Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for Juni 2018

Österreichs EU-Ratspräsidentschaft: „Servus Europa“

Posted by hkarner - 30. Juni 2018

Flüchtlinge, Flüchtlinge, Flüchtlinge: Österreich übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft, und der Schwerpunkt der Wiener Politik scheint klar zu sein. Kritiker warnen vor den Folgen für die Europäische Union.

Von Hasnain Kazim, Wien
Sebastian Kurz

Samstag, 30.06.2018 10:07 Uhr. derspiegel.de

Eine Fahrt mit der Seilbahn gibt es an diesem Samstag im Wintersportort Schladming, ein „Gipfelpicknick“, am Abend ein Konzert, bei dem unter anderem Cesár Sampson auftreten wird. Der Sänger hatte für Österreich beim Eurovision Song Contest den dritten Platz belegt.

Schöne Bilder also, so ist es geplant. Und dann wäre da natürlich auch noch der bulgarische Premierminister Bojko Borissow, der symbolisch den EU-Ratsvorsitz an Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz übergibt. Österreich, seit 1995 in der EU, übernimmt nach 1998 und 2006 zum dritten Mal diese Aufgabe.

„Servus Europa“ hat die Regierung die Feier zum Beginn ihrer Ratspräsidentschaft genannt. Man könnte das auch als Abschiedsgruß verstehen. Ganz abwegig wäre das nicht. Denn die Frage muss schon erlaubt sein, wie europäisch das heutige Österreich unter der bürgerlich-konservativen ÖVP und ihrem rechtspopulistischen Koalitionspartner FPÖ eigentlich noch ist.

Jung, aber erfahren Den Rest des Beitrags lesen »

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EU Leaders Reach Migration Deal, Giving Merkel Respite at Home

Posted by hkarner - 30. Juni 2018

Date: 29-06-2018
Source: The Wall Street Journal

A migration deal patched together by European Union leaders early Friday appeared to have won German Chancellor Angela Merkel a respite in the toughest battle of her political career.

EU leaders after nine hours of negotiations agreed to help coastline countries, notably Italy, by redistributing some of the migrants rescued in the Mediterranean, provided they are placed in detention.

In parallel, the EU said it would seek to set up reception centers in North African countries where most migrants rescued at sea would be sent back to. Those centers, called “disembarkation platforms,” will be run together with United Nations agencies that will ensure that people are housed in humane conditions while awaiting repatriation or resettlement to European countries. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hard Brexit is unravelling

Posted by hkarner - 30. Juni 2018

Date: 28-06-2018
Source: The Economist

Amid a row between business leaders and Tory hardliners, a softer Brexit gains political ground

WITH a Tory government in power, business ought to be content. Yet it is crotchety. In Theresa May’s first year in office, many businessfolk complained they were not getting a hearing. Access to the prime minister has improved since she lost her majority in last year’s election, but plenty say they are still not listened to.

This is especially true when it comes to Brexit, their biggest concern. Most recently the five biggest business lobbies joined forces to warn that slow progress in the talks in Brussels was forcing firms to plan for a worst-case outcome, losing the benefits of a transitional period after Britain leaves the European Union next March. Their letter followed a statement from Airbus that it might pull out of Britain in the event of a no-deal Brexit. Carmakers piled in, with BMW and Honda warning that leaving the EU’s customs union and single market would disrupt supply chains. A counter-blast from Brexiteers was notable for its dearth of business support. Den Rest des Beitrags lesen »

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Trump Undermines Himself on Trade

Posted by hkarner - 30. Juni 2018

Simon Johnson, a former chief economist of the IMF, is a professor at MIT Sloan, a senior fellow at the Peterson Institute for International Economics, and co-founder of a leading economics blog, The Baseline Scenario. He is the co-author, with James Kwak, of White House Burning: The Founding Fathers, Our National Debt, and Why It Matters to You.

America’s president seems utterly convinced that a trade war would be good for the US (and presumably for him politically). But his behavior on trade may quickly also become counterproductive, for three reasons.

WASHINGTON, DC – US President Donald Trump recently launched a tirade against Harley-Davidson, the iconic American manufacturer of motorcycles. The cause of his outburst – accompanied by threats to impose taxes “like never before” on the company – was the news that Harley plans to invest in new manufacturing operations outside of the United States.

The company’s reasoning is straightforward and compelling. Trump has threatened to raise tariffs on imports from Europe, and some of those higher duties are already in place. The Europeans, in response, are imposing higher tariffs on imports from the US, such as motorcycles (as well as bourbon, orange juice, and playing cards). Harley-Davidson would like to avoid those extra European taxes – and it can do that by locating some of its production in places not subject to such high European tariffs. Den Rest des Beitrags lesen »

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Erste personelle Veränderungen in der FMA

Posted by hkarner - 30. Juni 2018

David Grünberger, Leiter der Bilanzkontrolle, wird die FMA verlassen. Er geht zur Europäischen Zentralbank.

Wien. Wenig Freude haben die beiden Vorstände der FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller, mit den Plänen von Finanzminister Hartwig Löger, der Behörde Kompetenzen wegzunehmen. So erklärte Löger in einem „Presse“-Interview, er wolle die Rechnungslegungsprüfung aus der FMA herauslösen. Hier habe es „dauernd Auseinandersetzungen zwischen FMA und der Prüfstelle für Rechnungslegung (OePR) gegeben.“ Für Veränderungen besteht aus Sicht der Vorstände keinerlei Bedarf, sowohl mit der Nationalbank als auch mit der OePR laufe die Zusammenarbeit prima. Das jetzige System bewähre sich bestens.

Neue Herausforderung bei der EZB

Dass sich Löger von der geplanten Reform auch von der FMA nicht abhalten lassen wird, dürfte sich in der Behörde schon herum gesprochen haben. Dafür spricht eine personelle Veränderung, von der die „Presse“ erfuhr: David Grünberger, stellvertretender Leiter der Abteilung „Integrierte Finanzmärkte“, soll die FMA im Herbst verlassen. Den Rest des Beitrags lesen »

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US-Digitalkonzerne sind wertvollste Unternehmen der Welt

Posted by hkarner - 29. Juni 2018

29. Juni 2018, 10:53 derstandard.at

Apple ist das teuerste Unternehmen, Alibaba und Tencent sind unter den Top 10

Frankfurt – Die US-Giganten Apple, Amazon und Co dominieren einer Studie zufolge die Weltbörsen. Erstmals finden sich unter den teuersten sechs Unternehmen weltweit ausschließlich Digitalkonzerne, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Analyse des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY hervorgeht. Angeführt wird das Ranking Ende Juni erneut vom iPhone-Hersteller Apple mit einem Marktwert von 905 Milliarden Dollar (781 Milliarden Euro, Stichtag 27. Juni). Mit zwei Ausnahmen dominieren US-Konzerne die Liste der Top 10. Deutsche Konzerne landen auf den hinteren Rängen der Top 100, österreichische Unternehmen scheinen nicht auf. Den Rest des Beitrags lesen »

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Löger will mehr Einfluss bei Bankenaufsicht

Posted by hkarner - 29. Juni 2018

28. Juni 2018, 11:47derstandard.at

„Presse“: FMA als weisungsfreie Institution mit Pflichten bei Regulierung und Aufsicht einzurichten war ein „systemischer Fehler“

Wien – Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) will mehr Einfluss auf die Bankenaufsicht. Es sei aus seiner Sicht „zu wenig, sich nur zu überlegen, ob die Bankenaufsicht in der FMA oder in der Nationalbank zusammengelegt werden soll …. Das Ministerium muss ein Mindestmaß an Einfluss haben, um die Unternehmen von der vielen Regulatorik zu ‚destrangulieren'“, sagte der Minister im Gespräch mit der „Presse“. Eine Aufsicht habe die Vorgaben dann vernünftig zu exekutieren. Bei der Schaffung der FMA vor 15 Jahren habe man „einen systemischen Fehler gemacht und sowohl einen Großteil der Regulierung als auch die Aufsicht selbst an eine weisungsfreie Behörde delegiert ….

Damit war das Ministerium nicht mehr gefordert, denn immer stand die FMA in der Verantwortung“, so Löger. Nun sei es „meine Aufgabe, eine neue Struktur zu konzipieren und die Aufsicht neu zu organisieren. Wohlgemerkt, ich rede jetzt nicht über die Geldpolitik, die die OeNB unabhängig wahrzunehmen hat“. Die vier Szenarien, die eine Arbeitsgruppe zur Neugestaltung der Aufsicht ausgearbeitet hat, „reichen nicht ganz aus“, so der Minister. Ihn stört, dass die Finanzmarktaufsicht exekutive und regulatorische Aufgaben, die teilweise hochpolitisch seien, übernimmt. „Die Polizei schreibt auch nicht die Gesetze, die sie dann vollzieht. Daher werden wir für eine klare Trennung dieser Verantwortungsebenen sorgen“ Den Rest des Beitrags lesen »

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General Ejected

Posted by hkarner - 29. Juni 2018

Date: 28-06-2018
Source: The Economist

John Flannery gets down to business restructuring General Electric
Booted from the Dow this week, GE is becoming humbler but fitter

THIS should have been one of the darkest weeks in the history of General Electric (GE). The firm founded by Thomas Edison has been a member of the Dow Jones Industrial Average, a stockmarket index comprised of leading American companies, for over a century. Alas, mismanagement and a failure to move with the times have turned the erstwhile icon of innovation into a disorganised, debt-laden mess. GE’s shares have plunged to below a quarter of their peak value in 2000. On June 26th GE was ejected from the Dow index and replaced by Walgreens Boots Alliance, a big health-care firm.

Yet on that same day a ray of sunshine also fell on GE. John Flannery, an insider known for his number-crunching skills who took over as the troubled firm’s boss last August, announced details of a much-awaited restructuring plan. Over the next couple of years GE will spin off its healthcare division and unwind its newish stake in Baker Hughes, a petroleum-services firm. He had previously confirmed the sale of its train locomotive division. Taken together, these three units generate roughly $40bn a year, about a third of the firm’s annual revenues.

GE’s share price rose on the news. The obvious reason for cheer was Mr Flannery’s renewed promise to slim down the unwieldy conglomerate, including a vow to slash its net debt and pension obligations by $25bn. He also promised to cut an extra $500m in costs, on top of previously announced cuts, by 2020. Beyond this willingness to wield the axe, Mr Flannery’s plan for fixing GE has three attractive elements: call them “spinners”, spin-offs and “spinning down”. Den Rest des Beitrags lesen »

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West’s Failure to Reform Threatens World Order

Posted by hkarner - 29. Juni 2018

Date: 28-06-2018
Source: YaleGlobal

A rebalancing of world power is underway, and global and regional organizations are in need of reform. China and Russia challenge the post–World War II international order developed by the United States and its allies. China’s swift economic growth and Russia’s military interventions have caught the West off guard, explains journalist and author Humphrey Hawksley: „China… is stepping into an array of vacuums created by economic crises, weak governance and unpredictable populism, yet nether Beijing nor Moscow has the wherewithal to build rival institutions of the strength that has allowed the West to hold sway in the world order for centuries.“ International organizations designed to promote cooperation have not kept pace with social and economic changes since 1945. Groups like the United Nations, the European Union and the International Monetary Fund must take voices of rising powers into account or risk losing credibility and influence. Hawksley concludes, “The West’s failure to act on modernizing the world order is becoming as much a threat to the West’s rules-based system as is Russia and China’s attempt to challenge it.” – YaleGlobal
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Does the West Want What Technology Wants? Jun 27, 2018 Ricardo Hausmann

Posted by hkarner - 29. Juni 2018

Project Syndicate, June 27, 2018

Ricardo Hausmann, a former minister of planning of Venezuela and former Chief Economist of the Inter-American Development Bank, is Director of the Center for International Development at Harvard University and a professor of economics at the Harvard Kennedy School.

In a world where technological progress promises large benefits, the capacity to supply the necessary conditions may determine which economies are positioned for success, and which are bound to go the way of the Spanish, Portuguese, or Ottoman Empires. That should worry today’s West more than it worries China.

CAMBRIDGE – In many dimensions, today’s West is not at its best. Many people are challenging the values of liberal democracy (individual rights and majority rule) and even those of the Enlightenment (reason, science, and truth). Populist parties are channeling such sentiments with considerable electoral success, capitalizing on economic malaise, widening inequality, and rising immigration.

Technology is often blamed for the social ills underpinning the populist surge. But what about the causal arrow that runs in the opposite direction, from society to technology? In a world where technological progress promises large benefits, the capacity to supply “what technology wants” may determine which economies are positioned for success, and which are bound to go the way of the Spanish, Portuguese, or Ottoman Empires. Nowadays, that should worry the West more than it worries China. Den Rest des Beitrags lesen »

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