Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 14. August 2019

Casinos Austria AG Razzia wegen Postenschacher-Vorwurfs: Strache spricht von „politischem Angriff“

Posted by hkarner - 14. August 2019

Ja, auch das ist korrupt! (hfk)

Die Bestellung von Peter Sidlo zum Casinos-Austria-Finanzchef und vermutete Versprechen der FPÖ an Novomatic sorgen für einen Eklat – Ex-Vizekanzler: „Vorwurf entbehrt jeder Grundlage“

Renate Graber, derstandard.at

Als Türkis-Blau vor eineinhalb Jahren Peter Sidlo in den Generalrat der Nationalbank schickte, war die Aufmerksamkeit für die Bestellung überschaubar. Der FPÖ-Bezirksrat aus Wien-Alsergrund fungiert nur als einfaches Mitglied des Gremiums, weshalb echte Turbulenzen ausblieben. Ein gutes Jahr später folgte der nächste Aufstieg Sidlos, als er zum Finanzchef der Casinos Austria AG ernannt wurde. Doch diesmal blieb es nicht lange ruhig um die Bestellung.

DER STANDARD enthüllte Ende Mai, dass die Rochaden – wohlwollend formuliert – nicht ganz reibungslos über die Bühne gingen. Denn der mit der Evaluierung der Kandidaten betraute Personalberater gelangte zu der Auffassung, dass Sidlo für den Job nicht qualifiziert sei. Starker Tobak, immerhin ist die Casinos Austria AG (Casag) nicht irgendeine Firma. Die Republik fungiert als Großaktionärin des Unternehmens, zudem ist die Vergabe von Spielbanklizenzen ebenso eine öffentliche Angelegenheit wie die Einhebung der einträglichen Glücksspielabgabe. Da wäre die Bestellung eines unumstrittenen Fachmanns zum Finanzvorstand des 4200 Mitarbeiter zählenden Konzerns eine Selbstverständlichkeit – sollte man meinen. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Puzzle of Economic Progress

Posted by hkarner - 14. August 2019

Date: 13-08-2019
Source: by Diane Coyle

Diane Coyle is Professor of Public Policy at the University of Cambridge.

Current academic research – into the impact of new technologies, the economics of innovation, and the quality of management, for example – may be providing ever more pieces of the puzzle. But many crucial questions about economic progress remain unanswered, and others have not yet even been properly posed.

CAMBRIDGE – Do we know how economies develop? Obviously not, it seems, or otherwise every country would be doing better than it currently is in these low-growth times. In fact, cases of sustained rapid growth, like Japan beginning in the 1960s, or other Southeast Asian countries a decade later, are so rare that they are often described as “economic miracles.”

Yet when Patrick Collison of software infrastructure company Stripe and Tyler Cowen of George Mason University recently wrote an article in The Atlantic calling for a bold new interdisciplinary “science of progress,” they stirred up a flurry of righteous indignation among academics. Den Rest des Beitrags lesen »

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GM, Volkswagen Say Goodbye to Hybrid Vehicles

Posted by hkarner - 14. August 2019

Date: 13-08-2019
Source: The Wall Street Journal

Toyota, Ford plan to keep hybrids as core part of their lineups, showing split in auto industry

GM plans to launch 20 fully electric vehicles world-wide in the next four years, including plug-in models for the Cadillac brand.

Auto makers for two decades have leaned on hybrid vehicles to help them comply with regulations on fuel consumption and give customers greener options in the showroom. Now, two of the world’s largest car manufacturers say they see no future for hybrids in their U.S. lineups.

General Motors Co. and Volkswagen AG are concentrating their investment on fully electric cars, viewing hybrids—which save fuel by combining a gasoline engine with an electric motor—as only a bridge to meeting tougher tailpipe-emissions requirements, particularly in China and Europe. Den Rest des Beitrags lesen »

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EUROPA MUSS ZURÜCK AUFS SPIELFELD

Posted by hkarner - 14. August 2019

FURCHE-Kolumne 273 Wilfried Stadler

Was für eine unglückliche Fügung: Inmitten sich aufschaukelnder Handels- und Währungskonflikte zwischen den USA und China ist Europa faktisch handlungsunfähig. Der langwierige Komplettaustausch aller Entscheidungsträger nach der Europawahl verbannt uns bis mindestens Ende Oktober auf die Reservebank der Weltpolitik. Was in normalen Zeiten kaum aufgefallen wäre, wird nun zum Glaubwürdigkeits-Problem. Fatalerweise verfestigt sich nämlich der Anschein, dass die Geschichte auch ohne die Mitwirkung von Europas Repräsentanten weitergeschrieben wird.

Getoppt wird dieser Eindruck noch durch die Brexit-Krise. Als sich die Abgeordneten der englischen Austrittspartei am Tag ihrer Angelobung im EU-Parlament beim Erklingen der Europa-Hymne demonstrativ wegdrehten, lieferten sie einen traurigen Beweis für den Grad an Absurdität, den ihr so hitzig verfolgtes Vorhaben  mittlerweile erreicht hat. Über den Ausgang dieses zuletzt von ihm in Eigenregie übernommenen Sommertheaters verrät der neue Premier Boris Johnson nur so viel: am 31. Oktober sollen – mit oder ohne Deal – die Zugbrücken hochgehen. Ein englischer Freund und Brexit-Gegner meinte kürzlich sarkastisch, wohl nicht zufällig werde dies der Abend von Halloween sein.

Der Ton, den Johnson dabei – wenn auch meist geistreicher – anstimmt, kopiert das Rollen-Modell des amerikanischen Präsidenten. Dieser macht bekanntlich aus seiner Verachtung gegenüber gemeinschaftlichen Zielsetzungen und übergeordneten Wertvorstellungen kein Hehl. Auf seinen Streifzügen durch den diplomatischen Porzellanladen bereitet es ihm offensichtliches Vergnügen, auf vielen der mühsam errungenen Kostbarkeiten des Multilateralismus herum zu trampeln – vom Boykott des Pariser Klimaabkommen bis zur Aufhebung des vor dreißig Jahren zustande gekommenen Atomwaffensperrvertrages. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Bitte sofort anschnallen“: Der globale Abschwung erreicht das Finanzsystem

Posted by hkarner - 14. August 2019

Dank an H.G.! 

Michael Bernegger | Veröffentlicht: 12.08.19 18:46 Uhr, dwn

Zwischen der schwächelnden Weltwirtschaft und den Finanzmärkten haben sich extreme Ungleichgewichte aufgebaut.

Die Spannung wird sich in naher Zukunft in einem gewalttätigen Sturm entladen – mit verheerenden Folgen für Staaten, Unternehmen und Bürger, schreibt Michael Bernegger.

Für die Weltwirtschaft – Deutschland und Europa im Besonderen – braut sich ein heftiger Sturm zusammen. Bis jetzt waren Vorboten in Form von
Unternehmensbefragungen vor allem in der verarbeitenden Industrie sichtbar – Einkaufs-Manager- (PMI-) Indizes, IFO-Test für Deutschland. Doch die
Finanzmärkte signalisierten ein anderes Bild: Risikoindikatoren Fehlanzeige, Aktienmärkte an den oder nahe den Höchstständen, Kreditflut etc. Diese
Dichotomie dürfte sich allmählich auflösen. Die Auslöser sind: Verschärfung des Handelskrieges und der nahende Brexit.

Die Weltwirtschaft bot in den letzten Monaten das Bild einer gespaltenen Konjunktur. Praktisch weltweit verschlechterten sich die Indikatoren für die verarbeitende Industrie, wenn auch ungleich im Ausmaß. Am härtesten erwischte es die Eurozone und darin ausgerechnet Deutschland, letzteres aufgrund des Gewichts der Autoindustrie sowie der Exporte. Relativ gesehen noch gut schneiden die Vereinigten Staaten ab, wo die Vorlaufindikatoren immer noch leichte Expansion anzeigen. Global gesehen stand der Kontraktion oder zumindest Stagnation in der verarbeitenden Industrie ein weiterhin expandierender Dienstleistungssektor gegenüber. Nachfrageseitig wirkten vor allem der private und öffentliche Konsum konjunkturstützend, während die Investitionen auf erhöhtem Niveau stagnierten oder bereits abzubröckeln begannen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Trump’s One-Way Economy

Posted by hkarner - 14. August 2019

Jim O’Neill, a former chairman of Goldman Sachs Asset Management and a former UK Treasury Minister, is Chair of Chatham House.

If these were normal times, recent global developments would be showing up as sharply rising risk premia. But with monetary policymakers trying to sustain the current growth cycle in the face of disruptions from an incompetent US administration, these are anything but normal times.

LONDON – Nowadays, when people ask me how I am, I answer, jokingly, that I’m doing great, so long as I ignore Donald Trump’s presidency in the United States, Brexit, the crisis of the United Kingdom’s major political parties, and the performance of Manchester United.

But recently, the litany of unfortunate circumstances has gotten so long that the joke is hard to pull off. One now must also list the political in Hong Kong, a burgeoning diplomatic and economic dispute between Japan and South Korea, the Indian government’s of Jammu and Kashmir’s autonomy – and India-Pakistan tensions more generally – and growing turmoil within South Africa’s ruling African National Congress.Making matters worse, this has been a particularly rough summer in terms of the weather: heat waves across Europe and the US have served as a forceful reminder of the growing effects of climate change on our everyday lives. Den Rest des Beitrags lesen »

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