Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 13. Februar 2019

Bitte wach auf, Europa

Posted by hkarner - 13. Februar 2019

George Soros

George Soros is Chairman of Soros Fund Management and Chairman of the Open Society Foundations. A pioneer of the hedge-fund industry, he is the author of many books, including The Alchemy of Finance, The New Paradigm for Financial Markets: The Credit Crisis of 2008 and What it Means, and The Tragedy of the European Union.

MÜNCHEN – Europa schlafwandelt in Richtung Untergang, und die Europäer müssen aufwachen, bevor es zu spät ist. Tun sie es nicht, wird die Europäische Union dem Muster der Sowjetunion aus dem Jahr 1991 folgen. Weder unsere Regierungen noch die Normalbürger scheinen zu verstehen, dass wir an einem revolutionären Moment stehen, dass die Bandbreite der Möglichkeiten enorm ist und dass das letztlich Resultat daher hochgradig unsicher ist.

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Why Nationalism Works: And Why It Isn’t Going Away

Posted by hkarner - 13. Februar 2019

Date: 12-02-2019
Source: Foreign Affairs By Andreas Wimmer

Nationalism has a bad reputation today. It is, in the minds of many educated Westerners, a dangerous ideology. Some acknowledge the virtues of patriotism, understood as the benign affection for one’s homeland; at the same time, they see nationalism as narrow-minded and immoral, promoting blind loyalty to a country over deeper commitments to justice and humanity. In a January 2019 speech to his country’s diplomatic corps, German President Frank-Walter Steinmeier put this view in stark terms: “Nationalism,” he said, “is an ideological poison.”

In recent years, populists across the West have sought to invert this moral hierarchy. They have proudly claimed the mantle of nationalism, promising to defend the interests of the majority against immigrant minorities and out-of-touch elites. Their critics, meanwhile, cling to the established distinction between malign nationalism and worthy patriotism. In a thinly veiled shot at U.S. President Donald Trump, a self-described nationalist, French President Emmanuel Macron declared last November that “nationalism is a betrayal of patriotism.”

The popular distinction between patriotism and nationalism echoes the one made by scholars who contrast “civic” nationalism, according to which all citizens, regardless of their cultural background, count as members of the nation, with “ethnic” nationalism, in which ancestry and language determine national identity. Yet efforts to draw a hard line between good, civic patriotism and bad, ethnic nationalism overlook the common roots of both. Patriotism is a form of nationalism. They are ideological brothers, not distant cousins. Den Rest des Beitrags lesen »

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Türkis-blauer Griff nach der Statistik Austria schlägt hohe Wellen

Posted by hkarner - 13. Februar 2019

András Szigetvari, 12. Februar 2019, 18:05 derstandard.at

Der Statistik Austria steht ein grober Umbau bevor. Der SPÖ-nahe Generaldirektor dürfte seinen Job verlieren

Der durchschnittliche Österreicher wiegt bei der Geburt 3,317 Kilogramm, ist 50,5 Zentimeter groß und hat eine Lebenserwartung von knapp 81 Jahren. Sollte er oder sie heiraten, besteht eine Scheidungswahrscheinlichkeit von 41 Prozent. In 1,4 Millionen Haushalten gibt es Haustiere, meistens Hunde und Katzen, und im Schnitt wendet ein Katzenhalter im Jahr 532,27 Euro für sein Haustier auf. Das sind keine Schätzungen, sondern Berechnungen der Statistik Austria. Die Bundesagentur mit Sitz in Wien erhebt und verarbeitet im öffentlichen Auftrag Abermillionen Daten aus Österreich. Die Statistikagentur liefert damit Grundlagen für die Politik: Zu den Aufgaben der Agentur gehört es schließlich auch, Wirtschaftswachstum, Verschuldung, Arbeitszeit, Einkommen oder Armutsgefährdung zu ermitteln.

Kanzleramt greift ein

Im Moment beschäftigen die Datenmanager aber ganz andere Dinge. Nach Informationen des STANDARD herrscht in der Statistik große Aufregung. Grund ist ein Umbau der Strukturen, den das Bundeskanzleramt vorantreibt, sowie ein interner Grabenkampf in der Führungsebene. Im türkis geführten Kanzleramt wurde unter Leitung des einflussreichen Generalsekretärs Dieter Kandlhofer eine Reformgruppe eingerichtet. Sie soll in den kommenden Monaten das Bundesstatistikgesetz überarbeiten und die Weichen für eine Neuorganisation der Statistik stellen. Ziel ist es offenbar, die Institution näher an das Kanzleramt heranzuführen. Die Statistik Austria ist seit 2000 eine ausgegliederte Agentur, die vom Kanzleramt zwar beaufsichtigt wird, aber inhaltlich unabhängig arbeitet. Welche Analysen also wann veröffentlicht werden, entscheidet die Institution selbst.

Kommunikation Chefsache

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Studie zu Arbeitskräftebedarf Deutschland braucht 260.000 Zuwanderer pro Jahr

Posted by hkarner - 13. Februar 2019

Auch bei der Rente mit 70 und einer höheren Geburtenrate kommt der deutsche Arbeitsmarkt nicht ohne Fachkräfte aus dem Ausland aus, ergibt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Jährlich müssten deshalb 260.000 Menschen zuziehen.

Dienstag, 12.02.2019 10:42 Uhr, spiegel.online

Um den Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft zu decken, braucht Deutschlandeiner Studie zufolge in den nächsten 40 Jahren jährlich netto mindestens 260.000 Einwanderer. Ohne Migration werde das Angebot an Arbeitskräften angesichts der alternden Gesellschaft bis zum Jahr 2060 um rund 16 Millionen Personen – also um fast ein Drittel – massiv schrumpfen, schreiben die Forscher.
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Bei der Ermittlung der Zuwandererzahl seien auch Potenziale der in Deutschland lebenden Arbeitskräfte eingerechnet worden, betonen sie. So seien eine höhere Geburtenrate sowie eine steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern bereits berücksichtigt. „Doch selbst wenn Männer und Frauen gleich viel arbeiteten und in Deutschland eine Rente mit 70 eingeführt würde, könnte der Fachkräftebedarf nicht mit inländischen Mitteln gedeckt werden“, schreibt die Bertelsmann-Stiftung als Auftraggeber der Studie. Deren Zahlen basieren auf Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Hochschule Coburg. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Importance of Elsewhere

Posted by hkarner - 13. Februar 2019

Date: 12-02-2019
Source: Foreign Affairs By Kwame Anthony Appiah

In Defense of Cosmopolitanism

In October 2016, British Prime Minister Theresa May made her first speech to a Conservative conference as party leader. Evidently seeking to capture the populist spirit of the Brexit vote that brought down her predecessor, she spoke of “a sense—deep, profound, and, let’s face it, often justified—that many people have today that the world works well for a privileged few, but not for them.” What was needed to challenge this, May argued, was a “spirit of citizenship” lacking among the business elites that made up one strand of her party’s base. Citizenship, she said, “means a commitment to the men and women who live around you, who work for you, who buy the goods and services you sell.” She continued:

Today, too many people in positions of power behave as though they have more in common with international elites than with the people down the road, the people they employ, the people they pass on the street. But if you believe you are a citizen of the world, you are a citizen of nowhere. You don’t understand what citizenship means.

Although May never used the term, her target was clear: the so-called cosmopolitan elite. Den Rest des Beitrags lesen »

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