Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 9. Januar 2017

„Finanzrebell“ Staudinger gründet Prüfverband für Genossenschaften

Posted by hkarner - 9. Januar 2017

9. Jänner 2017, 17:27 derstandard.at

Start diese Woche – Gemeinwohl als Voraussetzung

Wien – Der Revisionsverband der Volksbanken hat sich gerade mit einer Satzungsänderung vor dem drohenden Entzug seiner Revisionsbefugnis gerettet. Stimmt das Wirtschaftsministerium der neuen Satzung zu, werden Volksbanken also wie bisher vom Verband bzw. von ihm bestellten Wirtschaftsprüfern geprüft.

Im Genossenschaftssektor spielen diese Einrichtungen eine zentrale Rolle: Ohne Zugehörigkeit zu einem Revisionsverband kann eine Genossenschaft nicht existieren. Insgesamt gibt es derzeit 13 anerkannte Revisionsverbände – Mitte dieser Woche kommt ein neuer dazu: der Förderungs- und Prüfungsverein gemeinwohlorientierter Genossenschaften, dessen Obmann der Waldviertler Schuhfabrikant und „Finanzrebell“ Heinrich „Heini“ Staudinger ist. Der Verband mit dem Beinamen „Rückenwind“ wird am Mittwoch vorgestellt; aufnehmen wird er ausschließlich solche Genossenschaften, die sich dem „Gemeinwohl“ verschrieben haben. Dafür sind laut dem involvierten Juristen Karl Staudinger (er ist der Bruder von Heinrich St.) „Rücksichtnahme auf die Umwelt“ Voraussetzung oder „kooperatives Verhalten auch gegenüber den Mitbewerbern“ oder Bedachtnahme auf regional-wirtschaftliche Zusammenhänge. Den Rest des Beitrags lesen »

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Krisenbanken schraubten Staatsschulden hoch

Posted by hkarner - 9. Januar 2017

09.01.2017 | 12:23 |  (DiePresse.com)

Ende 2015 betrug der Anteil der drei Abbaueinheiten Heta, KA Finanz und immigon am Maastricht-Schuldenstand 28 Milliarden.

Die vom Staat aufgefangenen Krisenbanken Hypo, Kommunalkredit und ÖVAG haben den Steuerzahler in den vergangenen Jahren stark belastet. Zum Jahresende 2015 betrug der Anteil der drei Abbaueinheiten Heta, KA Finanz und immigon am Maastricht-Schuldenstand 28 Milliarden Euro, rechnete Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) in einer parlamentarischen Anfragenbeantwortung vor.

Das Gros entfiel dabei mit 15,1 Milliarden Euro beziehungsweise 4,4 Prozent der Wirtschaftsleistung Österreichs auf die Heta, die Bad Bank der Kärntner Hypo Alpe Adria. Der Anteil der KA Finanz lag bei 10,6 Milliarden Euro bzw. 3,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), jener der immigon bei 2,3 Milliarden Euro beziehungsweise 0,7 Prozent des BIP.

Die Schulden der drei Abbaueinheiten wurden rückwirkend zum Zeitpunkt ihrer Gründung in den Jahren 2009, 2014 beziehungsweise 2015 dem Staat zugerechnet, erklärte der Finanzminister. Bei der KA Finanz waren dies im Jahr 2009 16,2 Milliarden Euro (5,7 Prozent des BIP), bei der Heta 2014 13,8 Milliarden Euro (4,2 Prozent des BIP) und bei der immigon 2015 2,3 Milliarden Euro (0,7 Prozent des BIP). Zusammengerechnet sind dies mehr als 32 Milliarden Euro.

Wenn die Banken fertig abgewickelt sind, soll der Anteil der Abbaueinheiten am Schuldenstand auf Null sinken. Den Rest des Beitrags lesen »

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Das Jahr der Reformen in einem sklerotischen Land

Posted by hkarner - 9. Januar 2017

08.01.2017 | 18:04 | Josef Urschitz (Die Presse)urschitz

Die Regierung plant Reformen? Viel Spaß mit Sozialpartnern und Ländern! Solang ihnen das Hemd näher als der Rock ist, haben wir ein ernstes Problem.

In den nächsten Tagen werden die Herren Kern und Mitterlehner ihre Pläne für einen Neustart der Koalition kommunizieren, Hans Jörg Schelling hat 2017 schon zum „Jahr der Reformen“ erklärt.

Hören wir gern. Haben wir auch schon oft gehört. Nur: Weitergegangen ist bisher nichts. Auch diesmal dürfen wir erhebliche Zweifel an der Umsetzbarkeit der vielen schönen Papiere anmelden, die wir in nächster Zeit sehen werden.

In der Zwischenzeit haben wir ja ausreichend beobachten können, dass der Reformwille der Regierungsspitze nichts mehr nützt. Wir haben es mit dem Phänomen einer fortgeschrittenen institutionellen Verkrustung dieser Republik zu tun. „Austrosklerose“ in lehrbuchartiger Form. Den Rest des Beitrags lesen »

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Governing, not Elections, Is Europe’s Big 2017 Challenge

Posted by hkarner - 9. Januar 2017

Date: 09-01-2017
Source: The Wall Street Journal By SIMON NIXON

In the eyes of many, the EU is now seen as an agent of insecurity rather than security, Simon Nixon writes

To those of a glass-half-full disposition, Europe’s prospects haven’t looked this promising in years. The recovery is gathering pace, helped by an improving global outlook, low interest rates, a weak euro and the end of austerity. Surveys show manufacturing activity and economic sentiment at their highest levels since 2011. Unemployment is falling everywhere: In Germany at 4.1%, it is the lowest since reunification; Spain has just recorded its sharpest increase in jobs since 2008. In Italy, where real household disposable income is rising at its fastest pace since 2001, an overdue cleanup of the banking system is under way, addressing one of the biggest risks to the European economy.

Of course, this good economic news is overshadowed by political risks. After the events of 2016, including the surprise election of Donald Trump and the Brexit vote, few are willing to bet against further revolts against the established political and economic order. Looming elections in the Netherlands, France, Germany and possibly Italy will provide further opportunities for voters in major Western democracies to register their disillusionment with globalization in general and the European Union in particular by handing power to anti-EU populist parties. Den Rest des Beitrags lesen »

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America’s Failures of Representation and Prospects for Democracy

Posted by hkarner - 9. Januar 2017

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