Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 14. November 2016

Volksbank Vorarlberg will verlustreiche Schweiz-Tochter verkaufen

Posted by hkarner - 14. November 2016

14.11.2016 | 17:36 |  (DiePresse.com)

Die Volksbank Vorarlberg sucht Käufer für ihre Schweizer Tochter.

Die Volksbank Vorarlberg will ihre verlustreiche Tochtergesellschaft, die Volksbank AG Schweiz, zur Gänze abstoßen. Der Vorstand wurde vom Aufsichtsrat beauftragt, „Gespräche mit interessierten Parteien über einen möglichen Verkauf der Tochterbank Volksbank AG Schweiz zu führen“, wie die Bank am Montag per Aussendung mitteilte.

„Man hat aus konzerninternen Überlegungen entschieden, sich zu trennen“, hieß es aus der Bank zur APA. Im Vorjahr musste die Volksbank Vorarlberg ihrer Schweizer Tochtergesellschaft nach einem Betrugsfall mit 11,7 Millionen Franken (10,6 Millionen Euro) unter die Arme greifen. Momentan laufe das Geschäft dort zwar gut, jedoch sei der Standort Basel relativ weit weg und man wolle sich auf das Geschäft in Vorarlberg und Liechtenstein konzentrieren. Die Volksbank AG Schweiz verfügt über zwei Standorte.

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Koalition bastelt an Reform der Bankenaufsicht

Posted by hkarner - 14. November 2016

Renate Graber14. November 2016, 18:35

Finanzmarktaufsicht? Notenbank? Weiterhin beide? SPÖ und ÖVP beraten nun in einer Arbeitsgruppe, ob und wie sie die Bankenaufsicht umbauen sollen

Wien – Die Diskussionen um eine Reform der Bankenaufsicht haben die koalitionäre Ebene erreicht. Für die Fragen, die sich um eine neue Einteilung der von Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA und Oesterreichischer Nationalbank (OeNB) erledigten Aufgaben drehen, wurde eine von SPÖ und ÖVP besetzte Arbeitsgruppe geschaffen. Zwei Mal ist sie bereits zusammengekommen. Das seit Jahren glosende Thema wurde durch den parlamentarischen Hypo-Untersuchungsausschuss wieder angefacht. Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) ist für eine Aufsichtsreform und dafür, dass es künftig nur noch eine Institution fürs Beaufsichtigen geben soll. Gesetzliche und regulatorische Maßnahmen sollen wieder ins Finanzministerium wandern. Eine Ansicht, die der Minister zuletzt Anfang Oktober kundgetan hat.

Die Aufsicht solle kleiner, schlagkräftiger und kostengünstiger werden, erklärte er bei der von der FMA abgehaltenen 7. Aufsichtskonferenz – nicht gerade zur Erbauung der Gastgeber. Im Endeffekt geht es um die Frage, ob die Bankenaufsicht von der FMA in die Notenbank wandert; die OeNB führt derzeit im Auftrag der FMA Vor-Ort-Prüfungen durch.

Behördenfunktion

Die Bescheide für von den Prüfern festgestellte Vorschriftsverstöße können aber nur von einer dazu ermächtigten Behörde ausgestellt werden – und das ist derzeit die FMA. Sollte künftig die OeNB so eine „Behördenfunktion“ übernehmen, müsste das per Verfassungsänderung (mit Zweidrittelmehrheit im Parlament) beschlossen werden. Wobei die Grünen schon kundgetan haben, dass sie „für eine Reform offen sind“. Die SPÖ bzw. das Bundeskanzleramt hat Koordination-Sektionschef Stefan Imhof und einen seiner Mitarbeiter in die Arbeitsgruppe entsandt; zudem Stefan Wieser, Euro-Chefkoordinator in der EU, sowie eine Ökonomin. Vom Finanzministerium sitzt u. a. Alfred Lejsek (Chef der Gruppe Finanzmärkte) im Team, zudem lässt sich die ÖVP von den Uniprofessoren Stefan Pichler (WU Wien) und Nicolas Raschauer (Uni Liechtenstein) beraten.

Rot-schwarze Befragungen

Vor einigen Wochen hatte die Arbeitsgruppe ihre ersten Gäste zur Befragung da: den für die Aufsicht zuständigen OeNB-Vizegouverneur Andreas Ittner und FMA-Vorstandsmitglied Helmut Ettl. Ittner (der ÖVP zuzurechnen) könnte der Übersiedlung der Aufsichtsagenden in die OeNB sehr viel abgewinnen, der der SPÖ zuzurechnende FMA-Chef Ettl nicht. Allerdings gibt es auch in der OeNB keine einheitliche Linie. Hochrangige Direktoriumsmitglieder sind skeptisch, vor allem, was eine Behördenfunktion der OeNB angeht. Hintergrund dafür: diesbezügliche Kritik an der Europäischen Zentralbank (EZB). Sie ist ja für die Geldpolitik ebenso zuständig wie für die Aufsicht über die systemrelevanten Banken des Euroraumes. Diese Doppelrolle wird immer wieder hinterfragt – und erscheint, umgelegt auf die Oesterreichische Nationalbank, auch hohen Notenbankern nicht ganz unproblematisch. „Allerdings“, fügt ein Befürworter einer solchen Lösung hinzu, „hat jede Aufsichtsarchitektur auch Nachteile“. Vor allem die Einsparungen sprächen für die Aufsichtsreform, meint einer der Experten, es gebe „inhaltlich und politisch Handlungsbedarf“ für Änderungen.

Schwarze Skizze

Noch sind SPÖ und ÖVP aber am Sondieren. Aus dem Finanzministerium verlautet zum Thema nur, dass es „zu früh ist“, etwas Inhaltliches zu sagen, der Minister habe bei der FMA-Aufsichtskonferenz nur „skizziert, worum es prinzipiell gehen sollte“. Die nächsten Gäste der Neigungsgruppe Aufsicht stehen dem Vernehmen nach aber schon fest: OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny (der SPÖ zuzuordnen) und das der ÖVP zurechenbare FMA-Vorstandsmitglied Klaus Kumpfmüller. (Renate Graber, 14.11.2016) – derstandard.at/2000047547403/Koalition-bastelt-an-Reform-der-Bankenaufsicht

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Heizer in der Steuerhölle

Posted by hkarner - 14. November 2016

14.11.2016 | 18:32 | Josef Urschitz (Die Presse)

Weil der Staat Ausgaben nicht kürzt, müssen das seine Staatsbürger tun.

Österreich ist in vielen Disziplinen Europaspitze. Im alpinen Skisport beispielsweise. Und beim Lohnsteuerzahlen, wie die jüngsten „Steuertrends“ der EU-Kommission zeigen. Leider aber nicht in Sachen Budgetsolidität. Denn obwohl die Steuerlast steigt und steigt, kommt der Staat mit dem eingenommenen Geld nie aus und reiht Defizit an Defizit. Seit nunmehr 46 Jahren in ununterbrochener Reihenfolge. Und auch in den kommenden Jahren wird sich daran nichts ändern.

Das liegt daran, dass niemand in diesem Land strukturell etwas ändern will. Es wird nur an kleinen Schräubchen gedreht. Wie beispielsweise bei der jüngsten sogenannten Steuerreform, die den Lohnsteuerdruck heuer ein bisschen mildert, was aber schon demnächst durch die trotz aller Ankündigungen nicht abgeschaffte kalte Progression wieder Geschichte sein wird.

Wenn man sich die Einnahmen- und Ausgabenkurven im Staatshaushalt hernimmt, sieht man ein klassisches Hase-Igel-Problem: Wo immer die Steuern auch hin steigen – die Ausgaben sind schon da. Hier wird die Regierung wohl einmal den Hebel ansetzen müssen. Die Steuerschraube ist nämlich sichtlich ausgeleiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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World’s $150 trillion debt edifice shaken by Trump victory

Posted by hkarner - 14. November 2016

trump-ccDonald Trump has entirely changed the thinking of the world’s debt markets, leaving carnage along the way 

The spectacular sell-off in the global bond and credit markets since the election of Donald Trump has left a trail of carnage among hedge funds and revived gnawing doubts about the fragility of the eurozone’s financial system.

Bank of America warned that there has been ‚violent rotation‘ within the structure of the bond market over the last week, with powerful implications.

Traders switched overnight from worries about deflation to an entirely different bet on surging reflation driven by Mr Trump’s expansionary policies. This has instantly shaved $1.14 trillion off Bank of America’s Global Broad Market Index.

The gauge captures roughly a third all debt contracts. The International Monetary Fund said the total outstanding stock of bonds and loans worldwide was $152 trillion at the end of 2015, far greater than the $69 trillion store of global wealth in equities.

„There are a lot of bad positions out there and we don’t know how much leverage there is,“ said Marc Ostwald from ADM. Den Rest des Beitrags lesen »

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Slouching Toward Trump

Posted by hkarner - 14. November 2016

Photo of Robert Skidelsky

Robert Skidelsky

Robert Skidelsky, Professor Emeritus of Political Economy at Warwick University and a fellow of the British Academy in history and economics, is a member of the British House of Lords. The author of a three-volume biography of John Maynard Keynes, he began his political career in the Labour party, became the Conservative Party’s spokesman for Treasury affairs in the House of Lords, and was eventually forced out of the Conservative Party for his opposition to NATO’s intervention in Kosovo in 1999.

NOV 12, 2016 Project Syndicate

LONDON – The Republican establishment has gone into overdrive to present President-elect Donald Trump as a guarantor of continuity. Of course, he is nothing of the sort. He campaigned against the political establishment, and, as he told a pre-election rally, a victory for him would be a “Brexit plus, plus, plus.” With two political earthquakes within months of each other, and more sure to follow, we may well agree with the verdict of France’s ambassador to the United States: the world as we know it “is crumbling before our eyes.”

The last time this seemed to be happening was the era of the two world wars, 1914 to 1945. The sense then of a “crumbling” world was captured by William Butler Yeats’s 1919 poem “The Second Coming”: “Things fall apart; the center cannot hold;/Mere anarchy is loosed upon the world.” With the traditional institutions of rule thoroughly discredited by the war, the vacuum of legitimacy would be filled by powerful demagogues and populist dictatorships: “The best lack all conviction, while the worst/are full of passionate intensity.” Oswald Spengler had the same idea in his Decline of the West, published in 1918. Den Rest des Beitrags lesen »

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Donald Trump’s Election Leaves Angela Merkel as the Liberal West’s Last Defender

Posted by hkarner - 14. November 2016

Date: 13-11-2016
Source: The Wall Street Journal

Merkel cc2Angela Merkel. The German chancellor has been in power for 11 years.
BERLIN — And then there was one.

Germany’s chancellor, Angela Merkel, has emerged as the last powerful defender of Europe and the trans-Atlantic alliance after the election of Donald J. Trump. But after 11 years in power, she is tired, her associates say, and under siege seemingly from all directions.

She is under pressure from the same forces that elevated Mr. Trump in America, fueled Britain’s vote to exit the European Union and are now propelling the populist Marine Le Pen in France. At home, the hard-right Alternative for Germany party has scored a string of victories in state elections.

Ms. Merkel needs to fend off a resurgent Russia that is promoting its brand of illiberal democracy by backing right-wing parties throughout the Continent and fanning the flames of populism. But with Mr. Trump openly admiring Russia’s president, Vladimir V. Putin, even maintaining economic sanctions imposed on Moscow over conflicts in Crimea and Ukraine will be a challenge. Den Rest des Beitrags lesen »

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What America’s Economy Needs from Trump

Posted by hkarner - 14. November 2016

Photo of Joseph E. Stiglitz

Joseph E. Stiglitz

Joseph E. Stiglitz, recipient of the Nobel Memorial Prize in Economic Sciences in 2001 and the John Bates Clark Medal in 1979, is University Professor at Columbia University, Co-Chair of the High-Level Expert Group on the Measurement of Economic Performance and Social Progress at the OECD, and Chief Economist of the Roosevelt Institute. A former senior vice president and chief economist of the World Bank and chair of the US president’s Council of Economic Advisers under Bill Clinton, in 2000 he founded the Initiative for Policy Dialogue, a think tank on international development based at Columbia University. His most recent book is The Euro: How a Common Currency Threatens the Future of Europe.

NOV 13, 2016 Project Syndicate

NEW YORK – Donald Trump’s astonishing victory in the United States presidential election has made one thing abundantly clear: too many Americans – particularly white male Americans – feel left behind. It is not just a feeling; many Americans really have been left behind. It can be seen in the data no less clearly than in their anger. And, as I have argued repeatedly, an economic system that doesn’t “deliver” for large parts of the population is a failed economic system. So what should President-elect Trump do about it?

Over the last third of a century, the rules of America’s economic system have been rewritten in ways that serve a few at the top, while harming the economy as a whole, and especially the bottom 80%. The irony of Trump’s victory is that it was the Republican Party he now leads that pushed for extreme globalization and against the policy frameworks that would have mitigated the trauma associated it. But history matters: China and India are now integrated into the global economy. Besides, technology has been advancing so fast that the number of jobs globally in manufacturing is declining. Den Rest des Beitrags lesen »

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What Will Trump Do?

Posted by hkarner - 14. November 2016

NOV 13, 2016, Project Syndicate
All US presidents come to power – and exercise it – by assembling and sustaining a broad electoral coalition of voters with identifiable interests. Donald Trump is no exception. Trump’s stunning election victory, following a populist campaign that targeted US institutions, domestic and foreign policies, and especially elites, was powered by voters – overwhelmingly white, largely rural, and with only some or no postsecondary education – who feel alienated from a political establishment that has failed to address their interests.

So the question now, for the United States and the world, is how Trump intends to represent this electoral bloc. Part of the difficulty in answering it, as Project Syndicate’s contributors understand well, is Trump himself. “The US has never before had a president with no political or military experience, nor one who so routinely shirks the truth, embraces conspiracy theories, and contradicts himself,” notes Harvard’s Jeffrey Frankel. But, arguably more important, much of what Trump has promised – on trade, taxation, health care, and much else – either would not improve his voters’ economic wellbeing or would cause it to deteriorate further. Den Rest des Beitrags lesen »

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