Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Zehn Dinge, die man über das Grundeinkommen wissen sollte

Posted by hkarner - 31. August 2017

Andreas Sator,  31. August 2017, 09:51 derstandard.at

Diskussion beim Forum Alpbach: Das Grundeinkommen könnte den Menschen frei machen – oder die Gesellschaft spalten

Alpbach – Wäre es eine bessere Welt, wenn jeder Mensch 1.000 Euro im Monat vom Staat bekommen würde? Die Arbeiterkammer lud am Mittwoch beim Forum Alpbach zu einer Diskussion über einen radikalen Systemwechsel: das bedingungslose Grundeinkommen. Die zehn zentralen Argumente der zweistündigen Veranstaltung:

  1. Es könnte die Gleichstellung erschweren. Wenn jeder beispielsweise 1.000 Euro erhält, könnten viele Frauen wieder zu Hause bleiben, sagte Judith Derndorfer von der Wiener Wirtschaftsuni. Männer würden das wahrscheinlich nicht machen. „Wir könnten wieder in die alten Rollenbilder zurückfallen.“ Wo es helfen würde: Frauen, die sich nicht selbst erhalten können, wären plötzlich unabhängig.
  2. Ein Spaltpilz für die Gesellschaft? Schon jetzt haben wir in Österreich alle paar Jahre eine Sozialschmarotzer-Debatte, merkte Derndorfer an. Wenn aber auf einmal viele Menschen nicht mehr arbeiten gehen und vom Staat leben, könnte das diesen Konflikt weiter verschärfen.
  3. Die Ungleichheit würde steigen. Einige Liberale setzen sich für ein Grundeinkommen ein. Damit soll der bürokratische Aufwand des Sozialstaats verringert werden – jeder bekommt einfach dasselbe. Ersetzt es aber alle anderen Sozialleistungen – von denen ärmere Menschen stärker profitieren –, geht die Schere zwischen Arm und Reich weiter auf. Für unseren Sozialstaat geben wir zwei bis drei Prozent der Ausgaben für Verwaltung aus, sagt Josef Wöss von der Arbeiterkammer, „bei einer Lebensversicherung reden wir von zehn Prozent“. Den Rest des Beitrags lesen »

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To Discuss or Not to Discuss: Schellings Hamlet-Moment in Alpbach

Posted by hkarner - 10. September 2015

Im 2015 Alpbach Forum fand als Eröffnungsveranstaltung der Finanzmarktgespräche eine von mir geleitete Diskussion  zum Thema “Wohl und Wehe der Eurozone” statt. Die Einführung zu den Finanzmarktgesprächen wurde von Finanzminister Schelling gehalten, der als Ursache der Wirtschafts- und Finanzkrise eine “Staatsschuldenkrise” identifizierte. So weit so schlecht. Sobald die beiden Streitgesprächsteilnehmerinnen Natacha Valla (Vizechefin des französischen CEPII-Forschungsinstitut) und Heiner Flassbeck (langjähriger Chefvolkswirt der UNCTAD, sowie früherer Staatssekretär im deutschen Finanzministerium) und ich als Moderator und das Podium erklommen und unsere Sitze bezogen hatten, verschwand Schelling – ganz offenbar nicht an dieser Diskussion interessiert.

Befragt zu den Blöcken “Institutionelle Probleme der Eurozone”, “Wirtschaftliche Ausrichtung der Eurozone” und “Krisenbekämpfung” lieferten die beiden Panelisten – wie erwartet – sehr unterschiedliche Antworten. Den Rest des Beitrags lesen »

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