Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 21. August 2018

Ökonom Schulmeister: „Ich meine ’neoliberal‘ nicht als Schimpfwort“

Posted by hkarner - 21. August 2018

Interview András Szigetvari, 19. August 2018, 08:00 derstandard.at

Zu viele Konzerne jagen Gewinnen an den Finanzmärkten hinterher, argumentiert Stephan Schulmeister. Wie ließe sich das ändern?

Wien – Mehr Armut, mehr Arbeitslose, eine höhere Staatsverschuldung, und schuld daran ist der Neoliberalismus. Der Ökonom Stephan Schulmeister zeichnet in seinem neuen Buch „Der Weg zur Prosperität“ ein düsteres Bild. In diesem Werk hat Schulmeister seine Thesen aus vielen Jahrzehnten seiner wissenschaftlichen Arbeit zu einem einheitlichen Ganzen zusammengefasst.

STANDARD: Sind Sie nicht zu hart zum Neoliberalismus? Es gab doch große Wohlstandsgewinne in den vergangenen Jahrzehnten. Eine aktuelle Studie zeigt zum Beispiel, dass ein Arbeitnehmer in Deutschland im Schnitt drei Tage arbeiten muss, um sich einen Flachbildfernseher zu leisten. In den 60er-Jahren waren es 42 Arbeitstage für einen Schwarzweißfernseher.

Schulmeister: Das hat mit Kapitalismus und den ständigen Produktivitätsgewinnen zu tun, nicht mit Neoliberalismus. Durch den Fleiß von Ingenieuren und Technikern wurde die Innovation vorangetrieben. Dieser technische Fortschritt hat dafür gesorgt, dass Fernseher billiger geworden sind. Aber gleichzeitig ist die Zahl jener Menschen gestiegen, die davon nichts haben, weil sie arbeitslos sind oder nur noch prekäre Beschäftigung finden. Wir erleben also zwei Trends: einen technischen Fortschritt, dessen Möglichkeiten jedoch nicht voll ausgeschöpft werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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As Euro Crisis Ends, Italy Stokes Fear of a Revival

Posted by hkarner - 21. August 2018

Date: 19-08-2018
Source: The Wall Street Journal

Concern comes amid market jitters over Italian debt, attacks by politicians in Rome on Europe’s establishment

ROME—The end of Greece’s marathon bailout on Monday would mark the closure of the eurozone crisis—if only it weren’t for Italy, and nagging fears that the euro isn’t fixed after all.

European Union authorities will hail as a victory the completion of Greece’s financial-rescue program, an eight-year drama that triggered a wider European sovereign-debt panic. Greece’s economy has begun to grow again, although recovery has far to go. Defying many predictions, Greece has stayed in the euro, thanks to the strength of public support for keeping the currency, even amid one of the deepest economic depressions of modern times.

Meanwhile French President Emmanuel Macron, German Chancellor Angela Merkel and other EU leaders are discussing the next moves to bolster the currency union, building on various overhauls since the crisis.

Italy shows it might not be enough. Den Rest des Beitrags lesen »

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