Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 16. Dezember 2016

Österreichischer Genossenschaftsverband: Machtkampf beigelegt

Posted by hkarner - 16. Dezember 2016

Kindische Machtspiele, ausgelöst von den Volksbankern (Donnerbauer & die VB Renegaten = regionale Direktoren) (hfk)

16. Dezember 2016, 17:44 derstandard.at

Satzungsänderung einstimmig beschlossen – Arbeitsgruppe für Reformen eingesetzt – Volksbanken und Gewerbliche sollen einander nicht überstimmen können

Wien – Die Mitglieder des Österreichischen Genossenschaftsverbandes (ÖGV) haben bei einem außerordentlichen Verbandstag am Freitag in Wien den Machtkampf zwischen Kreditgenossenschaften auf der einen und Gewerblichen Genossenschaften auf der anderen Seite beigelegt. Eine abgeänderte Verbandsatzung wurde am Verbandstag einstimmig beschlossen. Weiters wurde eine Arbeitsgruppe für Reformen eingesetzt. Der Hintergrund der Auseinandersetzung: Durch die Fusionen im Volksbankensektor war die Zahl der Bankenmitglieder stark gesunken. Im Verbandsrat hatten aber per Satzung die Volksbanken eine Mehrheit. Nun soll eine Struktur geschaffen werden, die beide Seiten fair vertritt, die Volksbanken und die Waren- und Produktionsgenossenschaften hätten dann gleiches Gewicht.

Ziel sei die Schaffung der Parität in beiden ÖGV-Gremien, im Verbandsrat und Verbandstag, denn dann könne keiner den anderen überstimmen, hieß es zur APA. „Wir haben gemeinsam eine sachliche Lösung gefunden, mit der wir in eine erfolgreiche Zukunft gehen werden“, sagte Interimspräsident Gerhard Hamel von der Volksbank Vorarlberg auf Anfrage der APA. Es gehe auch um die 74 Mitarbeiter des Verbandes, da sollte es zu Weihnachten schon eine ordentliche Lösung geben. Er selber sei als jahrgangsältester Vizepräsident derzeit in Vertretung als Präsident tätig. Ob er dies auch bleiben werde sei noch völlig offen, aber „ich mache es gerne übergangsmäßig“, sagte Hamel. Der ÖGV ist ein Interessenverband und hat zwei Mitgliedergruppen: Einerseits sind das die österreichischen Volksbanken und andererseits rund 100 Waren-, und Dienstleistungsgenossenschaften, darunter die österreichische Nachrichtenagentur APA oder auch Taxi- oder Brauereigenossenschaften. (APA, 16.12.2016) – derstandard.at/2000049452580/Oesterreichischer-Genossenschaftsverband-Machtkampf-beigelegt

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Noch haben wir die Stagnation nicht hinter uns

Posted by hkarner - 16. Dezember 2016

15.12.2016 | 18:43 | Josef Urschitz (Die Presse)Urschitz CC

Kolumne. Nach einem nachhaltigen Aufschwung sehen die Konjunkturprognosen leider noch nicht aus. Dazu müsste jetzt die Wirtschaftspolitik die verbesserte Unternehmerstimmung nützen und den entscheidenden Wachstumskick liefern.

Die frohe Botschaft liefern uns dieser Tage die Konjunkturprognostiker: Das Bruttoinlandsprodukt wird heuer und 2017 deutlich stärker steigen als in den vergangenen Jahren. Allerdings weniger stark, als dieselben Prognostiker noch im Frühherbst vorausgesagt haben. Aber das lassen wir einmal unter den Tisch fallen, man will ja nicht die Party ruinieren. Die Frage lautet: Ist das jetzt der lang ersehnte Aufschwung, der uns aus dem Krisenjammertal führt? Und die Antwort lautet: Leider nein, ist er nicht. Es ist freilich ein Impuls, den man nutzen sollte, um die Wirtschaft wirklich nachhaltig in Schwung zu bringen. Dazu sind aber nicht nur in Österreich wirtschaftspolitische Maßnahmen notwendig, die weit über die üblichen, auf Pump finanzierten Konjunkturprogramme für die Bauwirtschaft hinausgehen.

Davon gehen aber auch die Wirtschaftsforscher offenbar nicht aus. Denn die Mittelfristprognosen sehen ja so aus, dass das Wachstum ungefähr auf dem jetzt erreichten Niveau verharren wird. Das ist aber eindeutig zu wenig. Den Rest des Beitrags lesen »

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Panik bei Investoren: China stoppt Handel mit Staatsanleihen

Posted by hkarner - 16. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die chinesischen Behörden haben den Terminhandel mit Staatsanleihen erstmals notfallmäßig gestoppt. Beobachter erwarten eine Krise im Bondmarkt.

Die Entwicklung der Preise für chinesische Anleihen-Futures. (Grafik: Zerohedge.com)

Die Entwicklung der Preise für chinesische Anleihen-Futures. (Grafik: Zerohedge.com)

 

Die chinesischen Behörden haben am Donnerstag erstmals den Handel mit Terminkontrakten für Staatsanleihen stoppen müssen, berichtet das Wall Street Journal. Der Maßnahme vorangegangen war eine aufkommende Panik unter Investoren. „Panische Investoren haben Wertschriften verkauft, weil sie glaubten, dass der lange, Kredit-genährte Boom sich angesichts des schwächer werdenden Wachstums, der Kapitalflucht und der zahlreichen Blasen in Anlageklassen dem Ende zuneigt“, schreibt das Wall Street Journal.

Zuvor waren die Terminpreise zehnjähriger chinesischer Staatsanleihen innerhalb weniger Stunden um 2 Prozent gefallen. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Trump Enigma

Posted by hkarner - 16. Dezember 2016

John Andrewsandrews

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Management theory is becoming a compendium of dead ideas

Posted by hkarner - 16. Dezember 2016

Date: 15-12-2016
Source: The Economist: Schumpeter

What Martin Luther did to the Catholic church needs to be done to business gurus

rubbishNEXT year marks the 500th anniversary of the event which, more than any other, gave birth to the modern world: Martin Luther promulgated his 95 theses and called the Catholic church to account for its numerous theological errors and institutional sins. Revisionist historians have inevitably complicated the story (including questioning whether he did actually nail his proposals to the door of All Saints’ Church in Wittenberg) but the narrative remains clear. The church was ripe for change. It was sunk in corruption and divorced from the wider life of society. And by unleashing that change, Luther brought the Christian faith, including Roman Catholicism itself, a new lease of life.

The similarities between medieval Christianity and the world of management theory may not be obvious, but seek and ye shall find. Management theorists sanctify capitalism in much the same way that clergymen of yore sanctified feudalism. Business schools are the cathedrals of capitalism. Consultants are its travelling friars. Just as the clergy in the Middle Ages spoke in Latin to give their words an air of authority, management theorists speak in mumbo-jumbo. The medieval clergy’s sale of indulgences, by which believers could effectively buy forgiveness of their sins, is echoed by management theorists selling fads that will solve all your business problems. Lately, another similarity has emerged. The gurus have lost touch with the world they seek to rule. Management theory is ripe for a Reformation of its own. Den Rest des Beitrags lesen »

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In Germany mature workers are answering to young supervisors

Posted by hkarner - 16. Dezember 2016

Date: 15-12-2016
Source: The Economist

A shortage of skilled labour means managers are being promoted far earlier

Who’s the daddy?

“IF THEY resented me they didn’t talk to me about it,” says a young German manager at a media firm in Frankfurt. Still, he says it was noticeable that when a subordinate 20 years older than him thanked him for buying lunch he had to swallow twice before adding the word “boss”.

Older workers sometimes begrudge being managed by a callow colleague. Precocious youngsters, too, can feel awkward about bossing their elders around. But in Germany a shortage of skilled workers means that such situations are becoming ever more common.

The country’s population is projected to shrink. Among rich-world countries, only in six nations including Japan and Greece are populations expected to decrease faster. As more Germans retire, fewer youngsters are entering the workforce to replace them. As a share of the working population the number of 15-to-24-year-olds has fallen by ten percentage points since the 1980s, says the German Federal Employment Agency. Firms competing to retain young talent are tempted to promote them earlier as a result. A paper by professors at the University of Cambridge and WHU, a German business school, to be published in the Journal of Organizational Behaviour, suggests this could be a problem. Den Rest des Beitrags lesen »

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Federal Reserve fährt mit Zins-Politik Donald Trump in die Parade

Posted by hkarner - 16. Dezember 2016

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Die amerikanische Zentralbank hat eine Phase von Zinssteigerungen angekündigt. Mit einer expansiven Finanzpolitik wird diese noch deutlicher ausfallen. Der Dollar wird dadurch weiter ansteigen und einen Umschwung in der Handelsbilanz verunmöglichen.

Yellen ccDie amerikanische Zentralbank erhöhte an ihrer gestrigen Sitzung, der letzten des Jahres, den Satz für Federal Funds um einen Viertel Prozentpunkt auf eine Bandbreite von 0.5-0.75 Prozent. Sie stellte darüber hinaus für 2017 drei Zinsschritte von je einem Viertel Prozentpunkt in Aussicht. Die Notenbank indiziert auch für 2018 und 2019 weitere Zinssteigerungen, bis zu einem Gleichgewichtswert des Zinssatzes von 3% für Ende 2019. Diese Entscheidungen wurden einstimmig getroffen.

Der zentrale Punkt betrifft die zugrunde liegenden Projektionen für Wirtschaftswachstum und Inflation in einem Mehrjahreshorizont. Verglichen mit früheren Verlautbarungen der Zentralbank wurden sie nämlich nur unwesentlich verändert. Das Federal Open Market Committee (FOMC) geht von weiterhin moderatem Wirtschaftswachstum und nur ganz leicht steigender Inflationsrate aus. Die Kernrate für den Index der Konsumausgaben ohne Energie und Nahrungsmittel wächst mit rund 1.5% gegenüber dem Vorjahr. Mit dem Ölpreisanstieg wird diese Rate in den nächsten Monaten aufgrund des Basiseffekts gegenüber dem Vorjahr rasch über 2% ansteigen. Die Zentralbank assoziiert Preisstabilität mit rund 2%. Die zugrunde gelegte Zinssteigerung ist damit eher ein Minimum. Den Rest des Beitrags lesen »

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Head for the Bunkers?

Posted by hkarner - 16. Dezember 2016

 

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The Risky Business of the Bank of England’s Brexit Warnings

Posted by hkarner - 16. Dezember 2016

Date: 15-12-2016
Source: The Wall Street Journal By SIMON NIXON

In recent weeks, the BOE has at times sounded like an arm of the Treasury, if not a branch of the British Bankers‘ Association, Simon Nixon writes.

Both the Bank of England and some quarters of the U.K. government have argued for transitional arrangements after Brexit to allow banks to adjust to any new settlement between the U.K. and the EU.

It is nearly 20 years since the Bank of England was relieved of its responsibility for the “sponsorship of the City.” When the central bank was handed its independence from political control in 1997, the government took the view that the BOE should focus solely on maintaining monetary and financial stability, leaving others to cheerlead for the U.K.’s financial-services industry. Yet in recent weeks, the BOE has at times sounded again like an arm of the Treasury, if not a branch of the British Bankers‘ Association.

In a series of interventions, BOE officials have warned of risks to European financial stability from a so-called hard Brexit, arguing for transition periods to allow banks to adjust to any new settlement between the U.K. and the EU. Den Rest des Beitrags lesen »

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Federica Mogherini, Top EU Diplomat, Says Bloc Is Prepared for Trump

Posted by hkarner - 16. Dezember 2016

Date: 15-12-2016
Source: The Wall Street Journal

‘We are ready for a transactional way of working,’ foreign-policy chief says, citing common interests

BRUSSELS—The European Union is prepared for a more deal-oriented relationship with the U.S. once President-elect Donald Trump takes office, the bloc’s chief diplomat said Wednesday, adding that approach won’t prevent cooperation on a broad range of issues, including the Iranian nuclear deal.

Mogherini cc“We are ready for a transactional way of working….one more based on an analysis of where our interests coincide,” Federica Mogherini said in an interview with The Wall Street Journal in Brussels. “I believe that going through the list of global conflicts and regional issues, we would come out with a very long list of things where we have an interest in either a division of labor or a common approach.”

The bloc’s foreign-policy chief suggested a new trans-Atlantic relationship could have upsides for the EU, playing down the prospect that Mr. Trump’s interest in warmer ties with Russia would necessarily counter Europe’s interests. Indeed, she said a more independent EU might line up with Russia against any efforts on the Trump administration’s part to scuttle the Iran accord, shake up Middle East policy, or reduce the role of the United Nations.

Senior European officials have openly worried about the possible impact of the Trump administration’s foreign policy on Europe. They have expressed concerns not only about his stance toward Russia, but also that he will demand a higher price for underwriting the region’s security and will be less committed to working with the EU to press for democracy and the rule of law in Europe’s neighborhood. Den Rest des Beitrags lesen »

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