Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 6. Februar 2017

Europa warnt vor laxeren Regeln für US-Banken

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

6. Februar 2017, 16:33 derstandard.at

 „Das Letzte, was wir im Augenblick brauchen, ist eine Lockerung der Regulierung“, sagt EZB-Chef Mario Draghi, Banken fürchten Wettbewerbsverzerrung

Frankfurt/Berlin – Eine mögliche Deregulierung der US-Finanzmärkte unter Präsident Donald Trump sorgt in Europa für Unruhe. „Das Letzte, was wir im Augenblick brauchen, ist eine Lockerung der Regulierung“, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Montag in Brüssel. In Deutschland warnten Banker und Ökonomen vor Nachteilen, sollte Trump starke Korrekturen an den US-Bankenregeln („Dodd-Frank-Act“) vornehmen. Dann wären „transatlantische Wettbewerbsverzerrungen aufgrund unterschiedlicher Regulierungen vor allem zu Lasten Europas nicht auszuschließen“, sagte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des deutschen Privatbankenverbands BdB.

Eine Überprüfung der nach der Finanzkrise erlassenen Regeln sei durchaus sinnvoll. Aber wertvolle Errungenschaften wie eine international abgestimmte Regulierung sollten „nicht einfach über den Haufen geworfen werden“.

Finanzmärkte nicht stabil

Aus Sicht von Gustav Horn, dem Direktor des gewerkschaftsnahen Forschungsinstitut IMK, vernachlässigt Trump die von unzureichend beaufsichtigten Finanzmärkten ausgehenden Risiken: „Dies kann durch die weltweite Verknüpfung der Märkte letztlich auch die europäischen und deutschen Steuerzahler viel Geld kosten, wenn die Risiken relevant werden.“ Der neue US-Präsident scheine zu glauben, dass die Finanzmärkte stabil seien – doch das sei nicht der Fall. Trump will den Dodd-Frank-Act nach offiziellem Bekunden nicht abschaffen, aber überprüfen lassen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hans-Werner Sinn: „Wir müssen den Euro jetzt neu verhandeln“

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

25 Jahre nach der Unterzeichnung der Verträge von Maastricht brauche die Eurozone dringend einen Neustart, sagt der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn. Sonst drohe eine Haftungsunion – und neue Spannungen in Europa.

Von Nikolaus Jilch, Presse

Die Presse: Sind die Maastricht-Kriterien heute mausetot?

Sinn cc1Hans-Werner Sinn: Ja. Sie wurden auch schon beim Eintritt in die Währungsunion verletzt. Das waren ja ohnehin nur Eintrittskriterien. Das wichtigste Kriterium war die Verschuldungsgrenze von 60 Prozent des Sozialprodukts. Italien und Belgien hatten damals schon 120 Prozent und durften trotzdem mitmachen. Die anderen Kriterien wurden nachher beschlossen – aber auch nicht respektiert. Der Stabilitätspakt, der eine Defizit-Obergrenze von drei Prozent vorgibt, wurde 165 mal überschritten, davon 112 strafbar. Strafen gab es jedoch nie. Auch der gehärtete Fiskalpakt aus dem Jahr 2012, der von Deutschland als Gegenleistung für den Rettungsfonds ESM gefordert wurde und eine laufende Senkung der Schuldenquoten vorsieht, wurde von fast allen Ländern wiederholt verletzt.

Was ist schief gelaufen?

Der größte Fehler war, dass die No-Bail-Out-Klausel, nach der die Gläubiger von Pleitestaaten nicht rausgehaut werden sollen, verletzt wurde. Die EU hat es versäumt eine Insolvenzordnung für Staaten zu etablieren. So hatten die Investoren die Erwartung, dass man sie im Krisenfalle heraushauen würde, und es floss viel zu viel Geld nach Südeuropa. Mit der Folge, dass dort inflationäre Kreditblasen entstanden sind. Das hat die Länder überteuert und ihre Wettbewerbsfähigkeit zerstört. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Jeder Staat schützt seine heilige Kuh“

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

Der Schweizer Whistleblower Rudolf Elmer arbeitete für die Bank Julius Bär, machte Daten über Geldwäscher und Steuersünder publik und kämpft mit der Justiz – nun auch im Kino.

Die Presse: Wie lebten Sie als Banker auf den Cayman Islands?

Rudolf Elmer: Es ist sehr schön dort, aber langweilig schön. Die Insel ist flach und klein. Man sieht immer die gleichen Leute. Viele vereinsamen und trinken zu viel – tolle Strandbars gibt es ja genug.

Sie wussten aber, dass die Steueroase einen schlechten Ruf hat?

Ich ging mit einer Pfadfindermentalität hin: Man muss sich das anschauen, versuchen zu verändern. Aber man wird angefüttert, ein Teil des Systems. Man verliert seine Erziehung und sein Gewissen.

Wie kam es zum Bruch? Den Rest des Beitrags lesen »

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Trump’s Chaos Theory of Government

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

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Greening Digital Finance

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

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In Trump, Poland Finds Reason to Reset EU Relations

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

Date: 06-02-2017
Source: The Wall Street Journal By SIMON NIXON

It is in Warsaw’s interests to mend fences with European allies better placed to exercise leverage on the U.S. president and his Russia policy, Simon Nixon writes

WARSAW—German Chancellor Angela Merkel’s trip to Poland this week is an important moment for both sides—and for all of Europe. Since Poland’s conservative Law and Justice party took office in October 2015, the Polish government has been a persistent thorn in the side of the European Union.

Whereas its predecessor prioritized building a network of alliances across the continent and establishing a reputation as a reliable partner, the current government has adopted a more confrontational approach, not least over the question of EU asylum reform, where it has blocked proposals for the mandatory redistribution of refugees across the European bloc. Den Rest des Beitrags lesen »

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Early Signs Suggest Trump’s Actions Are Taking a Toll on Trump Brand

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

Date: 05-02-2017
Source: The New York Times

Ivanka Trump clothing at Saks Off Fifth. Demand for her products has slowed at some retailers.

Since the day Donald J. Trump began his presidential campaign, there were questions about how the Trump brand would be affected. Would his stream of insults hurt viewership of “The Apprentice” or sales of Ivanka Trump shoes? Or was all the attention good for business, a marketing adage President Trump could have learned during his time as a reality television star.

The answer may surprise him.

Major companies appear to be re-evaluating their relationships with the Trump brand, which, in some instances, does not appear to have benefited from Mr. Trump’s presidency. Hinting at lackluster sales, Neiman Marcus confirmed on Friday that it had dropped Ivanka Trump’s jewelry line from its website. A day earlier, her brand had disappeared from Nordstrom.com, a move reported by the fashion news site Racked. Den Rest des Beitrags lesen »

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Trump as Nero

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

Date: 05-02-2017
Source: DER SPIEGEL Editorial By Klaus Brinkbäumer

Europe Must Defend Itself Against A Dangerous President

The United States president is becoming a danger to the world. It is time for Germany and Europe to prepare their political and economic defenses.

Is the United States turning its back on liberty?

There are times in life that really do count. Times when a person’s character is revealed, when the important is separated from the unimportant. Soon decisions are taken that will determine the further path a person takes. With some, this can be tragic, and the moment comes too soon in their youth at a time when they aren’t mature enough yet to foresee all the potential consequences. They make the decisions cheerfully and they lead to either luck or bad luck. But countries and governments are seldom as innocent when it comes to their decisions.

That’s the kind of situation now approaching. The people who will soon have to decide are already grown up. They now have to start preparing, even if it will be painful.

Germany must stand up in opposition to the 45th president of the United States and his government. That’s difficult enough already for two reasons: Because it is from the Americans that we obtained our liberal democracy in the first place; and because it is unclear how the brute and choleric man on the other side will react to diplomatic pressure. The fact that opposition to the American government can only succeed when mounted together with Asian and African partners — and no doubt with our partners in Europe, with the EU — doesn’t make the situation any easier. Den Rest des Beitrags lesen »

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Niederlande vor der Wahl: Wilders trumpt auf

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

Date: 05-02-2017
Source: DER SPIEGEL

wilders-ccRechtspopulist Wilders sieht sich als Donald Trump der Niederlande, die etablierten Parteien passen sich dem Hetzer an. Den Niederlanden droht eine Chaos-Wahl.

Was sich in den Niederlanden anbahnt, muss Europas Rechtspopulisten wie ein Traum vorkommen: Der Islamverächter und EU-Gegner Geert Wilders führt seit Herbst deutlich in beinahe allen Umfragen. Es sieht aus, als werde seine Partij voor de Vrijheid (PVV) in rund sechs Wochen die stärkste Partei bei den Parlamentswahlen.

Besonders beim Front National (FN) in Frankreich und bei der AfD in Deutschland drücken sie Wilders die Daumen. Die einen hoffen auf Rückenwind bei der Präsidentschaftswahl im April, die anderen für die Bundestagswahl im September.

Die Umfrage, die Wilders am weitesten vorn sieht, kommt vom Meinungsforscher Maurice de Hond. Vier Tage nachdem Donald Trump im November die US-Präsidentschaftswahl gewonnen hatte, zog Wilders‘ PVV an den Kontrahenten vorbei – und die Spitzenposition hat die Ein-Mann-Partei seither nicht mehr abgegeben. Den Rest des Beitrags lesen »

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