industriellenvereinigung (IV). Trotzdem sehen beide in der ÖVP-FPÖ-Regierung jetzt Rückendeckung für Aktien und Kapitalmarkt. Es gibt konkrete Forderungen – darunter: Geld, das die Lust auf Börsengänge steigern sollte.

Demnach sollten, so Aktienforums-Chef Robert Ottel, die Kosten der Vorbereitung eines Börsengangs (IPO) steuerlich abgefedert werden. Was das konkret hieße, wurde am Mittwoch nicht erläutert. Neben der bereits existierenden Absetzbarkeit sollten aber IPO-Kosten „steuerlich oder durch Förderungen unterfüttert werden“, so Ottel bei einer Pressekonferenz mit Industriellen-Chef Christoph Neumayer in Wien.

Zudem sollte die Spekulationsfrist (Behaltefrist für Aktien) wieder eingeführt und die „diskriminierende“ Erhöhung der Kapitalertragsteuer (KESt) von 2016 von zuvor 25 auf 27,5 Prozent auf Dividenden revidiert werden, so die Forderung von Industriellenvereinigung und Aktienforum. Den Rest des Beitrags lesen »

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Finanzmarktaufsicht: Heta muss noch eine Milliarde Euro abbauen

Posted by hkarner - 23. Januar 2018

23. Jänner 2018, 14:08 derstandard.at

Abschluss bis Ende 2020 bleibt realistisch – Immigon und KA Finanz im Plan

Wien/Klagenfurt – Die Heta, Bad Bank der früheren Hypo Alpe Adria, hat noch Vermögen im Wert von knapp über einer Milliarde Euro. Bis Ende 2018 sollte davon nur mehr die Hälfte übrig sein, bis Ende 2020 dürfte das Milliardengrab nach der Hypo-Pleite gänzlich abgewickelt sein, sagte FMA-Vorstand Klaus Kumpfmüller am Dienstag im Klub der Wirtschaftspublizisten. Im März 2015, als die Heta unter FMA-Aufsicht gestellt wurde, waren ihre Vermögen laut Gutachten 7,1 Milliarden Euro wert. Das Management habe aber bei der Verwertung ein um drei Milliarden Euro besseres Ergebnis erzielt. Der Barbestand habe sich auf über zehn Milliarden erhöht, von denen allerdings 5,8 Milliarden im Sommer 2017 ausgeschüttet wurden, um die hohen Kosten von Bargeld zu vermeiden. Die Heta habe jetzt noch 800 Mitarbeiter in Klagenfurt und Südosteuropa, anfangs waren es 7.200. Die Anzahl der Gesellschaften wurde auf 80 halbiert, wobei viele nur mehr leere Hüllen sind, die aus rechtlichen Gründen aufrecht bleiben. Beim Bundesverwaltungsgericht laufen noch elf Verfahren, ursprünglich waren es 200. Alle Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof wurden zurückgezogen oder beendet. Den Rest des Beitrags lesen »

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Postenkarussell in Nationalbank und FMA quietscht

Posted by hkarner - 18. September 2017

 Welche großartigen Lösungen sich da anbahnen! (hfk)

16. September 2017, 14:00 derstandard.at

Der FMA-Vorstand sollte eigentlich noch vor der Wahl verlängert werden, allerdings sind nun Dissonanzen aufgetaucht

Wien – Die bevorstehende Nationalratswahl wirft ihren Schatten voraus – und die fallen auch auf die Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB). Wie so oft vor Wahlen geht es um Machtabsicherung per Personalentscheidungen – und Letztere stehen bei FMA und OeNB demnächst an. Die Verträge des FMA-Vorstands, von Helmut Ettl (rot; sitzt als Exnotenbanker auf einem Ticket der OeNB) und Klaus Kumpfmüller (schwarz; ihn hat das Finanzministerium nominiert), laufen kommendes Jahr aus. Ihrer Vertragsverlängerung stehe nichts im Wege – so hieß es bis vor kurzem. Am 24. Juni wurden die Posten ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist lief einen Monat – und nach den Hearings stand fest, dass die Verträge von Ettl und Kumpfmüller um weitere fünf Jahre verlängert werden sollen. Diese Entscheidung sollte plangemäß beim Ministerrat am kommenden Mittwoch getroffen werden, die Ernennung folgt dann durch den Bundespräsidenten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Aufsichtsjobs: Finanzminister schreibt FMA-Vorstand aus

Posted by hkarner - 25. Juni 2017

Renate Graber, 24. Juni 2017, 15:27 derstandard.at

Die Verträge der amtierenden Chefs Ettl und Kumpfmüller laufen im nächsten Jahr aus – dem Vernehmen nach wollen sie sich erneut bewerben

Wien – Nächstes Jahr laufen die Verträge der beiden Chefs der Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller, aus. Die Nachbesetzung der Posten könnte sich theoretisch noch in der derzeitigen Regierungskonstellation ausgehen, denn: Am Samstag wurden die Posten vom Finanzministerium im Amtsblatt der Wiener Zeitung ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist läuft bis 24. Juli. Wie zu hören ist, wollen sich der 51-jährige Exnotenbanker Ettl (er ist der SPÖ zuzurechnen) und der der ÖVP zuzurechnende 47-jährige Exbanker Kumpfmüller (Raiffeisenlandesbank und Hypo OÖ, später Bundesfinanzierungsagentur sowie einst im Kabinett der damaligen Wirtschaftsstaatssekretärin Maria Fekter) bewerben und ihre Verträge verlängern. Die Funktionsperiode beträgt fünf Jahre.

Neue Rahmenbedingungen

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Heta: FMA schneidet etwas weniger tief

Posted by hkarner - 2. Mai 2017

Die Finanzmarktaufsicht reduziert den Schuldenschnitt bei der Hypo-Bad Bank Heta von 53,98 Prozent auf 35,60 Prozent. Die Kosten für die Steuerzahler werden kleiner. Grund ist, dass die Abwicklung besser läuft als erwartet.

Seither ist ein Jahr vergangenen und die Abwicklung noch weiter fortgeschritten. Wie „Die Presse“ berichtete verfügte die Heta per Anfang April 2017 bereits über Barmittel im Ausmaß von 7,9 Mrd. Euro. Angesichts von Gesamtschulden in Höhe von 13,4 Mrd. Euro wäre somit bereits heute eine Quote von fast 60 Prozent möglich (also ein Schnitt von nur mehr 40 Prozent notwendig). Am Dienstag reagierte die Behörde nun darauf und erließ einen neuen „Mandatsbescheid“ vulgo Schuldenschnitt. Demnach werden die Schulden der Heta nur mehr um 35,6 Prozent geschnitten, was eine Quote von 64,4 Prozent ergibt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Rechnungshof spricht sich für Zusammenführung der Bankenaufsicht aus

Posted by hkarner - 28. April 2017

Die Bankenaufsicht bleibt dual, obwohl der Rechnungshof in seinem heute vorgelegten Bericht genau das Gegenteil empfiehlt.

Gestern hat der Rechnungshof (RH) dem Nationalrat seinen Bericht über die Österreichische Bankenaufsichtarchitektur vorgelegt. Darin empfiehlt er die organisatorische Zusammenführung der auf Finanzmarktaufsicht (FMA) und Nationalbank (OeNB) aufgeteilten Bankenaufsicht. Nach der jetzigen Konstruktion gebe es keine Kostentransparenz und die Abstimmungsprozesse seien komplex, kritisieren die Prüfer. Sie empfehlen, zu untersuchen, inwieweit eine Zusammenführung zu einer Erhöhung der Kosteneffizienz beitragen würde.

Eine solche Prüfung hat wie berichtet bereits stattgefunden. Die Arbeitsgruppe untersuchte damals im Auftrag des Finanzministeriums und des Bundeskanzleramtes vier Varianten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Aufsichtsreform: Ein Spiegel der politischen Kräfte

Posted by hkarner - 31. März 2017

Machtkampf. Die FMA ist hochzufrieden, dass sich an der bestehenden Organisationsstruktur nun doch nichts ändern wird. Die Nationalbank ist verstimmt, und der Finanzminister will nun „endlich die Reform an sich angehen“.

Wien. Die lang angekündigte Reform der Finanzmarktaufsicht (FMA) nimmt andere Formen an, als bisher geplant. Anders als es der Rechnungshof empfohlen hatte, wird die Finanzmarktaufsicht nun doch nicht in die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) integriert, werden die beiden Häuser doch nicht zusammengelegt. Darauf einigte sich die Regierung am Dienstag bei Verhandlungen.

Ein Rückblick: Der Finanzminister und der Bundeskanzler hatten eine Arbeitsgruppe beauftragt, bis Ende 2016 Lösungen für eine effizientere Struktur der Finanzmarktaufsicht zu erarbeiten. Nicht nur der Rechnungshof, sondern auch der Finanzminister hatte kritisiert, dass es zwischen OeNB und FMA zu viele Schnittstellen gebe und die Abläufe wesentlich vereinfacht werden müssten. In vielen Monaten Arbeit hatten die Experten mehrere Modelle auf ihre Vor- und Nachteile geprüft: Die erste Variante sah die Weiterentwicklung der bereits bestehenden Allfinanzaufsicht vor. Für dieses Modell eins machte sich die FMA stark. Nach den Modellen zwei und drei, welche die Arbeitsgruppe als unter bestimmten Bedingungen empfehlenswert und erfolgsversprechend bezeichnete, wären OeNB und FMA unter einem Dach – nämlich dem der OeNB – vereint worden. Damit könne es zu Effizienzsteigerungen kommen, meinten die Experten.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Heta: Acht Milliarden Euro zu Negativzinsen veranlagt

Posted by hkarner - 31. März 2017

31. März 2017, 13:38 derstandard.at

Die Abbaueinheit schwimmt dank hoher Verkaufserlöse im Geld, darf es aber nicht ausschütten Die Altlasten der früheren Hypo Alpe Adria verkaufen sich weit besser als befürchtet. Für ihre Nachfolgerin Heta bedeutet das: Sie hat Geld wie Heu, zumal sie wegen des Schuldenmoratoriums keine Forderungen begleichen muss. So haben sich mittlerweile fast acht Milliarden Euro auf dem Konto der Abbaueinheit angesammelt. Doch die Freude über den Schatz hält sich in Grenzen. Die Heta muss die Gelder nämlich bei der Nationalbank deponieren und dafür Strafzinsen zahlen. Das ist in der Eurozone so vorgesehen, damit Banken Finanzmittel als Kredite zur Verfügung stellen, anstatt diese zu horten.

Bei einem Negativzins von 0,4 Prozent bedeutet das: 32 Millionen an Kosten im Vorjahr, wie Heta-Chef Sebastian Prinz von Schoenaich-Carolath am Freitag erklärte.

FMA entscheidet

Um aus dem Dilemma herauszukommen, möchte die Gesellschaft das Geld lieber früher an die Gläubiger ausschütten. Das hat allerdings die Finanzmarktaufsicht (FMA) in ihrer Funktion als Abbaubehörde zu entscheiden. Die Heta darf aber einen Vorschlag unterbreiten. Das dürfte zu Jahresmitte der Fall sein. Wie hoch eine allfällige Ausschüttung sein könnte, wollte Schoenaich-Carolath noch nicht verraten. Hauptgläubiger ist der Kärntner Ausgleichszahlungsfonds (KAF), der den Investoren die Anleihen mit Abschlag abgekauft hat. Das führt zur skurrilen Situation, dass sich der KAF beim Bund verschulden muss, obwohl ein Teil der Mittel auf dem Heta-Konto liegt. Der Abbau von Krediten, Wertpapieren, Immobilien und sonstigen Vermögenswerten der einstigen Hypo soll nun rasch voranschreiten, sodass schon heuer 80 Prozent der Assets versilbert sind. Ein Prestigeobjekt kommt dann auch bald unter den Hammer: die in Klagenfurt liegende und vom US-Architekten Tom Mayne geplante Zentrale, in der derzeit noch 260 Heta-Leute arbeiten. Über den Wert der Immobilie gibt es keine genauen Auskünfte, in der Bilanz ist sie mit einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag verbucht. (as, 31.3.2017) – derstandard.at/2000055187726/Heta-Acht-Milliarden-Euro-zu-Negativzinsen-veranlagt

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Schelling scheitert mit Aufsichtsreform

Posted by hkarner - 30. März 2017

Bei Bankenaufsicht ändert sich nun doch nicht viel.

Wien.Finanzminister Hans Jörg Schelling dürfte mit seiner geplanten Reform der Bankenaufsicht gescheitert sein: Die vom Rechnungshof empfohlene und von Schelling (ÖVP) gewünschte Zusammenführung der bisher auf Nationalbank (OeNB) und Finanzmarktaufsicht (FMA) aufgeteilten Bankenaufsicht ist vom Tisch, berichtet die APA aus involvierten Kreisen. Die Zusammenführung – entweder in der FMA oder OeNB – soll am politischen Widerstand gescheitert sein. Sie war der wesentliche Bestandteil der Reform.

Was aber kommen werde, sei eine Reform der Bankenaufsicht, die zu beschleunigten Verfahren führen sollte, hieß es. SPÖ-Finanzsprecher Kai Jan Krainer wollte auf Anfrage diese Gerüchte nicht kommentieren. Die dafür eingesetzte Expertengruppe habe vier Varianten für die Bankenaufsicht vorgestellt, eine davon sei uneingeschränkt positiv beurteilt worden, zwei eingeschränkt positiv und eine negativ. „Wir haben uns das sehr pragmatisch angeschaut“, sagte Krainer, ohne weiter ins Detail gehen zu wollen. „Wir haben schon länger wahrgenommen, dass es sich da spießt“, sagte der grüne Finanzsprecher, Werner Kogler, und wies darauf hin, dass es viele öffentliche Behauptungen der Beteiligten gebe, die nicht stimmten. Den Rest des Beitrags lesen »

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