Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 4. Mai 2017

ENDLICH WACHSTUM! WELCHES WACHSTUM?

Posted by hkarner - 4. Mai 2017

Wilfried Stadler, Die Furche, 4. Mai 2017

So durchwachsen dieser spätwinterliche April auch gewesen sein mag – der Konjunktur-Frühling ist nicht aufzuhalten. Auch wenn sich im Rückblick sämtliche Aufwärts-Prognosen der Wirtschaftsforscher der vergangenen Jahre als zu optimistisch erwiesen haben: diesmal wollen wir ihnen glauben, dass die Wachstumsschwäche überwunden ist. Und, ja, das ist eine gute Nachricht! Denn wenn auch längst unbestritten ist, dass die Veränderung des Bruttosozialproduktes, die wir in Wachstumsraten abbilden, keine allein seligmachende Messzahl sein kann, dient sie doch als Anhaltspunkt, an dem sich der Zustand einer Volkswirtschaft ablesen lässt: ob die Kaufkraft steigt, ob Arbeitsplätze geschaffen werden, ob die Stimmung in den Unternehmen gut ist, kurz: ob etwas weitergeht.

Seit der 1972 veröffentlichten Studie des „Club of Rome“ über „Die Grenzen des Wachstums“ gehören Umwelt und Ressourcenschonung zur unverrückbaren Voraussetzung verantworteten Wirtschaftens. Soziale Marktwirtschaft schließt die ökologische Dimension untrennbar mit ein. Mit der Finanzkrise ist eine weitere Grenze sichtbar geworden: unlimitiertes Wachstum des Finanzkapitals und der ihm entsprechenden Schuldenberge kann das Wirtschaftssystem jederzeit zum Kippen bringen. Wir müssen deshalb dafür Sorge tragen, dass Großbanken und Kapitalmärkte wieder auf ihre Kernaufgabe zurückgeführt werden, realen Wohlstand zu fördern, statt zu Selbstbedienungsläden für Spekulationsexperten zu verkommen. Denn Wertschöpfung ist nun einmal wichtiger als Geldschöpfung. Den Rest des Beitrags lesen »

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voestalpine-Chef will Arbeiter durch „white-collar workers“ ersetzen

Posted by hkarner - 4. Mai 2017

Der Transformationsprozess hin zur vollständigen Digitalisierung werde „mit Sicherheit 15 Jahre dauern – ohne Mitarbeiterabbau“, glaubt Konzernchef Wolfgang Eder.

Die Digitalisierung schreitet zügig voran – Menschen werden zusehends durch Computer ersetzt. Bei der voestalpine fallen dabei aber laut Konzernchef Wolfgang Eder keine Jobs weg: „Es werden keine dramatischen Arbeitsplatzeffekte damit verbunden sein“, sagte er vor Journalisten in Wien. Betroffene Konzernmitarbeiter würden umgeschult, kämen anderswo im Unternehmen unter oder gingen in Pension.

Als Beispiel dafür führte Eder das nunmehr vollautomatisierte Drahtwalzwerk im steirischen Leoben/Donawitz an. Die alte Anlage werde „in den nächsten Monaten“ abgestellt. Bisher arbeiteten dort 15 bis 20 Arbeitnehmer pro Schicht. „Heute wird das mit zwei Leuten im Kontrollraum und 15.000 Sensoren gefahren“, berichtete der voestalpine-Chef. Die Modernisierung startete im Sommer 2016. „Die Leute kommen alle am Standort unter – wir haben auch zwei Jahre lang umgeschult“, so Eder. Etwa 150 Mitarbeiter würden umgestellt, einige gingen in den Ruhestand. Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutscher Bundesbanker warnt vor Immobilienblase: „Ampel auf gelb“

Posted by hkarner - 4. Mai 2017

Beim Blick auf die Entwicklung der Preise für Immobilien in den Städten würden zunehmend die Alarmglocken läuten, sagt der Chef der deutschen Bundesbank.

Die Bundesbank warnt wegen der langanhaltenden Niedrigzinsen und der Renditejagd von Geldhäusern vor dem Entstehen einer gefährlich Immobilienblase in Deutschland. Im Moment gebe es zwar keine die Finanzstabilität gefährdende Blase, sagte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret am Donnerstag auf einer Veranstaltung in Frankfurt laut Redetext. „Aber die Ampel steht eindeutig auf gelb: Das gilt insbesondere für die Preisentwicklung“, sagte Dombret. Zudem deuteten Indikatoren bei Kreditvolumen und Vergabestandards auf eine erhöhte Risikonahme der Geldhäuser hin. Als Bankenaufseher mache er sich ernste Sorgen. Dombret ist im Bundesbank-Vorstand für die Bankenaufsicht zuständig.

Beim Blick auf die Entwicklung der Preise für Immobilien in den Städten würden zunehmend die Alarmglocken läuten, sagte Dombret. Insbesondere in Großstädten seien zu einem guten Teil Übertreibungen zu erkennen. „In den 127 Städten des Indikators der Bundesbank sind die Preise seit 2010 um fast 50 Prozent gestiegen; in den sieben Großstädten waren es gar mehr als 60 Prozent“, warnte der Notenbanker. Den Rest des Beitrags lesen »

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Cheating Britain Out of Europe

Posted by hkarner - 4. Mai 2017

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Seizing the Center

Posted by hkarner - 4. Mai 2017

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Where US Manufacturing Jobs Really Went

Posted by hkarner - 4. Mai 2017

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Opinion: Trump’s kleptocracy could be turning the U.S. into a banana republic

Posted by hkarner - 4. Mai 2017

Thanks to R.H.

Published: May 3, 2017 8:04 a.m. ET

 Lawsuits and other tools are needed to restrain presidential power

Donald Trump’s presidency has already undermined or called into doubt a number of fundamental norms of American democracy.  

Consider: Trump and his advisers have threatened political opponents and journalists who criticize or raise questions about the administration.  Last weekend, White House Chief of Staff Reince Priebus suggested weakening First Amendment protections governing freedom of the press as a possible tactic.  Trump has made a practice of praising foreign dictators and authoritarians like Russia’s Vladimir Putin, Egypt’s Abdel Fattah al-Sisi, France’s Marine Le Pen, and Rodrigo Duterte of The Philippines,  while mocking, threatening, and questioning  the legitimacy of U.S. federal judges who issue rulings against the administration’s policies.

One of the most disturbing things about these developments is that what once would have been universally seen as scandalous has become almost commonplace For instance, as commentator Matt Yglesias recently observed, the Trump family has unprecedented conflicts of interest (Donald Trump incorrectly stated that it’s impossible for the president to have such conflicts).  Trump and his children are boldly defiant about theirintentions to profit from the presidency, and it’s clear that they believe they can do so with impunityDen Rest des Beitrags lesen »

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To Understand ‘Brexit,’ Look to Britain’s Tabloids

Posted by hkarner - 4. Mai 2017

Date: 03-05-2017
Source: The New York Times

Despite their falling circulations and tarnished reputations, tabloids maintain a striking grip on power as Britain prepares to cut ties with the European Union.


LONDON — Tony Gallagher, editor of The Sun, one of Britain’s most raucous and influential tabloids, looks down on the government, literally. From the height of his 12th-floor newsroom, all glass and views, the Palace of Westminster seems like a toy castle, something to be played with or ignored at will.

Mr. Gallagher also looks down on the editor of the more measured Times of London, whose office is one floor below and who makes a point of keeping his blinds drawn. The hierarchy is not lost on either man.

In Britain after the so-called Brexit vote, the power of the tabloids is evident. Their circulations may be falling and their reputations tarnished by a series of phone-hacking scandals. But as the country prepares to cut ties with the European Union after a noisy and sometimes nasty campaign, top politicians court the tabloids and fear their wrath. Broadcasters follow where they lead, if not in tone then in topic.

Their readers, many of them over 50, working class and outside London, look strikingly like the voters who were crucial to the outcome of last year’s referendum on membership in the European Union. It is these citizens of Brexitland the tabloids purport to represent from the heart of enemy territory: Housed in palatial dwellings in some of London’s most expensive neighborhoods, they see themselves as Middle England’s embassies in London.

In the campaign leading up to a snap election on June 8, most tabloids can be counted on to act as the zealous guardians of Brexit and as a cheering section for the Conservative government of Prime Minister Theresa May — even though the city that houses them voted the other way. Den Rest des Beitrags lesen »

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