Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Dijsselbloem’

Eurogruppe verliert führende Köpfe

Posted by hkarner - 11. Juli 2017

Thomas Mayer, 11. Juli 2017, 18:17 derstandard.at

Thomas Wieser erfand seit 2011 Lösungen zu Eurorettungsfonds und Länderhilfen. Er geht 2018. Auch Jeroen Dijsselbloem ist auf Abruf

Brüssel/Wien – An der Spitze der Eurogruppe aus 19 EU-Staaten zeichnen sich gleich zwei einschneidende Personalwechsel ab: Das informelle, umso mächtigere Gremium der Eurofinanzminister verliert die führenden Köpfe. Nicht nur der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem wird als Chef der Eurofinanzminister bis Ende 2017 den Hut nehmen. Seine sozialdemokratische Partei wird nach der verheerenden Niederlage bei den Wahlen im März nicht mehr in der Regierung vertreten sein. Dijsselbloem verliert also sein Ministeramt – bisher Voraussetzung, um die Eurogruppe zu führen. Am Dienstag wurde in Brüssel bekannt, dass auch Thomas Wieser, der Chef der Euroarbeitsgruppe und gleichzeitig Leiter des Wirtschafts- und Finanzausschusses ist, aufhören wird. „Ich kann bestätigen, dass ich nach dem 31. Jänner 2018 nicht mehr in diesem Job sein werde“, sagte er dem STANDARD. Da läuft sein Vertrag aus.

Auf zu neuen Ufern

Als Motiv nennt er, dass nach acht intensiven Krisenjahren „die Zeit kommt, wo die Déjà-vus sich mehren und man sich zu neuen Ufern aufmachen sollte“. Es gebe bereits „ein Dutzend Vorschläge, was ich machen könnte“. Manches wäre „langweilig, aber mit astronomischen Gehältern verbunden“, anderes „interessant, aber mit weniger Gehalt“. Ihm wäre jedenfalls mehr Zeitautonomie wichtig. Nach einem Skiurlaub im Februar werde er etwas Neues beginnen, sagte Wieser, zuvor „die Bilder, die meine Frau gemalt hat, und das Mobiliar nach Wien übersiedeln“.

Der Österreicher ist in seinen Funktionen das Mastermind im Rat und hinter der gemeinsamen Politik der Finanzminister. Er hat sich vor allem als kreativer Manager in der Eurokrise, insbesondere in Bezug zu Griechenland, einen hervorragenden Ruf erarbeitet, auf dem faktisch einflussreichsten Beamtenposten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Match um Nachfolger für Eurogruppenchef Dijsselbloem startet

Posted by hkarner - 7. April 2017

Thomas Mayer aus La Valletta7. April 2017, 07:00 derstandard.at

EU-Finanzminister und Eurogruppe in Malta: Noch keine Lösung für Griechenland

Die EU-Finanzminister könnten bei einem informellen Treffen in Maltas Hauptstadt La Valletta am Wochenende den Anstoß zur Suche nach dem Nachfolger von Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem geben. Das Thema steht zwar gar nicht auf der Tagesordnung. Aber es ist dringlich. Offiziell soll es in Malta um die Bankenunion, Maßnahmen zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung und um die umstrittenen nächsten Tranchen der Kredithilfen für Griechenland gehen. Entscheidungen wird es dazu nicht geben, trotz guter Fortschritte der Regierung in Athen. Dijsselbloem hat ausgeschlossen, dass er sich frühzeitig von seinem Posten zurückziehen wolle, also vor Dezember. Seine Tage als niederländischer Finanzminister sind in jedem Fall trotzdem gezählt. Seine Partei, die Sozialdemokraten, wird der nächsten Regierung in Den Haag nicht mehr angehören. Sobald Premier Marc Rutte eine Koalition zusammengebracht haben wird, muss Dijsselbloem zu Hause das Amt abgeben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Dijsselbloem’s Dutch Flippancy

Posted by hkarner - 23. März 2017

Thursday, March 23, 2017, Observing Greece

I joined a large American bank as a trainee back in 1972. After having gone for over a year through various training programs with fellow MBAs, I was sent into the field where business development was the job description. My first boss was a Dutchman. An unforgettable man. Simply Dutch. The ideal boss to take one down from the academic heights of MBA training programs to the rough field of selling.

His Dutch humor was great for those who could take it and terrible for those who were overly sensitive. The former laughed about the latter for being overly sensitive. The latter asked whether being sensitive wasn’t part of responsible conduct.

MEP Ernest Urtasun (Spain): But you apologize for saying, or for implicitly saying, that the South has spent the money on women and alcohol in the last years? Would you apologize for that?

Jeroen Dijsselbloem (Dutch President of Eurogroup): No, certainly not!

My Dutch boss would have fired a guy who gave such a stupid response. And, frankly, I, too, thought – after listening to that exchange – that Dijsselbloem ought to tender his resignation the very next day. Absolutely irresponsible his insinuation! Some, like Nick Malkoutzis, took it with sarcasm by tweeting: „Dijsselbloem under fire for claiming Southern Eurozone spent money on ‘alcohol & women.’ The rest we just wasted.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Griechenland lässt Dijsselbloem allein stolpern

Posted by hkarner - 22. März 2017

Markus Bernath aus Athen22. März 2017, 17:42 derstandard.at

Der Eurogruppen-Chef will nicht zurücktreten und bedauert „Missverständnisse“ wegen seiner Äußerungen

Sie waren die eigentlichen Adressaten der Stammtischäußerung von Jeroen Dijsselbloem, doch die griechische Regierung und ihr Sprecher Dimitris Tsanakopoulos fertigten am Mittwoch den Eurogruppen-Chef kühl ab. Eine Vorlage für Extremisten, den Graben zwischen Nord- und Südeuropa erweiternd und „nicht hilfreich“, während Europa gerade in einer Phase des politischen Nachdenkens über seine nächsten Schritte sei, kommentierte der Regierungssprecher in Athen. Und Tsanakopoulos fügte hinzu: „Es ist unnötig, auf den sexistischen Aspekt dieser Bemerkung hinzuweisen.“

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hatte der niederländische Finanzminister, der seit 2013 die Eurogruppe führt, zur Kredithilfe für EU-Länder erklärt: „Als Sozialdemokrat halte ich Solidarität für äußerst wichtig. Aber wer sie einfordert, hat auch Pflichten. Ich kann nicht mein ganzes Geld für Schnaps und Frauen ausgeben und anschließend Sie um Ihre Unterstützung bitten.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Chef der Eurogruppe Dijsselbloem will die Troika auflösen

Posted by hkarner - 20. März 2017

Der Chef der Eurogruppe fordert, die Krisenhilfe im Euroraum auf Dauer komplett neu zu ordnen. Die bisherige Troika-Konstruktion aus IWF, EZB und EU-Kommission will Dijsselbloem beenden.

19.03.2017 FAZ.net

Der Chef der Eurogruppe und bisherige niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem will die Krisenhilfe im Euroraum auf Dauer komplett neu ordnen. „Ich hielte es für sehr sinnvoll, wenn sich der Euro-Krisenfonds ESM mittel- bis langfristig zum europäischen IWF entwickelte. Er sollte eine klar führende Rolle in künftigen Programmen erhalten“, sagte Dijsselbloem der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Das bedeute auch, dass die bisherige Troika-Konstruktion aus IWF, EZB und EU-Kommission längerfristig ganz aufgelöst werden sollte. „Die EZB fühlt sich in der Troika-Rolle zunehmend unwohl, und ich glaube zurecht“, sagte Dijsselbloem. Die EU-Kommission habe andere „wichtige Aufgaben“, auf die sie sich konzentrieren solle. Der ESM solle „die fachliche Expertise aufbauen, die heute nur der IWF hat“.

Für das aktuelle Griechenland-Programm will Dijsselbloem die bewährte Aufgabenverteilung beibehalten. Er erwarte weiterhin, dass der IWF ein neues Programm beschließe. Es wäre „höchst willkommen“, wenn dies bis zum Sommer geschehe. Einen schnellen Abschluss der laufenden zweiten Reformüberprüfung durch die Gläubiger-Institutionen hält Dijsselbloem für unwahrscheinlich. Die Institutionen seien voraussichtlich auch bis zum April-Treffen der Eurogruppe auf Malta noch nicht so weit. Ursprünglich war der Abschluss zum Treffen der Euro-Finanzminister an diesem Montag in Brüssel geplant. Den Rest des Beitrags lesen »

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Dass London das Euro-Finanzzentrum bleibt, „können wir nicht zulassen“

Posted by hkarner - 29. November 2016

29.11.2016 | 12:33 |  (DiePresse.com)

London kann nach den Worten von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem nach dem EU-Austritt Großbritanniens nicht mehr das Finanzzentrum Europas bleiben.

Netherlands' Finance Minister Jeroen Dijsselbloem arrives at a Euro Zone finance ministers meeting in Brussels„Wir können nicht zulassen, dass das Zentrum der Finanzdienstleister für Europa und die Euro-Zone außerhalb Europas und der Euro-Zone liegt und seinen eigenen Weg bei Regeln und Regulierungen geht“, sagte der niederländische Finanzminister am Dienstag bei einer Anhörung im EU-Parlament in Brüssel. „Wir müssen hier hart bleiben.“ Es dürfe nicht sein, dass einem Drittland der Zugang zum europäischen Finanzmarkt gewährt und zugleich gestattet werde, von Standards wie Verbraucherschutz oder Kapitalanforderungen abzuweichen. Den Rest des Beitrags lesen »

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To Discuss or Not to Discuss: Schellings Hamlet-Moment in Alpbach

Posted by hkarner - 10. September 2015

Im 2015 Alpbach Forum fand als Eröffnungsveranstaltung der Finanzmarktgespräche eine von mir geleitete Diskussion  zum Thema “Wohl und Wehe der Eurozone” statt. Die Einführung zu den Finanzmarktgesprächen wurde von Finanzminister Schelling gehalten, der als Ursache der Wirtschafts- und Finanzkrise eine “Staatsschuldenkrise” identifizierte. So weit so schlecht. Sobald die beiden Streitgesprächsteilnehmerinnen Natacha Valla (Vizechefin des französischen CEPII-Forschungsinstitut) und Heiner Flassbeck (langjähriger Chefvolkswirt der UNCTAD, sowie früherer Staatssekretär im deutschen Finanzministerium) und ich als Moderator und das Podium erklommen und unsere Sitze bezogen hatten, verschwand Schelling – ganz offenbar nicht an dieser Diskussion interessiert.

Befragt zu den Blöcken “Institutionelle Probleme der Eurozone”, “Wirtschaftliche Ausrichtung der Eurozone” und “Krisenbekämpfung” lieferten die beiden Panelisten – wie erwartet – sehr unterschiedliche Antworten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Dijsselbloem: „Jetzt müssen die Griechen liefern“

Posted by hkarner - 4. September 2015

InterviewAndreas Schnauder4. September 2015, 14:06 , derstandard.at

Netherlands' Finance Minister Jeroen Dijsselbloem arrives at a Euro Zone finance ministers meeting in BrusselsDer Eurogruppenchef erwartet von Griechenland, dass die Wirtschaft nach der Wahl in Ordnung gebracht wird

STANDARD: Am 20. September finden Wahlen in Griechenland statt. Müssen Sie wieder in den Ring steigen, sollte es danach keine klaren Mehrheiten für den Beschluss der geforderten Reformen geben?

Dijsselbloem: Im schlimmsten Szenario können die Wahlen Auswirkungen haben. Ich will aber nicht spekulieren, sondern den Ausgang abwarten. Das Griechenland-Paket basiert auf einer Analyse der Probleme, und die Probleme in Griechenland können sich durch Wahlen nicht verändern.

STANDARD: Doch es sind weitere Beschlüsse im griechischen Parlament notwendig. Was passiert mit den Hilfszahlungen, wenn Entscheidungen nicht zustande kommen sollten?

Dijsselbloem: Es könnte auch sein, dass die breite Mehrheit, die das Programm beschlossen hat, noch größer wird. Unabhängig von Wahlen, alten oder neuen Regierungen: Das Programm gibt immer vor, dass die Maßnahmen umgesetzt werden müssen, bevor es zur Auszahlung der Gelder kommt. Das war immer die Regel und wird es auch bleiben.

STANDARD: Der Währungsfonds rechnet wegen der Neuwahlen mit einer Verzögerung der Umsetzung des Programms. Sie auch? Den Rest des Beitrags lesen »

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„Eurozone ist auf Griechenland-Austritt vorbereitet“

Posted by hkarner - 1. Mai 2015

01.05.2015 | 12:53 |  (DiePresse.com)

Netherlands' Finance Minister Jeroen Dijsselbloem arrives at a Euro Zone finance ministers meeting in BrusselsWeniger Interviews und dafür mehr Arbeit in die Rettung Griechenlands investieren, fordert Eurogruppen-Chef Dijsselbloem von der Regierung.

Die Euro-Staaten mahnen Griechenland im Schuldenstreit trotz der Entspannungssignale aus Athen zur Eile. Die Regierung sollte weniger Zeit mit Interviews verbringen und mehr tun, um das hoch verschuldete Land vor dem Abgrund zu bewahren, sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem am Donnerstag nach einem Gespräch mit niederländischen Abgeordneten. Er räumte zudem ein, dass die 18 restlichen Euro-Staaten doch einen Plan B für einen Austritt Griechenlands aus dem Währungsgebiet haben. Dagegen kamen von der linken Regierung in Athen Kompromisssignale.

Griechenland ringt seit Monaten mit der Euro-Zone und dem IWF um die Auflagen für dringend benötigte neue Hilfskredite. Über das gesamte lange Wochenende sollte weiterverhandelt werden. Die Regierung muss nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Mittwoch 200 Millionen Euro Zinsen zahlen. Am 12. Mai sind 750 Millionen Euro Tilgung fällig. „Die Regierung ist zu einer ehrlichen Verständigung bereit“, sagte Finanzminister Yanis Varoufakis dem Radiosender „Sto Kokkino“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Tsipras Needs More Than Chavez Touch

Posted by hkarner - 2. Februar 2015

Date: 02-02-2015
Source: The Wall Street Journal By SIMON NIXON

Tsipras’s Venezuelan Policies Risky for Greece

Varoufakis dijsselbloemGreek Finance Minister Yanis Varoufakis, right, with Eurogroup Chairman Jeroen Dijsselbloem in Athens on Jan. 30.

Greece’s moment of maximum danger was in March 2012. Eurozone leaders were meeting for the second time in three weeks to decide whether to grant a second bailout. Failure to do so would lead to a disorderly Greek default and exit from the eurozone. Despite frantic efforts by European Central Bank officials to spell out the risks to skeptical governments in Germany and France, the result hung in the balance. When the deal was agreed, the mood at ECB headquarters in Frankfurt was one of apprehension as well as relief.

“What Greece needs isn’t an IMF bailout program but a World Bank-style state-building program,” a senior official warned. “Greece doesn’t have a functioning public administration. We’re going to have to build one.”

Three years on, eurozone officials acknowledge that rebuild is far from complete. The scale of the challenge was laid bare by Greek journalist Yannis Palaiologos in his recently published book, “The Thirteenth Labour of Hercules.” Through a series of case studies, he shows how corruption and clientelism has brought Greece to its knees: competitive businesses are laid low by politically driven unions, major investments are deterred by 20-year planning disputes, energy prices held artificially high by an over-mighty public monopoly. And there on almost every page, siding with the vested interests against those trying to modernize the Greek economy, is the charismatic figure of Alexis Tsipras, Greece’s newly elected prime minister. Den Rest des Beitrags lesen »

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