Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 25. Oktober 2018

Europe’s Growth Problem in Italian

Posted by hkarner - 25. Oktober 2018

Date: 24-10-2018
Source: The Wall Street Journal By The Editorial Board

The mandarins of Brussels pick the wrong fight with Rome.

Italian Prime Minster Giuseppe Conte insisted his government has no „Plan B“ to change its budget, Rome, Oct. 23.

There’s little new in the budget battle roiling Rome—but when did that ever stop the European Commission? The mandarins of Brussels on Tuesday issued an unprecedented demand that Italy rewrite its bad budget in line with Brussels’ bad fiscal principles. The tangle contributed to a selloff in global equities.

The Commission wants Rome to deliver a budget deficit equal to no more than 0.8% of GDP next year, a commitment made by the previous Italian government. In theory that discipline should matter to an Italian government whose debt is more than 130% of GDP. But elections have consequences, and one result of the winning coalition of the right-wing League and vaguely left-wing 5-Star Movement is a new budget with a deficit of 2.4% of GDP annually for the next few years.

Other European governments and their taxpayers—and investors—have cause to be wary about parts of the Italian plan. Tens of billions of euros in new spending are slated for welfare handouts and public works that Italy can’t deliver without waste and corruption. None of this will boost economic growth, potentially leaving other eurozone countries to bail out an insolvent Italian state down the road.

But other parts of the Italian budget deserve support—in particular the two-rate flat tax proposed by League leader Matteo Salvini, which is the best shot at supply-side tax reform Italy has had in recent memory. As a first step toward this reform, the 2019 draft budget cuts the rate on small firms to 15% from 24%, with the top rate on larger companies to fall to 20% in the future. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kreditnachfrage erreicht neue Höhen, Wachstum flacht sich jedoch ab

Posted by hkarner - 25. Oktober 2018

Dank an J.G.

Banken/OeNB/Konjunktur/Wirtschaft und Finanzen 24/10
>
> Utl.: Österreich-Ergebnisse der euroraumweiten Umfrage über das Kreditgeschäft vom Oktober 2018

> Wien (OTS) – Seit Ende 2016 ist die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen.
> Dieser Trend hat sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im  Privatkundengeschäft verläuft vergleichsweise moderater. Das zeigen die Ergebnisse der vierteljährlichen Umfrage über das Kreditgeschäft im Euroraum, in der führende Banken nach ihren Einschätzungen gefragt werden. Die aktuellen Entwicklungen vollziehen sich vor dem Hintergrund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes.

> Der aktuelle Kreditboom wird vom gestiegenen Finanzierungsbedarf infolge der kräftigen Investitionstätigkeit der heimischen Unternehmen getrieben. Die Bruttoanlageinvestitionen legten 2016 und 2017 real um 4,3% bzw. 3,9% zu, die Ausrüstungsinvestitionen sogar  um 10,6% bzw. 4,6%. Die OeNB erwartet für 2018 eine ähnlich gute  Konjunktur wie im vergangenen Jahr. Steigende globale handels- und wirtschaftspolitische Risiken werden das Wachstum in weiterer Folge jedoch bremsen.

> Die starke Kreditnachfrage von Seiten der österreichischen Unternehmen trifft auch auf anhaltend attraktive Konditionen. Seit Mitte 2016 haben die Banken die Margen für durchschnittlich risikoreiche Kredite – hauptsächlich aus Wettbewerbsgründen – kontinuierlich gesenkt.

Im Privatkundengeschäft verläuft die Entwicklung moderater. Langfristig betrachtet zieht die Nachfrage nach Wohnbaukrediten sowie Konsum- und sonstigen Krediten seit 2010 tendenziell an. Seit Mitte 2017 ist es, den Umfrageergebnissen zufolge, jedoch kaum noch zu merklichen Nachfrageänderungen gekommen. Wie im Unternehmenskundengeschäft hat sich auch im Privatkundengeschäft die Wettbewerbssituation der Banken zu Gunsten der Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer ausgewirkt. So wurden die Margen für durchschnittlich risikoreiche Wohnbaukredite von den Banken ab 2017 immer weiter gelockert – auch im dritten Quartal 2018.

Themen der Umfrage waren diesmal auch das erweiterte Programm des Eurosystems zum Ankauf von Vermögenswerten und der negative Einlagenzinssatz des Eurosystems. Gemäß den Ergebnissen belastet das Ankaufprogramm seit seinem Bestehen aufgrund von gesunkenen  Nettozinsmargen die Ertragslage der Banken, hatte aber auch positive Einflüsse auf ihre Liquidität und ihre Finanzierungsbedingungen.

Ihre Ertragslage sehen die Banken auch vom negativen Einlagenzinssatz nachteilig betroffen. Dieser verursacht – den Angaben der Umfrageteilnehmer zufolge – einen anhaltenden Abwärtsdruck auf die Kreditzinsen und -margen und damit auch auf die Nettozinserträge der Banken. Es bleibt anzumerken, dass die allgemeine Wirksamkeit der geldpolitischen Maßnahmen des Eurosystems (Ankaufprogramm,  Einlagenzinssatz), die auf den Euroraum insgesamt abzielen, nicht anhand der hier präsentierten nationalen Effekte besprochen werden kann.

Die Zentralbanken des Euroraums – in Österreich die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) – führen gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank (EZB) seit Anfang 2003 viermal jährlich eine Umfrage über das Kreditgeschäft im Euroraum durch, um ihren Informationsstand über das Kreditvergabeverhalten der Banken, das Kreditnachfrageverhalten von Unternehmen und privaten Haushalten, sowie sonstige die Geldpolitik betreffende Themen zu verbessern. Dabei werden rund 150 führende Banken aus allen Ländern des Euroraums befragt, darunter acht Institute aus Österreich. Eine ausführlichere Darstellung der österreichischen Ergebnisse wird in Statistiken – Daten & Analysen Q4/2018 veröffentlicht. Die Resultate für den Euroraum werden von der EZB auf ihrer Website publiziert ( http://www.ecb.europa.eu/stats/money/surveys/lend/html/index.en.html ).
> Rückfragehinweis:>    Oesterreichische Nationalbank
>    Dr. Christian Gutlederer
>    Pressesprecher

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Wie die Besten managen

Posted by hkarner - 25. Oktober 2018

Pablo Isla von Inditex ist laut „Harvard Business Review“ der beste Firmenchef der Welt. Das Ranking der Top 100 ist aufschlussreich.

Seit Pablo Isla das Ruder übernahm, hat sich der Börsenwert von Inditex (Zara und Co.) versiebenfacht – auch wenn es in letzter Zeit nur seitwärts geht. 

Wien. Er gilt als bescheiden, fast scheu. Noch nie war er bei der Eröffnung eines Ladens, aber oft schaut er wenig später vorbei, um von den Mitarbeitern zu hören, was nicht funktioniert. Er mag keine langen Besprechungen, hält nichts von Präsentationen, aber geht viel herum. Als Dirigent sieht er sich selbst, der den richtigen Musikern zur passenden Zeit den Einsatz gibt. Aber spielen müssen diese dann selbst. Dafür sind die Hierarchien flach genug. Auch einfache Filialleiter von Zara, Bershka oder Massimo Dutti können bei ihrem Sortiment mitentscheiden.

Die Rede ist von Pablo Isla, Chef des spanischen Textilriesen Inditex – und der beste Topmanager der Welt. Im wohl anerkanntesten einschlägigen Ranking, dem der „Harvard Business Review“, hat der 54-Jährige nun zum zweiten Mal in Folge die Goldmedaille geholt. Das Ranking ist deshalb viel beachtet, weil es die langfristige Leistung der Manager bewertet, ohne auf Gehalt oder Quartalszahlen zu schielen. Ausgesucht wird aus den 1200 größten börsenotierten Unternehmen weltweit (sie machen 70 Prozent des Aktienkapitals aus). Bei der finanziellen Performance wird das Glück herausgerechnet, dass eine Firma in einem boomenden Land (wie den USA) oder einer florierenden Branche (etwa als

Prügel für Amazon-Gründer Den Rest des Beitrags lesen »

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