Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Investoren erwarten Austritt Italiens aus dem Euro

Posted by hkarner - 28. Dezember 2016

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Die Investoren Matthias Weik und Marc Friedrich erwarten einen Sieg der Euro-Gegner bei der nächsten Wahl in Italien – und ein Referendum über den Verbleib im Euro.

RaggiRoms Fünf-Sterne-Bürgermeisterin Virginia Raggi.

Die Bestseller-Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich erwarten für das Jahr 2017, dass es in Europa erhebliche Verwerfungen geben wird. Sie gehen davon aus, dass es in Italien zu einem Euro-Referendum kommen wird.

Auch für Frankreich erwarten Weik und Friedrich einen Sieg der Euro-Gegnerin Marine Le Pen. 

Weik und Friedrich glauben, dass die EZB ihre Geldschwemme fortsetzen wird. Sie gehen davon aus, dass das Bargeld drastisch beschränkt werden wird.  Im ersten Teil ihrer Prognose für 2017 haben die beiden beschrieben, warum sie das Ende der Ära Merkel gekommen sehen.

Italien

Italien liegt volkswirtschaftlich gesehen nach wie vor am Boden. Es ist hinlänglich bekannt, dass Italien bis zum Beitritt zum Euro lediglich dank seiner Weichwährung ökonomisch überlebensfähig war. Auf Grund von kontinuierlichen Abwertungen blieben italienische Waren auf den Weltmärkten konkurrenzfähig. Zwischen 1971 und dem Euro-Start verlor die italienische Währung zur D-Mark weit mehr als 80 Prozent. Im Korsett des Euros ist eine Abwertung und folglich ein Päppeln der eigenen Wirtschaft ohne schmerzhafte Reformen durchzuführen, nicht mehr möglich. Zweifellos geht es dem Land heute wesentlich schlechter als vor der Einführung des Euros. Die Staatsverschuldung liegt mittlerweile bei 137 Prozent. Das Land bekommt seine grassierende Arbeitslosigkeit nicht in den Griff. Die Jugendarbeitslosigkeit beträgt mittlerweile über 40 Prozent und die Gesamtarbeitslosigkeit liegt bei 12,6 Prozent. Die Wirtschaft darbt weiter und die Industrieproduktion des Landes stagniert auf dem Niveau von 1986. Damit lassen sich keinesfalls die Schulden von 2016 bezahlen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Apple und Irland klagen gegen EU wegen Milliarden-Steuern

Posted by hkarner - 19. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Irland soll nach dem Willen der EU-Kommission über 13 Milliarden Euro von Apple bekommen – will das Geld aber gar nicht. Das Land und der iPhone-Konzern ziehen nun gegen die Steuernachforderung vor Gericht. Die Brüsseler Wettbewerbshüter beharren auf ihrer Position.

AppleApple klagt gegen die EU.

Die dpa berichtet:

Apple und Irland wehren sich wie angekündigt vor Gericht gegen die aus Brüssel geforderte Steuernachzahlung von mehr als 13 Milliarden Euro. Die EU-Kommission habe die relevanten Fakten missverstanden und mische sich in die nationale Souveränität in Steuerfragen ein, erklärte das irische Finanzministerium am Montag. Das Land habe dem iPhone-Konzern keinerlei Vorzugsbehandlung gewährt. Die Brüsseler Behörde gibt sich dennoch zuversichtlich.

Die EU-Kommission hatte Ende August nach jahrelanger Prüfung entschieden, dass die Steuer-Vereinbarungen von Apple in Irland aus ihrer Sicht eine illegale staatliche Beihilfe darstellen. Deswegen sollen rund 13 Milliarden Euro plus Zinsen nachgezahlt werden.

Apple-Finanzchef Luca Maestri warf EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager vor, eine politische Agenda zu verfolgen. «Was die Kommission hier macht, ist eine Schande für europäische Bürger, sie sollte sich schämen», sagte er der Tageszeitung «Die Welt». Den Rest des Beitrags lesen »

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Gegen den Dollar: China stößt massiv US-Staatsanleihen ab

Posted by hkarner - 18. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

China hat den sechsten Monat in Folge US-Staatsanleihen verkauft. Auch andere Staaten versuchen, ihre finanziellen Ansprüche gegenüber den USA loszuwerden.

Yuan undDollar. Yuan Dollar

Seit einigen Monaten stoßen ausländische Investoren mehr US-Staatsanleihen ab, als sie kaufen. (Grafik: Zerohedge.com)

Seit einigen Monaten stoßen ausländische Investoren mehr US-Staatsanleihen ab, als sie kaufen. (Grafik: Zerohedge.com)

Die Volksrepublik China hat im Oktober amerikanische Staatsanleihen im Wert von etwa 41,3 Milliarden Dollar abgestoßen. Der Oktober ist damit der sechste Monat in Folge, in dem China seinen Besitz an US-amerikanischen Schuldentiteln („Treasuries“) verringert hat, berichtet Wolf Street. Japan hat China inzwischen als größten Gläubiger der USA abgelöst. Japan hielt im Oktober amerikanische Staatsanleihen im Gesamtwert von 1,131 Billionen Dollar, während China nur noch auf 1,115 Billionen kam. Japan stieß im Oktober US-Anleihen im Gesamtwert von 4,5 Milliarden Dollar ab. Den Rest des Beitrags lesen »

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Banken-Krach Italien: Kunden leeren ihre Konten bei der Monte Paschi

Posted by hkarner - 17. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die Bank Monte Paschi bietet ihren Gläubigern an, Anleihen in Aktien zu tauschen. Besorgte Kunden heben ihre Ersparnisse derweil in großem Stil ab.

Monte Paschi CCBanca Monte dei Paschi di Siena ist die älteste Bank der Welt.

Die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena nimmt einen letzten Anlauf zu einer Rettung ohne Staatshilfen, berichtet Reuters. Seit Freitag können institutionelle Investoren und Privatanleger von der Traditionsbank ausgegebene Anleihen in Aktien tauschen. Das Angebot ist bis kommenden Mittwoch befristet, danach will die Bank eine Kapitalerhöhung starten. Insgesamt braucht die älteste Bank der Welt bis zum 31. Dezember frisches Kapital, sonst droht ihr die Abwicklung.

Die Regierung in Rom hatte signalisiert, Monte dei Paschi notfalls mit Staatsgeld davor zu bewahren. Die Bank warnte potentielle und bestehende Anleihe-Investoren bereits, dass diese dann mit Verlusten zu rechnen hätten. Nach seit Jahresbeginn geltenden EU-Regularien müssen Anleger nämlich noch vor einem Eingreifen des Staates zur Kasse gebeten werden – diese „Bail-in“ genannte Maßnahme dürfte jedoch einen Großteil der potentiellen Geldgeber abschrecken. Den Rest des Beitrags lesen »

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Panik bei Investoren: China stoppt Handel mit Staatsanleihen

Posted by hkarner - 16. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die chinesischen Behörden haben den Terminhandel mit Staatsanleihen erstmals notfallmäßig gestoppt. Beobachter erwarten eine Krise im Bondmarkt.

Die Entwicklung der Preise für chinesische Anleihen-Futures. (Grafik: Zerohedge.com)

Die Entwicklung der Preise für chinesische Anleihen-Futures. (Grafik: Zerohedge.com)

 

Die chinesischen Behörden haben am Donnerstag erstmals den Handel mit Terminkontrakten für Staatsanleihen stoppen müssen, berichtet das Wall Street Journal. Der Maßnahme vorangegangen war eine aufkommende Panik unter Investoren. „Panische Investoren haben Wertschriften verkauft, weil sie glaubten, dass der lange, Kredit-genährte Boom sich angesichts des schwächer werdenden Wachstums, der Kapitalflucht und der zahlreichen Blasen in Anlageklassen dem Ende zuneigt“, schreibt das Wall Street Journal.

Zuvor waren die Terminpreise zehnjähriger chinesischer Staatsanleihen innerhalb weniger Stunden um 2 Prozent gefallen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Federal Reserve fährt mit Zins-Politik Donald Trump in die Parade

Posted by hkarner - 16. Dezember 2016

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Die amerikanische Zentralbank hat eine Phase von Zinssteigerungen angekündigt. Mit einer expansiven Finanzpolitik wird diese noch deutlicher ausfallen. Der Dollar wird dadurch weiter ansteigen und einen Umschwung in der Handelsbilanz verunmöglichen.

Yellen ccDie amerikanische Zentralbank erhöhte an ihrer gestrigen Sitzung, der letzten des Jahres, den Satz für Federal Funds um einen Viertel Prozentpunkt auf eine Bandbreite von 0.5-0.75 Prozent. Sie stellte darüber hinaus für 2017 drei Zinsschritte von je einem Viertel Prozentpunkt in Aussicht. Die Notenbank indiziert auch für 2018 und 2019 weitere Zinssteigerungen, bis zu einem Gleichgewichtswert des Zinssatzes von 3% für Ende 2019. Diese Entscheidungen wurden einstimmig getroffen.

Der zentrale Punkt betrifft die zugrunde liegenden Projektionen für Wirtschaftswachstum und Inflation in einem Mehrjahreshorizont. Verglichen mit früheren Verlautbarungen der Zentralbank wurden sie nämlich nur unwesentlich verändert. Das Federal Open Market Committee (FOMC) geht von weiterhin moderatem Wirtschaftswachstum und nur ganz leicht steigender Inflationsrate aus. Die Kernrate für den Index der Konsumausgaben ohne Energie und Nahrungsmittel wächst mit rund 1.5% gegenüber dem Vorjahr. Mit dem Ölpreisanstieg wird diese Rate in den nächsten Monaten aufgrund des Basiseffekts gegenüber dem Vorjahr rasch über 2% ansteigen. Die Zentralbank assoziiert Preisstabilität mit rund 2%. Die zugrunde gelegte Zinssteigerung ist damit eher ein Minimum. Den Rest des Beitrags lesen »

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EZB verweigert Krisenbank Monte Paschi mehr Zeit für Rettungsplan

Posted by hkarner - 14. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die Europäische Zentralbank hat es abgelehnt, der Bank Monte Paschi mehr Zeit für die Suche nach Kapital einzuräumen. Die Ratingagentur Moody’s senkte ihre Bewertung für italienische Banken.

Die US-amerikanische Ratingagentur Moody’s blickt pessimistisch auf den italienischen Bankensektor. Die Bonitätswächter senkten ihren Ausblick für die gesamte Branche auf „negativ“ von zuvor „stabil“. Grund sei der steigende Kapitalbedarf der italienischen Finanzinstitute, teilte die Agentur am Dienstag mit. Zudem sei das Vertrauen in die Banken gesunken.

Die italienischen Banken sitzen auf faulen Krediten von rund 360 Milliarden Euro. Die älteste Bank der Welt, Monte dei Paschi, kämpft ums Überleben: Das drittgrößte Institut des Landes muss bis zum Jahresende fünf Milliarden Euro Kapital auftreiben, berichtet Reuters. Den Rest des Beitrags lesen »

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EZB sieht plötzlich das Risiko einer steigenden Inflation

Posted by hkarner - 13. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die EZB pumpt seit Jahren Geld in den Markt. Nun wundert sie sich, dass die Inflation offenbar schneller steigt als von der Zentralbank erwartet wurde.

Wegen der anziehenden Ölpreise sind die jüngsten Inflationsprognosen der EZB laut einem Ratsmitglied womöglich Makulatur. Die Projektionen seien auf Basis der Daten bis zum Stichtag 24. November erstellt worden, sagte der estnische Notenbankchef Ardo Hansson am Dienstag laut Reuters. Seither sei der Ölpreis jedoch „recht beachtlich“ nach oben gegangen: „Mit dem Wissen von heute ist der Inflationsausblick mit Aufwärtsrisiken behaftet.“ Der Stab der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte in den am vergangenen Donnerstag vorgelegen Projektionen für 2017 eine Inflationsrate von 1,3 Prozent veranschlagt. Die EZB strebt eine Rate von knapp zwei Prozent an, die als optimal für die Konjunkturentwicklung gilt.

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Brutaler Machtkampf in den USA: CIA nimmt Donald Trump ins Visier

Posted by hkarner - 12. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die CIA hat den designierten US-Präsidenten ins Visier genommen. Dies kann für Donald Trump vor seiner Inauguration sehr gefährlich werden.

Der US-Auslandsgeheimdienst CIA feuert in ungewohnt offener Form gegen den designierten US-Präsidenten Donald Trump. Die Washington Post, traditionell gut unterrichtet aus Geheimdienstkreisen, berichtet von großem Unbehagen der CIA gegenüber dem möglichen neuen Präsidenten. Die Post zitiert einen anonymen CIA-Mann mit den Worten: „Ich weiß nicht, was hier das Endspiel ist. Nach der Inauguration werden wir uns in unbekannten Wassern befinden.“

Der frühere CIA-Mann Paul Pillar sagte der Post: „Trump hat einen Hang zur Rache und eine dünne Haut. Das könnte dazu führen, dass das Verhältnis zwischen dem Präsidenten und den Geheimdiensten voller Misstrauen und Renitenz geprägt sein könnte.“ Alles, „was Trump mit seiner Rachsucht und seinem Charakter gezeigt hat“, könnte schlimmer sein, als das Verhalten des früheren Präsidenten Richard Nixon, der laut Post „ein gestörtes Verhältnis zu den Geheimdiensten hatte“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bundesbank geht auf Konfrontation mit der EU-Kommission

Posted by hkarner - 8. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Bundesbank-Chef Weidmann fordert, der EU-Kommission die Überwachung der Haushaltsregeln der Euro-Mitgliedstaaten zu entziehen.

Linke fordert Aufpasser fuer Bundesbankpraesident WeidmannBundesbank-Präsident Jens Weidmann befürchtet nach dem klaren Nein beim italienischen Verfassungsreferendum, dass sich die Reformen in dem Land nun verlangsamen werden. „Und das wäre nicht nur für Italien eine bedenkliche Entwicklung“, sagte Weidmann am Montag in München. Italien habe seit Jahren ein sehr schwaches Wirtschaftswachstum. Dazu komme eine sehr hohe Staatsverschuldung und große Bestände an faulen Krediten in den Bank-Bilanzen. Die 14 wichtigsten Geldhäuser des Landes ächzten im zweiten Quartal laut EZB-Daten unter mehr als 271 Milliarden Euro an notleidenden Darlehen.

Das Nein im Referendum sei sicher nicht das Ende der Welt, so Weidmann. „Umso wichtiger ist aber nun, dass die italienische Politik überzeugende Zeichen aussendet, die wirtschaftlichen Probleme an der Wurzel anzupacken.“ Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi hatte nach der Niederlage seinen Rücktritt angekündigt. Damit droht eine Regierungskrise in der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone.

Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlicher Erfolg seien wichtig für die Stabilität der Euro-Zone, ergänzte Weidmann. Jedes Mitgliedsland sei auf seine Weise gefordert – „auch vermeintliche Musterschüler wie Deutschland“. Rufe nach mehr gemeinschaftlicher Haftung im Währungsraum erteilte er eine Absage. Dabei nannte Weidmann die Forderung nach einer gemeinsamen Einlagensicherung für Bankguthaben sowie nach einer europäischen Arbeitslosenversicherung. Die Bereitschaft, Souveränitätsrechte abzugeben, sei in den Ländern begrenzt, daher halte er den Weg hin zu einer stärkeren gemeinschaftlichen Haftung für falsch.

In seiner Rede forderte Weidmann zudem, der EU-Kommission die Überwachung der Haushaltsregeln der Euro-Mitgliedstaaten zu entziehen. Denn diese verstehe sich nicht nur als Hüterin der Verträge, sondern auch als politische Institution. „Der Zielkonflikt lässt sich nur dann wirklich auflösen, wenn die Überwachung der Einhaltung der Fiskalregeln einer unabhängigen Behörde übertragen wird.“ Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte unlängst ins Spiel gebracht, dem Euro-Rettungsfonds ESM diese Funktion zu übertragen.

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