Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Bankrun’

Banken-Krach Italien: Kunden leeren ihre Konten bei der Monte Paschi

Posted by hkarner - 17. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die Bank Monte Paschi bietet ihren Gläubigern an, Anleihen in Aktien zu tauschen. Besorgte Kunden heben ihre Ersparnisse derweil in großem Stil ab.

Monte Paschi CCBanca Monte dei Paschi di Siena ist die älteste Bank der Welt.

Die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena nimmt einen letzten Anlauf zu einer Rettung ohne Staatshilfen, berichtet Reuters. Seit Freitag können institutionelle Investoren und Privatanleger von der Traditionsbank ausgegebene Anleihen in Aktien tauschen. Das Angebot ist bis kommenden Mittwoch befristet, danach will die Bank eine Kapitalerhöhung starten. Insgesamt braucht die älteste Bank der Welt bis zum 31. Dezember frisches Kapital, sonst droht ihr die Abwicklung.

Die Regierung in Rom hatte signalisiert, Monte dei Paschi notfalls mit Staatsgeld davor zu bewahren. Die Bank warnte potentielle und bestehende Anleihe-Investoren bereits, dass diese dann mit Verlusten zu rechnen hätten. Nach seit Jahresbeginn geltenden EU-Regularien müssen Anleger nämlich noch vor einem Eingreifen des Staates zur Kasse gebeten werden – diese „Bail-in“ genannte Maßnahme dürfte jedoch einen Großteil der potentiellen Geldgeber abschrecken. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bargeld rationiert: Die raffinierteste Banken-Rettung seit langem

Posted by hkarner - 13. November 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

In Indien findet ein negativer Bank-Run statt: Die Kunden bringen ihr Geld zur Bank – und retten die Banken.

 In Indien ist es auch Samstag zu zahlreichen Prügeleien gekommen, weil die Inder in langen Schlangen warteten, um an die Schalter zu kommen, berichtet die Hindustan Times. Doch anders als vor einigen Jahren in Zypern oder Griechenland drängten die Leute nicht in die Banken, um ihr Geld abzuheben – sondern um es auf die Bank zu bringen.

Der negative Bank-Run ist die Folge einer Währungsreform, die die indische Regierung überraschend am Tag der US-Wahl verkündet hatte. Die 500 und 1.000 Rupienscheine wurden aus dem Verkehr gezogen. Das Timing war bewusst gewählt, um die nicht übermäßig die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf Indien zu lenken. Die Aktion lange geheim vorbereitet, wie indische Medien berichten. Premier Modi sagte am Samstag auf seiner Japan-Reise, die Geldautomaten seien absichtlich nicht vor der Einführung der neuen Geldscheine umgestellt worden, um die Aktion nicht ruchbar werden zu lassen.

Bloomberg berichtet, dass mit den über Nacht ungültigen Geldscheinen 86 Prozent des Bargelds, das in Indien im Umlauf ist, seinen Wert verloren habe. Allein die State Bank erhielt 7,1 Milliarden Dollar in Cash von ihren Kunden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Das Warten auf die Geldrevolution

Posted by hkarner - 28. Dezember 2014

 Analyse | Eric Frey, derstandard.at Frey
28. Dezember 2014, 08:00

Die Banken, wie wir sie kennen, sind am Ende ihrer Möglichkeiten. Selbst Vertreter des Establishments fordern ein radikales Umdenken

Der gute Ruf der Banken ist eines der Opfer der Weltfinanzkrise. Seit dem Kollaps von Lehman Brothers im September 2008 sind Kredit- institute in der Öffentlichkeit kaum besser angeschrieben als Drogenbanden und Bordelle. Aber im vergangenen Jahr hat sich die Debatte weiterentwickelt: Nicht nur Banken und Banker sind Zielscheibe von Angriffen, sondern das Bankwesen an sich. Das Überraschende: Die Fundamentalkritik, die einst nur aus der linksalternativen und rechtspopulistischen Ecke erscholl, kommt immer öfter aus der politischen Mitte.

Banken sind so alt wie der Kapitalismus oder der moderne Staat. Irgendwann im späten Mittelalter oder der frühen Neuzeit gaben Kaufleute ihre Gold- und Silbermünzen Menschen ihres Vertrauens und erhielten dafür Papierzettel mit Wertangabe und Siegel. Immer mehr Gold und Silber häufte sich in diesen frühen Banken an, kaum jemand holte sein Gold wieder ab.

Da hatte einer der Bankiers eine Idee: Er schrieb neue Goldzettel und verlieh sie für Zinsen einem anderen Kaufmann, der mit ihnen neue Waren kaufen konnte. Damit hatte sich die Geldmenge verdoppelt: Der Anleger dachte, sein Gold sei in der Bank, aber der Kreditnehmer ging damit inzwischen auf Einkaufstour. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bank Run: Österreicher profitieren

Posted by hkarner - 1. Juli 2014

30.06.2014 | 18:24 | von Christian Höller und Jutta Sommerbauer (Die Presse)

Um einen Kollaps des bulgarischen Finanzsystems zu verhindern, genehmigt die EU eine Kreditlinie in Milliardenhöhe. Von der Situation profitieren Bank Austria und Raiffeisen.

Wien. Wie fragil das Finanzsystem in Osteuropa ist, zeigt die Situation in Bulgarien: Kriminelle haben über Internet und anonyme SMS-Botschaften die Bürger aufgerufen, ihr Geld bei den Banken abzuheben, weil die Institute nicht sicher seien. Daraufhin setzte in dem Land ein noch nie da gewesener Banken Run ein.

Betroffen waren die Großbanken First Investment Bank (Fibank) und die Corporate Commercial Bank (CCB). Beide haben bulgarische Eigentümer. Die CCB gehört unter anderem dem Oligarchen Zwetan Wassilew, der lange Zeit über gute Kontakte zur Politik verfügte. Bulgarischen Medien zufolge soll sich Wassilew unterdessen in Wien aufhalten, weil es für ihn in seiner Heimat zu gefährlich geworden ist.

Der Kundenansturm auf einige Banken nahm bedrohliche Ausmaße an. Der Präsident, Rossen Plewneliew, gab nach einem Krisentreffen mit der Notenbank und Vertretern politischer Parteien eine Garantie für alle Sparguthaben ab. Die Banken seien stabil und würden gut beaufsichtigt, versicherte der Präsident. Trotzdem wurde für 5. Oktober eine vorgezogene Parlamentswahl einberufen. Am Montag genehmigte die EU Staatshilfen für den bulgarischen Finanzsektor. Es geht um eine Kreditlinie von 1,7 Milliarden Euro. Den Rest des Beitrags lesen »

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Festnahmen nach Kundenansturm auf bulgarische Banken

Posted by hkarner - 29. Juni 2014

orf.on, 29-6

Nach einem Kundenansturm auf bulgarische Banken haben die Behörden mehrere Männer wegen des Streuens von Falschinformationen über die Stabilität des Finanzsektors festgenommen. Den insgesamt fünf Verdächtigen wurde am Wochenende vorgeworfen, über Internetplattformen wie Facebook oder Youtube Zweifel an der Zahlungsfähigkeit verschiedener Geldinstitute gesät zu haben.

Filialen geschlossen

Mit Spannung wird nun die Öffnung der Banken zu Wochenbeginn erwartet. Bei der First Investment Bank (Fibank) hoben am Freitag nach Angaben des Instituts die Kunden innerhalb weniger Stunden umgerechnet Hunderte Millionen Euro ab. Filialen schlossen daraufhin, Bankomaten funktionierten jedoch noch.

Der Aktienkurs der Bank brach ein. Die Angriffe auf das Finanzsystem setzen die bulgarische Führung inmitten einer Regierungskrise zusätzlich unter Druck.

Bank bestreitet Fehlverhalten Den Rest des Beitrags lesen »

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Analysis: Greeks not alone in bank savings exodus

Posted by hkarner - 27. Mai 2012

Date: 27-05-2012
Source: Reuters

Greek savers may be gripped by a „great fear that could develop into panic“ in the words of President Karolos Papoulias, but many Greeks shifted their money to safer havens in Britain, Switzerland, Germany and Nordic countries long ago.

Worries about a run on Greek banks has rattled Athens this week, after savers withdrew at least 700 million euros on Monday alone, according to minutes of Papoulias’s comments to political leaders posted on the presidency’s website.

It is not only Greeks who are worried about their savings. Data shows depositors have also taken flight from banks in Belgium, France and Italy. And on Thursday, Spain’s Bankia was reported to have seen more than 1 billion euros drained by its customers in the past week. Den Rest des Beitrags lesen »

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Auch die Italiener plündern ihre Konten

Posted by hkarner - 26. Juli 2011

Neben den Iren, Griechen …

Wirtschaftswoche.de, 26/7

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Ireland’s Bank Run

Posted by hkarner - 21. Juli 2011

 

Author: Rebecca Wilder · July 21st, 2011 · RGE EcoMonitor

I knew that the Irish deposit base was shrinking – I just didn’t realize the severity of the situation. In sum, €21.4 bn in household and non-financial business deposits have been drawn down since their respective peaks.

Irish businesses in aggregate have been in a silent bank run since 2007, households since 2010. So how big is €21.4 bn? Roughly 14% of Irish GDP. Den Rest des Beitrags lesen »

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Eric Cantona: Ex-Fußball-Star ruft für heute zum Sturm auf die Banken

Posted by hkarner - 7. Dezember 2010

Handelsblatt.com, 7/12

Mit Traumtoren und Wutausbrüchen hat es Eric Cantona in seiner Sportlerkarriere zu Weltruhm gebracht. Nun präsentiert sich das unberechenbare „Enfant terrible“ des französischen Fußballs als Systemkritiker und bläst zur Revolte gegen die Finanzwelt. Sein Appell schlägt Wellen bis in die Spitze dern Regierung in Paris und der europäischen Finanzwelt. Dort herrscht Unruhe.

 
Eric Cantona Quelle: dpa

Eric Cantona Quelle: dpa

ali/HB PARIS. Genialer Torjäger, Rabauke ohne Manieren und sensibler Künstler – der ehemalige französische Nationalstürmer Eric Cantona galt schon immer als ebenso widersprüchliche wie faszinierende Persönlichkeit. Jetzt versucht sich der 44-Jährige auch noch als Revolutionsführer. In einem im Internet verbreiteten Video ruft er seine Landsleute dazu auf, ihre Konten zu räumen und damit die Macht der Banken zu brechen. An diesem Dienstag soll es so weit sein.

Auch wenn die Aktion keine Aussicht auf Erfolg hat – mittlerweile gibt es zehntausende Sympathisanten des „Bank Run“ in ganz Europa. Und das sorgt für Unruhe in der zuletzt durch die irische Schuldenkrise gebeutelte Finanzbranche und bei Regierungsstellen: BNP-Paribas-Chef Baudoin Prot, der belgische Bankenverband und sogar Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde rufen zur Besonnenheit auf. Der Aufruf von Cantona verbreite nur Unsicherheit und sei ohne Grundlage, schimpfte BNP-Chef Baudouin Prot. „Man sollte über Sachen reden, von denen man Ahnung hat“, kommentierte Frankreichs Finanzministerin Lagarde. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bank-run 2010. Wie Eric Cantona am 7. Dezember die Bankenwelt vernichten will

Posted by klausgabriel - 26. November 2010

Der „bankrun 2010“ könnte sich zu einem Experiment mit Folgen entwickeln.
Zehntausende wollen dem Aufruf von Ex-Fußballstar Cantona folgen und alles Geld von ihren Bankkonten abheben.

Gewaltloser Widerstand einmal anders: Mit Geldabheben soll das Bankensystem gestürzt werden

Paris – Kilometerweit laufen bei Demonstrationen gegen die Finanzkrise?
Tagelange Proteste gegen die Regierung? Der langjährige Fußballstar Eric Cantona hält das für Zeitverschwendung und ruft zu härteren Aktionen gegen das Finanzsystem auf, ja, zu einer kleinen Revolution: „Wenn 20 Millionen Menschen gleichzeitig ihr Geld von der Bank abheben, dann bricht das System zusammen“, verkündet der einstige Stürmer von Manchester United in einem Video im Internet. „Die Revolution läuft über die Banken.“ Für die Aktion am 7. Dezember haben bereits Tausende ihre Unterstützung zugesagt.

„Statt (zu Demonstrationen) auf die Straße zu gehen, Kilometer um Kilometer, gehst du einfach zur Bank in deinem Dorf und hebst dein Geld ab“, lautet das simple Revolutionskonzept des 44-jährigen Cantona. Für solch einen Umsturz „muss man nicht Waffen in die Hand nehmen, muss man nicht Leute umbringen“, philosophiert der mit einem knallroten Sweatshirt bekleidete und geruhsam zurückgelehnte Franzose in dem Interview mit der Regionalzeitung „Presse Océan“. Der Ex-Fußballstar ist inzwischen als Schauspieler tätig, zuletzt in dem Film „Looking for Eric“ des britischen Regisseurs Ken Loach.

Aktivisten folgen Cantona
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