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Stresstest: Europäische Versicherungsaufsicht will intensiver prüfen

Posted by hkarner - 25. Mai 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die europäische Versicherungsaufsicht EIOPA will die Branche in diesem Jahr genauer unter die Lupe nehmen. An ihrem Stresstest, in dem alle zwei Jahre die Widerstandsfähigkeit der Versicherer auf die Probe gestellt wird, sollen mehr mittelgroße und kleine Unternehmen teilnehmen.

In jedem Land sollten damit 75 Prozent des Marktes abgedeckt werden, erklärte EIOPA-Präsident Gabriel Bernardino am Dienstag in Frankfurt. Vor zwei Jahren hatte die Behörde 50 Prozent für ausreichend gehalten. Versicherer mit weniger als einem Prozent Marktanteil sind von dem Stresstest allerdings befreit. Die Versicherer müssen die Daten bis Mitte Juli bei der Behörde einreichen, Ergebnisse sollen im Dezember vorliegen.

Es gehe nicht darum, wer den Test bestehe oder nicht, sagte Bernardino, sondern um die Auswirkungen von externen Schocks auf die Branche. Wie vor zwei Jahren testet die EIOPA, wie es den Versicherern in zwei Szenarien ergehen würde, die die Branche hart treffen dürften: zum einen eine lang anhaltende Phase von niedrigen Zinsen, zum anderen ein „Doppelschlag“, bei dem die Niedrigzinsphase für Staatsanleihen mit einem Verfall von Aktienkursen, Währungen und Immobilienpreisen verbunden wäre. „Das derzeit herausfordernde wirtschaftliche Umfeld muss sich in einem solchen Stresstest widerspiegeln“, sagte Bernardino. Nur so lasse sich zeigen, wo die Branche am verwundbarsten sei.

Vor zwei Jahren hatte sich gezeigt, dass fast ein Viertel der größeren Versicherer in Europa ihre Kapitalanforderungen bei Dauer-Niedrigzinsen wie in Japan nicht mehr erfüllen könnten. In acht bis elf Jahren bekämen sie dann Schwierigkeiten, ihre Zusagen an die Versicherten zu erfüllen. Das Problem treffe vor allem Länder, in denen die Zinsversprechen weit in die Zukunft reichten. In Deutschland etwa kämpfen die Lebensversicherer mit ihren lebenslangen Garantien, so Reuters.

Die EIOPA will zwar die Namen der teilnehmenden Versicherer veröffentlichen, aber – anders als bei Banken üblich – keine Einzelergebnisse. Getestet werden einzelne Unternehmen, auch wenn diese zu großen Versicherungsgruppen gehören, die ihnen notfalls unter die Arme greifen könnten.

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EIOPA-Stresstest: Betriebliche Altersversorgung in Existenznot. In Deutschland fehlen mindestens 33 Milliarden Euro.

Posted by egloetzl - 27. Januar 2016

Von: Sven Giegold <sven.giegold@europarl.europa.eu>Giegold
Datum: 26. Januar 2016 um 15:06

Link, um diese Information auf twitter/facebook zu verbreiten:
http://gruenlink.de/13cx

Heute hat die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) ihren Stresstest für die betriebliche Altersvorsorge veröffentlicht. Lobbyorganisationen und auch Deutschland hatten lange versucht, den Test abzusagen oder zumindest
abzuschwächen.
Die nun veröffentlichten Ergebnisse zeichnen ein düsteres Bild. Die betrieblichen Altersversorgungssysteme mit garantierten Pensionszusagen
leiden unter dramatischer Unterdeckung. Die Rückstellungen der Unternehmen reichen bei weitem nicht aus, um die Pensionen zu finanzieren. Besonders in Großbritannien und den Niederlanden aber auch in Deutschland und Irland müssten dann die Unternehmen einspringen.
Ganz finster wird es, wenn die Zinsen weiter niedrig bleiben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Europe’s Fitful Financial Integration

Posted by hkarner - 27. August 2014

Date: 26-08-2014
Source: Project Syndicate

HOWARD DAVIES

Howard Davies, a professor at Sciences Po in Paris, was the first chairman of the United Kingdom’s Financial Services Authority (1997-2003). He was Director of the London School of Economics (2003-11) and served as Deputy Governor of the Bank of England and Director-General of the Confederation of British Industry.

LONDON – The well-publicized troubles of Portugal’s Banco Espírito Santo this summer have reminded us that the eurozone’s financial problems are by no means resolved. There are, no doubt, idiosyncratic factors behind the bank’s problems, stemming from its exposure to other parts of the Espírito Santo family’s empire. But when the bank announced a first-half loss of €3.6 billion ($4.7 billion), the sudden collapse of confidence was alarming, and nervous investors are asking whether there are similar time bombs ticking elsewhere.

All eyes are now on the European Central Bank’s asset quality review, due to be completed in the next couple of months. The AQR is the key element in a “comprehensive assessment” of Europe’s banks before the ECB formally takes on supervisory responsibility for more than 80% of the eurozone banking system in November.

The ECB, quite sensibly, wants all of the potential horrors to be visible before the takeover – so that it cannot be blamed. With national supervisors, who are often inclined to present a rosy picture of their countries’ institutions, no longer in charge, we can hope that the assessment will be more robust than the earlier stress tests carried out under the auspices of the European Banking Authority (EBA). Those tests, unlike their equivalent in the United States, failed to rebuild confidence. Several banks that passed with flying colors were soon obliged to raise new capital. Den Rest des Beitrags lesen »

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