Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 3. April 2017

Bad Bank KA Finanz will in zehn Jahren heruntergefahren sein

Posted by hkarner - 3. April 2017

3. April 2017, 11:57 derstandard.at

Das ist die durchschnittliche Restlaufzeit ihres Abbau-Portfolios – Nettoverlust 2016 wieder bei 28 Millionen Euro – Auch heuer Verlust, kein Staatskapitalbedarf

Wien – Die staatliche KA Finanz, Bad Bank der einst notverstaatlichten Kommunalkreditgruppe, hat 2016 wieder 1,2 Mrd. Euro Risikopositionen (Wertpapiere, Kredite) zurückgefahren. Fast ebenso viel wie 2015 (1,2 Mrd. Euro). Diese Größenordnung will die Bank im Abbautempo vorerst beibehalten. Heuer sollen es 912 Mio. Euro sein. In etwa zehn Jahren will der Vorstand die Abbaubank heruntergefahren haben. Bei einer Durchschnittslaufzeit des Rest-Portfolios von zehn Jahren liege man damit nicht so falsch, sagt der Vorstand.

Einzelne Darlehen liefen freilich bis 2050 oder 2060, im Schnitt seien es aber zehn Jahre bis zur Tilgung. Mit dem bisherigen Risikoabbau auf mittlerweile 9,6 Mrd. Euro liege man weit vor den Planvorgaben, sagte Vorstandschef Helmut Urban heute zur APA. Seit ihrem Start hat die Bad Bank somit mehr als 25,7 Mrd. Euro an Risikopositionen abgebaut. Die EU hat die Abbaubank bis zum Jahr 2040 zum vollständigen Abbau verpflichtet.

Den Ehrgeiz, die Bank besonders schnell zu schließen, hat man in der KA Finanz nicht. Jeder Abbau habe mit Verkaufsverlusten zu tun. Wolle man also Steuergelder schonen, dann müsse dieser Abbau etappenweise verlaufen. Neues Staatskapital will man aus derzeitiger Sicht nicht mehr dafür brauchen. Man habe genug Kapital, um den „natürlichen Abbau“ zu bewerkstelligen. 2016 hat die KA Finanz ihre Bilanz mit einem Nettoverlust von 28 (Vorjahresverlust: 29,3) Mio. Euro geschlossen. Knapp 41 Millionen Euro bekam der Staat für 2016 an Haftungsentgelten. Die KA Finanz rechnet auch 2017 mit einem negativen operativen Ergebnis. Inklusive alter Verlustvorträge sind 226,7 Mio. Euro Bilanzverlust angesammelt. (APA, 3.4.2017) – derstandard.at/2000055302812/Bad-Bank-KA-Finanz-will-in-zehn-Jahren-heruntergefahren-sein

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Bundesbank-Vorstand sieht „ein Ende der Umsonstkultur“

Posted by hkarner - 3. April 2017

Banken und Sparkassen können an Kundenguthaben kein Geld mehr verdienen, weil die Zinsen alle ähnlich niedrig sind, sagt Andreas Dombret.

Deutsche-Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret sieht bei vielen Geldhäusern „ein Ende der Umsonstkultur“ für die Kunden. „Die Häuser verlangen für viele Dienstleistungen und Produkte wieder Gebühren“, sagte er der Zeitung „Die Welt“. „Allerdings müssen diese Produkte auch attraktiv sein, sonst werden Banken und Sparkassen dafür diese Preise nicht am Markt durchsetzen können“, warnte Dombret.

Viele Geldhäuser machen derzeit wegen niedriger Zinsen schlechtere Geschäfte – sie können etwa beim Geldverleihen weniger verdienen. Ursprünglich hätten Banken und Sparkassen an Kundenguthaben Geld verdient. „Heute ist das nicht mehr möglich, weil die Zinsen alle ähnlich niedrig sind. Der Bankensektor kann da nur Kosten senken oder Provisionen und Gebühren erhöhen“, sagte Dombret.

Wettlauf um niedrigste Regulierung schadet Den Rest des Beitrags lesen »

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Börsen: Nach Traumstart 2017 droht jetzt der Crash

Posted by hkarner - 3. April 2017

veröffentlicht am 3. 4. 2017 von , trend.at 

Die Börsen sind im ersten Quartal 2017 abgegangen wie die Raketen. Viele Börsen notierend nahe oder am Allzeithoch. Die Bilanz und warum es jetzt an den Börsen kritisch werden könnte.

 Der Dax notiert nahe dem Rekordhoch von 12.390 Zählern vom April 2015. Seit Jahresanfang sprang das deutsche Aktienbarometer um mehr als sieben Prozent in die Höhe. Im vergangenen Jahr betrug der Zuwachs über 23 Prozent. Der MDax, der Index mit den mittelgroßen deutschen Werten, setzte seinen Rekordlauf mit einer neuen Bestmarke fort. Der US-Aktienindex S&P ist ebenfalls in Fahrt. Seit Anfang des Jahres legte dieser um 5,3 Prozent zu.

Die Rallye-Stars seit Jahresbeginn im Überblick:

Die Wertentwicklung seit Beginn 2017:

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Wie wir den Euro – und damit Europa retten können

Posted by hkarner - 3. April 2017

Europa versucht, sich neu zu erfinden. In den kommenden Monaten soll die große Reformdiskussion in Gang kommen. Entscheidend wird am Ende aber nur eins sein: Ob es gelingt, den Euro zu retten.

 Eine Kolumne von , spiegel.de
 Die Briten gehen, und die übrigen 27 Staaten haben sich geschworen zusammenzubleiben. Nun wollen sie die EU umbauen, damit sie ihr Versprechen auch halten können. Kann das gelingen?
 Es wird spannend für Europa. Wieder einmal.

Ein Diskussionsprozess hat begonnen. Nach und nach werden in den kommenden Monaten immer neue Ideen auf den Markt kommen. Viel Papier, viele wohlklingende Absichten.

Entscheidend aber wird am Ende eine einzige Frage sein: Können sich die Nationen der Eurozone dazu durchringen, eine echte Währungsunion zu schaffen?

Wenn das gelänge, würden sie beweisen, dass es einen harten Kern Europas gibt, der unverbrüchlich zusammenbleiben will. Und wenn es schiefgeht? Dann würden sich die Chancen für die EU insgesamt rapide verschlechtern.

Der Euro ist nicht nur Geld Den Rest des Beitrags lesen »

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Delivering on Promises to the Middle Class

Posted by hkarner - 3. April 2017

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Illiberal Stagnation

Posted by hkarner - 3. April 2017

 

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The world has made great progress in eradicating extreme poverty

Posted by hkarner - 3. April 2017

Date: 01-04-2017
Source: The Economist

But the going will be much harder from now on

TO PEOPLE who believe that the world used to be a better place, and especially to those who argue that globalisation has done more economic harm than good, there is a simple, powerful riposte: chart 1, below. In 1981 some 42% of the world’s population were extremely poor, according to the World Bank. They were not just poorer than a large majority of their compatriots, as many rich countries define poverty among their own citizens today, but absolutely destitute. At best, they had barely enough money to eat and pay for necessities like clothes. At worst, they starved.

Since then the number of people in absolute poverty has fallen by about 1bn and the number of non-poor people has gone up by roughly 4bn. By 2013, the most recent year for which reliable data exist, just 10.7% of the world’s population was poor (the modern yardstick for destitution is that a person consumes less than $1.90 a day at 2011 purchasing-power parity). Poverty has almost certainly retreated further since 2013: the World Bank’s finger-in-the-wind estimate for 2016 is 9.1%. Homi Kharas of the Brookings Institution, a think-tank, calculates that someone escapes extreme poverty every 1.2 seconds. Den Rest des Beitrags lesen »

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Niall Ferguson, Historiker an der US-Eliteuniversität Harvard, warnt vor einer neuen Finanzkrise.

Posted by hkarner - 3. April 2017

mmnews, 02.04.2017

„Niemand sollte so tun, dass die Regulierung, die man seit 2008 auf beiden Seiten des Atlantik geschaffen hat, das Finanzsystem stabiler gemacht hätte“, sagte Ferguson der „Welt am Sonntag“.

Im Gegenteil: Durch neue Gesetze und Verordnungen seien zwar Banken dazu angehalten worden, größere Kapitalpuffer zu bilden, allerdings hätte eine überbordende Regulierung die Komplexität im Finanzsystem deutlich erhöht.

„Außerdem läuft vieles genauso weiter wie vorher, zum Beispiel die Ratingagenturen, die Derivatemärkte und die überzogene Verschuldung“, sagte Ferguson. Die Welt sei schlecht auf neue Verwerfungen vorbereitet, warnen Experten. Den Rest des Beitrags lesen »

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France’s presidential race is a clash of worldviews

Posted by hkarner - 3. April 2017

Date: 01-04-2017
Source: The Economist

Marine Le Pen’s nationalism meets the unrepentant globalism of Emmanuel
Macron

Two against the EU

WHAT did Marine Le Pen, the head of France’s National Front, expect to gain by visiting Moscow on March 24th? Her core supporters relished seeing her with Vladimir Putin, a strong woman standing next to a strongman. Ms Le Pen came away claiming that the world now belongs to nationalist populists such as Mr Putin, Donald Trump, India’s Narendra Modi and, implicitly, herself. Interestingly, the visit did not seem aimed at the usual goal of candidates who go abroad: reassuring voters that they can safely be trusted with foreign policy.

In French campaigns, gravitas-enhancing trips beyond the Hexagone (as mainland France is known) are especially popular with candidates who have little experience of governing. This year Ms Le Pen has been to America (where she was seen sipping coffee in Trump Tower in New York), Germany, Lebanon and Chad. Emmanuel Macron, the young centrist who is tied with her for first place in the polls, has been to Algeria, Britain, Germany, Jordan and Lebanon, in part to reach out to expat voters and donors. Den Rest des Beitrags lesen »

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