Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for März 2017

Aufsichtsreform: Ein Spiegel der politischen Kräfte

Posted by hkarner - 31. März 2017

Machtkampf. Die FMA ist hochzufrieden, dass sich an der bestehenden Organisationsstruktur nun doch nichts ändern wird. Die Nationalbank ist verstimmt, und der Finanzminister will nun „endlich die Reform an sich angehen“.

Wien. Die lang angekündigte Reform der Finanzmarktaufsicht (FMA) nimmt andere Formen an, als bisher geplant. Anders als es der Rechnungshof empfohlen hatte, wird die Finanzmarktaufsicht nun doch nicht in die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) integriert, werden die beiden Häuser doch nicht zusammengelegt. Darauf einigte sich die Regierung am Dienstag bei Verhandlungen.

Ein Rückblick: Der Finanzminister und der Bundeskanzler hatten eine Arbeitsgruppe beauftragt, bis Ende 2016 Lösungen für eine effizientere Struktur der Finanzmarktaufsicht zu erarbeiten. Nicht nur der Rechnungshof, sondern auch der Finanzminister hatte kritisiert, dass es zwischen OeNB und FMA zu viele Schnittstellen gebe und die Abläufe wesentlich vereinfacht werden müssten. In vielen Monaten Arbeit hatten die Experten mehrere Modelle auf ihre Vor- und Nachteile geprüft: Die erste Variante sah die Weiterentwicklung der bereits bestehenden Allfinanzaufsicht vor. Für dieses Modell eins machte sich die FMA stark. Nach den Modellen zwei und drei, welche die Arbeitsgruppe als unter bestimmten Bedingungen empfehlenswert und erfolgsversprechend bezeichnete, wären OeNB und FMA unter einem Dach – nämlich dem der OeNB – vereint worden. Damit könne es zu Effizienzsteigerungen kommen, meinten die Experten.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Heta: Acht Milliarden Euro zu Negativzinsen veranlagt

Posted by hkarner - 31. März 2017

31. März 2017, 13:38 derstandard.at

Die Abbaueinheit schwimmt dank hoher Verkaufserlöse im Geld, darf es aber nicht ausschütten Die Altlasten der früheren Hypo Alpe Adria verkaufen sich weit besser als befürchtet. Für ihre Nachfolgerin Heta bedeutet das: Sie hat Geld wie Heu, zumal sie wegen des Schuldenmoratoriums keine Forderungen begleichen muss. So haben sich mittlerweile fast acht Milliarden Euro auf dem Konto der Abbaueinheit angesammelt. Doch die Freude über den Schatz hält sich in Grenzen. Die Heta muss die Gelder nämlich bei der Nationalbank deponieren und dafür Strafzinsen zahlen. Das ist in der Eurozone so vorgesehen, damit Banken Finanzmittel als Kredite zur Verfügung stellen, anstatt diese zu horten.

Bei einem Negativzins von 0,4 Prozent bedeutet das: 32 Millionen an Kosten im Vorjahr, wie Heta-Chef Sebastian Prinz von Schoenaich-Carolath am Freitag erklärte.

FMA entscheidet

Um aus dem Dilemma herauszukommen, möchte die Gesellschaft das Geld lieber früher an die Gläubiger ausschütten. Das hat allerdings die Finanzmarktaufsicht (FMA) in ihrer Funktion als Abbaubehörde zu entscheiden. Die Heta darf aber einen Vorschlag unterbreiten. Das dürfte zu Jahresmitte der Fall sein. Wie hoch eine allfällige Ausschüttung sein könnte, wollte Schoenaich-Carolath noch nicht verraten. Hauptgläubiger ist der Kärntner Ausgleichszahlungsfonds (KAF), der den Investoren die Anleihen mit Abschlag abgekauft hat. Das führt zur skurrilen Situation, dass sich der KAF beim Bund verschulden muss, obwohl ein Teil der Mittel auf dem Heta-Konto liegt. Der Abbau von Krediten, Wertpapieren, Immobilien und sonstigen Vermögenswerten der einstigen Hypo soll nun rasch voranschreiten, sodass schon heuer 80 Prozent der Assets versilbert sind. Ein Prestigeobjekt kommt dann auch bald unter den Hammer: die in Klagenfurt liegende und vom US-Architekten Tom Mayne geplante Zentrale, in der derzeit noch 260 Heta-Leute arbeiten. Über den Wert der Immobilie gibt es keine genauen Auskünfte, in der Bilanz ist sie mit einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag verbucht. (as, 31.3.2017) – derstandard.at/2000055187726/Heta-Acht-Milliarden-Euro-zu-Negativzinsen-veranlagt

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Erleichterungen für Prüfer

Posted by hkarner - 31. März 2017

Na, da steht uns ja was bevor! Governance, Sauberkeit, Chinese Walls („aus einer Hand“) und so! Wir haben heute schon eine balkan-artige WP-Praxis im internationalen Vergleich!(hfk)

Wirtschaftsprüfer. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner will das Berufsgesetz der Wirtschaftsprüfer grundlegend reformieren.

Wien. Österreich fehlt es an Nachwuchs unter den Wirtschaftsprüfern. Deshalb schlugen dieselben Alarm. Das hat man im Wirtschaftsministerium offenbar gehört und sich – endlich – darangemacht, das Wirtschaftstreuhandberufsgesetz grundlegend zu reformieren. Der Entwurf liegt nun vor und soll nur mehr mit dem Koalitionspartner diskutiert werden. Ob die SPÖ ihn goutieren wird, bleibt allerdings abzuwarten.

„Die Reform des Gesetzes ist notwendig, um eine international übliche Ausgestaltung der Berufe sicherzustellen, durch ein modernes Prüfungssystem den Nachwuchs zu fördern und Verwaltungskosten einzusparen“, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium. Gleichzeitig werde den Bedürfnissen von Unternehmern, Leistungen aus einer Hand zu bekommen, Rechnung getragen.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Donald Trump’s Climate Fantasies

Posted by hkarner - 31. März 2017

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China Poised to Take Lead on Climate After Trump’s Move to Undo Policies

Posted by hkarner - 31. März 2017

Date: 30-03-2017
Source: The New York Times

China consumes as much coal as the rest of the world combined.

For years, the Obama administration prodded, cajoled and beseeched China to make commitments to limit the use of fossil fuels to try to slow the global effects of climate change.

President Obama and other American officials saw the pledges from both Beijing and Washington as crucial: China is the largest emitter of greenhouse gases, followed by the United States.

In the coming years, the opposite dynamic is poised to play out. President Trump’s signing of an executive order on Tuesday aimed at undoing many of the Obama administration’s climate change policies flips the roles of the two powers. Den Rest des Beitrags lesen »

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Why Business is Greener than Trump

Posted by hkarner - 31. März 2017

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Lessons from Trump’s Health-Care Debacle

Posted by hkarner - 31. März 2017

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How to Handle an Oil Shock

Posted by hkarner - 31. März 2017

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Britain’s Hand Has Weakened Since Brexit Vote

Posted by hkarner - 31. März 2017

Date: 30-03-2017
Source: The Wall Street Journal By SIMON NIXON

In divorce talks with the EU, it is Prime Minister Theresa May, not the bloc, that has a unity problem

Prime Minister Theresa May responds to questions in the House of Commons on Wednesday after announcing the start of the two-year countdown to the U.K. leaving the EU.

What was striking on the day Theresa May invoked Article 50 was how much the world had changed in nine months. During the referendum campaign, one of the strongest arguments advanced by the Leave campaign was that the European Union was on the brink of collapse and that the U.K. needed to escape the burning building.

Brexiters had been forecasting the imminent demise of the European project for a quarter of a century, and with the EU in the grip of a debt crisis and a migration crisis, it seemed as if their predictions may have been finally about to come true. The assumption was that the British Prime Minister would have the whip hand in Brexit negotiations over a weak and divided EU. Den Rest des Beitrags lesen »

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Two Things That Keep Central Banks’ Reserve Managers Awake at Night

Posted by hkarner - 31. März 2017

Posted on by iMFdirect

By Veronica Bacalu, Vincent Fleuriet, and Asad Qureshi

One of the central bank’s roles is to manage a country’s international reserves. But, central bank reserve managers have been losing sleep over two main issues: low interest rates, and how best to communicate the choices they make. 

Central banks’ reserve managers decide on how to invest central banks’ international reserves, what to invest in, and when. The overarching investment objective is to help preserve the external value of the domestic currency. They base this objective on three main pillars: preserving the capital of the investments, ensuring the liquidity of assets—how tradable they are—and earning a return.

Even though many countries’ economies are recovering after the global financial crisis, many reserve managers are still fretting. We wanted to know why. So we asked 63 central banks from advanced, emerging, and low-income countries about the reasons behind their worries. Their answers revealed a lot and were quite similar. We pulled together the results and here are the top two things reserve managers worry about. Den Rest des Beitrags lesen »

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