Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 12. April 2019

Kapitalismus pervers

Posted by hkarner - 12. April 2019

Steuerakrobatik großer Konzerne

Von

Globale Konzerne deklarieren riesige Gewinne in kleinen Ländern – und kleine Gewinne auf riesigen Märkten. So sparen sie Steuern im ganz großen Stil. Eine Grafik macht das Ausmaß deutlich.

Haben Sie Ihre Steuererklärung für das vergangene Jahr schon gemacht? Wenn ja, werden Sie wahrscheinlich geprüft haben, ob es irgendetwas gibt, das Sie zusätzlich von der Steuer absetzen können. Wer zahlt schon gern mehr Steuern als nötig?

Sollten Sie – wie die allermeisten in Deutschland – zu den angestellten Arbeitnehmern gehören, klappt das mit der Minimierung der Steuerschuld allerdings nur in ausgesprochen kleinem Maßstab: hier eine Handwerkerrechnung, da die Betreuungskosten für die Kinder. Ganz nett, aber eben nicht viel. Ist ja auch verständlich: Irgendwoher muss das Geld für Schulen und Polizisten ja kommen.

Da haben Großkonzerne ganz andere Möglichkeiten. Und die nutzen sie exzessiv. Vor einigen Tagen veröffentlichte der US-Ökonom Brad Setser zwei Diagramme auf Twitter. Sie machen begreifbar, in welchem Ausmaß die Konzerne sich davor drücken, Steuern zu zahlen. Sie zeigen ausgewiesene Gewinne von US-Unternehmen im Ausland, und zwar im Zeitraum von 1995 bis 2018. Die Praxis betreiben nicht nur amerikanische, sondern viele andere global agierende Konzerne, auch deutsche. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Small Band of Skeptics That Helped Snarl Brexit

Posted by hkarner - 12. April 2019

Date: 11-04-2019
Source: The Wall Street Journal

The European Research Group has no website, no office, and only around 15 lawmakers as full members, yet it wields outsize influence

LONDON—Hours after British Prime Minister Theresa May offered to quit to save her ill-starred Brexit deal late last month, dozens of pro-Brexit lawmakers gathered in the iconic Victorian building that contains both Houses of Parliament.

One spoke in Latin, quoting Tacitus on Britain’s valiant if unsuccessful effort to fight off invasion by the Romans. Another declared, near tears, “What is liberty if not to govern ourselves?”

Several lawmakers in the wood-paneled room insisted the U.K. should leave the European Union in days, without any deal, rather than accept the package Mrs. May negotiated with Brussels to smooth its exit. Den Rest des Beitrags lesen »

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Mahrer sucht „radikale Ideen“

Posted by hkarner - 12. April 2019

WKO-Präsident Mahrer will die Forschungsprämie für Mittelständler zugängig machen und Start-up-Investoren steuerlich entlasten.

Wien. Dramatische Musik, Donnerknallen aus dem Lautsprecher, Wirtschaftszahlen flimmern über den Schirm: China, USA, Indien. Alles steigt. Nur Österreich nicht. Da bleibt die Kurve flach, wie das EKG eines sterbenden Patienten. So dramatisch präsentierte die Wirtschaftskammer am Mittwoch ihre neue Innovationsstrategie für Österreich. „Die globalen Entwicklungen sind quasi festgeschrieben“, sagte Kammer-Präsident Harald Mahrer: „Die Wirtschaftsmacht wird sich verschieben. Nach Asien. Aber wir haben die Möglichkeit, uns als extrem innovativer Standort zu positionieren.“

Die neue Strategie der WKO beinhaltet den Aufbau eines „Innovationsradars“. Ein Netzwerk, in dem sich große Konzerne und KMU gleichermaßen zu Innovationen informieren und austauschen können sollen. Zudem soll die Forschungsprämie, welche derzeit bei 14 Prozent liegt, erhalten bleiben – aber besser für kleine und mittelständische Unternehmen zugänglich gemacht werden, sagte Mahrer. Wie heuer Anfang Februar bekannt wurde, geht die Forschungsprämie in Österreich derzeit zu fast 90 Prozent an Großkonzerne.

Wichtig sei auch das Thema Finanzierung. Er sprach sich für einen Beteiligungsfreibetrag für Start-up-Investoren aus. „Hier unterstütze ich die Wirtschaftsministerin voll“, sagte Mahrer. Dies wäre ein Anreiz, um mehr Risikokapital für die Start-up-Branche nach Österreich zu bringen. Wie hoch der Freibetrag sein soll, sagte Mahrer nicht. Von der Jungen Wirtschaft (JW) wurde aber im Jänner ein über fünf Jahre verteilt absetzbarer Freibetrag von 100.000 Euro vorgeschlagen.

„Innovationszonen“ in Salzburg?

Und Mahrer geht noch weiter: Er wünscht sich den Aufbau eines oder mehrerer Fonds, die „radikale Innovation“ und „radikale Ideen“ unterstützen sollen. Dabei solle es um „mutige Experimente“ von Unternehmern gehen. Solch ein Fonds müsste aber aus der Privatwirtschaft kommen, so der Kammer-Chef. Der Staat könne aber die Rahmenbedingungen schaffen. „All das wird nicht funktionieren, ohne dass wir intensiv in Menschen investieren. Das ist die magische Formel. Wir müssen in Bildung investieren, damit die Menschen auf neue, vielleicht radikale Ideen kommen.“

Um die Bedingungen für Unternehmen zu verbessern, will die WKO „Innovationszonen“ einführen. So sollen sich bestimmte Regionen auf einen Innovationszweig konzentrieren und damit zu Hotspots entwickeln. So wäre Salzburg an einer Tourismus-Innovationszone interessiert, führte Mahrer als Beispiel an. Für diese Zonen könnten dann auch gesonderte, „innovationsfreundliche Regulatorien“ gelten, heißt es in dem schriftlichen Papier zur Strategie. (jil/ag.)

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Britain is dangerously fertile ground for the far right

Posted by hkarner - 12. April 2019

Date: 11-04-2019
Source: The Economist

The failure of far-right parties has made the country complacent about the threat it faces

In the upstairs room of the Friar Penketh pub in Warrington on July 1st 2017, Jack Renshaw outlined his plan to murder an mp with a 19-inch machete. The then 22-year-old told the gathered members of National Action, a banned far-right group, that he had slaughtered a pig in preparation for killing Rosie Cooper, the mp for West Lancashire. After that he would murder a policewoman, dc Victoria Henderson, as part of a campaign of “white jihad”, he explained.

The far right is on the march. One way it manifests itself is through violence. Mr Renshaw’s foiled plot, which can be reported in full following the end of a trial earlier this month, would have meant the second murder of an mp in barely a year. Jo Cox, another Labour mp, was killed in 2016 by Thomas Mair, a far-right terrorist who gave his name as “death to traitors, freedom for Britain” when he appeared in the dock. Darren Osborne, who drove a van into worshippers outside a mosque in 2017, killing one person, had hoped to kill Labour’s leader, Jeremy Corbyn, too. Death threats are now common for mps. Den Rest des Beitrags lesen »

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