Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for Januar 2017

Silicon Valley’s Ambivalence Toward Trump Turns to Anger

Posted by hkarner - 31. Januar 2017

Date: 30-01-2017
Source: The New York Times

A protest at San Francisco International Airport against President Trump’s immigration order on Saturday.

SAN FRANCISCO — On Friday morning, Silicon Valley was largely ambivalent about President Trump. The software programmers, marketing experts and chief executives might not have voted for him, but they were hopeful about finding common ground with the new administration.

By Saturday night, much of that optimism had yielded to anger and determination.

Mr. Trump’s executive order late on Friday temporarily blocked all refugees while also denying entry to citizens of Iran, Iraq and five other predominantly Muslim countries. The directives struck at the heart of Silicon Valley’s cherished values, its fabled history and, not least, its embrace-the-world approach to customers. Two worldviews collided: the mantra of globalization that underpins the advance of technology and the nationalistic agenda of the new administration.

In response, a significant part of the tech community went to the barricades. Den Rest des Beitrags lesen »

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Seht nur, der Kaiser ist noch immer ziemlich nackt

Posted by hkarner - 30. Januar 2017

Das neue Regierungsprogramm ist zwar zweifellos ein Fortschritt, spart aber die großen Reformbaustellen aus, die dieses Land so schrecklich lähmen.

Beginnen wir mit dem Positiven: Mit dem nun vorgelegten Arbeitsprogramm 2017/18 beginnt sich die Regierung sehr, sehr spät, aber doch ein wenig zu bewegen. Noch dazu in die richtige Richtung. Und sie meint es offenbar auch noch ernst: Immerhin sind viele der nun getroffenen Koalitionsvereinbarungen mit konkreten Zeitangaben versehen, man kann nachträglich also leicht feststellen, ob sie umgesetzt wurden. Sieht nach verbessertem Projektmanagement aus. 

Im bisher geltenden, noch von Faymann und Spindelegger ausgehandelten Koalitionsabkommen, aus dem zumindest im Wirtschaftsbereich nicht wenige Punkte in die neue Vereinbarung übernommen wurden, war das ja nicht der Fall. Das war eher eine unverbindliche Überschriftensammlung. Wenn auch eine viel umfangreichere als der jetzige Kern/Mitterlehner-Pakt. Man könnte jetzt natürlich darüber philosophieren, wieso das Faymann/Spindelegger-Abkommen aus dem Jahr 2013 bis gestern gegolten hat, obwohl die damals handelnden Personen längst nicht mehr an Bord sind. Und wieso auf dem Ballhausplatz zuletzt eine derartige Wochenendgeschäftigkeit ausgebrochen ist, nachdem die vorangegangenen ersten acht Kern-Monate eher ruhig und ohne übertriebene Reformhektik über die Bühne gegangen sind.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Die kalte Progression wird auch diese Regierung überleben

Posted by hkarner - 30. Januar 2017

Kolumne. Der Jubel über ein Ende der heimlichen Steuererhöhung ist verfrüht. Nur die untersten zwei Steuerstufen werden an die Inflation angepasst.

Es hat gewisse Vorteile, wenn man mit Variablen rechnet. Denn dann ist auch das Ergebnis recht variabel – und man kann es jedem recht machen. Man sieht es jetzt bei der von der Regierung als großen Erfolg verkauften Abschaffung der kalten Progression – also des Effekts, dass jemand nach einer Gehaltserhöhung bzw. einer Inflationsanpassung des Gehalts in eine höhere Steuerstufe rutscht und mehr Steuern bezahlt, weil eben die Steuerstufen nicht an die Inflation angepasst werden. 400 Millionen Euro kassiert der Staat dadurch pro Jahr. Die ÖVP drängt seit Jahren darauf, alle Steuerstufen automatisch an die Inflation anzupassen. Die SPÖ dagegen will keine Automatik und nur die geringen Einkommen entlasten.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Obamas Wirtschaftspolitik

Posted by hkarner - 30. Januar 2017

Amerika | 27.01.2017, Makroskop

Der Präsident und seine wirtschaftspolitischen Berater ziehen ein Resümee: In vielerlei Hinsicht wird eine Erfolgsbilanz präsentiert; es zeigt aber auch viele Baustellen und Defizite in der amerikanischen Wirtschafts- und Sozialpolitik auf.

Jedes Jahr im Januar legt der amerikanische Präsident der Öffentlichkeit seinen „Wirtschaftsbericht“ („Economic Report of the President“) vor. Der wird zusammen mit dem Jahresbericht des „Council of Economic Advisers“ (CEA) veröffentlicht. Das ist das offizielle wirtschaftspolitische Beratungsgremium des Präsidenten. Es besteht aus nur drei Mitgliedern, wird aber von rund 30 weiteren Ökonomen in seiner Arbeit unterstützt. Der diesjährige Bericht (s. hier) ist auch eine Art Schlussbilanz der Wirtschaftspolitik und -entwicklung der letzten acht Jahre, also der Obama Präsidentschaft, die mit dem Amtsantritt von Donald Trump letzte Woche zu Ende gegangen ist. Der Bericht präsentiert in vielerlei Hinsicht eine Erfolgsbilanz. Er zeigt aber auch viele Baustellen und Defizite in der amerikanischen Wirtschafts- und Sozialpolitik auf. Der mangelnde Erfolg auf einigen wichtigen Gebieten war sicher auch ein wichtiger Grund für den Wahlsieg des neuen Präsidenten, der die Welle des Populismus in Wildwest-Manier geritten ist, aber eine Volkswirtschaft in recht guter Lage erben wird. Es zeichnet sich ab, dass der neue Präsident nicht nur teilweise andere wirtschaftspolitische Ziele verfolgen, sondern auch andere Mittel und Strategien zu ihrer Erreichung einsetzen wird. Den Rest des Beitrags lesen »

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Remember: The „special relationship between UK und USA“

Posted by hkarner - 30. Januar 2017

petition-trumpas of 30/1, 20:50 hrs

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Arbeitsprogramm Bundesregierung: keine Reformen, keine Innovation, nur Korrekturen und Verbesserungen

Posted by hkarner - 30. Januar 2017

arbeitsprogramm-bundesregierungMehr war nicht zu erwarten:

  • in seiner Unoriginalität  o.k.

  • ein Hohn von einem „New Deal“

  • eigentlich nur, was „good governance“ ohne aufgeplustetes Programm selbstverständlich sein sollte

  • keine grundlegenden Reformen, ganz im Gegenteil: die wahren Brocken Aufgabenreform des Staates, Entbürokratisierung, Wahlrechtsreform bleiben Überschriften, ohne konkrete Umsetzungsverpflichtung

  • wichtige Unterlassungen: Pensionen, Gesamtschule, Föderalismus, Europa weiterentwickeln, Inequality, SV, Ökologisierung Steuersystem, …

  • Hilflosigkeit den Sozialpartnern gegenüber: die Flexibilisierung der Arbeitszeit soll seit 4 Jahren kollektivvertraglich geregelt sein

  • frühkindliche Fantastereien („Weltbeste bei 5G“)HFKarner Foto by Eva Karner (41)

H.F. Karner, 30/1

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IWF: Athens Schuldenberg ist „unhaltbar“ und „explosiv“

Posted by hkarner - 30. Januar 2017

Laut Währungsfonds ist ein Schuldenschnitt unumgänglich. Die Eurozone müsste „glaubwürdigere“ Maßnahmen ergreifen, um den Schuldenberg zu verringern.

Wien. Seit dem kurzfristigen Aufflackern der Griechenlandkrise in der Folge der Wahl von Alexis Tsipras zum Premierminister vor rund eineinhalb Jahren ist es ruhig geworden um Athen, die Eurokrise und die Troika aus EU, EZB und IWF. Andere Themen – von der Migrationswelle bis hin zu Brexit und dem neuen US-Präsidenten Trump – bestimmen inzwischen die politische Großwetterlage. Doch auch abseits der allgemeinen Öffentlichkeit köchelt die Griechenlandkrise weiter vor sich hin. Das zeigt ein vertraulicher Bericht des IWF über die Schuldentragfähigkeit des Landes, der Anfang Februar den Mitgliedsländern vorgelegt werden soll und nun vorab publik wurde. 

Der in Washington beheimatete Währungsfonds stuft die Schuldenlast des Landes darin als derzeit „unhaltbar“ und langfristig „explosiv“ ein. „Selbst bei einer vollständigen Umsetzung der im Rettungsprogramm gebilligten Reformen werden die Staatsverschuldung und der Finanzbedarf langfristig explosiv werden“, heißt es wörtlich. Die Eurozone müsste „glaubwürdigere“ Maßnahmen ergreifen, um den Schuldenberg zu verringern. Konkret schlägt der IWF vor, Griechenland zu erlauben, die Rückzahlung der bisher gewährten Milliardenkredite bis 2040 auszusetzen und die Laufzeiten bis 2070 auszudehnen. Mit anderen Worten: Griechenland solle einen Schuldenschnitt erhalten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Monetative.at

Posted by hkarner - 30. Januar 2017

dietz-ccDie Webseite der MONETATIVE AUSTRIA steht nun im Netz. www.monetative.at .  Ich danke allen, die mit Anregungen und Feedbacks beigetragen haben.

Gemeinsam mit der MONETATIVE.DE veröffentlichen wir einen Newsletter.

Wer Interesse an diesem NEWSLETTER hat, welcher auch über die internationale Szene berichtet, möchte sich bitte über http://monetative.at/newsletter/ mit Namen und email-Adresse anmelden.

Wer Interesse an einer Mitgliedschaft hat, findet unter „Mitmachen“ Möglichkeiten, sich anzumelden. Darüber würden wir uns natürlich besonders freuen. Wir ersuchen auch um Spenden, die wir dringend benötigen.

Über weitere Schritte informieren wir mit separaten Mails.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und vor allem, wenn Sie bei uns mitmachen und die MONETATIVE AUSTRIA  weiterempfehlen.

Mit besten Grüßen

Raimund Dietz

Obmann

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The Questions That Could Reshape a Worried Europe in 2017

Posted by hkarner - 30. Januar 2017

Date: 29-01-2017
Source: The New York Times

Europe is facing multiple tribulations in 2017, engulfed in uncertainties over terrorism, borders, migration, economics and President Trump’s new America First message booming from across the Atlantic.

“It’s not the first time Europe has been challenged by crisis,” said Anna-Lena Högenauer, a researcher at the Institute of Political Science at the University of Luxembourg, but “there’s definitely a combination of crises.”

Here are some of the potentially disruptive issues and events looming for the year that could reshape — or at least deepen — the fractures in the European Union, a 28-nation bloc of more than a half-billion people and the world’s largest single free-trade zone.

Will ‘Brexit’ cause instability?
Negotiations for Britain’s exit from the European Union, known as “Brexit,” the outcome of a referendum last June, could officially start by the end of March, a self-imposed deadline set by Prime Minister Theresa May. But the run-up to those negotiations — further complicated by a Supreme Court ruling that Ms. May needs Parliament’s approval to begin the process — has created enormous uncertainties. They include how European Union citizens residing in Britain — and the British citizens residing in other European Union countries — will work and live if they cannot freely traverse borders as they do now. Den Rest des Beitrags lesen »

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Fitch stufte Türkei auf Ramschniveau herab

Posted by hkarner - 29. Januar 2017

28. Jänner 2017, 08:56 derstandard.at

 Wegen Unsicherheit bezüglich der Stabilität und Sicherheit des Landes

London – Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit der Türkei auf Ramschniveau herabgestuft. Damit gelten türkische Staatsanleihen bei allen großen Ratingagenturen als risikoreich. Die Bonitätsnote werde um eine Stufe auf „BB+“ herabgestuft, teilte Fitch am Freitag in London mit. Der Ausblick für das Rating ist stabil. Es droht also zunächst keine weitere Herabstufung. Fitch begründete die Herabstufung mit der Unsicherheit hinsichtlichauf die politische Stabilität und Sicherheit des Landes. Das bevorstehende Verfassungsreferendum könnte die Kontrolle der Regierungspolitik unterminieren.

Nach dem Putschversuch im vergangenen Sommer sei die Notstandsgesetzgebung immer noch in Kraft. Zudem würden Terroranschläge das Verbrauchervertrauen und den Tourismussektor belasten. Währungsverfall Fitch verweist zudem auf den starken Verfall der türkischen Währung Lira. Gefährdet sei die Türkei durch die hohe Auslandsverschuldung. Das Wirtschaftswachstum hat sich zudem im zweiten Halbjahr 2016 deutlich abgeschwächt. Die Herabstufung durch Fitch dürfte die Schuldenaufnahme durch die türkische Regierung weiter verteuern. Die wirtschaftliche Krise des Landes könnte sich also noch verschärfen. (APA, 28.1.2017) – derstandard.at/2000051669428/Fitch-stufte-Tuerkei-auf-Ramschniveau-herab

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