Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 19. Oktober 2016

Das Land und seine teuren „Filialleiter“

Posted by hkarner - 19. Oktober 2016

18.10.2016 | 18:43 | Josef Urschitz (Die Presse)

Österreich hat ein ziemlich kostspieliges Föderalismusproblem.

schickhofer-kern-ccDer Finanzminister, meint der steirische Vizelandeshauptmann, Michael Schickhofer (SPÖ), solle die 500 Millionen, die die Länder im Rahmen der Finanzausgleichsverhandlungen fordern, ohne große Umstände herausrücken. Schließlich sei die Republik kein Möbelhaus und seien die Länder keine Filialen.

Sondern, fügen wir an, offenbar Angestellte. Denn auch dieser Schickhofer-Spruch ist überliefert: Über die geforderte halbe Milliarde könne nicht diskutiert werden. Denn sie sei „schon verplant“, und außerdem handle es sich dabei um die „normalen Gehaltssteigerungen, die durch dieses Wirtschaftswachstum abgegolten werden“. Was immer das heißt.

Der Mann mit dieser schlüssigen Argumentation ist übrigens Chefverhandler der Bundesländer bei den laufenden Finanzausgleichsgesprächen. Das wundert einen eigentlich nicht. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass selbstverständlich auch die ÖVP-Landeschefs hinter dieser Forderung stehen.

Selbstverständlich ist der Vizesteirerchef auch gegen mehr Steuerautonomie für die Länder. Ist doch wesentlich einfacher, Geld, das andere einnehmen, intransparent zu verbraten, als selbst für entsprechende Einnahmen zu sorgen – und dann damit auszukommen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Deutschen sind nicht leicht zu verstehen

Posted by hkarner - 19. Oktober 2016

Date: 19-10-2016
Source: SPIEGEL
Subject: Die Lage am Mittwoch

Wenn es um das Verhältnis zu den Großmächten USA und Russland geht, sind die Deutschen nicht immer leicht zu verstehen.

Gegen Handelsverträge mit Nordamerika gehen sie zu Hunderttausenden auf die Straße, aber niemand demonstriert gegen Russlands Bombenterror in Aleppo.

Sie kritisieren Amerikas Kriege in Arabien, aber es lässt sie kalt, wenn Moskau in Europa fremdes Territorium annektiert.

Merkel Putin CCHeute besucht Kreml-Boss Wladimir Putin die Kanzlerin in Berlin, um einen Ausweg aus dem verfahrenen Konflikt in der Ukraine zu suchen.

Angela Merkel wirft ihrem Gast vor, das Völkerrecht zu brechen. Aber Putin kann mit der Zahl der Deutschen kontern, die ihm laut Umfragen mindestens genauso viel Vertrauen entgegenbringen wie ihr:

knapp 30 Prozent.

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On the economics and politics of refugee migration

Posted by hkarner - 19. Oktober 2016

Christian Dustmann, Francesco Fasani, Tommaso Frattini, Luigi Minale, Uta Schönberg

18 October 2016, voxeu

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The West’s Other Trump

Posted by hkarner - 19. Oktober 2016

Photo of Guy Verhofstadt

Guy Verhofstadt

Guy Verhofstadt, a former Belgian prime minister, is President of the Alliance of Liberals and Democrats for Europe Group (ALDE) in the European Parliament.

OCT 18, 2016 Project Syndicate

BRUSSELS – In the second American presidential debate, Donald Trump promised that, if elected, he would appoint a special prosecutor to investigate Hillary Clinton. “You’d be in jail,” Trump told her.

Trump’s threat to politicize the justice system has received the backlash that it deserves; but, sadly, his cynicism is not unique to the United States. The current Polish government, led by the Law and Justice (PiS) party, which came to power just under a year ago, has displayed a similar authoritarian streak, flouting legal conventions to further its own ends.

PiS leader Jarosław Kaczyński has repeatedly called for an inquiry into former Polish Prime Minister and current European Council President Donald Tusk. Kaczyński holds Tusk’s former government partially responsible for the April 2010 plane crash in Smolensk, Russia, which killed 96, including Kaczyński’s twin brother, Polish President Lech Kaczyński. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Sharing-Ökonomie zerrüttet auch die Marktwirtschaft

Posted by hkarner - 19. Oktober 2016

So what, Herr Vontobel? (hfk)
Arbeit | 18.10.2016
Von Werner Vontobel, Makroskop

Der Taxi-Dienst Uber und der Wohnungsvermittler Airbnb sehen sich als Vorreiter einer neue Art von Wirtschaft,  der Sharing-Ökonomie oder des „Internet of Things“  und ihre Erfinder brüsten sich damit, ihren jeweiligen Markt zerstört und aus den Angeln gehoben zu haben. „Disruption“ (Zerrüttung) heißt das neue Schlagwort.

Es gehe nicht mehr um Innovation, sondern darum, die Karten völlig neu zu mischen. Da ist etwas dran. Man kann unternehmerischen Geistern nicht verbieten, auf diesen Zug aufzuspringen, aber man sollte sich von dieser Euphorie auch nicht blind mitreißen lassen. Die neuen Technologien bergen große Risiken. Nicht zuletzt deshalb weil sie sich mit den Regeln des  Marktes nur schwer vereinbaren lassen. Sie haben das Zeug, nicht nur das Hotel- und Taxigewerbe zu disruptieren, sondern auch die Marktwirtschaft, so wie wir sie bisher gekannt – und lange Zeit auch geschätzt – haben.

Das Geschäftskonzept Den Rest des Beitrags lesen »

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Antworten an den Club of Rome

Posted by hkarner - 19. Oktober 2016

Hans-Jörg Naumer, 18. Okt. 2016, Ökonomenstimme

Der „Club of Rome“ hat seinen neuen Report „Reinventing Prosperty“ veröffentlicht, in dem er sich gegen die  Fokussierung aufs Wirtschaftswachstum ausspricht. Dieser Beitrag kritisiert die statischen Aussagen des Berichts. Wirtschaftswachstum könne auch mit Umweltschutz Hand in Hand gehen, wenn der Wettbewerb seine Rolle als Garant der effizienten Allokation knapper Güter spielt und die Preise ihre Signalfunktion ausüben können.

Ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie wir in den 70’ern „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome diskutierten. Überbevölkerte Erde, Rohstoffknappheit, Öko-Kollaps … so ließ sich die Botschaft zusammenfassen. Ein Gefühl von „und Malthus hatte doch Recht“ kam auf.

Tatsächlich ist von Anfang der 80’er Jahre die Weltbevölkerung um über 3 Mrd. auf jetzt ca. 7,2 Mrd. Menschen angewachsen. Anders als erwartet ist aber der Anstieg von Massenarmut und Hungersnöten ausgeblieben. Im Gegenteil. Der Anteil der Weltbevölkerung, die in absoluter Armut lebt – als Maßstab dafür gilt, wer weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag zum Leben hat – ist von 45% auf unter 15% gefallen. Die Weltbevölkerung ist gewachsen, der Anteil der Armen ist global dennoch deutlich zurückgegangen. Den Rest des Beitrags lesen »

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