Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 2. Mai 2017

Heta: FMA schneidet etwas weniger tief

Posted by hkarner - 2. Mai 2017

Die Finanzmarktaufsicht reduziert den Schuldenschnitt bei der Hypo-Bad Bank Heta von 53,98 Prozent auf 35,60 Prozent. Die Kosten für die Steuerzahler werden kleiner. Grund ist, dass die Abwicklung besser läuft als erwartet.

Seither ist ein Jahr vergangenen und die Abwicklung noch weiter fortgeschritten. Wie „Die Presse“ berichtete verfügte die Heta per Anfang April 2017 bereits über Barmittel im Ausmaß von 7,9 Mrd. Euro. Angesichts von Gesamtschulden in Höhe von 13,4 Mrd. Euro wäre somit bereits heute eine Quote von fast 60 Prozent möglich (also ein Schnitt von nur mehr 40 Prozent notwendig). Am Dienstag reagierte die Behörde nun darauf und erließ einen neuen „Mandatsbescheid“ vulgo Schuldenschnitt. Demnach werden die Schulden der Heta nur mehr um 35,6 Prozent geschnitten, was eine Quote von 64,4 Prozent ergibt. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Coming Brexit Breakdown?

Posted by hkarner - 2. Mai 2017

Mark Leonard is Director of the European Council on Foreign Relations.

Following British Prime Minister Theresa May’s invocation of Article 50 in March, many experts believe there is a strong chance that the coming UK-EU breakup talks will be calamitous for both sides. Mark Leonard, director of the European Council on Foreign Relations, explains why.

MAY 1, 2017 3 Mark Leonard, Project Syndicate

Since British Prime Minister Theresa May activated Article 50, formally starting the process of UK withdrawal from the EU, both sides have been adjusting their positions. May has signaled her support for EU unity and indicated that free movement may continue during a transition period. Meanwhile, the EU has agreed to discuss the outlines of a future trade agreement while the divorce talks go on.

And yet, because of the competing logics of the two sides, many experts think there is still a strong chance that the talks will result in tragedy for both.

May has revealed her hierarchy of goals, which reflects a belief that some things are more important than money. Den Rest des Beitrags lesen »

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Reprieve or Reform in Europe?

Posted by hkarner - 2. Mai 2017

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Die Weisheit des kontemplativen Lebens – inmitten von Mausefallen

Posted by hkarner - 2. Mai 2017

Gero Jenner, 30. April 2017

Vor kurzem erhielt ich eine Notiz, dass der bekannte Wirtschaftsanalyst Meinhard Miegel sich von der Ökonomie ab- und nun der schöneren Sphäre von Kunst, Kultur und Religion zuwenden würde. Jahre lang hatte Miegel sein Renommee auf Zahlen begründet, die sein Institut, das „IWG Bonn“, und später die „Denkwerkstatt Zukunft“ für ihn errechnete. Da ging es in erster Linie um Demographie und deren Folgen für Renten, Beschäftigung und den Wohlstand. Nun also würde es mit den Zahlen wohl eher zu Ende sein, die haben in Religion und Kunst nichts zu suchen – dort geht es um eine Dimension, die sich nicht quantifizieren lässt.
Ich weiß nicht, ob Meinhard Miegel sich an großen Vorbildern orientierte, als er diesen qualitativen Sprung vollzog. Blaise Pascal wäre da zu nennen, der ein begnadeter Mathematiker war, bevor er sich der Religion zuwandte, und natürlich der große Isaac Newton, der bekanntlich weit mehr Schriften esoterischen Inhalts verfasste als über Mathematik und Physik. Aber auch der Physiker Friedrich von Weizsäcker schrieb schließlich Bücher wie „Der Garten des Menschlichen“ und „Wege in der Gefahr“.

Tischrückende Nobelpreisträger Den Rest des Beitrags lesen »

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Theresa May’s Pyrrhic Victory

Posted by hkarner - 2. Mai 2017

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Nicht ohne meine Nation

Posted by hkarner - 2. Mai 2017

Date: 01-05-2017
Source: DIE ZEIT

Ob nun Frankreich, Großbritannien oder Polen: Die Europäer wollen ihre Identitäten nicht aufgeben. Nur die Deutschen träumen von neoliberaler Grenzenlosigkeit

Von Wolfgang Streeck ist emeritierter Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln

Europäische Union: Sollen in Zukunft alle eins werden? Das glaubt nur ein Land.

Nationen und ihre Staaten, so wird uns versichert, sind „soziale Konstruktionen“. Aber das heißt nicht, dass sie jederzeit dekonstruiert werden können. Auch Familien, Bürokratien, Aktiengesellschaften sind soziale Konstruktionen; abschaffen kann man sie trotzdem nicht. Wenn es ein gemeinsames europäisches Haus geben soll, muss in ihm Platz für die europäischen Nationen sein. An ihnen vorbei wird es keine europäische politische Ordnung geben, sondern nur mit ihnen, durch sie und auf ihrer Grundlage.

Eigentlich weiß das jeder, außer in Deutschland und, vielleicht, in Brüssel. Hier stellt man sich gerne vor, dass der nächste Schritt zu einem „vereinigten Europa“ von „europäischen Bürgern“ ausgehen sollte, die, ihrer Nationalstaaten überdrüssig, in einem irgendwie selbst eingesetzten Konvent die Entnationalisierung Europas beschließen. Ich nenne das den putschistischen Pfad zur europäischen Einigung. Dass er begehbar sein könnte, ist eine Illusion – aber Illusionen, und insbesondere solche deutsch-idealistischer Art, können katastrophale Folgen haben, indem sie vom Nötigen und Möglichen ablenken. Wer „Verfassungspatriotismus“ als Alternative zu Nationalismus und Chauvinismus anbietet, sollte sich übrigens nicht einmal in Gedanken um britische und holländische Referenden herummogeln wollen. Den Rest des Beitrags lesen »

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