Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 18. Januar 2018

Wie deutsch-französische Top-Ökonomen Europa umkrempeln wollen

Posted by hkarner - 18. Januar 2018

 András Szigetvari18. Jänner 2018, 08:32, derstandard.at

Konservative und progressive Experten legten Vorschläge für ein gemeinsames Budget sowie neue Banken- und Schuldenregeln für die Eurostaaten vor

Wien – Es war die vielleicht beste Nachricht aus dem Inneren der Eurozone seit acht Jahren: Die Arbeitslosigkeit im Währungsraum ist dabei, den niedrigsten Wert seit Beginn der Weltwirtschaftskrise 2009/2008 zu erreichen.

Wie die EU-Statistikbehörde Eurostat vor kurzem bekanntgab, ist die Arbeitslosigkeit im Euroraum auf 8,7 Prozent und damit den tiefsten Stand seit Jänner 2009 gefallen. Das Wachstum zieht schon länger an, selbst im euroskeptischen Italien scheint die Bevölkerung angesichts der besseren Konjunkturlage wieder Frieden mit dem Euro gemacht zu haben.

Große Brocken unerledigt

Die guten Nachrichten dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die größten Probleme in Europa unerledigt geblieben sind. Zu dieser Überzeugung gelangt eine Gruppe deutsch-französischer Ökonomen, die am Mittwoch einen Reformvorschlag für den Währungsraum vorgelegt hat – dieses Mal möglicherweise nachhaltig. Denn an den Reformvorschlägen mitgearbeitet haben einige der einflussreichsten konservativen wie progressiven Ökonomen in Berlin und Paris. PolicyInsight_Euroarea reform 91

Da ist etwa Jean Pisani-Ferry. Der Franzose zählt zu den engsten wirtschaftspolitischen Beratern des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Nicolas Véron hat mitgeschrieben, ein weltweit führender Experte für Bankenreformen. Auf deutscher Seite zählt Clemens Fuest zu den Koautoren. Er ist Chef des Münchner ifo-Instituts, das in Eurofragen eher als konservativ gilt. Zugleich finden sich auf der Liste aber auch SPD-nahe Wissenschafter.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Griechenland dankt einem Österreicher

Posted by hkarner - 18. Januar 2018

Thomas Wieser hat in der griechischen Schuldenkrise zwischen Nord- und Südeuropa erfolgreich vermittelt. Zu seinem Abschied streut ihm Athen, das noch dieses Jahr finanziell auf eigenen Beinen stehen möchte, Blumen.

Thomas Wieser hat zwischen Nord- und Südeuropa vermittelt.

Athen. Seltene Aufmerksamkeit für einen österreichischen EU-Beamten gab es in den vergangenen Tagen in Griechenland: Die renommierte Tageszeitung „Kathimerini“ widmete Thomas Wieser, dem scheidenden Vorsitzenden der Eurogroup Working Group – das ist jene Gruppe, die als administrative Basis der Eurofinanzminister agiert –, eine ganze Seite. Geschildert wurde Wieser als Mann, der „als Österreicher“ bei den Industriestaaten des europäischen Nordens sowie im Süden Vertrauen genoss und oft im letzten Moment, mithilfe seines „beißenden Humors“, die Verhandlungen rettete.

Einen Tag später zitierte ihn auch Kyriakos Mitsotakis, Chef der konservativen Opposition, als er im Parlament während der Diskussion zum jüngsten Spar- und Reformpaket für die nächste Kredittranche der Gläubiger die Unfähigkeit der Regierung von Alexis Tsipras anprangerte, internationale Investoren anzulocken. Wieser habe erklärt, dass die Regierungspolitik eines der Hauptprobleme für das Fernbleiben von Investoren sei. Mitsotakis vergaß allerdings anzufügen, dass der EU-Vermittler vor allem die Rechtsunsicherheit aufgrund der viel zu langsamen Rechtsprechung in Griechenland anführte – ein Problem, das nicht erst seit Tsipras‘ Machtantritt im Jahr 2015 besteht.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Horrible, this is the leader of the free world?

Posted by hkarner - 18. Januar 2018

Date: 17-01-2018
Source: The Wall Street Journal
Subject: How Donald Trump Has Upended U.S. Foreign Policy

In his first year, president has reshuffled U.S. relationships, elevating Gulf Arab leaders, alienating Europeans and eschewing some tough talk on China and Russia

In May, a blue and white 747 emblazoned with the presidential seal cruised over Saudi Arabia and Jordan before entering Israeli airspace, making a short but historic journey from Riyadh to Tel Aviv.

That flight, carrying President Donald Trump on his first foreign trip, was remarkable not just because it was the first direct presidential flight between Saudi Arabia and Israel. It also was a potent symbol to the world that Mr. Trump had his own ideas about America’s best friends and enemies.

Gone were the days of visiting Mexico and Canada first—something every president since Reagan (and nearly all of his predecessors) have elected to do. To the contrary, Mr. Trump has soured both of those relationships, repeatedly threatening to withdraw from the North Atlantic Free Trade Agreement and even telling The Wall Street Journal last week that he would use negotiations on the pact to pay for a controversial wall on the U.S.-Mexico border. Den Rest des Beitrags lesen »

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