Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 20. Oktober 2016

Umbauplan für Volksbankenverband gescheitert

Posted by hkarner - 20. Oktober 2016

Bei der mangelnden Intelligenz und Plumpheit des ÖGV Präsidenten (der war übrigens ein ziemlich verheerender „Betriebsunfall“, von allen damals Beteiligten inzwischen bereut) ist das alles kein Wunder. Man hatte ja geglaubt, mit einem ÖVP-Nationalratshinterbänkler politisch Einfluss zu gewinnen. Übrigens: die Volksbanken sind ja eigentlich keine Genossenschaften nach Schulze-Delitzsch mehr, weil alle wesentlichen Kriterien dafür nicht mehr gelten (Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung, Förderauftrag, …). Sie müssten aus dem ÖGV ausgeschlossen werden. Oder der ÖGV müsste seine Ziele ändern und den armen Schulze-Delitzsch (der wird sich im Grab umdrehen) aus dem Spiel lassen! (hfk)

Renate Graber, 20. Oktober 2016, 07:00 derstandard.at

 Genossenschaftsverband soll Vorstand verlieren – Satzungsänderung ging nicht durch

Wien – Im Reich rund um die Volksbanken hätte es am 6. Oktober fast eine kleine Revolution gegeben – wäre es nicht zu einer kleinen Gegenrevolution gekommen. Schauplatz: der Österreichische Genossenschaftsverband (ÖGV), in dem die Volksbanken organisiert sind, und die Gruppe „Ware“, zu der etwa die Adeg-Lebensmittelhändler gehören. Der Verband ist Interessenvertretung und steht seinen Mitgliedern mit Beratung und Service zur Seite und ist für die Revision zuständig. donnerbauerAngesichts der Veränderungen im Volksbankensektor wollte ÖGV-Präsident Heribert Donnerbauer nun auch die Struktur des Verbands ändern – ist aber gescheitert.

Per Statutenänderung sollte der ÖGV-Vorstand (er führt die Geschäfte) abgeschafft werden, neues geschäftsführendes Gremium sollte das Präsidium werden. Der jetzige ÖGV-Vorstand, bestehend aus Verbandsanwalt Christian Pomper und KPMG-Wirtschaftsprüfer Walter Reiffenstuhl (interimistisch tätig), wäre damit weg vom Fenster. Dem neuen Board sollten neben dem jetzigen Präsidenten Donnerbauer die Vizepräsidenten Gerald Fleischmann (Chef der Volksbank, VB Wien), Gerhard Hamel (Chef der VB Vorarlberg) sowie „Ware“-Präsident Anton Kovsca (Adeg-Obmann) angehören. Donnerbauer – er ist Aufsichtsratsvorsitzender der VB Wien, Rechtsanwalt und Bürgermeister von Hardegg und war Nationalratsabgeordneter und ÖVP-Justizsprecher – erwartet sich davon Einsparungen, wie er zum STANDARD sagt, und eine Anpassung an die neuen Strukturen im Volksbankensektor. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »

Brauchen Dividenden eine Krankenkasse?

Posted by hkarner - 20. Oktober 2016

20.10.2016 | 18:25 | Josef Urschitz (Die Presse)

Kolumne Der Agrarfunktionär Felix Montecuccoli schlägt die Vereinheitlichung der Einkommensbesteuerung und die Einbeziehung von Kapitalerträgen in die Sozialversicherungspflicht vor. Man sollte darüber ernsthaft diskutieren.

Soll man Kapitalerträge der Sozialversicherungspflicht unterwerfen?“ Nein, der Mann, der diese Frage im Gespräch mit der „Presse“ aufwirft, ist nicht, wie manche jetzt spontan vermuten, Vertreter des gewerkschaftlichen Linksblocks. Sondern Gutsbesitzer, Präsident der Großgrundbesitzervereinigung Land&Forstbetriebe Österreich, hoher Landwirtschaftskammerfunktionär und Spross eines der ältesten europäischen Adelshäuser. Also reichlich unverdächtig, auf Reichenhatz aus zu sein.

Und, soll man? „Ja“, sagt Felix Montecuccoli. Und er hat dafür eine einleuchtende Begründung: Das derzeit viel zu komplizierte und zersplitterte Steuer- und Sozialversicherungssystem behindere die berufliche Mobilität und sei deshalb zukunftsfeindlich. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Warten auf die nächste Bankenkrise

Posted by hkarner - 20. Oktober 2016

20.10.2016 | 06:06 | Josef Urschitz (Die Presse)Urschitz1

Kolumne Die europäischen Banken sind in einem schlechten Zustand – und Österreich gilt als besonders risikoreicher Bankenmarkt. Dazu baut sich bei Immobilien das nächste Problem auf.

Die nächste Bankenkrise kommt bestimmt – und Österreich wird als einer der laut EZB „riskantesten Bankenmärkte“ Europas wohl mit im Auge des europäischen Banken-Hurrikans stehen: Das ist kurz zusammengefasst die Diagnose, die ein österreichischer Top-Banker (der in diesem Zusammenhang nicht genannt werden will, offiziell herrscht ja Friede, Freundschaft, Eierkuchen) neulich in kleinem Kreis stellte.

Beunruhigend. Dass das europäische Bankenwesen acht Jahre nach dem Beginn der Bankenkrise von echter Sanierung weiter entfernt ist denn je, sieht man zwar mit freiem Auge. Allerdings würde man die größten Probleme eher anderswo verorten. Bei den italienischen Banken beispielsweise, deretwegen das erst zu Jahresbeginn in Kraft getretene Bail-in-Verbot gleich einmal umgangen werden musste, womit es das Schicksal so gut wie aller EU-Bestimmungen erlitt. Oder in Deutschland, wo mit der Deutschen Bank gerade ein Institut schlingert, dessen Bilanzsumme allein fast zwei Drittel des deutschen BIPs erreicht. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Bank Austria lässt 2000 Leute ziehen

Posted by hkarner - 20. Oktober 2016

20.10.2016 | 18:10 |  (DiePresse.com)

Zuletzt hatte die UniCredit-Tochter rund 10.000 Mitarbeiter. 2750 von ihnen interessieren sich für den „Handshake“ zum Sparprogramm.

Die Mehrheit der abgangswilligen Mitarbeiter der Bank Austria dürfen das Unternehmen verlassen. Das ist laut „Standard“ (Freitag) das Ergebnis eines „Handshake“-Programms der UniCredit-Tochter. 959 Mitarbeiter gehen wie berichtet noch heuer. Der Rest von den laut der Zeitung 2750 Interessierten am Abschiedsprogramm bleibt noch bis zu acht Jahre im Unternehmen oder einer Tochter.

Aber die Bank lässt nicht alle ziehen, laut Zeitungsbericht sind es insgesamt über die Jahre rund 2000 Leute. „Das Management hat die Mehrheit der Mitarbeiterangebote zur einvernehmlichen Auflösung ihres Dienstverhältnisses angenommen“, zitiert der „Standard“ einen Banksprecher. Wie viele Leute insgesamt und schlussendlich das Unternehmen verlassen, ist noch nicht fix. Die Bank selbst hat nie ein Ziel genannt, wie viele Personen aus ihrer Sicht das Haus verlassen sollten. Die allerhöchste Abfertigung für unkündbar gestellte Mitarbeiter soll sich auf vier Jahresgehälter belaufen. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Unlike the West, India and China Embrace Globalization

Posted by hkarner - 20. Oktober 2016

Date: 19-10-2016
Source: YaleGlobal

Globalization has won fans in India and China, where economic growth is projected to rise by 7.6 and 6.6 percent, respectively. “Indians and Chinese also express pride in their respective nation’s growing stature on the world stage,” explains Bruce Stokes, director of global economic attitudes at the Pew Research Center, in reporting on responses to the Pew 2016 Global Attitudes Survey. “In all, 86 percent of Chinese and roughly two-thirds of Indians are satisfied with trends in their country today.” Most Chinese and Indians express optimism about their economies, anticipating improved growth as well as a better life for future generations. By comparison, Pew reports 42 percent of survey respondents in 10 EU nations and 44 percent in the United States say their economy is doing well. One area where Chinese and Indian respondents differ little from respondents in the West: Most are wary about foreign influences, and expect their governments to prioritize dealing with domestic challenges. – YaleGlobal

WASHINGTON:  In contrast with the developed West, globalization and economic integration remain popular in the world’s two largest developing countries – India and China. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

Prop. 51 Versus a State-Owned Bank: How California Can Save $10 Billion on a $9 Billion Loan

Posted by hkarner - 20. Oktober 2016

Posted on by Ellen Brown, Web of Debt BlogBrown Ellen

School districts are notoriously short of funding – so short that some California districts have succumbed to Capital Appreciation Bonds that will cost taxpayers as much is 10 to 15 times principal by the time they are paid off. By comparison, California’s Prop. 51, the school bond proposal currently on the ballot, looks like a good deal. It would allow the state to borrow an additional $9 billion for educational purposes by selling general obligation bonds to investors at an assumed interest rate of 5%, with the bonds issued over a five-year period and repaid over 30 years. $9 billion × 5% × 35 equals $15.75 billion in interest – nearly twice principal, but not too bad compared to the Capital Appreciation Bond figures.

However, there is a much cheaper way to fund this $9 billion school debt. By borrowing from its own state-chartered, state-owned bank, the state could save over $10 billion – on a $9 billion loan. Here is how. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

Der Stoff, aus dem Nobelpreise sind

Posted by hkarner - 20. Oktober 2016

17.10.2016

Von Günther Grunert, Makroskop

Trotz gelegentlicher Kritik gilt der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften immer noch als die höchste Auszeichnung, die einem Ökonomen zuteil werden kann. Der Eindruck, dass die Geehrten einen immensen Beitrag zum Erkenntnisfortschritt geleistet haben, beruht  darauf, dass sich kaum jemand näher mit deren Arbeiten beschäftigt und die Medien häufig nur sehr oberflächlich darüber berichten. Hier soll etwas genauer hingeschaut werden.

Heiner Flassbeck hat in der letzten Woche die Verleihung des diesjährigen Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften an Oliver Hart und Bengt Holmström kommentiert (hier). Er stellt fest, dass es eigentlich keinen Grund gibt, sich mit dieser zweifelhaften Ehrung intensiv auseinanderzusetzen, die übrigens gar nicht – wie die fünf „echten“ Nobelpreise – auf Alfred Nobel, sondern auf die extrem konservative Schwedische Reichsbank zurückgeht und erst 1969 ins Leben gerufen wurde. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

A National Security Blind Spot

Posted by hkarner - 20. Oktober 2016

Photo of Anne-Marie Slaughter

Anne-Marie Slaughter

Anne-Marie Slaughter, a former director of policy planning in the US State Department (2009-2011), is President and CEO of the think tank New America, Professor Emerita of Politics and International Affairs at Princeton University, and the author of Unfinished Business: Women Men Work Family.
 

Photo of Elizabeth Weingarten

Elizabeth Weingarten

Elizabeth Weingarten is the director of the Global Gender Parity initiative, a project of the Better Life Lab, where she is also a senior fellow.

OCT 19, 2016 Project Syndicate

WASHINGTON, DC – Erin Saltman saw a disturbing trend. For months, the senior counter-extremism researcher at the Institute for Strategic Dialogue had obsessively tracked the profiles of more than 130 Western women who had joined the Islamic State (ISIS). Saltman and her team noticed that instead of journeying through Turkey to reach ISIS headquarters in Syria, the women were heading straight to Libya. Because women’s roles within ISIS are related mostly to reproduction and consolidating territory, Saltman was able to deduce the reason: “ISIS wasn’t just looking to have combat forces in Libya, but also to build statehood there,” she explained. “We flagged and highlighted that before security forces were aware of it.” Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

IBM CEO Ginni Rometty on the biggest misconception about intelligent machines

Posted by hkarner - 20. Oktober 2016

Date: 19-10-2016
Source: The Wall Street Journal
Subject: The Natural Side of A.I.

THE RISE OF ARTIFICIAL intelligence has inspired both fascination and fear of the world to come. Some tech prophets envision a “singularity,” in which advances in AI trigger drastic technological growth, while others imagine that autonomous machines will someday turn on their creators and destroy us. But when you’re engaged in the science of machine intelligence, you understand that this is a false set of choices shaped by a misleading phrase.

rometty-ccGinni Rometty is the chairman, president and CEO of IBM

The term “artificial intelligence” was coined in 1955 to convey the concept of general intelligence: the notion that all human cognition stems from one or more underlying algorithms, and that by programming computers to think in the same way, we could create autonomous systems modeled on the human brain.

At the same time, other researchers were taking a different approach. Their method—which worked bottom up to find patterns in growing volumes of data—was called IA, short for “intelligence augmentation.” Ironically, the methodology not modeled on the human brain has led to the systems we now describe as cognitive. IA is behind real-world applications such as language processing, machine learning and human-computer interaction. The term “AI” won out in the end, despite being a misnomer.

‘Only cognitive systems can optimize data, the new natural resource of our time.’ Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »