Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Euro-Gruppe erwägt Abschied von der Austeritäts-Politik

Posted by hkarner - 7. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die Euro-Gruppe erwägt einen vorsichtigen Abschied von der Austeritäts-Politik – und setzt Deutschland sanft unter Druck.

DijsselbloomDie Euro-Finanzminister haben sich der Aufforderung der EU-Kommission nur teilweise angeschlossen, dass Staaten wie Deutschland eine lockerere Haushaltspolitik zur Ankurbelung der Wirtschaft einschlagen sollten. In einer am Montagnachmittag veröffentlichten Erklärung der Eurogruppe hieß es, dass Deutschland, Luxemburg und die Niederlande ihre gute Haushaltslage nutzen „könnten“, um die Binnennachfrage und Wachstumsmöglichkeiten zu stärken. Dies hänge ab von den besonderen Umständen des Landes, während zugleich die mittelfristigen Ziele sowie die Vorrechte der jeweiligen Regierung und die nationalen Regeln respektiert werden müssten.

Die EU-Kommission hatte Mitte November angeregt, dass im kommenden Jahr in der Euro-Zone insgesamt 0,5 Prozent der Wirtschaftsleistung mehr investiert werden könnten. Die Brüsseler Behörde erwähnte Deutschland dabei zwar zunächst nicht ausdrücklich, sie zog damit aber trotzdem heftige Kritik durch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf sich, der ihr Kompetenzüberschreitung vorwarf. Den Rest des Beitrags lesen »

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Notfall-Plan: Wie der IWF einen Crash der USA verhindern kann

Posted by hkarner - 6. Dezember 2016

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Der IWF verfügt mit den sogenannten Sonderziehungsrechten über eine mächtige Waffe, die die globale Dominanz der USA noch für einige Zeit aufrechterhalten kann.

Inflationäres Gelddrucken, Zinssenkungen bis in den Negativbereich, Blasenbildungen an allen Finanzmärkten – und das bei gleichzeitiger Stagnation der Weltwirtschaft: Das globale Finanzsystem scheint derzeit auf dem direkten Weg in seine dritte existenzielle Krise.

Zweimal stand es bereits vor dem Zusammenbruch. 1998 geriet der Hedgefonds Long Term Capital Management (LTCM) ins Taumeln und wurde durch eine gemeinsame Aktion der im Falle seines Crashs gefährdeten Wall-Street-Banken gerettet.

Zehn Jahre später reichte die Finanzkraft einzelner Banken im Zuge der Subprime-Hypothekenkrise nicht mehr aus. Die Staaten mussten einspringen, um das System zu stabilisieren. Da ihre Möglichkeiten sich schon bald erschöpften, haben die Zentralbanken inzwischen weltweit die Führungsrolle übernommen. Seit 2008 haben sie Billionen in verschiedenen Währungen gedruckt und die Leitzinsen mehr als 660 Mal gesenkt.

So kann es auf Dauer nicht weitergehen Den Rest des Beitrags lesen »

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Gut für Europa: Italien sagt Nein zu Korruption und Nepotismus

Posted by hkarner - 5. Dezember 2016

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Die Ablehnung des Referendums durch die italienischen Wähler ist ein Zeichen demokratischer Reife. Sie haben dem Plan, in Italien im Handstreich ein Mehrheitswahlrecht ohne wirksame Kontrolle einzuführen, eine klare Absage erteilt. Die Finanzmärkte, die ein solches System gerne gesehen hätten, dürfte die Italiener nun abstrafen – mit weitreichenden Folgen für die ganze EU.

Das Referendum über die von Ministerpräsident Renzi vorgeschlagene Verfassungsreform ist gescheitert, und zwar überaus deutlich. Renzi hat um Mitternacht die Konsequenzen gezogen und seine Demission für heute Montag angekündigt. Der Ausgang der Abstimmung und der Rücktritt Renzis werfen Italien in eine politische Krise im Moment einer schweren Bankenkrise.

Las man die Presse im Vorfeld, hätte man meinen können, dass diese Abstimmung über die Zukunft Italiens entscheiden wird. Das Argument, von Renzi selber vorgebracht, lautet, dass nur mit dieser Parlamentsreform die Möglichkeit rascher weiterer Reformen gegeben ist. Nur so könne Italien kompetitiv bleiben, seine strukturellen Defizite beheben und erfolgreich in der Eurozone und in Europa verbleiben. Deshalb hat Renzi wiederholt angedroht, als Ministerpräsident zurückzutreten, falls die Parlamentsreform an der Urne mit einem No zurückgewiesen würde. Den Rest des Beitrags lesen »

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Österreich-Presse: „Sechs Jahre Schlafwagen statt Geisterbahn“

Posted by hkarner - 4. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die österreichischen Medien zum Ergebnis der Bundespräsidentenwahl.

vdb-siegerWahlsieger Alexander Van der Bellen am Sonntagabend in Wien.

Die Presse kommentiert:

Alexander Van der Bellen hat sich ruhige Tage in der Hofburg und zuvor eine kleine Kur verdient. Die zwölf Monate waren eine sichtbare Belastung für den neugewählten Bundespräsidenten, viele intellektuelle Tiefpunkte in den Auseinandersetzungen mit einem rhetorisch mehr als harten Gegner haben den Mann gezeichnet… Van der Bellen wird kein schlechter Bundespräsident werden, er wird in die Fußstapfen Heinz Fischers steigen, vermutlich weniger reisen und sich ausgiebiger mit hiesigen Denkerzirkeln beschäftigen als sein Vorgänger. Aber sonst wird das Amtsverständnis ähnlich sein: zuhören, mahnen, vermitteln und hinter den Kulissen gut zureden. Van der Bellens Schlafwagen statt Hofers Geisterbahn eben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Investor Bill Gross: Bargeld ist der einzige sichere Hafen in der Krise

Posted by hkarner - 3. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die Anleihe-Experten Bill Gross und Jeff Gundlach warnen Investoren eindrücklich: Auch Trump könne keine Wunder bewirken, es drohe ein Crash, Investoren sollten ins Bargeld wechseln.

 Anleihe-Experten Jeff Gundlach und Bill Gross warnen Investoren vor deutlichen Korrekturen an den Aktien- und Anleihemärkten. Die in die Wirtschaftspolitik Donald Trumps gesetzten großen Hoffnungen würde enttäuscht werden. Investoren sollten zudem einen Teil ihrer Gelder in bar halten.

„Ein starker Dollar und die nach wie vor bestehenden strukturellen Probleme wie die Alterung der Gesellschaft, eine Rückkehr des Protektionismus, massive Schulden überall auf der Welt und jetzt höhere Anleihezinsen sorgen dafür, dass die Produktivität maximal 1 Prozent jährlich wächst und das Wirtschaftswachstum deshalb nicht mehr als 2 Prozent zulegen wird“, schrieb Gross in einer E-Mail, die Bloomberg vorlag. „Investoren sollten zu Bargeld und Bargeld-Alternativen wechseln.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Banken-Krise Italien: Lage bei Monte Paschi offenbar kritisch

Posted by hkarner - 2. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die Lage der Monte Paschi ist offenbar kritisch: Matteo Renzo will von der EU die Genehmigung für die Rettung der Bank mit Steuergeldern.

Monte Paschi CCDie italienische Regierung verhandelt einem Medienbericht zufolge mit der EU-Kommission über die Bedingungen für eine Rettung der angeschlagenen heimischen Bank Monte dei Paschi, berichtet Reuters. Italien habe bereits einen Antrag auf Rekapitalisierung durch den Staat gestellt, berichtete die Zeitung Corriere della Sera am Freitag unter Berufung auf Insider.

Demnach ist die Brüsseler Behörde bereit, die Lasten für die vielen Kleinaktionäre zu senken. Die EU-Kommission wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern. Das Finanzministerium in Rom war zunächst nicht erreichbar für eine Stellungnahme. Lehnen die Italiener am Sonntag beim Referendum die von Ministerpräsident Matteo Renzi geplanten Verfassungsänderungen, könnte dies zu Markturbulenzen führen, die wiederum die Banken hart treffen würden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Donald Trump kündigt neue US-Außenpolitik an

Posted by hkarner - 2. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Donald Trump will der US-Praxis, Regierungen im Ausland zu stürzen, ein Ende bereiten.

trump-ccDonald Trump, designierter US-Präsident, sagte bei einer Rede in Cincinnati, Ohio, dass seine Regierung mit der Tradition von US-Regierungen brechen will, in anderen Staaten durch Staatsstreiche Veränderungen herbeizuführen.

Trump sagte: „Wir werden eine nationale Anstrengung unternehmen, um unsere schwer vernachlässigte Armee neu aufzubauen. Wir haben keine Wahl. Wenn wir auf diese Welt schauen, sie ist ein Pulverfass (tinder box). Wir möchten eine starke Armee – und wir wollen sie nicht einsetzen müssen. Idealerweise werden wir sie nicht einsetzen müssen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Großbritannien will sich Zugang zum EU-Binnenmarkt erkaufen

Posted by hkarner - 1. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Der britische Brexit-Minister will den Zugang zum Binnenmarkt der EU nach dem Austritt des Landes notfalls erkaufen. Der Kurs des Pfundes stieg umgehend.

Die britische Premierministerin Theresa May.

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Die britische Regierung kann sich vorstellen, nach dem geplanten EU-Austritt für einen anhaltenden Zugang zum gemeinsamen Binnenmarkt zu zahlen, berichtet Reuters. „Das entscheidende Kriterium ist, dass wir den bestmöglichen Zugang für Güter und Dienstleistungen zum europäischen Markt bekommen“, sagte Brexit-Minister David Davis am Donnerstag. Sollte dies zutreffen, werde die Regierung in London Überweisungen an die EU in Erwägung ziehen. Die Unternehmen der Insel üben Druck aus, in dieser Frage Klarheit zu schaffen. Sie brauchen Planbarkeit, um sich auf den Brexit vorbereiten zu können.

Das britische Pfund, das nach dem Anti-EU-Referendum Ende Juni abgestürzt ist, legte am Donnerstag nach den Davis-Äußerungen zu. Die Währung kostete so viel wie seit fast drei Monaten nicht mehr. Die Regierung in London stimmt ihre Strategie derzeit noch ab. Premierministerin Theresa May will bis Ende März 2017 den offiziellen Antrag für den EU-Austritt stellen. Dann beginnen zweijährige Scheidungsverhandlungen. Viele Politiker und Experten rechnen aber damit, dass die Zeit nicht ausreichen wird. Auch eine Übergangsphase nach dem Brexit könnte eine Option werden.

Die europäischen Partner hatten eigentlich erwartet, dass London den Antrag viel schneller einreicht. Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault und sein irischer Kollege Charles Flanagan mahnten zur Eile. „Klarheit ist wichtig. Man kann nicht nur auswählen, was man selbst will“, sagte Ayrault. Ähnlich äußerte sich Flanagan. Großbritannien ist für Frankreich, Irland und auch Deutschland einer der wichtigsten Handelspartner. Den Rest des Beitrags lesen »

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USA: Finanzminister Steven Mnuchin kündigt massive Steuersenkung an

Posted by hkarner - 30. November 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

mnuchin-ccDer neue US-Finanzminister Steven Mnuchin (Bild) kündigt ein radikale Senkung der Unternehmenssteuern an. Der neue Handelsminister Ross will bilaterale Deals statt großer Freihandelsabkommen.

Massive Steuersenkungen, mehr Wirtschaftswachstum und Härte im Währungsstreit mit China: Der vom künftigen US-Präsidenten Donald Trump zum Finanzminister benannte ehemalige Goldman-Sachs-Banker Steven Mnuchin und der künftige Handelsminister Wilbur Ross setzen kurz nach ihrer Nominierung erste Akzente. „Unsere oberste Priorität hat die Steuerreform“, sagte Mnuchin am Mittwoch dem Fernsehsender CNBC. „Wir werden die Unternehmenssteuern senken, was enorm viele Jobs zurück in die Vereinigten Staaten bringen wird.“ Sie sollen auf 15 Prozent halbiert werden. Auch mittlere Einkommen sollen entlastet werden. Der 53-Jährige, frühere -Banker sprach von der größten Steuerreform seit der Ära von Präsident Ronald Reagan in den achtziger Jahren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nobelpreisträger Robert Shiller: Misstrauen gegen die Eliten ist berechtigt

Posted by hkarner - 30. November 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Der Nobelpreisträger Robert Shiller beobachtet weltweit eine Rückkehr zu Nationalismus und Protektionismus. Die Ursache sei die wachsende Ungleichheit.

Shiller CCRobert Shiller, Professor für Ökonomie und Finanzen an der Universität Yale und Wirtschaftsnobelpreisträger 2013.

Der Ökonom Robert Shiller beobachtet in zahlreichen Ländern eine Rückbesinnung zum Nationalismus und Protektionismus. Der Hauptgrund liege in der wachsenden ökonomischen Ungleichheit in zahlreichen Staaten der westlichen Welt, sagte Shiller im Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

Shiller ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Yale University. Er wurde 2013 gemeinsam mit Lars Peter Hansen und Eugene Fama für die empirische Analyse von Kapitalmarktpreisen mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet. In den 80er Jahren entwickelte Robert J. Shiller zusammen mit Karl E. Case und Allan Weiss den Case-Shiller-Index, der die Entwicklung des US-amerikanischen Börsenmarktes widerspiegelt. Der von Standard & Poor’s vertriebene Case Shiller Home Price Index ist der führende Immobilienindex in den USA.

Ein aktueller Ausdruck dieser Entwicklung sei der Sieg Donald Trumps bei den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen. Trump werde möglicherweise viele wichtige Regulierungsvorschriften abschaffen, von denen breite Bevölkerungsschichten profitiert hätten. Damit könnten sich neue Freiräume für Unternehmen und Banken eröffnen. Damit allerdings könnte allerdings auch die Versuchung stiegen, die Kunden über den Tisch zu ziehen. Dieses Phänomen hat Shiller zusammen mit seinem Kollegen George Akerlof in seinem aktuellen Buch „Phishing for Fools – Manipulation und Täuschung in der freien Marktwirtschaft“ (Econ-Verlag) analysiert.

Die Autoren behandeln in diesem Buch die zentrale Rolle von Manipulation und Täuschung in der Wirtschaft. Demnach handeln nicht nur die Verbraucher immer wieder irrational. Der Markt selbst erzeuge ein wirtschaftliches Gleichgewicht, das manipulatives Verhalten hervorbringt, und die Wirtschaftstheorie muss diesen Realitäten angepasst werden.

Shiller beschreibt in dem Buch die freie Marktwirtschaft in den Vereinigten Staaten als den Nährboden, welcher Unternehmen geradezu antreibe, ihren Kunden Produkte zu verkaufen, die sie eigentlich gar nicht brauchen und für die sie eigentlich auch gar nicht das Geld haben. Dies geschehe über eine geschickte Manipulation jener persönlichen Geschichten oder „Narrative“, welchen die Kunden folgen.

shiller

In den vergangenen Jahren seien neue Narrative aufgetaucht. Und die Konsumenten sind für neue Geschichten offen, weil ihnen in der Vergangenheit viele Geschichten nur erzählt wurden, um sie zu betrügen. Das grundsätzliche Misstrauen gegen die Eliten sei durchaus berechtigt, sagt Shiller. „Die Menschen fühlen sich vernachlässigt, weil ihre Arbeitsplätze ins Ausland ausgelagert wurden und ihre Gehälter in den vergangenen Jahren stagnierten.“ „Der Grund, warum die neuen Narrative so viele Unterstützer mobilisieren konnten, liegt in der wachsenden ökonomischen Ungleichheit. Diese führt dazu, dass sich immer mehr Menschen in den USA von den Eliten abgehängt und vernachlässigt fühlten. Als Folge wächst das Misstrauen breiter Bevölkerungsschichten gegenüber Wissenschaftlern, Journalisten, Managern oder Politikern.“

Die Verunsicherung ist jedoch so groß, dass selbst Daher die abwegigsten Theorien Anhänger finden: „Trump propagierte unter anderem, dass der Klimawandel ein Scherz sei, welcher von den Chinesen erdacht worden ist“, sagt Shiller.

Trotz der aktuellen Krisen sei die freie Marktwirtschaft in den USA prinzipiell besser als jedes andere Wirtschaftsmodell. Shiller plädiert für wirtschaftliche Freiheit. Allerdings müssten wichtigen Bereiche vom Staat reguliert werden. „Selbstverständlich gibt es Beweise dafür, dass die Bilanzen einiger Unternehmen manipuliert sind. Auch Insiderhandel findet öfters statt. Trotzdem stellt unser Buch keinen großangelegten Angriff auf die Wirtschaft dar, sondern möchte zeigen, wie es abseits der Theorien in den Lehrbüchern wirklich ist. Die Zustände wären allerdings weitaus schlimmer, wenn die Zivilgesellschaften nicht so stark wären, das stimmt. Die meisten Manager in den USA und Europa sind grundsätzlich ehrlich.“

Gefragt, welche Narrative die Zukunft dominieren werden, sagt Shiller: „Die Menschen werden nach mehr persönlicher Dienstleistung fragen – etwa eine intensivere Betreuung in Schulen und Universitäten durch sehr kleine Klassen. Auch eine auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Pflege im Alter wird mehr nachgefragt werden. „Dazu kommt die Automation vieler Tätigkeiten. Ich habe mich mit meinem Online-Wirtschaftskurs im Grund genommen selbst obsolet gemacht“, sagt Shiller.

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