Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 22. Juli 2019

Kreml-Kritiker Nawalny: „Gauner investieren gerne in Österreich“

Posted by hkarner - 22. Juli 2019

Der russische Oppositionsführer beschuldigt den Moskauer-Chef der Putin-Partei „Einiges Russland“, Hotels in Wien und Tirol zu besitzen.

Der russische Oppositionsführer Alexej Nawalny hat aufgrund umstrittener russischer Investitionen in Österreich die heimische Politik und Banken kritisiert. „Alle wissen, dass korrupte Gauner gerne in Österreich investieren“, sagte Nawalny dem Nachrichtenmagazin „profil“.

Nawalny schlägt in dem Interview vor, strikte EU-Einreiseverbote gegen die „1000 wichtigsten Putin-Korruptionisten“ zu erlassen. „Sie leben bei euch, fahren Ski in Tirol und essen köstlichen Erdäpfelsalat … In Russland erzählen sie uns dann, wie das alte, zauberhafte Europa zugrunde geht und dass wir Russen dagegen kämpfen müssen“, so der Oppositionelle.

In einem Anfang Juli veröffentlichten Wahlkampfvideo hatte Nawalny österreichischen Immobilienbesitz der Familie eines führenden Moskauer Vertreters der Kreml-Partei „Einiges Russland“ angeprangert. Vor den Wahlen zum Moskauer Stadtparlament versuchte Nawalny, damit seine bekannte These zu untermauern, dass die regierende Partei aus „Gaunern und Dieben“ bestünde.

Nawalny wirft Österreichs Politik „freundschaftliche Kontakte“ zu Moskau vor

Der Oppositionspolitiker beschuldigte in seinem Video Andrej Metelski, den einflussreichen Moskau-Chef von „Einiges Russland“ und Vizepräsidenten des Moskauer Stadtparlaments, de facto Eigentümer von Hotels in Tirol und Wien zu sein. Laut amtlichen Dokumenten gehören die Immobilien und dazugehörigen Tourismusunternehmen, die in Summe etwa 40 Millionen Euro wert sein könnten, unter anderem seinem gleichnamigen Sohn.

Gegenüber russischen Medien bestätigte der „Einiges Russland“-Politiker zwar geschäftliche Aktivitäten seiner Verwandten, bestritt aber, mit den Immobilien etwas zu tun zu haben. „Diese Geschichte (Nawalnys, Anm.) hat mit den Wahlen in das Moskauer Stadtparlament zu tun. Das ist ein schwacher Versuch, mich in Misskredit zu bringen“, erklärte Metelski gegenüber „RBK“.

„Das sind gestohlene Gelder, die von einem europäischen Land angenommen werden, ohne dass irgendwelche Fragen gestellt werden“, sagte Nawalny, der eine Erklärung der österreichischen Banken forderte, gegenüber „profil“. „Es gibt viele Russen, die Immobilien besitzen, in Tirol und anderswo, aber hier wie dort hat das politische Establishment überhaupt kein Problem damit.“Während seiner Recherchen habe er die österreichischen Behörden bewusst nicht informiert: „Leider wissen wir, dass viele österreichische Politiker sehr freundschaftliche Kontakte zu russischen Politikern pflegen.“

Zu zehn Tagen Arrest verurteilt

Russland-weit werden im September Kommunal- und Regionalparlamente gewählt. Bei Protesten gegen mutmaßliche Behinderungen der Opposition bei den kommenden Kommunalwahlen waren vor wenigen Tagen mehrere Unterstützer des Kreml-Kritikers Nawalny festgenommen worden. Die rund 2000 Demonstranten waren einem Aufruf mehrerer Kandidaten, darunter Anhänger Nawalnys, gefolgt.

Nawalny selbst wurde nach der Organisation einer Kundgebung gegen Polizeiwillkür zu zehn Tagen Arrest verurteilt. Der Anti-Korruptions-Kämpfer hatte die Kundgebung für den Enthüllungsjournalisten Iwan Golunow organisiert.

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Die Milliardenkosten der Zeitenwende für die Deutsche Bank

Posted by hkarner - 22. Juli 2019

Mit der Kehrtwende will die Deutsche Bank aus der Krise. Der Umbau kostet das größte Institut Deutschlands viel Geld. In der Quartalsbilanz steht ein Milliardenverlust

Die Deutsche Bank verliert keine Zeit. Manche Mitarbeiter mussten gleich nach Bekanntgabe der Radikalkur gehen.

Wachsend, effizient und profitabel, mit einem Vorsteuergewinn von mindestens sechs Milliarden Euro: Nach der strategischen Kehrtwende der Deutschen Bank, die 18.000 Jobs kosten wird, hat Bankchef Christian Sewing dieses Ziel für das Jahr 2022 ausgegeben. Auf dem Weg dorthin wird das deutsche Geldhaus wohl noch so einige unerfreuliche Bilanzen vorlegen müssen – wenn es überhaupt klappt, denn der Radikalumbau des Instituts kostet zunächst einmal viel Geld.

Gebühren und Zinsen

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Europe Is Back

Posted by hkarner - 22. Juli 2019

Date: 19-07-2019
Source: Foreign Policy BY MAX BERGMANN

Long deemed strategically irrelevant by the United States, the EU is poised to become a major geopolitical power. Washington should take note.

For the past two decades, the United States has essentially ignored the European Union. Through Republican and Democratic administrations alike, Washington treated the union as an afterthought at best and, as under the current administration, sometimes even a foe. This is a profound strategic mistake. With the selection of Germany’s defense minister, Ursula von der Leyen, to be the next head of the European Commission, the United States should seize the opportunity to build a new lasting partnership with the EU.

The recent European parliamentary elections have shown that Europe’s political center of gravity is shifting from national capitals to Brussels and the European Union. They saw turnout rise for the first time ever, surpassing 50 percent. The boost was driven by a highly charged debate about the EU’s future, pitting far-right nationalists looking to devolve power from the EU against unionists looking to strengthen it. In the end, a robust showing from pro-EU parties, particularly the Greens, staved off a feared far-right surge. As the Washington Post columnist Anne Applebaum observed following the elections, “the continent is becoming a single political space.” Den Rest des Beitrags lesen »

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The Observer view: now the fight starts to stave off a disastrous no-deal Brexit

Posted by hkarner - 22. Juli 2019

Date: 21-07-2019
Source: The Guardian Observer editorial

Only MPs can stop Boris Johnson, who has demonstrated repeatedly that he cannot be trusted

Boris Johnson faces the most challenging problems of any prime minister since the Second World War.

On Wednesday, a new prime minister will move into Downing Street. He will assume office at a time of burgeoning crisis. While the political system remains gridlocked over Brexit, the west’s deteriorating relations with Iran are fraught with the risk of global conflict. No prime minister has faced as challenging a set of circumstances since the Second World War. And the man who looks almost certain to be making his entrance through that famous door is Boris Johnson.

It’s hard to think of a senior Conservative MP less qualified to assume the premiership in such times. The clash with Iran highlights the wider dilemma Britain will face after Brexit. Isolated from our European allies, the danger is that we simply become a lesser satellite of American foreign policy, buffeted by global events and too weak to resist the pressure to do the bidding of Donald Trump. Den Rest des Beitrags lesen »

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