Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for 27. September 2016

„Banken haben Einsparungen nicht an Kunden weitergegeben“

Posted by hkarner - 27. September 2016

27. September 2016, 17:10 derstandard.at

 Wirtschaftsforscher Hahn sieht Fintechs im Kommen, OeNB-Chef Nowotny rät zu „pragmatischer Universalbank“

Wien – Geht es um Zukunft und Existenzberechtigung von Banken, reicht der Meinungsbogen weit. Da wird Mark Twain zitiert („Die Nachrichten über meinen Tod sind stark übertrieben“), da wird die Erwartung geäußert, Banken „als zweitältestes Gewerbe der Welt“ würden wohl ebenso wenig aussterben wie das älteste (also die Prostitution), ja, da werden sogar die Zehn Gebote thematisiert. Den Dekalog bemühte der Chef der Raiffeisen Bank International (RBI), Karl Sevelda, am Montagabend im Kassensaal der Nationalbank, wohin der Finanz-Marketing-Verband (FMVÖ) zur Diskussion „Wozu überhaupt noch Banken? Österreichs Geldinstitute im Anpassungs- und Überlebensstress“ geladen hatte; Medienpartner des FMVÖ ist der STANDARD.

„Nicht alles regulierbar“

Was denn eine wichtige Grundlage fürs Überleben sei, wurde Diskutant Sevelda gefragt, er antwortete, man müsse die Politik überzeugen, dass „nicht alles im Leben regulierbar ist, es wird immer etwas geben, das den Zehn Geboten überlassen bleibt“. Der Gouverneur der Nationalbank (OeNB), Ewald Nowotny, hatte zuvor eben Twain zitiert, der Bankenexperte des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) Franz Hahn hatte das „zweitälteste Gewerbe der Welt“ ins Spiel gebracht. Zukunftschancen billigt der OeNB-Chef der „pragmatischen Universalbank“ zu, die zwar ihren Kunden auch Investmentbankprodukte anbietet, für sich selbst aber keine Handelsgeschäfte tätigt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutsche Bank: Das Endspiel hat begonnen, und viele zittern

Posted by hkarner - 27. September 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die Deutsche Bank ist seit Monaten unter Beschuss. Ihre US-Konkurrenten haben Unterstützung von der amerikanischen Regierung bekommen. Die Bundesregierung zaudert – und spielt ein gefährliches Spiel. Bluffen Merkel und Schäuble? Haben sie im Poker um die größte Bank Deutschlands wirklich bessere Karten als die Finanzindustrie?

Merkel_SchäubleAngela Merkel und Wolfgang Schäuble.

Der Absturz der Deutschen Bank hat sich seit Jahren abgezeichnet. Zwar hat sich das Risiko bei den Derivaten durch eine neue Risikoverteilung über Futures-Plattformen auf den gesamten Markt verteilt. Doch die US-Banken haben die Deutsche schon seit langem als lästigen Konkurrenten im Visier. In ihren besten Investment-Jahren hat die Bank im Revier der Amerikaner gewildert. Im Falle der Hypotheken-Geschäfte dürfte die Bank ordentlich zugelangt haben. Doch die von der US-Regierung aufgerufene Strafe von 14 Milliarden Dollar erscheint vielen Beobachtern zu hoch. Das Problem: Selbst bei einem massiven Discount kann die Bank eine hohe Strafe mit ihrer aktuellen Eigenkapitalbasis nicht einfach wegstecken. Bei der Deutschen Bank rächt sich – wie bei vielen anderen europäischen Banken –, dass das Problem der niedrigen Eigenkapitalquoten nie gelöst wurde. Ökonomen wie Martin Hellwig oder Anat Admati warnen seit Jahren, wurden jedoch nicht gehört.

Es stellt sich nun die Frage, welche Optionen die Deutsche Bank hat.

Bail-in nach EU-Recht Den Rest des Beitrags lesen »

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Manifest zur Wiederauferstehung der Sozialdemokratie

Posted by hkarner - 27. September 2016

Wahrscheinlich hat er sogar recht (mit der Notwendigkeit der Wiederauferstehung als Korrektiv): aber das mit Kern und Gabriel ? (hfk)

Von Sebastian Müller, Makroskop, 23/9

Die Sozialdemokratie wird mehr denn je gebraucht. Doch ihr droht die Bedeutungslosigkeit. Um wieder eine gestaltende politische Rolle spielen zu können, benötigt sie ein neues intellektuelles Fundament. Die Bausteine dafür gibt es bereits.

Die Sozialdemokratie Europas liegt in Trümmern. Mit ihr, das ist mit dem Fall der Mauer, spätestens aber seit der Finanzkrise 2007/2008 offenbar, befindet sich die gesamte kulturelle Linke in einer existenziellen Orientierungskrise. Doch wie kann sie aus diesen Ruinen wieder auferstehen?

Erster Schritt der Auferstehung: Finde die Ursachen

Mit dem Ende des real-existierenden Sozialismus war in der öffentlichen Wahrnehmung pauschal auch die Rolle des Staates als Element einer emanzipatorischen Strategie diskreditiert. Wirtschaftspolitische Konzepte, die wie die Planwirtschaft oder Globalsteuerung auf einer aktiven, dirigistischen Rolle des Staates basierten, wurden zu gescheiterten Ideologien erklärt. Seitdem und bis heute ist der Neoliberalismus das herrschende Paradigma. Ob in der politischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Sphäre – unser Handeln hat marktkonform zu sein. Die „Märkte“ als die unbestimmte informelle Kraft bestimmen unser Denken. Und sie haben die Sozialdemokratie eine fast bedingungslose Kapitulationserklärung unterzeichnen lassen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Our Fact Checks of the First Debate

Posted by sschleicher - 27. September 2016

Fact-Checking the First Presidential Debate

clinton-trump-ccDonald J. Trump and Hillary Clinton squared off over the Islamic State militant group, jobs and climate change.

By TURNER COWLES and DAVE HORN on Publish Date September 27, 2016. 

Hillary Clinton and Donald J. Trump kept fact-checkers busy throughout their first debate on Monday night as they sparred over their policies and records on the economy, national security, the environment and their personal pasts. In keeping with how he has run his campaign, Mr. Trump stretched the facts more often than Mrs. Clinton did; a couple of times, Mrs. Clinton literally called out for fact-checkers from the stage. (Here’s how we analyzed it live, and the highlights.)

Foreign Policy and National Security

On Mr. Trump saying Mrs. Clinton had been “fighting ISIS your entire adult life.”

In reality, the Islamic State, also known as ISIS or ISIL, began as an Al Qaeda affiliate that sprang up in Iraq as the Sunni insurgency amid the power vacuum created by the American invasion that toppled Saddam Hussein’s government in 2003. It was largely defeated and pushed into Syria during the Obama administration’s first term, when Mrs. Clinton was secretary of state. It eventually split from the original Al Qaeda and rebranded itself as ISIS, sweeping back into Iraq in 2014, when she was out of office.

—Charlie Savage

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On Mrs. Clinton blaming Russia for conducting cyberattacks, saying Russia and President Vladimir V. Putin of Russia were playing a “long game.” Den Rest des Beitrags lesen »

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Saving Italy From Itself

Posted by hkarner - 27. September 2016

Photo of Paola Subacchi

Paola Subacchi

Paola Subacchi is Research Director of International Economics at Chatham House and Professor of Economics at the University of Bologna. Her forthcoming book, The People’s Money: How China is Building an International Currency, will be published by Columbia University Press.

SEP 27, 2016, Project Syndicate

SIENA – Now that Italian Prime Minister Matteo Renzi’s credibility is weakening at home, he will need all the friends he can get to clear the hurdle of a constitutional referendum in December – and thereby avoid likely political disruption. Renzi will need the support not just of his own party, which is deeply divided over the referendum, but also of an Italian electorate that has grown disillusioned with politics in general.

The referendum has become a litmus test for Renzi and his government partly because of his ill-considered warning earlier this year that he would resign if the proposed reform of the Senate (the parliament’s upper house) were voted down. But Renzi’s bigger problem is that he is a mid-term, unelected prime minister who promised, in 2014, to bring change to a country that has heard it all before. Den Rest des Beitrags lesen »

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Das Grundeinkommen ist finanzierbar

Posted by hkarner - 27. September 2016

Robert Carls, 22. Sept. 2016, Ökonomenstimmecarls

Robert Carls ist Diplom-Volkswirt mit jahrzehntelanger Tätigkeit als Marketingberater für die Konsumgüter- und Pharma-Industrie und starkem sozialem Engagement

In den USA wird es stark diskutiert, in der Schweiz hat es vorKurzem eine Abfuhr an der Urne erhalten: Das Grundeinkommen sorgt für Diskussionen. Dieser Beitrag präsentiert einen Finanzierungsvorschlag für ein deutsches Grundeinkommen.

„Das Grundeinkommen ist nicht zu finanzieren!“ Diese Aussage blockiert seit Jahren eine sachbezogene Diskussion über das Grundeinkommen. Ohne Frage ist das Grundeinkommen nicht zu bezahlen, wenn jeder der rund 82 Millionen Einwohner Deutschlands monatlich zusätzlich 1.000 € erhält und die Kosten für den Staat 1,1 Billionen € pro Jahr betragen würden. Der Autor suchte nach einem neuen Finanzierungsweg und stieß auf eine verblüffend einfache, nachvollziehbare und für Bürger, Staat und Wirtschaft gewinnbringende Lösung.

Der Finanzierungsvorschlag in drei Schritten

1. Unter den gegebenen finanziellen Rahmenbedingungen wird das Grundeinkommen zur Sicherung der Existenz, der Kosten der Unterkunft und der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben auf 1.100 € pro Monat für Erwachsene und 500 € für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre angesetzt. Mit dem Grundeikommen verbunden ist eine kostenlose steuerfinanzierte Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung für alle Bürger (Bürgerversicherung). Da zugleich das Grundeinkommen als Mindestrente die heutige beitragsfinanzierte gesetzliche Rente ablöst, entfallen die gesetzlichen Sozialabgaben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Managing the Economic Consequences of Nationalism

Posted by hkarner - 27. September 2016

Photo of Mohamed A. El-Erian

Mohamed A. El-Erian

Mohamed A. El-Erian, Chief Economic Adviser at Allianz, the corporate parent of PIMCO where he served as CEO and co-Chief Investment Officer, is Chairman of US President Barack Obama’s Global Development Council. He previously served as CEO of the Harvard Management Company and Deputy Director at the International Monetary Fund. He was named one of Foreign Policy’s Top 100 Global Thinkers in 2009, 2010, 2011, and 2012. He is the author, most recently, of The Only Game in Town: Central Banks, Instability, and Avoiding the Next Collapse.

SEP 26, 2016 Project Syndicate

LAGUNA BEACH – The aftermath of the United Kingdom’s unexpected vote in June to leave the European Union is being monitored closely. People all over the world – and particularly in Europe – want to know how Brexit will unfold, not just to manage its specific effects, but also to gain insight into what is likely to happen if other upcoming votes tip in favor of nationalist agendas.

Those agendas are certainly making a political comeback. In Germany, which will hold a general election in 2017, support for the far-right Alternative for Germany (AfD) is on the rise, exemplified in the party’s strong showing in recent state elections. In France, the National Front’s leader, Marine Le Pen, hopes to ride nationalism to power in next year’s presidential election.

The trend is not exclusive to Europe. In the United States, Republican presidential candidate Donald Trump has promised to impose trade tariffs on China, build a wall on the border with Mexico, and bar Muslims from entering the country. Den Rest des Beitrags lesen »

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Desperate Central Bankers

Posted by hkarner - 27. September 2016

Photo of Stephen S. Roach

Stephen S. Roach

Stephen S. Roach, former Chairman of Morgan Stanley Asia and the firm’s chief economist, is a senior fellow at Yale University’s Jackson Institute of Global Affairs and a senior lecturer at Yale’s School of Management. He is the author of Unbalanced: The Codependency of America and China.

SEP 26, 2016,, Project Syndicate

NEW HAVEN – The final day of the summer marked the start of yet another season of futile policymaking by two of the world’s major central banks – the US Federal Reserve and the Bank of Japan. The Fed did nothing, which is precisely the problem. And the alchemists at the BOJ unveiled yet another feeble unconventional policy gambit.

Both the Fed and the BOJ are pursuing strategies that are woefully disconnected from the economies they have been entrusted to manage. Moreover, their latest actions reinforce a deepening commitment to an increasingly insidious transmission mechanism between monetary policy, financial markets, and asset-dependent economies. This approach led to the meltdown of 2008-2009, and it could well sow the seeds of another crisis in the years ahead.

Lost in the debate over the efficacy of the new and powerful tools that central bankers have added to their arsenal is the harsh reality of anemic economic growth. Japan is an obvious case in point. Stuck in what has been essentially a 1% growth trajectory for the last quarter-century, its economy has failed to respond to repeated efforts at extraordinary monetary stimulus. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Return of Fiscal Policy

Posted by hkarner - 27. September 2016

Photo of Nouriel Roubini

Nouriel Roubini

Nouriel Roubini, a professor at NYU’s Stern School of Business and Chairman of Roubini Macro Associates, was Senior Economist for International Affairs in the White House’s Council of Economic Advisers during the Clinton Administration. He has worked for the International Monetary Fund, the US Federal Reserve, and the World Bank.

SEP 26, 2016 Project Syndicate

NEW YORK – Since the global financial crisis of 2008, monetary policy has borne much of the burden of sustaining aggregate demand, boosting growth, and preventing deflation in developed economies. Fiscal policy, for its part, was constrained by large budget deficits and rising stocks of public debt, with many countries even implementing austerity to ensure debt sustainability. Eight years later, it is time to pass the baton.

As the only game in town when it came to economic stimulus, central banks were driven to adopt increasingly unconventional monetary policies. They began by cutting interest rates to zero, and later introduced forward guidance, committing to keep policy rates at zero for a protracted period. Den Rest des Beitrags lesen »

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Fünf Sterne: Grillos Rückkehr als Kampfansage an Renzi

Posted by hkarner - 27. September 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Der Gründer der italienischen Fünf Sterne-Bewegung (M5S), Beppe Grillo, übernimmt die Spitze seiner Partei. Er will das geplante Referendum zum Scheitern bringen und damit Matteo Renzi zu Neuwahlen zwingen. Die M5S liegt in einigen Umfragen bereits vor den Sozialdemokraten.

grillo-ccBeppe Grillo.

Wenige Wochen vor dem Verfassungsreferendum in Italien kehrt der Gründer der Protestpartei Fünf Sterne, Beppe Grillo, auf die politische Bühne zurück. „Ich bin wieder da“, rief der Comedian am Samstagabend Zehntausenden Anhängern in Palermo zu. „Ich werde der Politik-Chef sein und Entscheidungen treffen, weil irgendjemand das ja machen muss.“ Der 68-Jährige hatte der Politik vor zwei Jahren den Rücken gekehrt und erklärt, er sei müde. Seitdem führte ein Direktorium aus fünf Mitgliedern die Partei. Allerdings starb im April der Mitgründer und Chefstratege, der Internet-Unternehmer Gianroberto Casaleggio. Wer genau hinter der Bewegung steht, ist bis heute nicht wirklich bekannt. Insbesondere die Startfinanzierung liegt im Dunklen. Seit ihren Wahlsiegen lebt die Bewegung allerdings wie alle anderen Parteien von Steuergeldern. Den Rest des Beitrags lesen »

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