Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 30. September 2016

Kein Spielraum für neue Steuern

Posted by hkarner - 30. September 2016

29.09.2016 | 18:15 | Josef Urschitz (Die Presse)urschitz

Kolumne Im Hochsteuerland Österreich wird über die Erhöhung der Grundsteuer ohne gleichzeitige Senkung anderer Abgaben diskutiert. Das nennt man wohl Standortpolitik.

Das komplizierte und von der Lastenverteilung her offenbar nicht mehr zeitgemäße Steuersystem und die Höhe der Steuerbelastung gehören zu den ganz großen Schwächen des hiesigen Wirtschaftsstandorts. Das haben uns gerade wieder einmal internationale Manager im Wettbewerbsfähigkeitsranking des Schweizer Weltwirtschaftsforums bescheinigt.

Die Modernisierung des Steuersystems bei gleichzeitiger Senkung der vergleichsweise sehr hohen Steuer- und Abgabenquote wäre also wohl das beste Konjunkturprogramm, das sich kurzfristig auf die Beine stellen ließe. Leider gibt es keine Hinweise darauf, dass irgendjemand ernsthaft die auch von Wirtschaftsforschern vehement geforderte Steuerstrukturreform auch nur ansatzweise anzupacken gedenkt. Im Gegenteil: Derzeit wird in der Steuerdebatte auf politischer Ebene hauptsächlich darüber geredet, wo es im bestehenden System noch Spielraum für isolierte Steuererhöhungen (also eine weitere Anhebung der drückenden Gesamtsteuerlast) geben könnte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Österreichs Finanzminister: Deutsche Bank wird nicht Europas Lehman

Posted by hkarner - 30. September 2016

… und der muss es ja wissen ! (hfk)

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Schelling CCDer österreichische Finanzminister lässt mit einer saloppen Aussage aufhorchen: Die Deutsche Bank werde nicht Europas Lehman-Event. Und selbst wenn, so wäre das auch nicht schlimm, meint Minister Schelling.

Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling sieht keine Parallelen zwischen der Krise von Deutschlands größtem Geldinstitut Deutsche Bank und dem Kollaps der US-Bank Lehman Brothers. Einen Zusammenbruch der Deutschen Bank befürchte er nicht. Selbst wenn, würde dies keine wirkliche Krise auslösen, sagte Schelling am Donnerstag zur Nachrichtenagentur Reuters. Die Turbulenzen rund um die Bank seien auch kein Diskussionsthema beim Treffen der europäischen Finanzminister, sagte er. „Über Deutschland brauchen wir uns jetzt wirklich keine Sorgen machen, das ist eine hochstabile Wirtschaft und eine hochstabile Finanzsituation“.

Eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise wie nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers 2008 sollte nach Ansicht des Finanzministers überhaupt nicht mehr möglich sein. „Dazu haben wir die Bankenunion, die einheitliche Bankenaufsicht, die europäische Einlagensicherung, das heißt, wir haben alle Maßnahmen auf europäischer Ebene gesetzt, um den Finanzmarkt zu stabilisieren“, sagte Schelling.

Alle Probleme sind nach Ansicht des Ministers nach der Finanzkrise aber noch nicht ausgestanden. „Ich bin überzeugt davon, dass wir gar keine Bankenkrise haben, sondern wir haben eine Profitabilitätskrise der Banken“, sagte Schelling. Die Gewinnmargen seien derzeit von der Niedrigzins-Politik belastet. „Die Banken werden sich den Herausforderungen stellen müssen und Reorganisieren müssen“, sagte Schelling.

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The world economy: An open and shut case

Posted by hkarner - 30. September 2016

Date: 29-09-2016
Source: The Economist

The consensus in favour of open economies is cracking, says John O’Sullivan. Is globalisation no longer a good thing?

THERE IS NOTHING dark, still less satanic, about the Revolution Mill in Greensboro, North Carolina. The tall yellow-brick chimney stack, with red bricks spelling “Revolution” down its length, was built a few years after the mill was established in 1900. It was a booming time for local enterprise. America’s cotton industry was moving south from New England to take advantage of lower wages. The number of mills in the South more than doubled between 1890 and 1900, to 542. By 1938 Revolution Mill was the world’s largest factory exclusively making flannel, producing 50m yards of cloth a year.

The main mill building still has the springy hardwood floors and original wooden joists installed in its heyday, but no clacking of looms has been heard here for over three decades. The mill ceased production in 1982, an early warning of another revolution on a global scale. The textile industry was starting a fresh migration in search of cheaper labour, this time in Latin America and Asia. Revolution Mill is a monument to an industry that lost out to globalisation. Den Rest des Beitrags lesen »

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Saving Europe By Reversing Brexit

Posted by hkarner - 30. September 2016

Photo of Anatole Kaletsky

Anatole Kaletsky

Anatole Kaletsky is Chief Economist and Co-Chairman of Gavekal Dragonomics. A former columnist at the Times of London, the International New York Times and the Financial Times, he is the author of Capitalism 4.0, The Birth of a New Economy, which anticipated many of the post-crisis transformations of the global economy. His 1985 book, Costs of Default, became an influential primer for Latin American and Asian governments negotiating debt defaults and restructurings with banks and the IMF.

SEP 29, 2016 Pproject Syndicate

LONDON – “Never let a crisis go to waste” has always been one of the European Union’s guiding principles. But what about five simultaneous crises? Today, the EU faces what Frans Timmermans, European Commission Vice President, describes as a “multi-crisis”: Brexit, refugee flows, fiscal austerity, geopolitical threats from East and South, and “illiberal democracy” in central Europe. Rather than wasting its crises, the EU could be laid to waste by them.

If so, Brexit will be the detonator for that demolition. By legitimizing the concept of an EU breakup, and thus turning a fantasy among political extremists into a realistic option of mainstream politics throughout Europe, Brexit threatens to trigger an irresistible disintegration process. It will also transform economics, by paralyzing the European Central Bank in the next euro crisis: while the ECB can always defeat market speculation, it is powerless against breakup pressures from voters. Den Rest des Beitrags lesen »

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Why Deep Learning Is Suddenly Changing Your Life

Posted by hkarner - 30. September 2016

Illustration by Justin Metz

September 28, 2016, 5:00 PM EDT

Decades-old discoveries are now electrifying the computing industry and will soon transform corporate America.

Over the past four years, readers have doubtlessly noticed quantum leaps in the quality of a wide range of everyday technologies.

Most obviously, the speech-recognition functions on our smartphones work much better than they used to. When we use a voice command to call our spouses, we reach them now. We aren’t connected to Amtrak or an angry ex.

In fact, we are increasingly interacting with our computers by just talking to them, whether it’s Amazon’s Alexa, Apple’s Siri, Microsoft’s Cortana, or the many voice-responsive features of Google. Chinese search giant Baidu says customers have tripled their use of its speech interfaces in the past 18 months.

Machine translation and other forms of language processing have also become far more convincing, with Google googl , Microsoft msft , Facebook fb , and Baidu bidu unveiling new tricks every month. Google Translate now renders spoken sentences in one language into spoken sentences in another for 32 pairs of languages, while offering text translations for 103 tongues, including Cebuano, Igbo, and Zulu. Google’s Inbox app offers three ready-made replies for many incoming emails. Den Rest des Beitrags lesen »

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Geld und (Un)Freiheit

Posted by hkarner - 30. September 2016

Von Gero Jenner, 29/9Jenner

(aktualisiertes Original:

http://www.gerojenner.com/gerojenner.com/Geld_und_%28Un%29Freiheit.html)

Jean-Jacques Rousseau beantwortete eine Preisfrage der Akademie von Dijon mit der unerwarteten These, die Zivilisation bilde in Wahrheit den Anfang aller sozialen Übel. Wenn Fabian Scheidler in seinem Buch „Das Ende der Megamaschine“ die Rolle des Geldes beleuchtet, dann schlägt er in die gleiche Kerbe. Mit der Einführung der Geldwirtschaft, welche dem Staat ein regelmäßiges Steueraufkom­men gewährte, hätte schon die erste organisierte Marktwirtschaft der Geschichte, das klassische Griechenland, den Menschen die Freiheit genommen. Sie seien gezwungen worden, für den Markt zu produzieren, um sich das nötige Geld zu verschaffen, von dem sie dann den ihnen auferlegten Teil an Steuern an den Staat abgeben mussten.

Voltaires Spott über die Freiheit der Wilden

Rousseau lebte in einem Jahrhundert, dem achtzehnten, das sich der ganzen Menschheitsgeschichte unendlich überlegen dünkte und sich selbst als Siècle des Lumières (als Zeitalter der Aufklärung) verstand. Es war nicht das erste Mal, dass ein Denker der eigenen Zeit den Fehdehandschuh entgegenhält, indem er eine Meinung vertritt, die der zu seiner Zeit vorherrschenden diametral widerspricht. Kein Geringerer als Voltaire machte dem Genfer Philosophen denn auch den spöttischen Vorwurf, er würde die Menschheit wohl am liebsten erneut auf allen Vieren kriechen sehen. Den gleichen Vorwurf darf man gegen Fabian Scheidler erheben. Geld ist ein ganz besonderer Stoff, kostbar, wenn er aus unvergänglichem Gold besteht, ein bedrucktes Nichts, wenn man es aus Papier erzeugt. Dass es aber in der Geschichte menschlicher Zivilisation eine zentrale und im Großen und Ganzen auch unverzichtbare Rolle spielte, steht außer Zweifel: Erst Geld schweißte Gesellschaften zusammen, sorgte dafür, dass nach der neolithischen Revolution mit ihrer Erfindung der Landwirtschaft der Mensch weiterhin als soziales Wesen in großen Staaten zu überdauern vermochte. Den Rest des Beitrags lesen »

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No Quick Fix to City of London’s Brexit Conundrum

Posted by hkarner - 30. September 2016

Date: 29-09-2016
Source: The Wall Street Journal By SIMON NIXON

Some argue EU rules provide a way for London-based banks to keep their access
to Europe, but the reality is more complicated, Simon Nixon writes

The City of London generates an estimated £60 billion in U.K. tax revenues annually.

As the debate over how to carry out Brexit intensifies, the City of London finds itself in the firing line. To some hard-line Brexiters, repeated warnings from bankers about the costs of quitting the European single market and losing passporting rights—which allow U.K.-based firms to sell financial services anywhere in the European Union—smack of special pleading. Passporting is a red herring, they say, because the U.K. would qualify as an “equivalent” regulatory regime under EU rules, allowing most financial-services activity to carry on as before. City warnings of imminent doom often turn out to be wrong, not least over Brexit itself. The City will be fine because it is always fine.

The City, though, hasn’t always been the global financial hub it is today. In the decades after World War II, London was a backwater, a largely domestic capital market, dominated by domestic firms and presided over by an old-money elite sustained by fat, fixed commissions, elaborate barriers to entry and rampant insider trading. Den Rest des Beitrags lesen »

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