Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘Basel IV’

EU-Banken fehlen 135 Milliarden Euro für neue Kapitalregeln

Posted by hkarner - 3. Juli 2019

Gelder fehlen fast nur Großbanken

Die EBA spricht von einer Kapitallücke.

Frankfurt – Banken in der EU brauchen nach einer Studie der EU-Bankenbehörde EBA 135 Mrd. Euro, um die künftigen Kapitalvorschriften zu erfüllen. Die vollständige Umsetzung der sogenannten Basel-III-Regeln würde die Mindestkapital-Anforderungen um 24,4 Prozent erhöhen, erklärte die EBA am Dienstag.

Die Kapitallücke trifft fast nur Großbanken, die weltweit aktiv sind. Von den 135 Milliarden Euro entfielen nur 0,9 Milliarden auf mittelgroße Geldhäuser und 0,1 Milliarden auf kleinere Institute.

Neue Kapitalvorschriften

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The Last Basel Round?

Posted by hkarner - 23. Dezember 2017

Howard Davies, the first chairman of the United Kingdom’s Financial Services Authority (1997-2003), is Chairman of the Royal Bank of Scotland. He was Director of the London School of Economics (2003-11) and served as Deputy Governor of the Bank of England and Director-General of the Confederation of British Industry.

The Basel Committee has produced an important package of capital-adequacy rules that are supposed to complete the process of minimizing the risk of a future financial crises. But will it succeed, or will it increase the cost and decrease the availability of credit?

LONDON – After long and sometimes painful negotiations, which stress-tested the personal relationships between many countries’ central bankers and regulators to the limit, the Basel Committee laid a long-expected egg in December. Described as a package that finalizes the post-2008 reforms to the global regime for bank capital, it brings to an end the process known as Basel 3.

Bankers have dubbed the result “Basel 4,” arguing that the final package contains many new and more burdensome requirements. But the Committee is adamant that the new rules should be regarded as part and parcel of the reform program begun in 2009, in the wake of the global financial crisis. Basel 4 may come one day, but this is not it, they insist. Den Rest des Beitrags lesen »

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Italien – Regulierung: Banken wollen „Verschnaufpause“

Posted by hkarner - 11. Mai 2017

Thesy Kness-Bastaroli aus Mailand, 11. Mai 2017, 14:00 derstandard.at

 Die italienische Bankenkrise ist nach Ansicht des Präsidenten der Europäischen Bankenvereinigung, Giovanni Sabatini, innert weniger Jahre gelöst

„Man kann nicht von einer Überregulierung im Bankensektor sprechen. Aber eine gewisse Verschnaufpause wäre derzeit angebracht“, sagt Giovanni Sabatini, Präsident der Europäischen Bankenvereinigung (EBF). Sabatini war selbst jahrelang als „Regulierer“ bei der italienischen Börsenaufsicht Consob tätig. Nicht nur, dass sich die Regulierungen kontinuierlich änderten, es kämen auch ständig neue hinzu. Nach Basel 3 würden nun die Basel-4-Bestimmungen ausgearbeitet. Der Zeitpunkt, wann diese in Kraft treten, sei ungewiss, sagt Sabatini. „Ich plädiere nicht nur für eine Pause, sondern auch für eine Kultur der Regulierung.“ Diese sollte für mehr Transparenz und Kohärenz gegenüber dem EU-Prinzip der besseren Regulierung wie Beachtung der Rechenschaftspflicht sorgen.

Langwierige Prozesse Den Rest des Beitrags lesen »

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“America First” Financial Regulation?

Posted by hkarner - 1. März 2017

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Europa warnt vor laxeren Regeln für US-Banken

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

6. Februar 2017, 16:33 derstandard.at

 „Das Letzte, was wir im Augenblick brauchen, ist eine Lockerung der Regulierung“, sagt EZB-Chef Mario Draghi, Banken fürchten Wettbewerbsverzerrung

Frankfurt/Berlin – Eine mögliche Deregulierung der US-Finanzmärkte unter Präsident Donald Trump sorgt in Europa für Unruhe. „Das Letzte, was wir im Augenblick brauchen, ist eine Lockerung der Regulierung“, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Montag in Brüssel. In Deutschland warnten Banker und Ökonomen vor Nachteilen, sollte Trump starke Korrekturen an den US-Bankenregeln („Dodd-Frank-Act“) vornehmen. Dann wären „transatlantische Wettbewerbsverzerrungen aufgrund unterschiedlicher Regulierungen vor allem zu Lasten Europas nicht auszuschließen“, sagte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des deutschen Privatbankenverbands BdB.

Eine Überprüfung der nach der Finanzkrise erlassenen Regeln sei durchaus sinnvoll. Aber wertvolle Errungenschaften wie eine international abgestimmte Regulierung sollten „nicht einfach über den Haufen geworfen werden“.

Finanzmärkte nicht stabil

Aus Sicht von Gustav Horn, dem Direktor des gewerkschaftsnahen Forschungsinstitut IMK, vernachlässigt Trump die von unzureichend beaufsichtigten Finanzmärkten ausgehenden Risiken: „Dies kann durch die weltweite Verknüpfung der Märkte letztlich auch die europäischen und deutschen Steuerzahler viel Geld kosten, wenn die Risiken relevant werden.“ Der neue US-Präsident scheine zu glauben, dass die Finanzmärkte stabil seien – doch das sei nicht der Fall. Trump will den Dodd-Frank-Act nach offiziellem Bekunden nicht abschaffen, aber überprüfen lassen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Reform der Kapitalregeln für Banken verzögert sich

Posted by hkarner - 3. Januar 2017

3. Jänner 2017, 16:24 derstandard.at

 Notenbanken und Finanzaufsichtsbehörden streiten seit längerem über neue Kapitalregeln. Jetzt hat der Baseler Ausschuss eine entscheidende Sitzung verschoben

Frankfurt/Basel – Es sei noch mehr Zeit nötig, um die Arbeiten abzuschließen, teilte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) am Dienstag in Basel mit. Dies werde voraussichtlich in naher Zukunft erfolgen. Einen konkreten Zeitraum nannte die BIZ allerdings nicht. Die Verhandlungen ziehen sich schon länger hin, vor allem weil Politiker und Aufseher in Europa befürchten, dass ihre Geldhäuser stärker belastet werden als US-Institute. Die Differenzen zwischen den USA und Europa über die Ausgestaltung der neuen Regeln („Basel IV“) blieben auch zuletzt groß. Ein Streitpunkt ist der Einsatz interner Modelle, mit denen Banken berechnen, wie viel Eigenkapital sie für Kredite und andere Geschäfte zur Seite legen müssen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Basel IV: Aufsicht könnte Banken zu Verkäufen zwingen

Posted by hkarner - 5. Februar 2016

05.02.2016 | 17:57 | von Jakob Zirm (Die Presse)

Laut den Plänen für die Eigenkapitalvorschriften Basel IV werden Industriebeteiligungen von Banken für diese sehr teuer. Das könnte Banken dazu bringen, sich von ihren Anteilen an heimischen Unternehmen zu trennen.

Wien. Es ist nicht gerade die Lektüre für einen entspannten Abend: das „Zweite Konsultationsdokument zur Überarbeitung des Kreditrisiko-Standardansatzes“, das vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht am 10. Dezember des Vorjahres veröffentlicht wurde. Auf 64 Seiten wird darin in aller Komplexität auf Eigenkapitalpositionen, Risikogewichtungen oder Kernkapitalquoten eingegangen, die für Banken in Zukunft gelten sollen. Die meisten Österreicher dürften das Konvolut daher nicht wahnsinnig fesselnd finden. Und doch enthält es Punkte, die bei Verwirklichung maßgeblichen Einfluss auf die heimische Wirtschaft und auf Unternehmen mit tausenden Beschäftigten haben.

Denn in den Plänen ist unter anderem enthalten, dass Finanzinstitute für Beteiligungen an Unternehmen, die selbst keine Banken sind, künftig eine höhere Risikogewichtung vornehmen sollen. Von bisher 100 Prozent des in der Bilanz stehenden Beteiligungswertes soll diese Gewichtung auf 250 Prozent erhöht werden. Ein Punkt, der in der heimischen Branche die Alarmglocken schrillen ließ. Denn während direkte Firmenbeteiligungen durch Banken in anderen Ländern selten vorkommen, sind sie aus historischen Gründen – etwa wegen des nur schwach ausgeprägten Kapitalmarktes – hierzulande weit verbreitet. Den Rest des Beitrags lesen »

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