Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Gemeinsamer Balkan als großes Missverständnis

Posted by hkarner - 12. April 2017

Adelheid Wölfl aus Sarajevo, 12. April 2017, 12:00 derstandard.at

Der Ökonom Wladimir Gligorow sieht den gemeinsamen Markt der sechs Balkanstaaten, die nicht in der EU sind, als problematisch Die Lastwagen sollen nicht mehr so lang an den Grenzen stehen, der Handel zwischen den sechs Balkanstaaten angekurbelt werden. Die Idee, einen gemeinsamen Markt von Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Serbien, dem Kosovo, Albanien und Mazedonien zu schaffen, wurde vor einigen Wochen von EU-Kommissar Johannes Hahn in Sarajevo vorgestellt. Die Idee geht vom serbischen Premier Aleksandar Vučić aus. Experten wie der Doyen der Südosteuropa-Ökonomen, Wladimir Gligorow, halten die Idee allerdings für äußerst unausgegoren. „Ein solcher gemeinsamer Markt würde bedeuten, dass man die gleichen Zölle gegenüber Drittstaaten schafft.“ Serbien habe ein Freihandelsabkommen mit Russland. Dieses würde es in so einem Fall vermutlich verlieren, da nicht anzunehmen sei, dass Russland dieses Abkommen auf alle sechs Balkanstaaten ausdehnen werde, erklärt Gligorow vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) dem STANDARD. – derstandard.at/2000055786623/Gemeinsamer-Balkan-als-grosses-Missverstaendnis

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