Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Bankruptcy’

Heta-Pleite vorerst abgewendet

Posted by hkarner - 18. März 2016

18.03.2016 | 18:42 | Martin Fritzl (Die Presse)

Ein Gerichtsurteil könnte in einer Kettenreaktion zu massiven Vermögensverlusten führen, warnte die Hypo-Bad-Bank. Das deutsche Gericht vertagte daraufhin den Prozess.

Wien. Ein Urteil gegen die Heta am Frankfurter Landgericht hätte zum sofortigen Konkurs der Hypo-Bad-Bank führen können. Das ist nun zumindest vorerst abgewendet: Das Gericht vertagte den Prozess bis zum 9. Juni. Entscheidend war eine Intervention der Finanzmarktaufsicht (FMA).

200 Millionen Euro plus Zinsen fordert die FMS Wertmanagement – das ist die Bad Bank der Hypo Real Estate – von der Heta und argumentiert, dass das von der FMA verhängte Zahlungsmoratorium in Deutschland nicht gültig ist. Für die Heta hätte auch schon ein erstinstanzliches Urteil fatale Folgen haben können, weil es in Deutschland die Möglichkeit der „vorläufigen Vollstreckbarkeit“ des Urteils gibt. Der Kläger kann gegen Hinterlegung einer Kaution einen Exekutionstitel erhalten.

Heta-Vorstandschef Sebastian Schoenaich-Carolath wandte sich Donnerstagabend mit einem Appell an die Kläger: Eine vorläufige Vollstreckung des Urteils würde zu einer Kettenreaktion führen, die auch für den Kläger mit erheblichen Risken verbunden sei. Sobald ein Gläubiger auf Vermögenswerte der Heta zugreife, müsse die FMA einen Insolvenzantrag stellen, um eine Ungleichbehandlung der Gläubiger zu verhindern. Dies aber würde zu einem Vermögensverlust führen, weil die Assets im Konkursfall deutlich weniger wert sind als bei einer geordneten Abwicklung. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Getaggt mit: , , , , | Leave a Comment »

A Step Forward for Sovereign Debt

Posted by hkarner - 9. November 2015

Photo of Joseph E. Stiglitz

Joseph E. Stiglitz

Joseph E. Stiglitz, a Nobel laureate in economics and University Professor at Columbia University, was Chairman of President Bill Clinton’s Council of Economic Advisers and served as Senior Vice President and Chief Economist of the World Bank. His most recent book, co-authored with Bruce Greenwald, is Creating a Learning Society: A New Approach to Growth, Development, and Social Progress.

Photo of Martin Guzman

Martin Guzman

Martin Guzman, a postdoctoral research fellow at the Department of Economics and Finance at Columbia University Business School, is a co-chair of the Columbia Initiative for Policy Dialogue Taskforce on Debt Restructuring and Sovereign Bankruptcy and a senior fellow at the Centre for International Governance Innovation (CIGI).

NOV 9, 2015, Project Syndicate

NEW YORK – Every advanced country has a bankruptcy law, but there is no equivalent framework for sovereign borrowers. That legal vacuum matters, because, as we now see in Greece and Puerto Rico, it can suck the life out of economies. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Getaggt mit: , , , , , , | Leave a Comment »

Banken-Desaster: Kärnten will sein Vermögen offenlegen

Posted by hkarner - 11. September 2015

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Das beliebte österreichische Bundesland Kärnten befindet sich in einer ähnlichen Lage wie Griechenland: Es ist pleite. Nun will die Regierung offenlegen, wie groß das öffentliche Vermögen ist und was davon im Falle einer Insolvenz verwertbar ist. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser hat jedoch eine gute Nachricht: Der legendäre Wörthersee muss nicht privatisiert werden.

Kärnten CC

Der Kärntner Landeshauptmann (Ministerpräsident) Peter Kaiser arbeitet an einer Vermögensaufstellung des bei vielen Deutschen beliebten, österreichischen Bundeslandes. Seine Hauptaufgabe liegt darin, das Erbe seines Vorgängers Jörg Haider (FPÖ) „abzuwickeln“. Dieses von Haider seinerzeit als größtes Glück angepriesene Erbe besteht in offenen Haftungen in Höhe von heute noch mehr als 10 Milliarden Euro für die Pleitebank Hypo Alpe-Adria beziehungsweise der Abwicklungsgesellschaft Heta.

Deutsche Banken und Investoren wollen vor allem wissen, ob und wie sie zu ihren 7 Milliarden kommen, die sie noch im Feuer haben. Was Kärntens Anteil betrifft, ist Kaisers Aussage nicht gerade vielversprechend. „Wir spielen dabei nur eine kleine Rolle.“ Demnächst will Kärnten offenlegen, wie groß sein Vermögen ist und was davon im Falle einer Insolvenz verwertbar ist. „Daraus mögen dann die Gläubiger ihre Konsequenzen ziehen. Sollten sie Kärnten tatsächlich in die Insolvenz schicken, würde das ihren Spielraum entscheidend einengen, weil dann die größten Gläubiger wie der Bund oder eben die deutschen Banken gleich behandelt würden wie ein Papierlieferant“, so Kaiser im Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Getaggt mit: , , , , , , | Leave a Comment »

Heta: Hypo-Abbaubank schließt Insolvenz nicht aus

Posted by hkarner - 19. Juni 2015

18.06.2015 | 18:00 | von Josef Urschitz (Die Presse)

Das Kapitalloch von sieben Mrd. Euro bei der Hypo-Abbaugesellschaft soll durch einen Haircut bei den Gläubigern geschlossen werden. Das Heta-Management ist aber laut Geschäftsbericht nicht sicher, ob das ohne Insolvenz funktioniert.

Wien. Wenn Finanzminister Hans Jörg Schelling sein Versprechen wahrmacht, keinen Cent an Steuergeld mehr in die Abwicklung der früheren Kärntner Landesbank Hypo Alpe Adria zu stecken, dann stehen den Gläubigern der Hypo-Abbaubank Heta Asset Resolution harte Zeiten bevor: Wie berichtet, geht aus der nun vorgelegten Bilanz 2014 hervor, dass den 16,6 Mrd. Euro an Heta-Verbindlichkeiten nur 9,6 Mrd. Euro an Werten gegenüberstehen. Das Kapitalloch beträgt also satte sieben Mrd. Euro – und es wird wohl durch einen Haircut für die Heta-Gläubiger gefüllt werden. Allerdings: Für 10,1 Mrd. Euro haftet noch das Land Kärnten, wie immer letztendlich mit diesen Haftungen umgegangen wird. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Getaggt mit: , , , , , , , | Leave a Comment »

Schäuble warnt vor überraschender Staatspleite Griechenlands

Posted by hkarner - 11. Mai 2015

Date: 10-05-2015
Source: Frankfurter Allgemeine

Wie lange reicht Griechenland das Geld noch? Die halbe Welt rechnet mit einer Staatspleite. Jetzt warnt Finanzminister Schäuble – und wählt dabei vorsichtig seine Worte.

Schäuble cc 1Finanzminister Wolfgang Schäuble

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat vor der Möglichkeit einer überraschenden Staatspleite Griechenlands gewarnt. „Erfahrungen anderswo auf der Welt haben gezeigt: Ein Land kann plötzlich in die Zahlungsunfähigkeit rutschen“, sagte Schäuble der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Über einen Zeitpunkt wollte er in seinem ersten ausführlichen Zeitungsinterview seit Monaten allerdings nicht spekulieren.

Auf die Frage, ob die Bundesregierung für einen solchen Fall Vorbereitungen getroffen habe, sagte er: „Es gibt Fragen, die ein vernünftiger Politiker nicht beantworten darf. Sonst gibt es Missverständnisse. Jean Claude Juncker hat mal gesagt, man muss es dann manchmal mit der Wahrheit nicht immer so genau nehmen. Ich sehe diese Dinge komplizierter. Deshalb sage ich dazu lieber gar nichts.“

An diesem Wochenende setzen die Experten von Geldgebern und Griechenland ihre Beratungen über das Reformpaket fort, am Montag treffen sich die Finanzminister der Eurogruppe in Brüssel. Ohne eine Vereinbarung über die Umsetzung der Reformen können die ausstehenden Hilfsgelder in Höhe von 7,2 Milliarden Euro nicht an Griechenland ausgezahlt werden. In der vergangenen Woche hatte griechische Regierung der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds vorgeworfen, die Verhandlungen zu erschweren. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Getaggt mit: , , , , | Leave a Comment »

Was tun, um pleite zu machen?

Posted by hkarner - 26. Februar 2015

NZZ.atEine Anleitung von Klaus Woltron in der heutigen WoltronAusgabe(26-2):

Die nachstehenden Handlungsanleitungen sind erprobt: Ich habe meine ganz konkreten, jahrzehntelangen Erfahrungen mit Pleiten und Zusammenbrüchen aller Art in der Praxis verarbeitet.

Alsdann: Die Kunst Pleite zu machen, hängt zum Ersten wesentlich von der Art des Unternehmens ab.

  • Sind Sie Jungunternehmer?
  • Oder haben Sie Ihre Firma über viele Jahre hinweg aufgebaut und wollen Sie sich zurückziehen?
  • Besitzen oder leiten Sie einen Konzern?
  • Oder sind Sie gar Finanzminister, Bundeskanzler oder Präsident?

Für die letzte Gruppe hat er die folgenden Anleitungen:

  • Halten Sie die Wahlversprechen, die Sie abgegeben haben, strengstens ein! Schütten Sie das zugesagte Füllhorn, finanziert mit Anleihen von den gleich nachher beschimpften Kapitalisten, über dem dankbaren Volke aus, und das mehrmals.
  • Besetzen Sie das Finanzministerium mit Experten für Baustoffe, Ackerbau und Viehzucht oder anderen ehrbaren Gewerben. Dasselbe auch im Schulwesen. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Getaggt mit: , , , | Leave a Comment »

Athen jetzt weniger zahlungsfähig als vor der Rettung

Posted by hkarner - 19. Januar 2015

Date: 18-01-2015
Source: Die Welt

All die Mühen und Zumutungen der letzten Jahre: Sie sollen umsonst gewesen sein, melden Ökonomen. Griechenland ist demnach heute noch weniger in der Lage, seine Schulden zurückzuzahlen, als 2010.

GR chronisch klammKreditverhalten der gesamten Volkswirtschaft

Kein europäisches Land hat seit dem Ausbruch der Euro-Krise seine Wirtschaft so umfassend reformiert wie Griechenland. In keinem Land musste die Bevölkerung über einen solch langen Zeitraum wirtschaftliche Härten ertragen. Jetzt aber melden sich Ökonomen zu Wort und sagen, dass alle Bemühungen und Zumutungen umsonst gewesen sein sollen.

Das ist das ernüchternde Ergebnis einer aktuellen Analyse der Freiburger Denkfabrik Centrum für Europäische Politik (CEP). Griechenland ist demnach heute weniger in der Lage, seine Auslandsschulden zurückzuzahlen, als noch im Jahr 2010, als das Land mit milliardenschwerer internationaler Unterstützung vor dem Staatsbankrott gerettet werden musste.

“Die Kreditfähigkeit Griechenlands verfällt nach wie vor ungebremst”, schreiben die Autoren Lüder Gerken und Matthias Kullas in ihrer Analyse. “Die Reformen der vergangenen Jahre und die massiven Finanzhilfen in Höhe von 234 Milliarden Euro haben daran nichts geändert.” Die Kreditfähigkeit des Landes verfällt demnach seit dem Jahr 2013 wieder; vorher hatte sie sich seit 2010 nur in einem Jahr verbessert. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Getaggt mit: , , , , , , | Leave a Comment »

Bei Verbleib in der Euro-Zone: Ifo-Chef Sinn warnt vor Griechenland-Pleite

Posted by hkarner - 6. Januar 2015

von Dietmar Neuerer, handelsblatt.com

06.01.2015, 05:00 Uhr, aktualisiert heute, 10:34 Uhr

Griechenland war in der Euro-Krise der komplizierteste Rettungsfall. Und Athen ist immer noch nicht über den Berg. Im Gegenteil: Ifo-Chef Sinn befürchtet das Schlimmste, sollte das Land nicht den Euro verlassen.

Greece ExitAkropolis in Athen: „Es steht ein weiterer Staatskonkurs an, wenn Griechenland seine Wettbewerbsfähigkeit nicht durch den Austritt aus dem Euro und eine Abwertung seiner Währung wiederherstellt“, sagt Ifo-Chef Sinn.

Berlin. Nach Einschätzung des Präsidenten des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, kann Griechenland eine neue Staatspleite nur abwenden, wenn es aus der Euro-Zone ausscheidet. „Es steht ein weiterer Staatskonkurs mit einem heftigen offenen oder versteckten Schuldenschnitt an, dem in den kommenden Jahren immer wieder neue Kredite und Schuldenschnitte folgen werden, wenn das Land seine Wettbewerbsfähigkeit nicht durch den Austritt aus dem Euro und eine Abwertung seiner Währung wiederherstellt“, sagte Sinn dem Handelsblatt (Online-Ausgabe).

Sinn setzt in dieser Hinsicht auf den Chef der radikalen Syriza-Partei, Alexis Tsipras. Dieser sei einer der wenigen griechischen Politiker, „die die Natur des Problems verstanden haben und deshalb bereit sind, Wagnisse einzugehen“, sagte der Ökonom. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Getaggt mit: , , , , , , | Leave a Comment »

Österreich Gesetz: Streit um Pleitebankenabwicklung

Posted by hkarner - 18. November 2014

Wenn die EZB als Bankenaufseher sich selbst kontrolliert, warum soll das die FMA nicht auch müssen? Weil das Wort “Governance” auszusprechen fällt offensichtlich allen öffentlichen Institutionen schwer! (hfk)

17.11.2014 | 17:12 | Von Christian Höller (Die Presse)

Der Ministerrat wird am Dienstag ein Gesetz verabschieden, wie Pleitebanken geschlossen werden sollen. Forderungen der Finanzaufsicht und der Nationalbank werden ignoriert.

Wien. Sechs Jahre ist es her, dass die Kommunalkredit mit der Verstaatlichung vor der Pleite bewahrt wurde. Seitdem hat die Regierung ein Insolvenzrecht für Banken versprochen. Doch ÖVP und SPÖ blieben lange Zeit untätig. Ende 2009 retteten die Steuerzahler die Hypo Alpe Adria. Im Frühjahr 2012 stieg der Bund beim maroden Volksbanken-Spitzeninstitut ÖVAG ein.

Am Dienstag ist es nun endlich so weit: Der Ministerrat wird ein Gesetz verabschieden, wie künftig in Österreich Pleitebanken vom Markt genommen werden sollen. Doch die Initiative sorgt schon im Vorfeld für heftige Auseinandersetzungen.

Denn das Gesetz sieht vor, dass Problembanken künftig von sogenannten Brückeninstituten und Abbaueinheiten abgewickelt werden sollen. Diese Brückeninstitute und Abbaueinheiten sollen ganz oder mehrheitlich im Eigentum der Finanzmarktaufsicht (FMA) stehen. Diese Lösung sei „problematisch“, schreibt die Finanzaufsicht an das Finanzministerium. Denn hier könnte ein „erheblicher Interessenkonflikt“ vorliegen, heißt es. Schließlich muss die FMA das Brückeninstitut beaufsichtigen. Und gleichzeitig soll die Aufsicht die Eigentümerschaft übernehmen. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Getaggt mit: , , , , , , , | Leave a Comment »

Geregelte Staatspleiten: Uno will Geier-Fonds ausbremsen

Posted by hkarner - 10. September 2014

10.09.2014, 04:20 Uhr, handelsblatt.com

Die internationale Gemeinschaft will in Zukunft Staatspleiten – wie die von Argentinien – nicht mehr Spekulanten überlassen. Ein entsprechendes Regelwerk beschloss die Uno-Vollversammlung.

New York. Die Vereinten Nationen wollen ein Rahmenwerk für die geregelte Abwicklung von Staatspleiten auf den Weg bringen. Eine entsprechende Resolution beschloss die UN-Generalversammlung am Dienstag in New York mit 124 zu 11 Stimmen bei 41 Enthaltungen.

Die USA stimmten dagegen. Bolivien hatte den Vorschlag im Auftrag der Gruppe der 77 Entwicklungsländer mit Unterstützung Chinas eingebracht.

Vor allem Argentinien, das sich seit Jahren mit Hedgefonds in einem erbitterten Rechtsstreit um alte Anleiheschulden befindet, trieb die Initiative voran. Außenminister Héctor Timerman sprach nach der Abstimmung von einer „historischen“ Entscheidung.

Anders als im privaten Unternehmensrecht sind staatliche Umschuldungen bei Zahlungsausfällen bisher nicht klar geregelt. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Getaggt mit: , , | Leave a Comment »

 
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 471 Followern an