Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘balance Sheets’

The United States of debt

Posted by hkarner - 15. Juli 2017

Very witty! (hfk)

Date: 13-07-2017
Source: The Economist: Schumpeter

The hidden message in American companies’ balance-sheets

POLITICS in America may be an arena of mutual incomprehension with few settled facts, but the debate about the health of American firms’ balance-sheets is, if anything, even more bewildering. Ranged on one side are those who complain that America Inc is hoarding $2trn of idle cash and that this acts as a powerful drag on the economy. On the other are those, including the IMF, who yell that firms are bingeing on debt, with borrowing hitting an all-time high of $8.4trn last year. As a result firms are simultaneously accused of being timid wimps and reckless idiots.

In fact, the numbers show that they are by and large a sensible bunch (especially compared with the country’s bankers and politicians). What is more, the debate over debt, as framed, misses the most intriguing thing about their balance-sheets. These have been radically reshaped to adapt to three national economic sicknesses—a financial system that companies still mistrust after the crisis; a broken tax code; and monopoly profits. Den Rest des Beitrags lesen »

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Eigenkapital wie von Zauberhand

Posted by hkarner - 19. November 2014

Kommentar von H.F. Karner, 19/11

Deswegen sagten wir hundert mal im vorhinein und nachhinein, dass der Stresstest irreal war und überhaupt nicht die wahren Risiken abgebildet hat, siehe https://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/2014/10/26/ifo-chef-sinn-kritisiert-stresstest-als-zu-zahm/ https://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/2014/10/26/also-doch-geschwindelt/  https://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/2014/11/12/after-aqr-and-stress-tests-where-next-for-banking-in-the-eurozone/ https://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/2014/11/13/sahra-wagenknecht-das-ist-wie-gammelfleisch-abkaufen/

Nochmals:

  1. Staatsanleihen waren nicht risikogewichtet
  2. angewandt auf RWA (daher den Bankberechnungsmethoden ausgesetzt) – siehe untenstehend
  3. nicht auf Leverage geprüft (Basel III wird Leverage > 3,5 verlangen, die deutsche Bank hat jetzt gerade 2,34)
  4. kein Deflationsszenario von Südeuropa simuliert
  5. z.B. in Kroatien keine Währungsabwertung simuliert, und das bei 85% der Kredite als Fremdwährungskredite
  6. etc.

    Und doch hat die Erste Group ihre faulen Kredite (Non Performing Loans) beim sset Quality Review der EZB um 35% nach oben korrigieren müssen, Spitzenwert in der Eurozone.  (Laut Büchern lag die Quote der faulen Kredite in dieser Stichprobe im Fall der Erste Bank bei 10,25 Prozent. Die EZB sieht die Quote der Zahlungsausfälle nach erfolgter Prüfung aber bei 13,86 Prozent.)

18.11.2014 | 18:52 |  (Die Presse)

Banken dürfen ihre Kapitalquoten durch kreative Risikogewichtung ihrer Aktiva schönrechnen. Aber nicht mehr lange: Die EZB will mit dieser Praxis nun aufräumen.

Frankfurt/Bloomberg/Red. Der Bankenstresstest der EZB war zwar insgesamt erfolgreich, allerdings scheinen die „durchgekommenen“ Banken nicht immer ganz so toll dazustehen, wie ihre Kapitalquoten glauben machen: Diese werden nämlich an „risikogewichteten“ Aktiva gemessen – und bei der Risikogewichtung hatten die Institute sehr großen Spielraum und konnten auf eigene Bewertungsmethoden zurückgreifen.

Die EZB, die die Bankbilanzen der systemrelevanten Institute parallel zum Stresstest genau durchleuchtet hat, plant nun, der kreativen Aktiva-Bewertung einen Riegel vorzuschieben. EZB-Direktorin Sabine Lautenschlager kündigte gestern an, die Euro-Notenbank werde sich die Risikogewichtung der Bankaktiva in den nächsten zwei bis drei Jahren „sehr genau anschauen“ und überprüfen, ob die Banken ihre Risken auch richtig ermitteln. Das könnte dazu führen, dass einige Banken, die den Stresstest bestanden haben, zusätzlich Kapital auffüllen müssen.

Luftnummern in den Bilanzen Den Rest des Beitrags lesen »

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Wenn Banken wanken: Der Stress mit dem Eigenkapital

Posted by hkarner - 13. März 2014

13.03.2014 | 18:14 | von Josef Urschitz (Die Presse)urschitz

Ob „too big to fail“ oder Landeshaftung: Die Steuerzahler haben es satt, von Banken als Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt missbraucht zu werden.

Seltsam: Der Finanzminister benötigt dringend Geld fürs Budget und für die Hypo-Katastrophe. Hingegen gibt es die eine oder andere Großbank, die ihr in der Krise aufgenommenes Staatsgeld zurückzahlen will – und nicht so recht darf, weil sich die Finanzmarktaufsicht querlegt. Irgendwie seltsam.

Oder auch nicht: Die Finanzmarkthüter – die hier übrigens zum ersten Mal in größerem Stil gegen die Regierungslinie schwimmen – haben natürlich gute Gründe dafür, dass sie das Geld zumindest vorläufig lieber in der Bank als im Spindelegger’schen Budgetloch sähen: Osteuropa, die einstige Erfolgsgeschichte für die dort sehr massiv vertretenen österreichischen Banken, ist zurzeit in weiten Teilen eher „misery in progress“. Finanzplätze wie die Ukraine, Ungarn oder Rumänien sind zu schwarzen Löchern mutiert, die Bankaktiva magisch anziehen und verschlingen.

Vor allem von der Ukraine geht enorme „Ansteckungsgefahr“ aus. Der britische Finanzstratege Russell Napier etwa meinte vor ein paar Wochen, in zehn Jahren werde man die kommende Krise nur noch die Osteuropa-Krise nennen. Das muss nicht so krass kommen. Aber die Überlegung, lieber das „alte“ Geld noch ein wenig liegen zu lassen, als demnächst wieder – mit allen negativen Begleiterscheinungen der öffentlichen Diskussion – über neuerliche Kapitalhilfen zu reden, hat schon etwas für sich.

Schon im kommenden Herbst wird es kritisch: Vor dem Übergang der Großbankenzuständigkeit von den nationalen Behörden auf die EU-Ebene wird ja noch ein europaweiter Bankenstresstest durchgeführt. Bei diesem müssen die Geldinstitute nachweisen, dass ihre Eigenkapitalausstattung ausreicht, um auch größere Krisen eigenständig zu durchtauchen. Diesmal soll der Stresstest, so hört man, diesen Namen wirklich verdienen. Wer durchfällt, muss sein Kapital auffüllen – und hat noch dazu einen enormen Imageschaden.

Dieser Stresstest ist wohl einer der Hauptgründe dafür, dass die österreichischen Banken derzeit so radikal Bilanzputz betreiben – und alles abschreiben, was sich noch schnell abschreiben lässt. Und dass sie sich Eigenkapital auf dem Markt buchstäblich um jeden Preis besorgen – und sei es zum Preis einer Aktienemission unter dem Buchwert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Stresstest der EZB wirft seine Schatten auf die Bilanzen der österr. Banken voraus!

Posted by hkarner - 3. März 2014

von Helmut F. Karner, 3/3/2014

Komisch – kaum hat die EZB die Prüfung der 128 systemrelevanten EZ-Banken angekündigt (Asset Quality Review und Stresstest), kann man folgende Aktivitäten der österr. Banken feststellen:

  • die Erste Group macht auf einmal riesige Firmenwertabschreibungen von insgesamt EUR 383,0 Mio, wobei EUR 283,2 Mio auf Rumänien und EUR 52,2 Mio auf Kroatien entfielen. Was hat sich denn da während 2013 so verschlechtert??? Und damit fiel der Gewinn auf 61 Mio € (von 483,5 Mio im Jahr 2012)
  • „Angesichts der bevorstehenden Asset Quality Review der EZB rechnet die Erste Group nicht mit einem über 5% hinausgehenden Rückgang der Risikokosten“
  • Die RBI (Raiffeisen Bank International) zieht nun doch die Kapitalerhöhung vor (und begibt neue Aktien zu einem Viertel unter dem Buchwert !!!) und zahlt das staatliche Partizipationskapital von 1,7 Mrd €  „frühzeitig“ (statt „2017“) zurück
  • ein Schelm, der Böses dabei denkt (vor allem zur „Bilanzierungswahrheit“ in den Vorjahren und das Vertrauen in die Nachsicht der österreichischen Aufsichtsbehörden)
  • ich bin neugierig,
    • wie die Erste Bank Stiftung mit nur mehr einer auf die Hälfte gekürzten Dividende ihre Kredite (zum Kauf der Erste Group) zurückzahlt. Sie hält ohnehin nur mehr 21,67% -war schon einmal über 30 %!
    • wie die Stresstests durch die EZB im Verlauf dieses Jahres wirklich ausgehen werden, vor allem in Bezug auf die Bewertung restrukturierter Kredite und die Bewertung anderer Assets

 

Aus der bilanzpressekonferenz der Erste Group 28.02.2014 – Die Erste Group erzielt Nettogewinn von EUR 61,0 Mio in 2013 und verbessert Kapitalquoten

Highlights Den Rest des Beitrags lesen »

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Balance-sheet repairs in European banks

Posted by hkarner - 14. April 2013

A very friendly statement (IMF can’t be different), but it clearly means (as we have stated it for 4 years now) that the bank’s balance sheets are crap, not to say conmpletely manipulated („unconvential measures“, …). (hfk)

Nadege Jassaud, Heiko Hesse (both from IMF), 13 April 2013, voxeu

The recent IMF assessment of Europe’s financial sector found that much has been achieved to address the recent financial crisis in Europe, but vulnerabilities remain, and intensified efforts are needed across a wide front, one of which being bank balance sheet repair. This column looks at progress with bank restructuring in Europe.

Much has been achieved to address the EU financial crisis.1 Since 2011, EU banks have boosted their capital adequacy ratios, partly due to the second EU-wide stress-testing and recapitalisation exercise led by the European Banking Authority. Over two years, the tier 1 ratio of European banks (sample of 57 EU banks) increased by 1.2%, from 9% in December 2010 to 10.2% in June 2012. Unconventional monetary operations have enhanced liquidity, examples of which include longer-term refinancing operations from one to three years, a cover-bond purchase programme and outright monetary transactions. The bank-supervisory architecture has also been revamped, with an agreement reached last December to establish a Single Supervisory Mechanism for the Eurozone.

Vulnerabilities remain, as reliance on central-bank liquidity is still high especially for banks in peripheral countries (see also IMF 2012). Reflecting a combination of improved market conditions and collateral constraints (for some institutions), some banks have opted for early repayment of the long-term refinancing operation funds. In March 2013, EU banks had repaid €155bn out of €489bn provided through the first long-term refinancing operation and €69bn out of €529bn from the second long-term refinancing operation. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wie stabil ist unser Bankensystem – wie sinnvoll sind Stresstests?

Posted by grobol - 31. August 2011

„Was ist der Unterschied zwischen einer Hundehütte und einem Stresstest? 

Die Hundehütte ist für den Hund,  der Stresstest ist für die Katz!“ 

(abgewandeltes Bonmot über die Sinnhaftigkeit von Jahresabschlussprüfungen)

 Günther Robol, 31. August 2011

Die Katastrophe der Finanzkrise 2008 hat nicht nur der Einsatz von Billionen zur Aufrechterhaltung der Liquidität im Finanzsystem erforderlich gemacht, sondern es hat sich auch gezeigt, dass trotz dieser massiven Liquiditätsspritzen die Banken Ende 2008 nicht mehr in der Lage gewesen wären positiv zu bilanzieren ohne auch buchmäßige (bilanzielle) Unterstützung. Daher wurden im Herbst 2008 in aller Eile (mit Rückwirkung auf den 30. 6. 2008!) Bilanzierungsregeln für Banken erlassen die es ihnen ermöglichten, trotz eingetretener wirtschaftlicher Verluste diese von ihren Vermögens- und Erfolgsrechnungen fernzuhalten. Bei diesen Regeln (Internationale Rechnungslegungsgrundsätze – IFRS) handelte es sich im wesentlichen um die Möglichkeit, bilanzielle Aktiven nicht zu ihrem (geringeren) Marktwert sondern zu ihren ursprünglichen Anschaffungskosten oder zu einem Quasi-Marktwert (selbst ermittelt, auf Basis künftiger Erwartungen) anzusetzen und Passivposten nicht mit ihrem Rückzahlungsbetrag sondern reduziert oder überhaupt nicht anzusetzen (wenn z. B. die Wahrscheinlichkeit einer künftigen Zahlungsverpflichtung mit unter 50 % angenommen wird).  Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Banken sollen doch in Zeiten der Krise ihre eigenen Bilanzierungsstandards setzen können!

Posted by grobol - 9. November 2009

So ernst war unser Vorschlag, den Banken je nach Bedarf besondere Bilanzierungsregeln zu erlauben, ja nun auch nicht gedacht, aber wenn schon eingeführt wäre es doch nur fair auch für die „Normalsterblichen“ der Wirtschaft Bilanzierung je nach Belieben und Bedarf zu erlauben oder doch gleich besser per Gesetz nur noch die Erstellung von positiven Bilanzen zu verlangen. GR

Aus: Wie die Huffington Post berichtet, hofft die Bankenindustrie inmitten der anhaltenden Diskussionen um Verschärfungen zur Regulierung der Finanzmärkte darauf, ein in aller Stille arbeitendes und machtvolles Gremium auszuschalten, das ihr seit der großen Depression Schranken aufgewiesen hat, indem sie versucht, die Unabhängigkeit des Rats für Bilanzierungsfragen (FASB) zu unterlaufen. Dieser Schritt könnte effektiv dazu führen, dass die Banken in Zeiten der Krise ihre eigenen Bilanzstandards setzen können. Überraschenderweise in einer Zeit, in der die breite Öffentlichkeit nach einer verschärften Regulierung des Sektors ruft, um die exzessive Risikobereitschaft der Finanzindustrie zu reduzieren, versuchen die Banken den US-Kongress momentan dazu zu bewegen, im Falle eines erneuten großen Marktabschwungs die Fähigkeit zu besitzen, ihre Bilanzrichtlinien zu ändern – hauptsächlich durch Frisierung der Zahlen – so dass weder die Öffentlichkeit noch Investoren dazu in der Lage sein werden abzuschätzen, wie insolvent die Institute tatsächlich sind. Den Rest des Beitrags lesen »

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Magic Tricks on the Corporate Books

Posted by hkarner - 7. November 2009

With the stroke of a pen, companies can make themselves appear more financially fit than they are

By Mara Der Hovanesian, Business Week

Accounting shenanigans bubble to the surface every few years. In the dot-com days the trick was to book virtual revenues. After the tech bust, tinkering with expenses was all the rage. Now forensic auditors and analysts worry that troubled companies are playing fast and loose with asset valuations and cash management.

These recent numbers games, which rely on some familiar techniques, may be the most troublesome yet. Companies that employ aggressive accounting tactics aren’t just inflating earnings and cash flow—their motive may also be to hide a true financial picture from lenders to avoid losing credit and other lifelines.

BW November 4_2009 Magic Tricks on the Corporate Books

Eine interessante Geschichte für Anfänger. Wenn Sie etwas für Fortgeschrittene lesen wollen, dann lesen sie bitte die Bilanzen der (österreichischen) Banken! (hfk)

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Aber die Bilanzsummen der gestrandeten Banken sind schon dramatisch höher

Posted by hkarner - 3. Juli 2009

FDICassets

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