Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 5. Juli 2018

Rom dreht Renzis Jobreform zurück

Posted by hkarner - 5. Juli 2018

Thesy Kness-Bastaroli aus Mailand, 5. Juli 2018, 07:00 derstandard.at

Die neue italienische Regierung erschwert die Befristung von Arbeitsplätzen und will Abwanderung von Betrieben verhindern.

Die italienische Regierung hat zu Wochenbeginn das „Gesetz der Würde“ erlassen. Damit wird auch der Arbeitsmarkt umgekrempelt, befristete Arbeitsverträge werden in Zukunft erschwert. Lohnnebenkosten für solche Arbeitsverhältnisse werden verteuert, höhere Abfindungen bei ungerechtfertigten Vertragsauflösungen gefordert. Befristete Arbeitsverhältnisse sollen künftig maximal 24 (bisher 36) Monate dauern können und nur noch vier (bisher fünf) Mal verlängert werden können. Außerdem sollen Betriebe, die öffentliche Hilfen erhalten haben, diese zurückzahlen, wenn sie innerhalb von fünf Jahren Produktionen ins Ausland verlagern. Laut dem Unternehmerverband Confindustria werden die Firmen infolge der neuen Maßnahmen künftig mit Neueinstellungen zögern. Der Handelsverband Confcommercio kritisierte das Paket: „Ein Schuss nach hinten“, heißt es. Die Befürchtungen, dass dadurch die Schwarzarbeit wieder zunimmt, werden selbst von den Gewerkschaften geteilt, die sich jedoch offiziell zum neuen Dekret bekennen.

Regionales Gefälle geblieben

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Orbán rüstet sich für seine nächste Schlacht

Posted by hkarner - 5. Juli 2018

Date: 05-07-2018
Source: WELT

Viktor Orbán macht der Kanzlerin seine Aufwartung in einer Zeit, in der Angela Merkel so angeschlagen ist wie selten zuvor. Umso strahlender dürfte der Ungar in Berlin auftreten.

In der Asylpolitik ist die EU nun dort, wo Ungarns Premier sie haben will. Doch bei seinem Berlin-Besuch kann er sich auf diesem Erfolg nicht lange ausruhen – denn Angela Merkel hat etwas, was Orbán unbedingt braucht.

Es ist ein heikler Besuch in schwierigen Zeiten, wenigstens aus Sicht des Kanzleramts. Am Donnerstag kommt ausgerechnet Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán nach Berlin zu Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU). Der Termin mit Europas ältestem Abschottungsbefürworter dürfte aus Sicht der Kanzlerin zur Unzeit kommen, haben sich die beiden Schwesterparteien doch eben erst auf einen Asylkompromiss geeinigt, der allerdings noch vom Koalitionspartner SPD abgesegnet werden muss.

Tatsächlich aber war das Treffen bereits direkt nach Orbáns Wiederwahl vereinbart worden, noch bevor der Streit die Union in Flammen setzte und das Ende von Merkels Kanzlerschaft nahe schien. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Cognitive Limits of Lifelong Learning

Posted by hkarner - 5. Juli 2018

Edoardo Campanella is a Future of the World Fellow at the Center for the Governance of Change of IE University in Madrid.

To succeed in today’s fast-changing labor market, workers are expected to be agile lifelong learners, comfortable with continuous adaptation, and willing to move across industries. But addressing skills obsolescence requires overcoming high psychological and intellectual barriers.

MILAN – As new technologies continue to upend industries and take over tasks once performed by humans, workers worldwide fear for their futures. But what will really prevent humans from competing effectively in the labor market is not the robots themselves, but rather our own minds, with all their psychological biases and cognitive limitations.

In today’s fast-changing labor market, the most in-demand occupations– such as data scientists, app developers, or cloud computing specialists – did not even exist five or ten years ago. It is estimated that 65% of children entering primary school today will end up in jobs that do not yet exist.

Succeeding in such a labor market requires workers to be agile lifelong learners, comfortable with continuous adaptation and willing to move across industries. If one profession becomes obsolete – a change that can happen virtually overnight – workers need to be able to shift nimbly into another. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Decline and Fall of Brexit

Posted by hkarner - 5. Juli 2018

Jacek Rostowski

Jacek Rostowski was Poland’s Minister of Finance and Deputy Prime Minister from 2007 to 2013.

With the clock ticking on Britain’s departure from the European Union, Prime Minister Theresa May’s „red lines“ rule out an exit deal before this fall. The longer the standoff continues, the more likely a British political crisis will erupt, as the massive economic and social costs of crashing out of the bloc begin to sink in.

LONDON – In the beginning, British Prime Minister Theresa May had a plan: “Brexit means Brexit.” The idea was to withdraw the United Kingdom from the European Union so fast that voters would not realize they had been sold a bill of goods during the EU referendum campaign and should therefore not punish the Conservative Party for having lied to them.

The plan was to pretend that whatever deal was negotiated with the EU would be a “bespoke” and “best possible” Brexit, allowing Britain to quit the bloc while retaining unfettered access to the European market. In strictly partisan political terms, the plan made sense right up until the snap election last June, when May lost her parliamentary majority. Den Rest des Beitrags lesen »

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Liechtensteinische Landesbank übernahm Semper Constantia Privatbank

Posted by hkarner - 5. Juli 2018

4. Juli 2018, 18:50 derstandard.at

Kaufpreis betrug rund 185 Mio. Euro – Ex-Hauptaktionäre zu 6 Prozent an der LLB beteiligt

Wien/Vaduz – Die Semper Constantia Privatbank AG gehört nun zur Gänze der Liechtensteinischen Landesbank AG (LLB). Die Komplettübernahme, die rund 185 Mio. Euro kostete, sei per heute, Mittwoch, abgeschlossen worden, teilte die LLB in einer Aussendung mit. Der Kaufvertrag war kurz vor Weihnachten unterzeichnet worden. Die Akquisition der Semper Constantia ermögliche es, Österreich als „dritten wichtigen Heimmarkt“ – neben Liechtenstein und der Schweiz – zu etablieren und das „Leistungsangebot in Österreich signifikant auszubauen“.

Die Übernahme eröffne der LLB-Gruppe auch den Eintritt in den österreichischen Markt für Fondsdienstleistungen. Mehr als 18 Milliarden Euro Mit der am 3. April abgeschlossenen Übernahme der LB (Swiss) Investment AG in Zürich sicherte sich die LLB bereits den Eintritt in den Schweizer Fondsmarkt. Nun baut die Gruppe laut Eigenangaben auch ihr Fondsgeschäft in Österreich stark aus. „Die beiden Akquisitionen stellen für uns einen Quantensprung in der Umsetzung unserer Strategie ‚StepUp2020‘ dar“, meint CEO Roland Matt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bank of America warnt vor einer baldigen Weltfinanzkrise à la 1998

Posted by hkarner - 5. Juli 2018

Das Szenario könnte sich in naher Zukunft wiederholen, befürchten die Analysten. Die mutmaßliche Ursache lässt sich momentan mit freiem Auge sehen. Die Analysten der Bank of America warnen

Die Weltfinanzkrise von 1997-1998 kann bereits in naher Zukunft wieder passieren. Dies ist das Ergebnis einer Analyse der Weltmärkte, die von der Bank of America vorgenommen worden ist und über die am Mittwoch Bloomberg berichtete.

Die aktuellen Entwicklungen auf den Weltmärkten ähneln laut Analysten denen vor 20 Jahren. Konkret würden die Schwellenmärkte unter dem Druck eines starken Dollars zusammenbrechen, während die Aktien von High-Tech-Unternehmen steigen. „Das stetige Wachstum in den USA, die Glättung der Renditekurve von Anleihen, die schrumpfenden Märkte in Entwicklungsländern – all das klingt wie ein Echo der Ereignisse vor 20 Jahren“, wird der führende Investmentanalyst der Bank of America, Michael Hartnett, zitiert.

Was momentan mit freiem Auge sichtbar ist, ist der rasante Anstieg des US-Dollars. Gleichzeitig büßte zuletzt der chinesische Yuan gegenüber allen Währungen ein. Auch der Rubel hat in den vergangenen vier Jahren – allerdings aufgrund des Ölpreisverfalls und der westlichen Sanktionen – massiv abgewertet. Sichtbar ist auch, dass die Aktien von High-Tech-Unternehmen steigen. Den Rest des Beitrags lesen »

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SORGEN UM EUROPA – DAMALS UND HEUTE

Posted by hkarner - 5. Juli 2018

FURCHE-Kolumne 244, 5. Juli 2018 Wilfried Stadler 

ACH, EUROPA! Nur zwölf Jahre liegt der letzte EU-Vorsitz Österreichs zurück – und wie anders waren in dieser doch gar nicht so fernen Zeit die Vorzeichen, unter denen er stattfand.

Die ungetrübte Aufbruchsstimmung bei der Auftaktveranstaltung „Sound of Europe“, die am 250. Geburtstag Mozarts im Jänner 2006 in Salzburg über die Bühne ging, ist mir noch in guter Erinnerung. Unter dem Vorsitz von Bundeskanzler Schüssel berieten Europas Politiker damals mit Repräsentanten der Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst im Zeichen eines noch ungebrochenen Erweiterungsoptimismus über Zukunftsfragen. Erst eineinhalb Jahre zuvor waren fast alle Nachbarstaaten des ehemaligen „Ostblocks“ zu EU-Mitgliedern geworden, die Erweiterung um Bulgarien und Rumänien stand unmittelbar bevor.

Wohl sprach man auch damals über eine „Europäische Krise“. Gemeint war damit aber lediglich das zähe Ringen um eine neue europäische Verfassung, deren Zustandekommen wegen der zunächst fehlenden Zustimmung der niederländischen und französischen Bevölkerung gefährdet schien. Sie trat dann drei Jahre später als Vertrag von Lissabon in Kraft. Solche Sorgen hätten wir heute gerne! Den Rest des Beitrags lesen »

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