Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 4. Juli 2019

ZEHN JAHRE DANACH: WENIGER WÄRE MEHR!

Posted by hkarner - 4. Juli 2019

Wilfried Stadler, Bankarchiv 7/2019

Eine kritische Zwischenbilanz zu Fragen der Bankenregulierung und Finanzmarktstabilität

Am Montag, dem 15. September 2008 stürzte die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers das internationale Bankensystem in seine tiefste Krise seit den Dreißigerjahren. Die Zahlungsunfähigkeit des noch am Freitag davor als unsinkbares Schiff geltenden Finanz-Kolosses löste eine Kaskade von drastischen Folgewirkungen aus. Das ominöse Datum hat sich auch deshalb tief im kollektiven Gedächtnis eingenistet, weil sich die Finanzkrise gerade in Europa in der Folge zu einer handfesten politischen Krise ausgewachsen hat. Ein gutes Jahrzehnt danach scheint die Bankenwelt bei oberflächlicher Betrachtung wieder weitgehend in Ordnung zu sein. Dennoch liegt eine neue Normalität wohl noch in weiter Ferne.

Eine Überfülle an seit damals in die Welt gekommenen Regulierungen bietet vermeintlichen Schutz vor neuerlichen Blitzgewittern. Die permanente Vermessung des Handelns aller Mitwirkenden erweckt den Anschein der Messbarkeit ihres Tuns. Doch weder das Regulierungsausmaß noch die Treffsicherheit der seit der Finanzkrise ins Uferlose angestiegenen Anforderungen können überzeugen. In beiden Bereichen besteht hoher und durchaus dringender Handlungsbedarf.

Zwei Beispiele seien stellvertretend für zahlreiche andere genannt: Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Schuldenbremse in der Schweizer Verfassung

Posted by stgara - 4. Juli 2019

Beispielhaft.

https://www.efv.admin.ch/efv/de/home/finanzberichterstattung/bundeshaushalt_ueb/schuldenbremse.html

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Von der Leyen als EU-Kommissionschefin Eine Siegerin, viele Verlierer

Posted by hkarner - 4. Juli 2019

Ursula von der Leyen soll die EU-Kommission führen – als erste Frau und erste Deutsche seit 52 Jahren. Kanzlerin Merkel geht dennoch nicht als strahlende Siegerin aus dem Gipfel-Drama hervor.

Von Markus Becker und Peter Müller, Brüssel
Ursula von der Leyen: Vielleicht bald EU-Kommissionschefin – wenn das Parlament sie bestätigt
Dienstag, 02.07.2019 22:09 UhrSpiegel.de

Sieger sehen anders aus. Eben erst wurde Ursula von der Leyen zur neuen EU-Kommissionspräsidentin nominiert, eine Parteifreundin und alte Weggefährtin Angela Merkels. Doch als die Kanzlerin nach dem EU-Gipfel in Brüssel vor die Presse tritt, wirkt sie, als hätte sie noch eine Rechnung offen.

Die sensationelle Wende in Richtung von der Leyen erwähnt die Kanzlerin drei Minuten lang mit keinem Wort. Stattdessen dankt sie erst einmal Manfred Weber und Frans Timmermans, die als Spitzenkandidaten von Christ- und Sozialdemokraten in den Wahlkampf gezogen sind und sich nun mit Jobs in der zweiten Reihe begnügen müssen: Weber soll zweieinhalb Jahre lang EU-Parlamentspräsident werden, Timmermans Vizepräsident der EU-Kommission bleiben.

Alles habe sie getan, um eine faire Lösung für die beiden zu finden, sagt Merkel. „Das ist nicht gelungen.“ Ein Grund: CSU-Mann Weber sei „von Anfang an als nicht geeignet und nicht wählbar dargestellt worden“. „Das darf nie wieder passieren“, sagt die Kanzlerin – eine kaum verhüllte Ansage an Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der Weber auch persönlich heftig attackiert hat.

Anschließend referiert Merkel ausdruckslos, dass von der Leyen zur Kommissionspräsidentin nominiert wurde – „einstimmig, mit einer Enthaltung“. Die kam ausgerechnet aus Deutschland, dem Land, das zuletzt vor 52 Jahren die Kommission führen durfte und nun die erste Frau in diese Position entsenden kann. Doch die SPD wollte dem nicht zustimmen. Nach den Regeln des Berliner Koalitionsvertrags heißt das: Enthaltung in Brüssel.

Immerhin: Es hätte schlimmer kommen können für Merkel. Den Rest des Beitrags lesen »

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Momentum Builds for Automation in Construction

Posted by hkarner - 4. Juli 2019

Date: 03-07-2019
Source: The Wall Street Journal

Goldman Sachs, venture investors pour money into startups to leverage technology

iMod Structures builds modular classrooms that can be moved around and whose interiors can be more easily changed.

Investors including Goldman Sachs Group Inc. are pouring money into construction startups, betting that the industry is on the verge of sweeping changes.

The money could jumpstart automation in a highly labor-intensive business that has been a rare source of well-paying blue-collar jobs over the past decade.

Venture investment in private construction-technology companies leaped to $6.1 billion in 2018, from $352.1 million in 2016, according to research company CREtech. With $4.3 billion invested as of late June, 2019 is on track to be another record year. Den Rest des Beitrags lesen »

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What Trump’s Huawei Reversal Means for the Future of 5G

Posted by hkarner - 4. Juli 2019

Date: 03-07-2019
Source: The New York Times By Andrew Ross Sorkin

Huawei is the top threat to American dominance in wireless technology.
And the U.S. is woefully, even disgracefully, behind.

Phones from Huawei, the Chinese company that poses the biggest threat to the United States’ dominance of the future of wireless technology.

In an impromptu question-and-answer session late last month at the White House, President Trump was asked about the nation’s efforts to block Huawei, the Chinese telecommunications company, from doing business in the United States and with our allies around the globe.

“Huawei is something that is very dangerous,” Mr. Trump said. Then, almost in the same breath, he added: “It’s possible that Huawei would be included in a trade deal. If we made a deal, I can imagine Huawei being included in some form or some part of a trade deal.”

Over the weekend in Japan, Mr. Trump appeared to choose trade over national security, suspending the ban on United States companies’ supplying equipment to Huawei as he hopes to reach a trade deal with President Xi Jinping of China. Without providing any details, he declared that American companies could sell to Huawei without creating a “great, national emergency problem.” Den Rest des Beitrags lesen »

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BRETTON WOODS UND DIE G20

Posted by hkarner - 4. Juli 2019

FURCHE-Kolumne 270 Wilfried Stadler,

Dass globale Probleme nur dann lösbar sind, wenn die gewichtigsten Spieler der Weltwirtschaft nach gemeinsamen Regeln suchen, hat die Finanzkrise 2008 höchst unsanft in Erinnerung gerufen. Seit damals treffen deshalb die Spitzen von 19 führenden Wirtschaftsnationen, ergänzt um den Präsidenten der EU-Kommission, regelmäßig zusammen. Sie repräsentieren nicht weniger als 85 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.

US-Präsident Trump nützte den jüngsten G20-Gipfel in Japan zu einer weiteren Demonstration jener Taktik des „divide et impera“, die seinem Narzissmus so entgegenkommt. Bilaterale Treffen mit Xi Jiping, Angela Merkel oder Wladimir Putin sollten wieder einmal alles in den Schatten stellen, was sonst noch am gemeinsamen Konferenztisch besprochen wurde. Der Abstecher nach Nordkorea war die Draufgabe zur Ego-Show.

Ob ihn wohl irgendjemand darauf aufmerksam gemacht hat, dass das Treffen in Osaka mit dem 75. Jahrestag des Abschlusses der Konferenz von Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire zusammenfiel – und wie anders die Rolle der Vereinigten Staaten damals war?
Im Sommer 1944 glückte den Vertretern von 44 Ländern nach dreiwöchigen Verhandlungen ein Schlussdokument, in dem die Eckpfeiler der Nachkriegs-Wirtschaftsordnung fixiert wurden. Das Ende des Weltkrieges war damals trotz der erst kurz zuvor geglückten Landung der Alliierten in der Normandie noch nicht endgültig absehbar. Den Vorsitz über die meist bis tief in die Nacht andauernden Gespräche führte John Maynard Keynes, der renommierteste Ökonom seiner Zeit. Den Rest des Beitrags lesen »

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