Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘Finanzkrise’

Böse Erinnerung: US-Banken haben ein Cash-Problem

Posted by hkarner - 3. Oktober 2019

02.10.2019, Kurier.at

Die Zentralbank Fed muss US-Banken mit Milliardensummen versorgen, weil ihnen Mittel für das Tagesgeschäft fehlen

Es dürfte einer der merkwürdigsten Vorgänge in der jüngeren Finanzgeschichte sein: Obwohl amerikanische Banken noch immer in Zentralbankgeld schwimmen, scheint ihnen die Abwicklung alltäglicher Geschäfte Probleme zu bereiten. Das geht so weit, dass einer der wichtigsten Finanzmärkte der Welt, der US-Interbankenmarkt, nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert.

Das Phänomen weckt schlimme Erinnerungen an die weltweite Finanzkrise vor gut einer Dekade. Der Interbanken- oder Geldmarkt ist eine Einrichtung, die der breiten Öffentlichkeit in aller Regel verborgen bleibt. Kein Wunder, handelt es sich doch um einen sehr speziellen Markt, auf dem sich Banken gegenseitig Finanzmittel für ihr tägliches Geschäft besorgen. Das funktioniert normalerweise absolut reibungslos.

Wie vor Ausbruch der Finanzkrise

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Global Growth to Hit Decade Low Amid U.S.-China Trade War

Posted by hkarner - 20. September 2019

Date: 19-09-2019
Source: The Wall Street Journal

OECD expects growth to remain low in 2020 and possibly beyond if the trade conflict spills over

A man works at a steel production facility in Sichuan province, China.

The global economy is set to grow at the slowest pace since the financial crisis,
with business investment and trade hampered by an escalating dispute between the U.S. and China that could inflict even more damage over coming years, the Organization for Economic Cooperation and Development said Thursday.

The Paris-based research body said it now expects world output of goods and services to increase by 2.9% this year, the smallest annual rise since 2009 when the global economy was pushed into a recession by the near-collapse of the financial system. Den Rest des Beitrags lesen »

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Will the IMF Finally Learn From Argentina?

Posted by hkarner - 16. September 2019

SYDNEY – Argentina’s politically intractable foreign-debt crisis serves as a powerful reminder that the International Monetary Fund still has no answer for dealing with the volatility of international capital flows to emerging economies. It also underscores the need for reform at the Fund itself.

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Bankenrettungen kosteten Österreich zehn bis elf Milliarden Euro

Posted by hkarner - 12. September 2019

Wifo-Experte: War volkswirtschaftlich notwendig – WKO: Via Bankenabgabe flossen mehr als vier Milliarden an Staat zurück

Wegen der Belastung durch die taumelnde Hypo Alpe Adria wurde die Bonität der Republik herabgestuft. Die Hypo-Abbaueinheit Heta spielte in der Folge aber mehr ein als erwartet.

Foto: REUTERS/Heinz-Peter Bader/File Photo

Wien – Seit der Finanzkrise 2008 hat die Republik Österreich zwischen zehn und und elf Milliarden Euro ausgegeben, um die Bankenbranche zu unterstützen – weniger als ursprünglich erwartet, aber deutlich über dem Europa-Schnitt, geht aus Daten der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) hervor. Die Bankenrettung war volkswirtschaftlich notwendig, sagte Wifo-Finanzexperte Thomas Url am Dienstagabend im ORF-Fernsehen.

Mit den knapp elf Mrd. Euro liegt Österreich zwar hinter Spitzenreitern wie Zypern, Griechenland oder Irland, hat aber im Vergleich zu den übrigen Euro-Staaten eines der teuersten Bankenrettungspakete aufgelegt. Während sich die Maßnahmen im Euroraum von 2008 bis 2018 im Schnitt mit knapp zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf das Maastricht-Budgetdefizit ausgewirkt haben, waren es in Österreich 3,7 Prozent. Den Rest des Beitrags lesen »

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Vertrauen in den Finanz-Sektor sinkt

Posted by hkarner - 12. September 2019

Hohe Schulden der Unternehmen sind Risiko für die Finanzstabilität. Menschen vertrauen der Technologie-Branche mehr als den Finanzdienstleistern.

Wien. Die Finanzkrise 2008 hat das Vertrauen in die Finanzmärkte bis aufs Mark erschüttert. In den folgenden Jahren wurde wieder Mut gefasst. Seit 2012 ist das Vertrauen in das Finanzsystem stetig gestiegen, geht aus dem Unternehmens- und Finanzausblick 2019 der Industrieländerorganisation OECD hervor. Dafür verantwortlich seien die umfassenden Regulierungen, die nach der Krise implementiert wurden. Doch seit 2018 schlägt das Pendel wieder in die andere Richtung. Laut dem Vertrauensbarometer einer von der OECD in Auftrag gegeben Studie fiel das Vertrauen der informierten Bevölkerung von 62 auf 61 Punkten. Damit sind jene gemeint, die sich mit Finanzthemen auskennen. 2012 stand es noch bei 48 Punkten. Die allgemeine Bevölkerung steht der Finanzbranche noch viel skeptischer gegenüber. 2017 wie 2018 lag der Index bei 54 Punkten.

„Sollte das Vertrauen weiter sinken, müssen wir die Maßnahmen der Politik zur Stabilisierung des Finanzsystems in den vergangenen Jahren hinterfragen“, sagt der OECD-Experte Robert Patalano. „Geht Vertrauen verloren, wird jeder nervös und vorsichtig.“ Das sei kein gutes Umfeld für Wirtschaftswachstum. Vertrauen in andere Menschen und Institutionen sei essenziell für sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt, heißt es in der OECD-Studie. Stabile Märkte agieren vorhersehbar. Zudem verlassen sich Marktteilnehmer darauf, dass sich alle an die Gesetze halten oder diese zumindest überwacht werden.

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What Economists Still Need to Learn

Posted by hkarner - 11. September 2019

Date: 09-09-2019
Source: by Mark Cliffe

Mark Cliffe is Chief Economist and Head of Global Research of the ING Group.

More than a decade after the global financial crisis, macroeconomists have failed to absorb three crucial sets of lessons. Their models are still struggling – and mostly failing – to cope with disruptive change, and with the fact that both balance sheets and inequality matter.

AMSTERDAM – Macroeconomics was one of the casualties of the 2008 global financial crisis. Conventional macroeconomic models failed to predict the calamity or to provide a coherent explanation for it, and thus were unable to offer guidance on how to repair the damage. Despite this, much of the profession remains in denial, hankering for a return to “normal” and in effect treating the crisis as just a rude interruption.

That needs to change. Although an economic recovery has taken root, its structural fragilities suggest that macroeconomics is still in pressing need of an overhaul. Three sets of lessons from the past decade stand out. Den Rest des Beitrags lesen »

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Monitoring Global Financial Stability

Posted by hkarner - 29. August 2019

By Tobias Adrian, Dong He, Nellie Liang, and Fabio Natalucci

“It’s awful. Why did nobody see it coming?” asked Queen Elizabeth II in November 2008 during a visit to the London School of Economics, wondering why nobody had predicted the Global Financial Crisis. The bewilderment wasn’t unique to the British monarchy; across the world, many asked the same question.

Ten years on, it remains difficult to forecast financial instability. However, progress is afoot to improve the understanding of important links between the financial sector and the economy. We now understand better how financial vulnerabilities can amplify negative shocks and hurt output and employment.

Twice a year, the IMF comes out with its latest analysis of global financial stability risks in the Global Financial Stability Report, where it continues to initiate improvements in a framework for financial stability monitoring. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ausfälle von Unternehmenskrediten häufen sich in Europa

Posted by hkarner - 19. August 2019

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 18.08.19 20:25 Uhr

Die aktuelle Reihe von Ausfällen bei Unternehmenskrediten bedeutet möglicherweise eine Kehrtwende im Markt mit Credit Default Swaps.
Die Galapagos Group, zu der vor allem der knapp 100-jährige Bochumer Hersteller von Wärmetauschern Kelvion gehört, hatte am vergangenen Freitag angekündigt, dass sie einen Teil ihrer Schulden nicht bezahlen kann. Die geplante Schuldenabschreibung in Höhe von 250 Millionen Euro dürfte nun auch Auszahlungen bei sogenannten Credit Default Swaps (CDS) auslösen, wie die Financial Times berichtet.

Wetten gegen Unternehmen mit Credit Default Swaps CDS werden von globalen Investmentbanken gekauft und verkauft. Es handelt sich dabei um Derivate, die wie eine Versicherung gegen einen Zahlungsausfall wirken. Der Käufer zahlt Prämien und erhält eine Pauschale, falls das Unternehmen seine Schulden nicht begleicht.

Entscheidend ist, dass die Credit Default Swaps rein rechtlich nicht als Versicherung eingestuft werden. Daher können Finanzinstitute auch dann mit den CDS handeln, wenn sie gar keine Anleihen der betroffenen Unternehmen besitzen. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Bitte sofort anschnallen“: Der globale Abschwung erreicht das Finanzsystem

Posted by hkarner - 14. August 2019

Dank an H.G.! 

Michael Bernegger | Veröffentlicht: 12.08.19 18:46 Uhr, dwn

Zwischen der schwächelnden Weltwirtschaft und den Finanzmärkten haben sich extreme Ungleichgewichte aufgebaut.

Die Spannung wird sich in naher Zukunft in einem gewalttätigen Sturm entladen – mit verheerenden Folgen für Staaten, Unternehmen und Bürger, schreibt Michael Bernegger.

Für die Weltwirtschaft – Deutschland und Europa im Besonderen – braut sich ein heftiger Sturm zusammen. Bis jetzt waren Vorboten in Form von
Unternehmensbefragungen vor allem in der verarbeitenden Industrie sichtbar – Einkaufs-Manager- (PMI-) Indizes, IFO-Test für Deutschland. Doch die
Finanzmärkte signalisierten ein anderes Bild: Risikoindikatoren Fehlanzeige, Aktienmärkte an den oder nahe den Höchstständen, Kreditflut etc. Diese
Dichotomie dürfte sich allmählich auflösen. Die Auslöser sind: Verschärfung des Handelskrieges und der nahende Brexit.

Die Weltwirtschaft bot in den letzten Monaten das Bild einer gespaltenen Konjunktur. Praktisch weltweit verschlechterten sich die Indikatoren für die verarbeitende Industrie, wenn auch ungleich im Ausmaß. Am härtesten erwischte es die Eurozone und darin ausgerechnet Deutschland, letzteres aufgrund des Gewichts der Autoindustrie sowie der Exporte. Relativ gesehen noch gut schneiden die Vereinigten Staaten ab, wo die Vorlaufindikatoren immer noch leichte Expansion anzeigen. Global gesehen stand der Kontraktion oder zumindest Stagnation in der verarbeitenden Industrie ein weiterhin expandierender Dienstleistungssektor gegenüber. Nachfrageseitig wirkten vor allem der private und öffentliche Konsum konjunkturstützend, während die Investitionen auf erhöhtem Niveau stagnierten oder bereits abzubröckeln begannen. Den Rest des Beitrags lesen »

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ZEHN JAHRE DANACH: WENIGER WÄRE MEHR!

Posted by hkarner - 4. Juli 2019

Wilfried Stadler, Bankarchiv 7/2019

Eine kritische Zwischenbilanz zu Fragen der Bankenregulierung und Finanzmarktstabilität

Am Montag, dem 15. September 2008 stürzte die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers das internationale Bankensystem in seine tiefste Krise seit den Dreißigerjahren. Die Zahlungsunfähigkeit des noch am Freitag davor als unsinkbares Schiff geltenden Finanz-Kolosses löste eine Kaskade von drastischen Folgewirkungen aus. Das ominöse Datum hat sich auch deshalb tief im kollektiven Gedächtnis eingenistet, weil sich die Finanzkrise gerade in Europa in der Folge zu einer handfesten politischen Krise ausgewachsen hat. Ein gutes Jahrzehnt danach scheint die Bankenwelt bei oberflächlicher Betrachtung wieder weitgehend in Ordnung zu sein. Dennoch liegt eine neue Normalität wohl noch in weiter Ferne.

Eine Überfülle an seit damals in die Welt gekommenen Regulierungen bietet vermeintlichen Schutz vor neuerlichen Blitzgewittern. Die permanente Vermessung des Handelns aller Mitwirkenden erweckt den Anschein der Messbarkeit ihres Tuns. Doch weder das Regulierungsausmaß noch die Treffsicherheit der seit der Finanzkrise ins Uferlose angestiegenen Anforderungen können überzeugen. In beiden Bereichen besteht hoher und durchaus dringender Handlungsbedarf.

Zwei Beispiele seien stellvertretend für zahlreiche andere genannt: Den Rest des Beitrags lesen »

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