Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Cyprus’

Denkfabrik: Die Wahrheit über Zypern

Posted by hkarner - 30. April 2013

Handelsblatt.com, 30/4Sinn cc

von Hans-Werner SinnDie Rettung Zyperns wird deutlich teurer als die von der Politik verbreiteten zehn Milliarden Euro. Hinzu kommen weitere zwölf Milliarden Euro an Target- und ELA-Krediten über das Notenbanksystem. Bezogen auf die Wirtschaftsleistung des Inselstaates, erreicht das Rettungspaket griechische Verhältnisse.

Die Rettung von Zypern wird teurer als geplant. Für Spanien oder Italien lässt sich solch eine Rettungsaktion nicht wiederholen Quelle: AP

Die Kehrtwende der Europäischen Union bei der Zypern-Rettung ist bemerkenswert. Hieß es noch im Sommer von der EU-Kommission, dass die Gläubiger der bankrotten Banken Südeuropas zu schützen seien, wurde nun erstmals in größerem Umfang eine Beteiligung der Gläubiger realisiert. Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem erklärte Zypern zum Modellfall, und die EU-Kommission bereitet einen neuen Richtlinienentwurf dazu vor.

Damit wird dem Petitum deutscher Ökonomen Rechnung getragen. 480 von ihnen hatten sich im Juni vergangenen Jahres in zwei fast gleichlautenden Aufrufen gegen die Lösung der Bankenkrise Südeuropas mit den Steuergeldern der nördlichen Länder ausgesprochen. Stattdessen forderten sie sogenannte Debt-Equity-Swaps, also eine Rekapitalisierung der Banken durch Umwandlung der Forderungen der Gläubiger in Aktien. Den Rest des Beitrags lesen »

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Offener Brief: Was in Zypern und den mit den Steueroasen falsch läuft

Posted by hkarner - 19. April 2013

  • Offener BriefZypern soll also gerettet werden. Machen sich also Brüssel, Berlin und Frankfurt wirklich Sorgen um Zypern, seine Wirtschaft und um das Wohl seiner Bürger? Wohl eher nicht, in Wirklichkeit besteht Panik, dass ein Bankrott Zyperns das Euro-Währungssystem kippen  könnte. Es geht daher wieder einmal tatsächlich um die Rettung des Euro. Wenn aber der Euro „gerettet“ werden muss („koste es was es wolle“!), kann er nur (vorher) gescheitert sein – wenn Rettungsaktionen nicht nur in einzelnen Ländern wiederholt werden müssen, sondern auf weitere Länder übergreifen greifen die Rettungen nicht, sind also nicht erfolgreich, der Euro verharrt also im Status des Scheiterns und das Ende eines unveränderten Weges sollte unschwer erkennbar sein.
  • Wie fragil und daher wie gefährdet muss ein Währungssystem sein, wenn der Zusammenbruch einer für den gesamten Währungsraum so unbedeutenden Volkswirtschaft schon einen Gesamtzusammenbruch auslösen könnte.
  • Wie bei allen bisherigen Rettungsversuchen wird wieder einmal nicht Zypern oder der zyprische Bürger gerettet, sondern die Finanzoligarchie bzw. die Finanzfeudalisten, im Wesentlichen Banken und Besitzer großer Geldvermögen. Dies allerdings zu Lasten der Bürger (zumindest für den ESM Anteil von 10 Mia.) Den Rest des Beitrags lesen »

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Cyprus faces economic meltdown as EU-IMF refuses extra aid

Posted by hkarner - 16. April 2013

Telegraph, 12/4

Cyprus must take on an extra €5.5bn in the cost of its bail-out, a sum equivalent to a third of the island’s annual GDP, without any additional help from the European Union and IMF.

The extra financing burden is expected to push Cyprus into a Greek-style economic meltdown and takes the cost of the Cypriot bail-out to over 135pc of the tiny Mediterranean island’s GDP.

The Eurozone’s finance ministers, meeting in Dublin, have told Cyprus that there will be no extra help for it to raise €13bn it needs to find as the condition for unlocking €10bn of EU-IMF loans.

Despite an original deal for €17.5 billion last month, the EU-IMF troika now estimates the cost of rescuing Cyprus from bankruptcy is €23bn, with all the additional money coming from the island.

Germany, facing parliamentary opposition to the €10bn bail-out, has insisted that there can be no question of increasing the amount that eurozone will pay to save a Cyprus, an island that many Germans regard as being a haven for money laundering and corrupt Russian oligarchs. Den Rest des Beitrags lesen »

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Gold Sinks Into Bear Territory

Posted by hkarner - 13. April 2013

Date: 13-04-2013
Source: The Wall Street Journal

Gold tumbled into bear-market territory on Friday, underscoring how money managers‘ search for yield has trampled one of the most resilient post-financial crisis wagers.

Over the past decade, the precious metal had attracted legions of investors, first as it became easier to bet on gold with the introduction of exchange-traded funds backed with physical gold, and then as gold notched double-digit gains in 2009 and 2010.

Many gold investors have headed for the exits in pursuit of better returns in the U.S. stock market, where benchmark indexes have hit record highs. Meanwhile, the traditional catalysts for gold prices—inflation worries and financial-market turmoil—have ebbed somewhat, further dimming gold’s appeal.

Friday’s selloff bolstered expectations that 2013 might mark the end of gold’s 12-year bull run. Gold fell $63.30, or 4%, to $1,501 a troy ounce on the Comex division of the New York Mercantile Exchange, after falling as low as $1,480.20 during the day. It was the lowest close since July 2011 and the biggest one-day decline in dollar and percentage terms since February of last year. Gold fell 4.7% for the week. Den Rest des Beitrags lesen »

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Cyprus: Hope Trumps Reality

Posted by hkarner - 9. April 2013

Author: Robert Kahn · April 5th, 2013 · RGE EconoMonitor

Cyprus has reached a tentative agreement with the IMF-EU-ECB team (Troika) on the economic program that will be backed by its €10 billion rescue package. The IMF will put €1 billion, small in absolute terms and relative to the one-third share that it has had in most of its European programs but a very high share (563 percent) of Cyprus’ contribution, or quota. The plan is for European political approval in coming days, followed by legislative approval where needed during the course of April, and IMF Board approval in early May. If Cyprus passes all the prior actions required in the program, it could get the first drawing on the package in mid-May, well ahead of their early June debt maturities.

The critical prior actions are fiscal. On top of a 5 percent of GDP multi-year fiscal consolidation already underway, the government has committed to pass an additional 2 percent of GDP in new, permanent measures for this year as a condition for receiving its first drawing under the program. In future years, 4 ½ percent of GDP in measures will be passed, and if performance falls short of targets, the government must stand ready to take additional measures (though presumably slippages due to a larger-than-expected recession, rather than incomplete policy implementation, may be excused). The prior actions include significant increases in taxes on corporate income (from 10 to 12 ½ percent), interest income (from 15 to 30 percent), property, and banks, as well as higher fees for health care and government services. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Fall Zypern oder die Folgen der kollektiven Ignoranz

Posted by egloetzl - 7. April 2013

2. April 2013 Allgemein, Krise

In Deutsch­land ist es schnell ruhig um Zypern gewor­den. Wie könnte man auch in Ruhe Ostern fei­ern, wenn man nur einen Moment dar­über nach­denkt, was Europa dort ange­rich­tet hat. Wie­der hat man unter Anwen­dung wirt­schaft­li­cher Gewalt eine kleine Nation gezwun­gen, sich in kür­zes­ter Zeit und ohne Rück­sicht auf mensch­li­ches Leid und poli­ti­sche Sou­ve­rä­ni­tät an ein Dik­tat der Troika anzu­pas­sen und die Wün­sche und Träume einer gan­zen Gene­ra­tion über Nacht über Bord zu wer­fen. Neu sind aller­dings die Geschwin­dig­keit und die Radi­ka­li­tät, mit der das gesche­hen ist. Inso­fern ist Zypern der bis­he­rige Höhe­punkt einer Kam­pa­gne, an deren Ende bis­her immer nur Opfer stan­den, nie auch nur ein Gewinner.

Ich konnte mich dem Gedan­ken an Zypern aller­dings nicht ent­zie­hen, denn ich bin auf Ein­la­dung zypri­scher Poli­ti­ker in den bei­den Tagen vor Ostern dort­hin gefah­ren, um etwas über die Lage der Men­schen unter den poli­ti­schen und ökono­mi­schen Trüm­mern zu erfah­ren. Ich habe mit prak­tisch allen gro­ßen Par­teien gespro­chen und mit eini­gen wei­te­ren Per­sön­lich­kei­ten des öffent­li­chen und poli­ti­schen Lebens. Und die Erschüt­te­rung dort ist erschüt­ternd. Jeder, der halb­wegs durch­schaut, was pas­siert ist, weiß, dass man dem Land seine Exis­tenz­grund­lage über Nacht geraubt hat, ohne etwas ande­res an des­sen Stelle zu set­zen. Jeder weiß, dass Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit, Aus­wan­de­rung und ein jah­re­lan­ger Zer­fall die Folge sein wer­den. Wenn man die­ses Vor­ge­hen den ver­gleichs­weise aus­ge­feil­ten Aktio­nen von Überg­angs­fris­ten, Abfin­dungs­gel­dern, sozial ver­träg­li­chen Ent­las­sungs­plä­nen, Auf­fang­ge­sell­schaf­ten und öffent­li­cher Regio­nal­för­de­rung gegen­über­stellt, die hier­zu­lande unter­nom­men wer­den, wenn nur ein ein­zi­ger gro­ßer Arbeit­ge­ber die Segel streicht, wird offen­sicht­lich, was den Zyp­rern zuge­mu­tet wird. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Euro-Elite

Posted by grobol - 6. April 2013

A severe protest against Prof. Krugman: At least in Austria we have a very competent finance minister and central bank governor, ISN’T IT??? (hfk)

Nobel laureate Paul Krugman writes: “The amazing thing is the way men who know neither theory nor the history of previous crises are utterly convinced that they know what to do in our current crisis; and how their confidence in their prescriptions has been unaffected by the fact that they have been wrong about everything so far,” Krugman wrote on his blog this month. “What’s even more amazing is the fact that these men are actually running things.” 

EU Fumbling on Cyprus Makes Rehn Scapegoat for Austerity

By Ben Sills – Mar 21, 2013, bloomberg.com

European Union Economic and Monetary Affairs Commissioner Olli Rehn has emerged as the frontman for crisis-management policies driven out of Berlin that are spreading economic pain as debt turmoil reignites.

Rehn faced a torrent of criticism and a call to resign after helping broker a rescue package from Cyprus that fell apart on March 19 over a demand to raid bank deposits. He has become the defender of German-inspired austerity that helped deepen the 17-nation euro region’s recession. Den Rest des Beitrags lesen »

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Global Deposit Confiscation Called For By Influential CEO Of Italy’s Largest Bank

Posted by hkarner - 5. April 2013

Zero Hedge, 5/4

Markets and many experts remain in complete denial about the ramifications of the EU, IMF, ECB deposit confiscation in Cyprus. The mantra is that Cyprus is different and unique. This is the same complacent and irresponsible mantra that was heard when the subprime crisis in the U.S. reared its ugly head and when Greece began to implode in 2009.

The CEO of Unicredit Federico Ghizzoni said yesterday that it is “acceptable to confiscate savings to save banks.” He said that the savings which are not guaranteed by any protection or insurance could be used in the future to contribute to the rescue of banks who fail and that uninsured deposits could be used in future bank failures provided global policy makers agree on a common approach.

He called for “a common solution in Europe” saying that the “EU should pass laws identical and shared in different member states”. Indeed he went a step further and called for a global coordination of deposit confiscations to rescue failing banks.

Including deposits “is acceptable if it becomes a European solution,” said Ghizzoni, 57.

“What we cannot accept is differentiation country by country inside the same area. I would strongly suggest to make this decision not only within Europe but within the Basel Committee, where all countries are represented. Den Rest des Beitrags lesen »

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Banking disunion: Some worrying signals from Cyprus and the Eurogroup’s new chairman

Posted by hkarner - 5. April 2013

Date: 04-04-2013
Source: The Economist: Charlemagne

Markets swooned, prompting a hasty clarification that the Cypriot package was “a specific case with exceptional challenges”. Vulnerable southern countries are furious at the implication that their depositors may be at greater risk than others. Small countries with outsized banking sectors, such as Luxembourg and Malta, were offended by Mr Dijsselbloem’s suggestion that they should hurry to “strengthen your banks, fix your balance sheets”. France even flirted with demanding Mr Dijsselbloem’s resignation. Some German newspapers nicknamed him Dusselbloem, which translates roughly as Dimwitbloem.

All this has added to the confusion created by the botched €10 billion ($13 billion) rescue of Cyprus. An abortive first bail-out tried to tax all depositors, whether small and insured or large and uninsured. The second deal more sensibly imposed losses on investors and big depositors in the two most troubled banks, and protected all insured depositors. At best, the muddle betrays incoherent and improvised decision-making. At worst, it may show that the euro zone is turning away from its promised “banking union”. The aim, agreed by European leaders at a summit last June, was to “break the vicious circle between banks and sovereigns” by entrusting financial supervision and crisis management to common authorities. Now, in the view of one gloomy Eurocrat, “we are digging the grave of banking union.” Den Rest des Beitrags lesen »

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Mario Draghi – „Wir sind zum Handeln bereit“

Posted by hkarner - 5. April 2013

Dank an R.B. 5/4

Börsenberichterstattung und Marktbeobachtung abseits des Mainstream von DEN amerikanischen Börsenexperten Dr. Martin Weiss und Bill Bonner., Ausgabe vom 5. April 2013

Nach dem Kursrutsch der vergangenen Tage setzte gestern eine leichte Stabilisierung im Edelmetallsektor ein. Der Goldpreis konnte sich über der 1550 US-Dollar Marke halten; der Silberpreis lag knapp unter 27 US-Dollar. Die Goldminen konnten sich in einem hochvolatil-nervösen Umfeld leicht erholen. Das Tages-, und Mehrjahrestief lag gestern beim Goldbugs-Index HUI bei 317,42. Wohl gemerkt, noch im September des vergangenen Jahres stand der HUI bei knapp 530. Seither vollzieht sich ja ein massenmedial weitgehend nicht beachteter Salami-Crash. Gestern ging der HUI in New York dann leicht fester bei 330,7 aus dem Handel. Immerhin mal wieder ein Plus-Tag nach dem Kursdebakel der Vortage.

Massiver physischer Nachfrageschub

Sehr auffällig ist allerdings, dass aus dem deutschen Edelmetallhandel berichtet wird, dass in den Tagen nach dem Osterfest die physische Nachfrage massiv zulegt. So wird von einer weit überdurchschnittlichen Kauf-Nachfrage berichtet. Die Investoren greifen besonders gern beim Wiener Silberphilharmoniker und bei der Standardgoldmünze Krügerrand zu. Gestern gab es eine Unze des Wiener Silberphilharmonikers für knapp unter 24 Euro. Die Unze Krügerrand war für knapp 1230 Euro zu haben. Also, von einer Flaute bei der Nachfrage nach physichen Edelmetallen kann aktuell keine Rede sein.

EZB im Focus Den Rest des Beitrags lesen »

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