Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for November 2016

Die größten Baustellen des neuen Raiffeisenbankchefs

Posted by hkarner - 30. November 2016

30. November 2016, 17:58 derstandard.at

Mit Johann Strobl könnten die Mehrgleisigkeiten bei den Raiffeisenbanken wieder auf den Tisch kommen

Wien – Im kapitalschwachen Raiffeisen-Bankensektor wird eine Weiche nach der anderen gestellt. Nach dem Grundsatzbeschluss zur Fusion von Raiffeisen Zentralbank (RZB) und Raiffeisen Bank International (RBI) wurde nun der schon länger als Favorit gehandelte Johann Strobl als neuer Chef des zusammengelegten Instituts offiziell bestätigt. Der bisherige Vizegeneraldirektor und Risikovorstand der RBI wird Karl Sevelda (RBI-Chef) und Walter Rothensteiner (RZB-Chef) beerben.

Die RZB-Vorstände Johannes Schuster und Michael Höllerer gehören dem Vorstand der Fusionsbank nicht mehr an. Dieser besteht künftig neben Strobl aus Klemens Breuer (stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Finanzchef Martin Grüll, Andreas Gschwenter, Peter Lennkh sowie Hannes Mösenbacher, der bisher kein Mitglied des Vorstands war. Strobl wurde zum logischen Favoriten der Raiffeisen-Bankenspitze, nachdem Heinrich Schaller, der die Landesbank Oberösterreich führt, für den Posten abgesagt hatte. Der 57-Jährige wird sich gleich um mehrere Baustellen kümmern müssen.

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USA: Finanzminister Steven Mnuchin kündigt massive Steuersenkung an

Posted by hkarner - 30. November 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

mnuchin-ccDer neue US-Finanzminister Steven Mnuchin (Bild) kündigt ein radikale Senkung der Unternehmenssteuern an. Der neue Handelsminister Ross will bilaterale Deals statt großer Freihandelsabkommen.

Massive Steuersenkungen, mehr Wirtschaftswachstum und Härte im Währungsstreit mit China: Der vom künftigen US-Präsidenten Donald Trump zum Finanzminister benannte ehemalige Goldman-Sachs-Banker Steven Mnuchin und der künftige Handelsminister Wilbur Ross setzen kurz nach ihrer Nominierung erste Akzente. „Unsere oberste Priorität hat die Steuerreform“, sagte Mnuchin am Mittwoch dem Fernsehsender CNBC. „Wir werden die Unternehmenssteuern senken, was enorm viele Jobs zurück in die Vereinigten Staaten bringen wird.“ Sie sollen auf 15 Prozent halbiert werden. Auch mittlere Einkommen sollen entlastet werden. Der 53-Jährige, frühere -Banker sprach von der größten Steuerreform seit der Ära von Präsident Ronald Reagan in den achtziger Jahren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nobelpreisträger Robert Shiller: Misstrauen gegen die Eliten ist berechtigt

Posted by hkarner - 30. November 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Der Nobelpreisträger Robert Shiller beobachtet weltweit eine Rückkehr zu Nationalismus und Protektionismus. Die Ursache sei die wachsende Ungleichheit.

Shiller CCRobert Shiller, Professor für Ökonomie und Finanzen an der Universität Yale und Wirtschaftsnobelpreisträger 2013.

Der Ökonom Robert Shiller beobachtet in zahlreichen Ländern eine Rückbesinnung zum Nationalismus und Protektionismus. Der Hauptgrund liege in der wachsenden ökonomischen Ungleichheit in zahlreichen Staaten der westlichen Welt, sagte Shiller im Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

Shiller ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Yale University. Er wurde 2013 gemeinsam mit Lars Peter Hansen und Eugene Fama für die empirische Analyse von Kapitalmarktpreisen mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet. In den 80er Jahren entwickelte Robert J. Shiller zusammen mit Karl E. Case und Allan Weiss den Case-Shiller-Index, der die Entwicklung des US-amerikanischen Börsenmarktes widerspiegelt. Der von Standard & Poor’s vertriebene Case Shiller Home Price Index ist der führende Immobilienindex in den USA.

Ein aktueller Ausdruck dieser Entwicklung sei der Sieg Donald Trumps bei den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen. Trump werde möglicherweise viele wichtige Regulierungsvorschriften abschaffen, von denen breite Bevölkerungsschichten profitiert hätten. Damit könnten sich neue Freiräume für Unternehmen und Banken eröffnen. Damit allerdings könnte allerdings auch die Versuchung stiegen, die Kunden über den Tisch zu ziehen. Dieses Phänomen hat Shiller zusammen mit seinem Kollegen George Akerlof in seinem aktuellen Buch „Phishing for Fools – Manipulation und Täuschung in der freien Marktwirtschaft“ (Econ-Verlag) analysiert.

Die Autoren behandeln in diesem Buch die zentrale Rolle von Manipulation und Täuschung in der Wirtschaft. Demnach handeln nicht nur die Verbraucher immer wieder irrational. Der Markt selbst erzeuge ein wirtschaftliches Gleichgewicht, das manipulatives Verhalten hervorbringt, und die Wirtschaftstheorie muss diesen Realitäten angepasst werden.

Shiller beschreibt in dem Buch die freie Marktwirtschaft in den Vereinigten Staaten als den Nährboden, welcher Unternehmen geradezu antreibe, ihren Kunden Produkte zu verkaufen, die sie eigentlich gar nicht brauchen und für die sie eigentlich auch gar nicht das Geld haben. Dies geschehe über eine geschickte Manipulation jener persönlichen Geschichten oder „Narrative“, welchen die Kunden folgen.

shiller

In den vergangenen Jahren seien neue Narrative aufgetaucht. Und die Konsumenten sind für neue Geschichten offen, weil ihnen in der Vergangenheit viele Geschichten nur erzählt wurden, um sie zu betrügen. Das grundsätzliche Misstrauen gegen die Eliten sei durchaus berechtigt, sagt Shiller. „Die Menschen fühlen sich vernachlässigt, weil ihre Arbeitsplätze ins Ausland ausgelagert wurden und ihre Gehälter in den vergangenen Jahren stagnierten.“ „Der Grund, warum die neuen Narrative so viele Unterstützer mobilisieren konnten, liegt in der wachsenden ökonomischen Ungleichheit. Diese führt dazu, dass sich immer mehr Menschen in den USA von den Eliten abgehängt und vernachlässigt fühlten. Als Folge wächst das Misstrauen breiter Bevölkerungsschichten gegenüber Wissenschaftlern, Journalisten, Managern oder Politikern.“

Die Verunsicherung ist jedoch so groß, dass selbst Daher die abwegigsten Theorien Anhänger finden: „Trump propagierte unter anderem, dass der Klimawandel ein Scherz sei, welcher von den Chinesen erdacht worden ist“, sagt Shiller.

Trotz der aktuellen Krisen sei die freie Marktwirtschaft in den USA prinzipiell besser als jedes andere Wirtschaftsmodell. Shiller plädiert für wirtschaftliche Freiheit. Allerdings müssten wichtigen Bereiche vom Staat reguliert werden. „Selbstverständlich gibt es Beweise dafür, dass die Bilanzen einiger Unternehmen manipuliert sind. Auch Insiderhandel findet öfters statt. Trotzdem stellt unser Buch keinen großangelegten Angriff auf die Wirtschaft dar, sondern möchte zeigen, wie es abseits der Theorien in den Lehrbüchern wirklich ist. Die Zustände wären allerdings weitaus schlimmer, wenn die Zivilgesellschaften nicht so stark wären, das stimmt. Die meisten Manager in den USA und Europa sind grundsätzlich ehrlich.“

Gefragt, welche Narrative die Zukunft dominieren werden, sagt Shiller: „Die Menschen werden nach mehr persönlicher Dienstleistung fragen – etwa eine intensivere Betreuung in Schulen und Universitäten durch sehr kleine Klassen. Auch eine auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Pflege im Alter wird mehr nachgefragt werden. „Dazu kommt die Automation vieler Tätigkeiten. Ich habe mich mit meinem Online-Wirtschaftskurs im Grund genommen selbst obsolet gemacht“, sagt Shiller.

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Wanted: Equal Opportunity Globalization

Posted by hkarner - 30. November 2016

 An enlightening study by the academic Champion of  Globalization (hfk)

Date: 30-11-2016Milanovic Branko
Source: YaleGlobal: Branko Milanovic

Populist stances are resonating with dissatisfied voters in the wealthiest places including Europe and the United States. The West has posted low growth rates for its middle class over the past 25 years while the average income growth of a median household in Asia during the same period was about four times as high – Asia still has some catching up to do as income levels and gross domestic product per capita for much of the continent are still a fraction of those in the United States or Europe. The problem for wealthy democracies is that most benefits of technological advancement, globalization and economic policy went to the wealthiest and highly skilled, often described as the top 1 percent. “A basic contradiction of the age of globalization is that economic outcomes for increasing numbers of people are determined at the global level, while political action takes place within nation-states,” notes economist Branko Milanovic. Nations can be more adept with policies tackling trade and globalization, but that requires political consensus and more balanced distribution of opportunities. – YaleGlobal

Populists blame Asia’s high growth rates for economic woes rather than policies that reinforce inequality at home

Downside of productivity growth: Developed countries increase productivity by replacing workers with machines, Asians gain with Western investments like iPhone assembly in China Den Rest des Beitrags lesen »

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A Scientific Outlook for a Post-Factual World

Posted by hkarner - 30. November 2016

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The truth about trade agreements – and why we need them

Posted by hkarner - 30. November 2016

Chad Bown

Senior Fellow, Peterson Institute for International Economics; CEPR Research Fellow

29 November 2016, voxeu

However, even the largest estimates find international trade has caused only a fraction of the US economic dislocation — including that likely suffered by Mr. Trump’s key voters. Recognised studies observe that the surge in imports from China is an important contributor to US unemployment, for example, but it is responsible for less than 20% of the manufacturing job loss from 1999 to 2011. The other 80% of lost jobs were caused by something else entirely.1 Den Rest des Beitrags lesen »

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Why Multilateralism Still Matters

Posted by hkarner - 30. November 2016

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China investiert 34 Milliarden Euro in Bahnausbau für neue Megastadt

Posted by hkarner - 30. November 2016

Date: 29-11-2016
Source: SPIEGEL

Peking soll mit zwei seiner Nachbarregionen zur gewaltigsten Stadt der Welt verschmelzen: Jing-Jin-Ji.

Nun kündigten die Behörden an, allein für den Ausbau von Bahnverbindungen 33,9 Milliarden Euro auszugeben.

Gigantomanie: Projekt Jing-Jin-Ji

Schon bald könnte die schon jetzt riesige Hauptstadt Chinas zu einer 130-Millionen-Metropole werden. Entsprechende Pläne verfolgt die Staatsführung, wie jetzt offiziell wurde.

Der Name des Projekts lautet Jing-Jin-Ji, ein aus den Städtenamen Beijing, Tianjin und dem historischen Namen für Hebei, „Ji“, gebasteltes Kürzel. Die Fläche soll mehr als 200.000 Quadratkilometer groß sein – mehr als doppelt so groß wie Bayern. Den Rest des Beitrags lesen »

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Donald Trump and the New Economic Order

Posted by hkarner - 30. November 2016

Photo of Michael Spence

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Arabs make up just 5% of the world’s population, but they account for about half the world’s terrorism and refugees

Posted by hkarner - 30. November 2016

Date: 29-11-2016
Source: The Economist
Subject: Another Arab awakening is looming, warns a UN report

IN DECEMBER 2010 Egypt’s cabinet discussed the findings of their National Youth Survey. Only 16% of 18-29-year-olds voted in elections, it showed; just 2% registered for volunteer work. An apathetic generation, concluded the ministers, who returned to twiddling their thumbs. Weeks later, Egypt’s youth spilled onto the streets and toppled President Hosni Mubarak.

The UN’s latest Arab Development Report, published on November 29th, shows that few lessons have been learnt. Five years on from the revolts that toppled four Arab leaders, regimes are ruthlessly tough on dissent, but much less attentive to its causes.

As states fail, youth identify more with their religion, sect or tribe than their country. In 2002, five Arab states were mired in conflict. Today 11 are. By 2020, predicts the report, almost three out of four Arabs could be “living in countries vulnerable to conflict”. Den Rest des Beitrags lesen »

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