Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Dodd-Frank’

A significant Trump nominee for the Fed

Posted by hkarner - 16. Juli 2017

Date: 13-07-2017
Source: The Economist
Subject: Wall Street: A new approach to financial regulation

DONALD TRUMP promised to unshackle America’s financial firms from mounds of stultifying regulation and the grip of bureaucrats with little practical experience of capitalism. One way to put that pledge into practice is to appoint officials with business backgrounds and deregulatory agendas. This element of the Trump strategy was on show this week, with a presidential nomination for a critical job at the Federal Reserve and the first public address by the new head of the Securities and Exchange Commission (SEC), another financial regulator.

Buried in the voluminous pages of the Dodd-Frank act, an Obama-era law passed in response to the financial crisis, was the creation of a new supervisory job at the Fed. Thus far, this powerful post has been informally delegated to an existing Fed board member, first Daniel Tarullo and, since his departure, Jerome Powell. That is set to change. Randal Quarles was formally nominated for the job—technically a vice-chairmanship with a brief covering financial supervision—on July 11th.

Mr Quarles has held a number of jobs—as a lawyer for financial institutions at Davis Polk, a leading law firm; as a senior official in the Treasury; working on bank investments at Carlyle, a private-equity firm; and most recently, as head of Cynosure, a firm investing on behalf of wealthy families. If approved by the Senate, Mr Quarles will have his new office in a building named after Marriner Eccles, chairman of the Fed from 1934 to 1948, and a relative of his wife, Hope.

Mr Quarles is described by former associates as being in favour of policies administered through transparent and direct rules. If so, this would mark a shift from the Obama administration’s approach to finance. It oversaw a profusion of complex, and sometimes conflicting, directives; supervisors kept banks on a tight leash through stress tests that lacked clear criteria. That created vast uncertainty for financial institutions. It also gave regulators great discretionary power (to say nothing of lucrative job opportunities helping financial institutions to navigate their way through the murk). Den Rest des Beitrags lesen »

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US-Banken sollen es leichter haben

Posted by hkarner - 13. Juni 2017

Finanzminister Steven Mnuchin präsentiert ein Konzept, um die US-Finanzaufsicht zu reformieren. Es ist nicht revolutionär, wird aber Bewegung in die Branche bringen.

Wien. Als US-Präsident Donald Trump im Februar gerade frisch im Amt war, beauftragte er in seinem ersten Dekret das US-Finanzministerium, das gesamte Finanzsystem einmal gründlich zu durchforsten. Alle Verträge und Gesetze, die mit „Kernprinzipien“ kollidieren, sollten ausfindig und möglichst eliminiert werden.

Nun, genau vier Monate später, hat US-Finanzminister Steven Mnuchin auf 147 Seiten seine Ausbeute präsentiert und gleichzeitig dargelegt, wie er die US-Finanzaufsicht zu reformieren gedenkt. Auf seine Vorschläge hat die Bankenbranche gierig gewartet. Schließlich, soll ihnen – so forderte es der US-Präsident mit Vehemenz – das Leben endlich wieder erleichtert werden. Insbesonders hat es Trump auf das Dodd-Frank-Gesetz abgesehen. Sein Vorgänger Barack Obama setzte es als Reaktion auf die Finanzkrise 2010 unter großen Widerständen in Kraft. Es verbot Banken etwa auf eigene Rechnung zu spekulieren. Trump bezeichnete das Dodd-Frank-Regelwerk als „Desaster“, das man größtenteils streichen könne. Es habe nämlich weder die Finanzstabilität noch den Konsumentenschutz gefördert.  Den Rest des Beitrags lesen »

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„Dr. Doom“ warnt vor Trumps Plänen: „Märkte werden misstrauisch“

Posted by hkarner - 23. April 2017

Ökonom Nouriel Roubini sah schon vor zehn Jahren das Platzen der Immobilienblase und die Gefahren für die Weltwirtschaft voraus.

Mit der Pleite des US-Immobilienfinanzierers New Century nahm die jüngste große Finanzkrise vor zehn Jahren ihren Lauf. Heute warnen Ökonomen erneut vor Risiken, die die Weltwirtschaft erschüttern könnten. So gelten etwa die Pläne von US-Präsident Donald Trump, der den Banken die nach dem Crash auferlegten Zügel wieder abnehmen will, als Gefahr. Droht eine neue Krise?

Am Anfang schien das Problem noch überschaubar. Der Insolvenzantrag von New Century Financial sei „das jüngste Anzeichen für eine drastische Marktbereinigung beim Geschäft mit Hypothekendarlehen für Menschen mit schwacher Kreditwürdigkeit“, hieß es im April 2007 im führenden US-Wirtschaftsblatt „Wall Street Journal“.

Erste Zweifel an der „Trump-Rally“

Dass die Pleite den Auftakt eines Flächenbrands markierte, der später im Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers eskalieren und das ganze Finanzsystem bedrohen sollte, wurde den meisten Experten erst in der Nachbetrachtung bewusst. Zunächst warnten nur vereinzelte Stimmen vor der großen Gefahr durch das Ende des von fahrlässiger Kreditvergabe befeuerten Booms am US-Häusermarkt.

Einer von ihnen war der Ökonom Nouriel Roubini, wegen seiner vielen Warnungen vor dem Platzen der Immobilienblase und den Gefahren für die Weltwirtschaft auch „Dr. Doom“ (Dr. Untergang) genannt. Der Professor der zur New York University gehörenden Stern School of Business hielt sich in den vergangenen Jahren mit Unkenrufen zurück, doch seit Trumps Wahl zum US-Präsident macht er sich wieder Sorgen. Den Rest des Beitrags lesen »

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“America First” Financial Regulation?

Posted by hkarner - 1. März 2017

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The Financial Fire Next Time

Posted by hkarner - 28. Februar 2017

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Making Crises Great Again

Posted by hkarner - 22. Februar 2017

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Wie Trump die nächste Finanzkrise heraufbeschwört

Posted by hkarner - 13. Februar 2017

Indem der US-Präsident die Bankenregulierung seines Vorgängers Obama demontiert, setzt er das globale Finanzsystem neuen Risken aus. Dabei hatte die rasche Aufstockung der Kapitalbasis die US-Banken strategisch gestärkt. Sie jetzt von der Leine zu lassen, könnte rasch eine gefährliche Kreditblase aufblähen.

Die Stimmung war bestens, beim Treffen im Dining Room des Weißen Hauses. Donald Trump hatte ein Beratergremium aus Unternehmern und Bankchefs geladen, um über einen weiteren Schlag gegen eine Reform seines Vorgängers zu informieren: den Dodd-Frank Act, mit dem die Regierung Obama die Banken bändigen und die Gefahr einer globalen Finanzkrise wie 2008 eindämmen wollte. Was der neue US-Präsident davon zu halten hat, hatte er sich von einem der Anwesenden einflüstern lassen: „Niemand kann mir so viel über Dodd-Frank erzählen wie Jamie“. Das Kompliment galt Jamie Dimon, dem Herrn über JP Morgan, der größten Bank der USA. Den Auftrag, das Gesetzespaket zu demontieren, gab Trump aber Gary D. Cohn. Dieser oberste Wirtschaftsberater kommt von Goldman Sachs. Ebenso wie der nominierte Finanzminister, sein wichtigster Geldbeschaffer im Wahlkampf. Das Wall-Street-Trio hat sein Ziel erreicht: Seit Freitag, dem 3. Februar, sind die Tage des für sie so lästigen Regelwerks gezählt. 

Noch am selben Abend unterschrieb Trump zwei entsprechende Dekrete. Über die ganze vergangene Woche verteilt hagelte es Warnungen, vor allem aus Europa. Erst langsam wurde Notenbankern, Politikern und Ökonomen bewusst, was diese radikale Kehrtwende bedeutet: ein Ende des globalen Schulterschlusses für schockresistente Banken – und zugleich die Gefahr einer US-Kreditblase als Keimzelle einer neuen Finanzkrise. Den Rest des Beitrags lesen »

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Fed-Architekt schärferer Bankenregeln wirft das Handtuch

Posted by hkarner - 12. Februar 2017

Führungsmitglied Tarullo verlässt die US-Notenbank Anfang April. Er sprach sich gegen weichere Banken-Regeln aus. Nun kann der US-Präsident Trump kann drei von sieben Fed-Posten neu besetzen.

12.02.2017 um 15:42, Presse

US-Präsident Donald Trump bekommt beim Umbau der mächtigen Notenbank Fed überraschend schnell mehr Spielraum. tarullo-ccDas prominente Führungsmitglied Daniel Tarullo erklärte am Freitag seinen Rückzug für Anfang April. Er gilt als Architekt verschärfter Bankenregeln (Dodd-Frank-Gesetz), mit der eine weitere Finanzkrise verhindert werden soll – und die Trump aufweichen will.

Mit Tarullos Rückzug kann der Präsident drei der sieben Sitze im mächtigen Fed-Gouverneursrat neu besetzen, der das US-Finanzsystem lenkt. Zudem setzt Trump wohl die von ihm kritisierte Fed-Chefin Janet Yellen Anfang 2018 vor die Tür. Vizechef Stanley Fischer zeigte sich unterdessen über die Entwicklung der US-Haushaltspolitik besorgt. „Es gibt deutliche Unsicherheit über das, was kommt.“

S&P-Bankenindex legt nach Tarullo-Rückzug zu

Tarullo gab seinen Rückzug in einem Schreiben an Trump bekannt. Die Fed veröffentlichte das Papier zusammen mit einer Erklärung Yellens, die Tarullos Einsatz für die Bankenregulierung hervorhob. Beobachter hatten zwar mit seinem Rückzug gerechnet, nicht aber so früh. Trump hatte Dodd-Frank als „Desaster“ bezeichnet und bereits angekündigt, einen neuen Gouverneur mit der Finanzmarktregulierung zu betrauen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Chef von US-Finanzausschuss will Bankenregeln lockern

Posted by hkarner - 10. Februar 2017

10. Februar 2017, 06:00

Ausschuss-Vorsitzender Hensarling: Stresstest nur noch alle zwei Jahre

Washington – Der Vorsitzende des wichtigen Finanzausschusses im US-Repräsentantenhaus will die Bankenreform zurückstutzen und Geldhäusern sowie anderen Unternehmen die Kapitalaufnahme erleichtern. In einem Reuters am Donnerstag vorliegenden Papier schlägt der Republikaner Jeb Hensarling zudem vor, den Stresstest für Banken künftig nur noch alle zwei Jahre abzuhalten statt wie bisher jedes Jahr. Auf vier Seiten wird eine ganze Reihe von Änderungsvorschlägen am Financial Choice Act aufgelistet, jenem Gesetzesvorschlag, den Hensarling bereits im vergangenen Jahr unterbreitet hatte. Der neue Entwurf dürfte voraussichtlich die Mehrheit im Repräsentantenhaus erhalten. Ob dies auch im Senat, der zweiten Kammer des US-Kongresses, gelingt, ist offen. Hensarling führt in seinen Änderungsvorschlägen nicht die sogenannte Volcker-Regel auf, die ein weitgehendes Verbot des Eigenhandels der Banken vorsieht. Das lässt darauf schließen, dass der Ausschussvorsitzende erneut ihre Abschaffung im Blick hat.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Europa warnt vor laxeren Regeln für US-Banken

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

6. Februar 2017, 16:33 derstandard.at

 „Das Letzte, was wir im Augenblick brauchen, ist eine Lockerung der Regulierung“, sagt EZB-Chef Mario Draghi, Banken fürchten Wettbewerbsverzerrung

Frankfurt/Berlin – Eine mögliche Deregulierung der US-Finanzmärkte unter Präsident Donald Trump sorgt in Europa für Unruhe. „Das Letzte, was wir im Augenblick brauchen, ist eine Lockerung der Regulierung“, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Montag in Brüssel. In Deutschland warnten Banker und Ökonomen vor Nachteilen, sollte Trump starke Korrekturen an den US-Bankenregeln („Dodd-Frank-Act“) vornehmen. Dann wären „transatlantische Wettbewerbsverzerrungen aufgrund unterschiedlicher Regulierungen vor allem zu Lasten Europas nicht auszuschließen“, sagte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des deutschen Privatbankenverbands BdB.

Eine Überprüfung der nach der Finanzkrise erlassenen Regeln sei durchaus sinnvoll. Aber wertvolle Errungenschaften wie eine international abgestimmte Regulierung sollten „nicht einfach über den Haufen geworfen werden“.

Finanzmärkte nicht stabil

Aus Sicht von Gustav Horn, dem Direktor des gewerkschaftsnahen Forschungsinstitut IMK, vernachlässigt Trump die von unzureichend beaufsichtigten Finanzmärkten ausgehenden Risiken: „Dies kann durch die weltweite Verknüpfung der Märkte letztlich auch die europäischen und deutschen Steuerzahler viel Geld kosten, wenn die Risiken relevant werden.“ Der neue US-Präsident scheine zu glauben, dass die Finanzmärkte stabil seien – doch das sei nicht der Fall. Trump will den Dodd-Frank-Act nach offiziellem Bekunden nicht abschaffen, aber überprüfen lassen. Den Rest des Beitrags lesen »

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