Das China-Problem der deutschen Autoindustrie

Die Probleme der deutschen Autoindustrie wachsen gerade nach wie die Köpfe der Hydra. Schlägt man einen ab, kommen zwei neue nach. Darüber kann nicht einmal die glitzernde IAA-Show in Frankfurt hinwegtäuschen. Die Schwierigkeiten der Branche sind auf der Automesse offen sichtbar wie sonst nirgends.

„Wir schlittern nicht in die Krise hinein, sondern befinden uns mittendrin“, sagte dort in dieser Woche Elmar Degenhart, der Vorstandsvorsitzende von Continental, einem der weltweit größten Automobilzulieferer. „Es hilft nicht mehr, die Dinge schönzureden.“ Man könne mittelfristig betriebsbedingte Kündigungen „als letztes Mittel nicht ausschließen“. Die konjunkturelle Entwicklung der Branche sei das größte Problem.